Fake Tilt/Shift:
Die große Welt ganz klein

Juri Gottschall, 9. August 2007 13:21 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Tilt-Shift in der Nachbearbeitung: Ein spannender fotografischer Effekt


Rich Legg

In Zeiten der digitalen Bildbearbeitung haben wir ja inzwischen so einiges gesehen. Fotomontagen soweit das Auge reicht, von riesigen Monstern bis zu Menschen die (digital) auf Zwergengröße geschrumpft wurden.

Jetzt besinnen sich immer mehr Fotografen auf die Realität und versuchen die Welt im Miniaturformat wiederzugeben.

Die Ergebnisse sind beeindruckend: Trotz der vermeintlichen Verkleinerung treten Details zutage, auf die bei einer normalen Fotografie nie geachtet worden wäre. Durch die künstliche Verlagerung der Schärfenebene entsteht eine Tiefe, die Alltägliches wie ein perfekt inszeniertes Modell wirken lässt.

Menschen, Autos und Häuser rücken ganz anders in den Fokus des Betrachters und lassen Details erkennen, die sonst in der Fülle des Bildes verborgen blieben.

“Fake Tilt-Shift” (in Anlehnung an die “echten” Shift-Objektive, die die Schärfenebene schon bei der Aufnahme zu verlagern vermögen) nennen die Macher die Technik, und ein wenig damit zu experimentieren lohnt sich allemal.

Auf den folgenden Seiten kann man sich selbst ein Bild davon machen.

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