Mit eigenen Fotos Geld verdienen:
Technik und Agenturen

Wolf-Dieter Roth, 25. März 2008 08:49 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

So mancher Amateur denkt angesichts des Preises seiner Ausrüstung und der steigenden Qualität seiner Bilder nach, ob es sich lohnt, die Bilder professionell anzubieten. Dieses Buch macht die entscheidung leichter.

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Helma Spona: Wie Sie mit eigenen Fotos Geld verdienen

Ein toller Schnappschuß! Ob der nicht was für die Zeitung wäre? “Bild” nimmt doch sogar Handyfotos von Lesern und zahlt 500 Euro dafür - Wow, wir werden reich!

Nein, so einfach ist es nicht. “Bild” zahlt diese Preise nur für moralisch eher fragwürdige Paparazzi-Fotos - wer Franz Beckenbauer beim wilden Pinkeln knipst, kann sich auf 500 Euro von Bild freuen - und auf die weit teureren rechtlichen Schritte des so öffentlich Entblößten. Keine Grundlage für dauerhafte Geschäfte.

Normale Bildjournalisten bekommen keine 500 Euro pro Bild. Und können selbstverständlich keine Handyfotos abliefern. Tatsächlich sind die realen Bezahlungen für Fotojournalisten mittlerweile weit unterhalb der Empfehlungen und kaum mehr kostendeckend.

Doch es muß ja keine Reportagefotografie sein - auch abseits von Aktualität sind Menschen und Dinge immer wieder als Fotos gefragt, die über Agenturen vermarktet werden.

Helma Sponas Buch erläutert sowohl die technischen Voraussetzungen für erfolgreichen Bildverkauf - Mindeststandards der Fotoausrüstung und digitale Verschlagwortung und “Beschriftung” der Bilder im IPTC-Standard - als auch die Motive, die gefragt und jene, die schon tausendfach vorhanden sind.

Danach kommen rechtliche Fragen und die jene, ob und wann sich die Nachbearbeitung der Fotos lohnt. Und schließlich die Auflistung einiger Bildagenturen, von billiger Massenware bis zu den Luxusbildern.

Helma Spona, Wie Sie mit eigenen Fotos Geld verdienen, Franzis-Verlag, Poing bei München 2007, 128 Seiten, 107 Abbildungen, 19,95 Euro, ISBN: 978-3-7723-6830-1

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Rumuba

    schrieb am 6. April 2008 um 01:55 Uhr (#)

    Ja, das Buch von Helma Spona habe ich auch entdeckt. Bisher habe ich “nur” bei fotolia verkauft. Jetzt habe ich auch andere Agenturen angeschaut. Und auch angemeldet. Mal schauen, wie es läuft.


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