Michal Chelbin:
Vom Himmel hoch

Uli Eberhardt, 21. Dezember 2007 10:15 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Zwischen Fantasie und Wirklichkeit sieht der israelische Fotograf Michal Chelbin seine Bilder. Vom Himmel hoch wollen sie kommen – scheinbar wie ein sakrales Deckengemälde eines Michelangelo oder Raffael.


Michal Chelbin: aus “The Chapels”

“Ein Bild ist für mich die Spitze eines Eisbergs”, sagt Chelbin: “Es ist immer das Tor zu einer Geschichte, die erzählt werden will.”

Viele Menschen finden seine Bilder seltsam, und Chelbin meint, es komme daher, weil die Welt selbst ein seltsamer Ort ist.

Seine Arbeiten sind für ihn Vehikel, um universelle Themen anzusprechen: Familiengeschichten, Vorstellungen von Normaiität, die Pubertät mit allen ihren Schmerzen und Schwierigkeiten, der Wunsch nach Ruhm und Ehre. Er möchte Szenen konstruieren, die sowohl direkte Informationen wie auch Rätselhaftes enthalten und visuelle Kontraste zwischen Jung und Alt, Groß und Klein, Normal und Nichtnormal.

Ein wenig erinnern seine Porträts manchmal an den amerikanischen Fotografen Joel-Peter Witkin, wenn Chelbin zum Beispiel zwergenwüchsige Menschen in Szene setzt.

Auf Michal Chelbins Webseite gibt’s das alles zu entdecken. Lasst euch anrühren und inspirieren.

Michal Chelbin

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