Photoshop für Fortgeschrittene

Juri Gottschall, 10. August 2007 um 15.05 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Der ein oder andere mag die Webseite von Greg Apodaca schon kennen, gilt sie doch unter Photoshop-Kennern als Klassiker.

Dennoch ist es immer wieder faszinierend, was Könner selbst schon vor Jahren mit dem nötigen Wissen und Geschick aus ihren Bildern herausgeholt haben. Ein schönes Beispiel sind die Seiten von Greg Apodaca, der schon mit der Photoshop Version 5 Beachtliches leistete.

Obwohl die Seiten seit langem nicht aktualisiert wurden und obwohl viele von uns all das schon etliche Male gesehen haben, ist es spannend mit der Maus über die einzelnen Bilder zu fahren und den vorher-nachher Effekt erneut zu entdecken. Das Staunen ist immer wieder das gleiche.
Trotz des Alters mancher Fotos haben die Art der Bearbeitung und die Professionalität dieser Fotomontagen nichts von ihrer Aktualität verloren.

Webseite Greg Apodaca

Weegee auf Tour in Paris

Uli Eberhardt, 10. August 2007 um 8.21 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Weegee Midnight 2
Midnight – Weegee auf Tour

Das erste Mal in Paris zu sehen – Weegee, der Fotograf der Nacht, der Verbrechen und der Liebenden. Das Musée Maillol zeigt seine Bilder aus der Berliner Sammlung Berinson noch bis zum 15. Oktober.

Weegee (1899 bis 1968, Usher Fellig, ab 1910 Arthur Fellig), ein bekannter Pressefotograf, nahm mit seiner Kamera hauptsächlich Verbrechen- und Unfallszenen in New York City auf. 1935 begann seine Karriere als freiberuflicher Fotograf.
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Die große Welt ganz klein (oder andersherum)

Juri Gottschall, 9. August 2007 um 13.21 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Tilt-Shift in der Nachbearbeitung: Ein spannender fotografischer Effekt

In Zeiten der digitalen Bildbearbeitung haben wir ja inzwischen so einiges gesehen. Fotomontagen soweit das Auge reicht, von riesigen Monstern bis zu Menschen die (digital) auf Zwergengröße geschrumpft wurden.

Jetzt besinnen sich immer mehr Fotografen auf die Realität und versuchen die Welt im Miniaturformat wiederzugeben.

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Stephen Shore über Flickr:
“Tausendfacher Shit”

Uli Eberhardt, 9. August 2007 um 10.39 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Shore Falls
Stephen Shore: U.S. Route 10, Post Falls, Idaho. August 25, 1974

Die Wogen schlagen hoch: Der Amerikanische Starfotograf Stephen Shore hat sich auf Flickr umgeschaut und ein vernichtendes Urteil darüber abgegeben: Das ist alles Shit!

Die Reaktionen fielen heftig aus, die Quelle des Zitats war aber nicht herauszufinden.
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Schnellschuss-Fotorucksack für Naturfreunde

Peter Sennhauser, 9. August 2007 um 8.57 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der Primus AW ist nicht nur ein Fotorucksack der Schnellschuss-Klasse für Naturfreunde, er ist selber einer - das Lowepro-Produkt besteht aus 22 alten Petflaschen. Oder fast.

Die Foto-Zubehör-Firma Lowepro wird 40 und schenkt sich zur Midlife-Crisis einen gewissensberuhigenden Outdoor-Rucksack: Das Modell Primus AW. Das gesamte Aussenmaterial des Rucksacks besteht aus Cyclepet, einer aus PET-Flaschen gewonnen Faser. Das ist noch nicht alles:

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Bilder für Millionen - oder:
Die “Struffskys”

Uli Eberhardt, 8. August 2007 um 16.57 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Die Wochenzeitung Die Zeit beschäftigte sich in ihrem Dossier mit der zeitgenössischen Fotografie in Deutschland. Das Dossier ist jetzt online.

Zum einen geht es um den Hype, den es vor allem außerhalb Deutschlands um die deutsche Fotografie gibt. Es geht um die Preise, die ein Gursky auf Auktionen inzwischen erzielen kann und andererseits um Galerien wie Lumas, die fotografische Bilder zu erschwinglichen Preisen anbieten und sehr viel Erfolg damit haben. Die Fotokunst als Anlageobjekt. Der Kunstmarkt bekommt die Fotografie in den Griff, so wie er Malerei oder die Objektkunst längst kommerzialisiert hat.

Quasi nebenbei erklärt Die Zeit einen Diskurs, der die Fotografen weltanschaulich ziemlich entzweit: nämlich den Konflikt zwischen Bildersuchern und Bildermachern.

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Gute Fotostative machen auch mal die Grätsche

Wolf-Dieter Roth, 8. August 2007 um 14.39 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Eine Fotokamera stellt ganz andere Anforderungen an ein Stativ als eine Videokamera. Universalstative sind schnell überfordert: die Telelinse rutscht langsam, aber sicher nach unten, der Horizont wird schief und der Bildausschnitt ändert sich fast sekündlich.

kugel

Kugelkopf mit Schnellwechselplatte Manfrotto 486 RC 2 (Bild: W.D.Roth)

Profifotografen schwören bei reinen Fotostativen deshalb auf Kugelköpfe. Diese werden nicht langwierig justiert, sondern nur mit einem Handgriff gelöst, auf die gewünschte Kameraposition bewegt, und dann wieder fixiert. Das klingt primitiv, geht aber deutlich schneller - und funktioniert auch bei schiefstehendem Stativ hervorragend.

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Tag und Nacht vereint

Juri Gottschall, 8. August 2007 um 6.41 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Die Technik der Doppelbelichtung ist bestimmt so alt wie die Fotografie selbst. Auch die Idee der Langzeitbelichtung kann heute niemanden mehr überraschen. Wo die eine Technik zwei verschiedene Bilder zu einem neuen vereint, vermag die andere durch lange Belichtungszeiten alles Bewegliche und Lebendige zu verwischen und verschwinden zu lassen, übrig bleiben nur die statischen Elemente des Bildes.

Thomas Weinberger, eigentlich gelernter Architekt, kombiniert die beiden klassischen Techniken in seinen Bildern.

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Welches Dreibein ist nicht einerlei

Wolf-Dieter Roth, 7. August 2007 um 15.07 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Stative kennt man. Sie helfen gegen verwackelte Bilder, sind aus Aluminium, haben drei Beine mit Verstrebungen, einen Fluid-Neigekopf und sind für Video- und Fotokameras gleichermaßen geeignet. Richtig? Nein, falsch!

Billig-Stativ

Ein einfaches Universalstativ mit Griff - zum Tragen oder zum Wegwerfen? (Bild: W.D. Roth)

Billige Universalstative für Foto und Video machen wenig Freude, denn Foto- und Videokameras haben unterschiedliche Ansprüche an ein Stativ.

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Reportage von der “Farm der Tiere”

Uli Eberhardt, 7. August 2007 um 8.59 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mit Alessandra Sanguinetti gibt es eine Fotografin zu entdecken, die das Genre der Reportage auf neue und faszinierende Weise interpretiert.

Und am sechsten Tag sprach Gott: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Mit ihrer Bildserie “On the Sixth Day” bezieht sich Alessandra Sanguinetti auf die Bibel. Ihre Sicht auf das argentinische Landleben zeigt uns, wie der Mensch über das Vieh herrscht. Sentimentale Gefühle sind völlig fehl am Platz. Die Tiere sind Nutztiere, sie werden verwertet, und genauso blutig sieht es auf vielen Bildern aus. Der Tod ist allgegenwärtig.

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