Stativ-Fotografie Schnur statt Dreibein

Ein Stativ ist schwer und sperrig. Wie man es durch eine Schnur ersetzen kann, zeigt dieses Video.

Stativ Schnur Schnurstativ Dreibein Manfrotto
Stativ aus einer Schraube, einem Gegengewicht und einem Stück nichtdehnbarer Schnur: Das Schnurstativ zum Selberbauen.

Ich hielt’s zuerst auch für einen Witz, aber eigentlich ergibt diese kleine Bastelanleitung durchaus Sinn. Ein Stativ stabilisiert die Kamera, indem es die Schwerkraft durch gleichmässigen Druck von unten aufhebt. Der Fotograf könnte das gleiche tun, indem er gleichmässigen Zug nach oben anwendet – das Problem dabei liegt im Wort “gleichmässig”. Dieses Problem kann das Schnurstativ lösen:


http://www.metacafe.com/watch/1041948/1_image_stabilizer_for_any_camera_lose_the_tripod/
[Gefunden bei

Mehr lesen

Fotoespresso 2/2010: Über das neue Photoshop CS5

7.5.2010, 0 KommentareFotoespresso 2/2010:
Über das neue Photoshop CS5

Was bringt Photoshop CS5 den Fotografen? Fotoespresso 2/10 gibt Antworten.

\

3.8.2009, 0 Kommentare"Faszination Sportfotografie" - Data Becker:
Eine Kunst für sich?

Sportfotografie stellt sehr spezielle Anforderungen. Das Buch "Faszination Sportfotografie" benennt sie im Detail.

9.9.2008, 11 KommentareNikon D700 im Test:
Das Nachtsichtgerät

Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 sind echte Katzenaugen.

Cokin-Filter und Filterhalter: Graue Verläufe

23.5.2009, 7 KommentareCokin-Filter und Filterhalter:
Graue Verläufe

Mit Digitalkameras und -Bildbearbeitung sind Filter fast obsolet geworden. Aber nur fast.

Dawntech di-GPS Pro im Test (I): Teurer Geotagger

28.9.2008, 2 KommentareDawntech di-GPS Pro im Test (I):
Teurer Geotagger

Direkt-GPS für Nikons: Was taugt das di-GPS von Dawntech? Wir haben das nicht grade billige Gerät zum Geotaggen auf der Kamera getestet.

11.9.2008, 1 KommentareFassade:
Muster und Farbe - und...?

Ein tieferes Verständnis dessen, was Du fotografieren willst, kann zu einer größeren Wertschätzung Deines Publikum führen.

5 Kommentare

  1. Stefan Junger
    schrieb am 5. Februar 2008 um 09:15 Uhr (#)

    Die Überschrift sollte wohl lieber “Schnur statt Einbein” lauten, das würde die Sache treffen. Für (verhältnismäßig) leichtes Equipment finde ich die einfache, aber geniale, Lösung gut, weil man so die Kamera tatsächlich etwas stabilisieren kann. Ein Stativ kann man so sicher nicht ersetzen, aber es ist zumindest eine kleine Hilfestellung für unterwegs, die immer dabei sein kann.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 5. Februar 2008 um 09:56 Uhr (#)

    Stefan: Jupp, stimmt, hab ich mir anfangs auch mal gedacht und dann beim Schreiben gleich wieder vergessen.

  3. Daniel Ebneter
    schrieb am 5. Februar 2008 um 13:49 Uhr (#)

    Der physikalische Clou am ganzen ist aber nicht, dass der Fotograf die Gewichtskraft der Kamera durch “gleichmässigen Zug nach oben” ausgleicht: Das tut er auch sonst, wenn er sie auf einer bestimmten Höhe hält. Mit dem Schnurstativ darf der “Zug nach oben” grösser sein als die Gewichtskraft der Kamera, ohne dass diese sich nach oben zu bewegen beginnt (wenn die Schnur nicht besonders elastisch ist). Dieser Spielraum stabilisiert die Kamera.

  4. claudia
    schrieb am 5. Februar 2008 um 16:42 Uhr (#)

    @Daniel
    Ist auch meine Meinung, die physikalische Wirkung geht spätestens beim «klick» (Hebewirkung geht runter) flöten. Ich glaube, das Ding ist ganz gut für Filmer. Um beim Film die Kamera halbwegs auf einer Ebene zu halten.

    Aber probieren werde ich es.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 5. Februar 2008 um 17:53 Uhr (#)

    Daniel: Das ist natürlich die korrekte physikalische Erklärung. Demnach muss auch Claudias Einwand nicht stimmen – ich kann durchaus mit beiden Händen so viel übermässige Hebewirkung erzeugen, dass der Fingerdruck auf den Auslöser keinen Einfluss auf die Kamerastabilität mehr hat.

    Ich werds natürlich auch ausprobieren…

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.