Olympus E3: Schwenk-Live View für Profis » fokussiert.com

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Olympus E3:
Schwenk-Live View für Profis

Von Peter Sennhauser am 17. Oktober 2007 um 12:50 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Nachrichten, Spiegelreflex

Die Olympus E3 ist die erste Profi-Kamera im FourThirds-Standard mit LiveView und Schwenkbildschirm. Das neue Olympus Flaggschiff hat einen mechanischen Bildstabilisator, der bis zu 5 Blendenwerte kompensiert.Image

Update: Der Preis der E3 beträgt 1749 Euro. Bei LiveView dürfte es sich, da in der Pressemitteilung nicht anders erwähnt, “nur” um den “Klapper-Modus” ohne Autofokus handeln.

Nach Angaben von Olympus verfügt die neue E3 über den schnellsten Autofokus der Welt. Die Kamera mit einem 10Megapixel-Live-MOS Sensor im Four-Thirds-Standard (Cropfaktor 2) und LiveView, dem Bildschirm-Suchermodus mit einem zweiten Sensor im Prismengehäuse, bringt ausserdem einen mechanischen Bildstabilisator (Verwackelungen werden durch Gegenbewegung des Sensors kompensiert, weshalb die Funktion mit allen Objektiven wirksam ist), die bis zu 5 Blendenstufen längere Verschlusszeiten zulässt, was nach einem neuen Rekord klingt.

Zusammen mit einem ISO-Bereich von 100-3200 lässt sich damit auch in düsteren Ecken fotografieren.

Olympus E3 back

Herausragend ist die E3 aber vor allem wegen LiveView, das in dieser Form - in Kombination mit einem in fast jede Richtung dreh- und schwenkbaren Monitors mit 2,5 Zoll Diagonale und 230′000 Pixeln - endlich sinnvoll erscheint: Es erlaubt Aufnahmen über Kopf und aus Winkeln, bei denen der Fotograf bisher keine Kontrolle über die Bildkomposition mehr hatte.

Als Software-Zusatzfunktion bietet die Olympus zudem eine Vorabkontrolle von Weissabgleich und Belichtungskorrektur am Monitor, der Ausserdem eine Vergrösserung des Bildausschnitts von 5, 7 und 10 fach erlaubt, um den Fokus kontrollieren zu können.

Auch auf die Staubreinigung des Sensors via Ultraschall können Fotografen bei der neuen Olympus zählen, und schliesslich weist sie zwar keine Gesichts- oder gar Lächel-Erkennung auf, aber sie beherrscht die Schattenaufhellung, SAT (Shadow Adjustment Technology) - dabei “erkennt” der Prozessor dunkle Bildbereiche und hellt sie automatisch auf.

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Die Serienfunktion ist mit fünf Bildern pro Sekunde in RAW und einem Puffer für 19 Bilder beeidruckend, aber nicht mehr in den Rekordbereichen anderer Funktionen dieser Kamera.

Der eingebaute Blitz kann zur kabellosen Steuerung von bis zu drei Gruppen externer Blitzgeräte eingesetzt werden.

Die E3 schreibt auf Compact-Flash und auf xD-Speicherkarten, wobei schnelle UDMA CF-Karten unterstützt werden.

Das gute Stück ist ab Ende November erhältlich, einen Preis nennt die Pressemitteilung von Olympus derzeit noch keinen.


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Ein Kommentar

[…] Dass Olympus das nötig hat? Immerhin trumpft der Hersteller anderswo grade mit technischen Höchstleistungen […]


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