Nikon D60 Neue kleine Spiegelreflex

Mit der D60 stellt Nikon auf der PMA in Las Vegas die neue Kleine ihrer Spiegelreflexmodelle vor. 10 MP, Staubreduktion, aber kein Liveview.


Nikon D60 mit SB400 Blitz und AF-S Nikkor 18-55mm (Bild Nikon)

“Eine der kleinsten” Nikon Spiegelreflex soll sie sein, die neue Nikon D60 – ob kleiner als das bisherige Küken, die D40, ist mir derzeit noch nicht klar.

Eine Alternative zu einer kompakten für den Alltag, so viel habe ich inzwischen anhand der beiden winzigen Olympus-Modelle E410 und E510 kapiert, wird eine Spiegelreflex aber eh nie sein.

Die Nikon D60 richtet sich denn auch eindeutig an Einsteiger, die aus der Kompaktklasse kommen und die elektronik-Features nicht missen möchten: Die Nikon D60 kommt mit einem Editor-Programm, das minimale Bildbearbeitung direkt auf dem (mit 2.5 Zoll nicht besonders grossen) Monitor erlaubt.

Ausserdem hat sie Active D-Lighting, ein System zur Kompensation zu hoher Kontrastumfänge (hat jemand damit schon Erfahrungen? Ich kapier nicht, wie das funktionieren soll – HDR in einem Bild durch verschiedene Belichtung auf verschiedenen Bildteilen?).


Nikon D60 frontal


D60 front oben


Draufsicht Nikon D60

Dazu kommen eine ganze Reihe Motivprogramme und die Möglichkeit, das Datum in die Fotos einzublenden. Ultraschall-Staubabschüttler sorgt für einen stets sauberen Sensor (ein Feature, das ich an meiner D200 wirklich vermisse – allein ein Grund für den Umstieg auf die D300…) und ein angeblich staubsicheres Gehäuse, das auf dem der D40 basiert. Es hat zusätzlich ein Airflow-System, welches den Wind des klappenden Spiegels nach unten aus dem Gehäuse leiten soll.

Ferner hat die D60 einen Sensor eingebaut, der den Monitor ausschaltet, wenn der Fotograf sein Gesicht dagegen presst – was er wohl tun muss, um durch den Sucher zu blicken. Und den braucht er, denn die D60 hat kein LiveView.


Linke Seite D60


Die Monitor-Infos


Nikon D60 von rechts

Mit 100 JPG-Bildern in Serie à drei Bilder pro Sekunde lassen sich kleine Stop-Motion-Filmchen machen, verspricht Nikon – wer’s braucht…

Ein drei Punkt Autofokus und das Nikon 3D Color Matrix Metering II – System sollen für Schärfe und Farbechtheit sorgen.

Details bei Nikon Deutschland – empfohlener Preis in der Schweiz 1048CHF, demnach 650 Euro

Weitere Bilder folgen gleich in diesem Posting. Bitte reloaden.

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1 Kommentar

  1. Stefan Junger
    schrieb am 30. Januar 2008 um 10:01 Uhr (#)

    Für Einsteiger ist die Kamera sicher interessant, auch wenn man mit den Objektiven, wegen des fehlenden Motors, hier wieder eingeschränkt ist.

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