Lucien Clergue:
Das Leuchten der Provence

Aus Lucien Clergues Fotografien leuchtet die Provence – mit all den Erinnerungen an das unvergleichliche Licht, an Gemälde von Picasso oder Matisse oder an eine eigene vergangene Ferienreise.

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Lucien Clergue: Nu de la mer (Corps mémorable Paul Eluard), Camargue, 1969

Unter dem Titel „Magie und Mythos“ sind Clergues Bilder bis zum 20. Juli in der Städtischen Galerie Erlangen zu sehen. Lucien Clergue, geboren 1934 in Arles, wo er auch heute noch lebt, zählt mit zu den Klassikern der Fotografie. Clergue hat unter anderem das bekannte Foto-Festival in seiner Heimatstadt gegründet – die „Rencontre d’Arles“.

Berühmt wurde Clergue mit seinen Aktfotos. Jean Cocteau bezeichnete ihn als „Dichter mit der Kamera“. Mit Pablo Picasso war er lebenslang befreundet – und in den Bildern ist diese Wahlverwandtschaft ebenfalls zu finden. Mit Picasso verband ihn auch die Begeisterung für den Stierkampf. Liebe, Leben, Vergänglichkeit und Tod sind seine zentralen Themen, die er immer wieder auf unterschiedliche Weise interpretiert und ausdrückt.

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Lucien Clergue: Picasso à la cigarette, Cannes, 1956

1969 gründete Clergue die „Rencontre Internationale de la Photographie“ in Arles, deren künstlerischer Leiter er lange war. 2007 wurde er als erster Fotograf Mitglied der Académie des Beaux Arts in Paris. Nach Jahrzehnten ist sein Werk nun erstmals wieder in einer großen Retrospektive zu sehen.

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Lucien Clergue: Gitans goyescos, Les Saintes Maries de la Mer, 1955

Lucien Clergue: Magie und Mythos. Fotografien
14. Juni bis 20. Juli
Städtische Galerie Erlangen, im Museumswinkel, Luitpoldstr. 47, 91052 Erlangen
Telefon +49-(0)9131-862735, E-Mail galerie@stadt.erlangen.de
Geöffnet Di – Fr 11 – 19 Uhr, Sa, So 11 – 18 Uhr

Städtische Galerie Erlangen
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