24 Stunden:
Realität und Ikonen

Peter Sennhauser, 10. August 2008 23:59 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gori, Georgien; Chapare, Bolivien; Balad Ruz, Irak; Peking, China; Kabul, Afghanistan -> Bildgalerie (Bilder Keystone)

Pressebilder bringen nicht selten Ikonen für einzelne Ereignisse hervor. Manchmal durch einen eindeutigen Moment der Zeitgeschichte, vielfach aber auch einfach durch brutalen Realismus und zugleich eine starke Symbolik für ein Ereignis. Die hilflose Frau in den Trümmern ihres Hauses, die mit ausgestrecktem Arm um Hilfe bittet, könnte dieses Bild für den Krieg in Georgien werden; die Silhouette von Evo Morales ist bereits eine Ikone in Südamerika, amerikanische Soldaten, die in einem verlassenen Dorf Palmen abfackeln, wurden durch “Apocalypse Now” zum Bilder-Synonym für Vietnam. Die Plakatwand der chinesischen Mauer dient als Symbol der olympischen Spiele in peking, und die merkwürdige Verbindung von braunen Bergen und städtischen Überresten stehen inzwischen für Aghanistan und Kabul.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

 

 

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