Wo Inspiration zu finden ist

Alain Briot weiss, wo man sich als Fotograf Inspiration holen kann. Und er teilt sein Wissen in einer Sammlung von Essays auf seiner Webseite mit der Welt.

Alain Briot kommt aus Frankreich, studierte Kunst in Paris und wurde in den USA ein erfolgreicher Landschaftsfotograf. Aber er fotografiert nicht nur, sondern setzt auch seine Gedanken rund um das Thema Fotografie in vielen Aufsätzen in die Welt.

Im Laufe der Jahre ist da ein richtig umfangreiches Kompendium entstanden, das teilweise kostenlos auf seiner Homepage nachzulesen ist. Verständlicherweise stellt er nicht mehr alles umsonst zur Verfügung. Für ein kleines Entgelt könnt ihr seine Essays abonnieren.

Aber schon die kostenlosen Zusammenfassungen sind lesenswert. Unter anderem schrieb er eine Serie über seine Sicht auf den kreativen Prozess. Erster Teil ist ein Aufsatz unter dem Titel “Finding Inspiration”.

Für Alain Briot setzt sich der künstlerische Prozess aus vier Teilen zusammen: der Inspiration, der Kreativität, der künstlerischen Vision und dem persönlichen Stil.

Die Inspiration ist für ihn die Grundlage. Und um Inspiration zu finden, muss man auch Raum und Gelegenheit dafür schaffen, sagt Briot. Das heißt für ihn: offen sein. Und das aktiv.

Sechs Punkte formuliert Briot als Übungen für das aktive Offen-Sein:

  • Auszeit für Inspirationen nehmen, zum Beispiel sich an den letzten Musenkuss erinnern und darüber nachdenken, unter welchen Umständen das geschah.
  • Ein Punkt für Landschaftsfotografen: in die Landschaft hineinhören. Das heißt, hingehen, schauen, sich hinsetzen, hören – zunächst ohne die feste Absicht, Fotos zu schießen.
  • Die eigene Lieblingsmusik hören.
  • Andere Medien und Techniken ausprobieren, zum Beispiel ein Bild malen oder zeichnen.
  • Mit anderen Künstlern arbeiten und von ihnen lernen.
  • Welche Fotos wolltet ihr immer schon mal machen? Macht Beschreibungen darüber und vergleicht das mit euren bisherigen Arbeit. An den Unterschieden wird euch auffallen, was zu tun ist.

Schaut euch auf Alains Website um. Ihr werdet noch eine Menge mehr Anregungen finden. Und wenn ihr noch genug Fragen übrig habt, dann schreibt ihm eine E-Mail. Er freut sich darüber – in Englisch oder Französisch.

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1 Kommentar

  1. Martin
    schrieb am 6. Oktober 2007 um 12:43 Uhr (#)

    Danke für den Tipp, hört sich gut an !

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