Patrick Presch:
“das lässt sich nur noch filmen”

Uli Eberhardt, 16. März 2008 10:15 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Düsseldorfer Galerie Mikro widmet sich dem Fotografen-Nachwuchs: Aktuell ist dort eine Ausstellung von Patrick Presch zu sehen – noch bis zum 2. April.

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Patrick Presch: o.T. [staub], 2007

«das lässt sich nicht mehr malen, das lässt sich nur noch filmen« – unter diesem Titel ist Preschs Werkgruppe zusammengefasst, aus der die Galerie Mikro erstmalig Arbeiten zeigt. «Filmen« – das meint hier alle möglichen Formen der apparativen Abbildung: vom fotografischen Wand-Bild über die Monitordarstellung bis zur Videoprojektion. Presch will damit gegenüber dem Ausdruck der Malerei unterscheiden, der direkt durch Farben und Formen entsteht.

Der Künstler stellt interdisziplinäre Experimente an und zeigt Schnittstellen und Verschränkungen diverser medialer Gattungen auf, teilt uns die Galerie Mikro mit. Will heißen: Er vermischt unterschiedliche Medien miteinander und baut daraus neue eigene Visionen.

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Patrick Presch: o.T.

Presch nutzt die unerschöpflichen Fähigkeiten der Medien, um vorbeirauschende Momente einzufangen, zu zerlegen und zu durchdringen. Momente, die in der alltäglichen Wahrnehmung verloren gehen. Dabei bedient er sich fotografischer und videografischer Methoden der Bildbearbeitung wie Zeitdehnung, Verzerrung und Stilisierung. Szenen und Standbilder werden interpretiert – und so nach ihrem individuellen Wert befragt. Das Resultat schließlich ist weder Erfindung noch Simulation, sondern eine ganz eigene Bildwirklichkeit. Was Patrick Presch uns damit zeigen will, das lässt sich auch auf seinen Webseiten nachschauen. Er erklärt es uns auch in einem Statement.

Patrick Presch wurde 1980 in Hamm/Westfalen geboren. Er studierte bis 2007 Fotografie bei Jörg Sasse an der Universität Duisburg-Essen (heißt jetzt wieder Folkwangschule – wie vorher auch schon).
Die Galerie Mikro ist ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Fotografie. Seit Januar 2006 werden hier neue Arbeiten junger Künstler gezeigt. Als kleinster Ausstellungsraum Düsseldorfs ist die Galerie Mikro von außen komplett einsehbar. Alle Arbeiten können daher ganztägig besichtigt werden. Geöffnet ist jeweils zu Ausstellungseröffnungen und auf Anfrage.

Patrick Presch: «das lässt sich nicht mehr malen, das lässt sich nur noch filmen«
Galerie Mikro, bis 2. April
Herzogstraße 61/Ecke Corneliusstraße, 40215 Düsseldorf
info@mikrogalerie.de,Telefon 0177-873 22 55

Galerie Mikro

Patrick Presch

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