Schirmblitz im Selbstbau

Peter Sennhauser, 15. Oktober 2007 09:12 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Eine Dose weisser Sprayfarbe, ein alter Regenschirm, ein Mikrofon- oder sonstiger Ständer und ein billiger Blitz – fertig ist die Schirm-Blitzanlage.

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Bei einem Kunden, der für viel Geld Porträts von seiner Tochter bestellt hat, würde ich mit dieser Ausrüstung nicht unbedingt auftauchen wollen. Aber für den Heim- und Familiengebrauch reicht ja wohl, was Keith Alan K von Shuttertalk am Wochenende als Schirmblitz-Anlage zusammengebastelt hat:

Zuerst hatte ich ja geplant, den blauen und grünen Stoff von einem alten Regenschirm abzuziehen und mit etwas Weissem zu ersetzen. Viel Arbeit, richtig? Und ich nähe nicht so gut wie mein Bruder. Aber während ich an einem anderen Projekt bastelte, geriet mir eine volle Dose mattweissen Krylon-Farbsprays in die Hände, die gekauft zu haben ich mich nicht mehr entsinnen konnte.

Um es kurz zu machen: Keith sprayt den alten Schirm mit der Farbe aus und unterzieht das Gerät mehrfachen Falt- und Klapptests – die Kunstlack-Farbe hält.

Dann montiert er einen alten Billig-Blitz mit Slave-Funktion und gräbt in seinem Speicher einen verstaubten Mikrofon-Ständer aus, klemmt den Schirm mit einer Handklammer fest und macht Testläufe:

[...] Der Blitz füllt den Schirm vollständig aus; ich kann den Mikrofonhalter etwas ausfahren und ausserdem den Winkel in Myriaden von Arten verändern unbd damit noch mehr Flexibilität gewinnen.

Natürlich gibts Nachteile im Vergleich zu “echtem” Photozubehör. Die Höhe ist auf vielleicht zwei bis zweieinhalb Meter beschränkt. der Schirm wird mit einer Klemme gehalten und kann einer steifen Brise vielleicht nichts entgegensetzen.

Aber alles, was ich verwandt habe, hat nur im Haus rumgelegen und ist bereits bezahlt. Ich habe schnell ein Porträt und ein Produktfoto gemacht – die Blendenwerte waren im gewünschten Bereich und die Abdeckung hervorragend. Der Schirm hat einen Meter Durchmesser.

Keith ist begeistert von seinem Projekt. Er vergisst nur einen zusätzlichen Nachteil: Die schrägen Blicke seiner Kunden, die für teures Geld ihr Töchterchen fotografieren lassen, etc….

Gefunden bei Shuttertalk.com

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