Test Olympus HLD-4 Powergrip:
Hoch wie breit

Der Olympus HLD-Powergrip wird als Zusatz-Batteriehalter für die E-3 angepriesen. Dies ist jedoch nicht sein eigentlicher Bestimmungszweck, sondern nur ein Nebeneffekt.

Noch mit Schutzabdeckungen: Olympus HLD-4 Powergrip (Bild: W.D.Roth)
Noch mit Schutzabdeckungen: Olympus HLD-4 Powergrip (Bild: W.D.Roth) Zur Bildgalerie

Teilweise gab es den Olympus HLD-4 Powergrip ebenso wie den Olympus-E-Profisystemrucksack bereits als Einführungszugabe für Vorbesteller der Olympus E-3. Den neuen Rucksack hat zwar noch niemand zu Gesicht bekommen, doch den HLD-4 konnten wir an der E-3 testen. Lohnt sich der Einzelkauf?

6 Mignonakkus im HLD-4: Eine billige Methode, die E-3 mit Energie zu versorgen? Nein, mit dieser Bestückung versagte die Kamera im Test fast immer (Bild: W.D.Roth)Nur diese Kombination überzeugte im Test. Allerdings macht sie die Anschaffung eines zweiten Lithium-Akkublocks BLM-1 erforderlich, der mit knapp 80 Euro noch zu den 269 Euro des HLD-4 hinzuzurechnen ist. (Bild: W.D.Roth)Mt angesetztem HLD-4 sind bei Hochkantfotos mit der E-3 alle Knöpfe für den Fotografen am bekannten Platz (Bild: W.D.Roth)Olympus HLD-4 an der E-3 von hinten (Bild: W.D.Roth)

6 Mignonakkus im HLD-4 vermögen nicht zu überzeugen (oben links); nur mit zwei Akkus überzeugte der Griff im Test (o.r.). Mit angesetztem HLD-4 sind bei Hochkantfotos mit der E-3 alle Knöpfe für den Fotografen am bekannten Platz (u.l.). Olympus HLD-4 an der E-3 von hinten (u.r.) Zur Bildgalerie (Alle Bilder: W.D.Roth)

Angepriesen wird der Olympus HLD-4 als Batterieerweiterung. Er wird anstelle des regulären Lithium-Allublocks BLM-1 ins Batteriefach eingesetzt, In ihm können dann entweder zwei Akkus BLM-1 oder aber sechs handelsübliche Alkali-Mignonzellenbatterien benutzt werden.

Letzteres klingt nach einer geschickten Methode, statt der teuren Olympus-Akkus BLM-1 billige Standard-Mignonakkus verwenden zu können, doch lohnt sich dies bei einem Preis von knapp 270 Euro für den HLD-4 nicht – und es funktioniert auch nicht wirklich gut, da sechs einzelne Akkuzellen im Praxistest oft mangelnde Kontakte oder Ladezustände zeigten und die Kamera infolgedessen nicht funktioniert.

Der Sinn des HLD-4 ist vielmehr ein anderer: Die E-3 ist damit auch in Hochkantposition stabil zu halten; er hat einen weiteren Auslöser, zwei weitere vordere und hintere Drehräder und eine weitere Fn- und AF-Messfeld-Auswahltaste. Somit kann die Kamera bei Hochkant-Portraitaufnahmen im Studio wie gewohnt bedient werden.

Ob man den HLD-4 angesichts des Zusatzgewichts auch bei Außenaufnahmen benutzen will, ist Geschmackssache. Allerdings ist bei der Montage sorgfältig vorzugehen: Die Batteriefachabdeckung ist abzunehmen und im HLD-4 zu montieren, damit sie nicht verlorengeht und der HLD-4 ist nach dem Aufsetzen nicht nur mit dem Lock-Schiebeschalter zu verriegeln, sondern auch unbedingt mit dem ins Stativgewinde der E-3 greifenden Drehrad anzuschrauben – andernfalls wird er sich beim Fotografieren wieder lösen und infolgedessen die Kamera zu Boden fallen.

Für Studio-Portraitfotografen oder Pressefotografen, die die Olympus E-3 einsetzen, ist der HLD-4 Powergrip eine sinnvolle Ergänzung. Der Normalfotograf dürfte für 269 Euro allerdings anderes, ihm nützlicheres Zubehör finden.

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2 Kommentare

  1. Tom
    schrieb am 30. März 2008 um 13:52 Uhr (#)

    also ich verwende seit Jahren Fotogriffe und muss sagen…
    gerade für meine grossen Hände sind diese Teile einfach perfekt…

    Auch bei sonst schon relativ grossen Kameras wie der Fuji S5 Pro ergibt sich mit einem zusätzlichen Batteriegriff ein unglaubliches Foto feeling :-D

  2. Manfred
    schrieb am 31. Mai 2008 um 17:47 Uhr (#)

    ..also ich habe im Dezember 2007 eine E3
    mit dem 12-60er gekauft und habe Ende Januar den Rucksack bekommen. Der ist super für eine mittelgroße Ausrüstung.
    Den HLD-4 Powergrip habe ich dann bei ebay für 126,- € gekauft.

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