Landschaftsfotografie:
Nach Sonnenuntergang

Peter Sennhauser, 11. Februar 2009 13:03 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Es muss nicht immer Vollmond sein: Aufnahmen nach Sonnenuntergang können auch bei Sichelmond oder scheinbar vollständiger Dunkelheit grossartige Fotos ergeben. Ein paar Tricks helfen dabei.

Ein Faszinosum der Wüste oder einfach abgelegener Gebiete (in den Weiten der USA beispielsweise) sind die absolut sternenklaren Nächte. Und wer hier draussen auf Fotopirsch ist und ohnehin jeden Sonnenauf- und Untergang erlebt, der sollte sich auch nach anderen Möglichkeiten umsehen, diese unglaubliche Szenerie zu nutzen. Wir haben das im Death-Valley-Workshop getan, sehr viel Spass gehabt, unheimlich gefroren und am Ende staunend die Sternspuren-Bilder heimgetragen, die unsere Digitalkameras ausgespuckt haben. Das weitaus beste darunter hat Rick Trautner allerdings später am Mono Lake, etwa hundert Kilometer nördlich, geschossen.

Vor und während der Aufnahme kann die Fotografin bei diesen Bildern grade hier in der fast totalen Dunkelheit (abgesehen mal vom unglaublichen Widerschein der Lichtverschmutzung aus dem hunderte Meilen entfernten Las Vegas) nämlich nicht viel Einfluss nehmen: Die richtigen technischen Daten, ein standhaftes Stativ und ausreichend Geduld belohnen einen (vielleicht) mit einem spektakulären Bild.

Aber auf die Sternspuren möchte ich später zurückkommen, bleiben wir mal beim wohl meistfotografierten Himmelsobjekt – dem Mond.

Dass sich der Erdtrabant in seinem vollen Stadium als tolles Zusatzelement vor romantischen Motiven eignet, das habe ich schon früher rausgefunden – und mehrere Postings zur Mondfotografie-Wissenschaft geschrieben, wie man den idealen (und häufig einzigen) Zeitpunkt für solche Bilder und den Standpunkt für die Kamera ermittelt.

Dass aber auch ein Sichelmond sich für wunderschöne Fotos eignet, das habe ich im Death Valley von Gary Hart gelernt.

Unser Workshop-Leiter ist ein Wetter- und Sterndatensammler, der nichts dem Zufall überlässt. Vor der Anfahrt zu einem Shooting überprüft er im Internet die Wetterdaten auf Wolkenbilder und die einschlägigen Websites nach den Zeiten von Dämmerung, Sonnenauf- und Untergang und all den andern wissenswerten Dingen. Dann zeichnet er in der Kartensoftware von National Geographic ein paar Vektoren und spielt ein bisschen mit den Pfeilen herum, bis er zum Beispiel weiss, wo man im Death Valley wann stehen muss, um den zunehmenden Mond kurz nach dem Untergang der Sonne dieser hinterher eilen zu sehen und dabei eine markante Bergspitze als Silhouette nutzen zu können.

Wir haben mit dieser Bildidee auf Zabriskie Point im Death Valley herumgespielt und den höchsten Berg über dem unter Meereshöhe liegenden Valley auf der anderen, westlichen Talseite, den Telegraph Peak, als Vordergrund genutzt.

Das ergibt tolle Bilder, wenn man zum Beispiel mit der Spotmessung auf die helle Sichel des Mondes belichtet und ein bisschen mit den Belichtungszeiten herumspielt, um die Bergkante als Silhouette ins Bild zu kriegen.

Grosse Augen haben wir aber allesamt gemacht, als wir erkannten, dass hinter der Sichel des Mondes der Rest des Trabanten sichtbar wird. der “Erdschein”, das von der Erde abgestrahlte Licht, beleuchtet die Schattenseite des Mondes, erklärte uns Julie, die im Jet Propulsion Lab der Nasa arbeitet und so viele dumme Scherze über sich ergehen lassen musste wie noch kaum jemand während eines Nachtshootings (und sich, obwohl wir mitten drin standen, standhaft weigerte zuzugeben, dass Death Valley die Kulisse für die gefälschte Mondlandung von Armstrong und Co war.)

Jetzt lässt sich dieser Mond als rundes Ding mit gleissender Sichel und Zeichnung im Schattenteil über der Silhouette ablichten.

Das geht am besten mit einer nicht gar so langen Brennweite. Ich habe mit meinem 400mm (600mm auf der Nikon D300) herumprobiert. Das ergibt leidliche, aber nicht sehr scharfe Mondbilder.

Denn der Mond wandert ziemlich rasch übers Firmament: Bei einer Brennweite von 100mm ist die maximale Belichtungszeit sechs Sekunden, alles darüber lässt Bewegungsunschärfe und Sternspuren entsehen. Bei 400/600 Millimetern ist alles über eine Sekunde bereits zu lang – ich musste aber bei 400 ISO und Blende 8 ganze vier Sekunden belichten.

Rick, der Fotograf, der das umwerfende Sternspurenbild vom Mono Lake gemacht hat, war überzeugt, dass jemand seine manuelle Scharfstellung verändert hatte, weil sein Mond nicht ganz scharf war. In den Bildern sind aber deutlich Sternspuren zu erkennen – bei 4 Sekunden und einer langen Brennweite werden die Sterne bereits zu Strichen!

Deshalb habe ich später im Workshop, als wir vor dem höchsten Berg der zusammenhängenden USA, dem Mount Whitney bei Lone Pine in der östlichen Sierra, die Mondfotos nochmals wiederholten, nur noch mit dem 200mm-Objektiv fotografiert.

Dort haben wir dann auch beim Warten auf das Auftauchend es Mondes aus dem zunächst noch zu hellen Himmel das Glück gehabt, dass Wolkenfetzen über die Sierra trieben: über den Silhouetten der Berge und von der untergehenden Sonne in knalliges Orange, Blutrot oder Pink getaucht, ergaben sich ebenfalls faszinierende Bildmöglichkeiten.

An einer Stelle habe ich beim Herumspielen mit Mond und der relativ nahe bei ihm stehenden Venus aus Versehen den Auslöser gedrückt und danach die Kamera ein paar Sekunden bewegt. herausgekommen ist ein faszinierendes, wenn auch etwas esotherisch anmutendes Strichbild.

Später, nachdem der Mond der Sonne nach am Horizont verschwunden war, haben wir die “Königskategorie” der Nachtaufnahmen, die Sternspurenbilder, erprobt.

Bei dieser Bildgattung kommt uns zwar die moderne Technik ebenso entgegen wie bei vielen anderen Motiven, indem wir Empfindlichkeit und Belichtungszeit fast beliebig anpassen können.

Ein grosser Unterschied allerdings besteht darin, dass weit weniger Möglichkeit zum Experimentieren besteht. Denn erstens müssen die Bilder, um mit einem Weitwinkel richtig lange Spuren der Sterne einzufangen, rund eine halbe Stunde lang belichtet werden.

Vor allem aber verdoppelt sich diese Zeit, weil unbedingt die Rauschunterdrückung für Langzeitaufnahmen eingeschaltet werden muss: Die Kamera rechnet dann nach der Aufnahme die fehlerhaft bunten Pixel aus dem Schwarz des Nachthimmels heraus, und dafür braucht der Prozessor ungefähr so lange, wie die ganze Belichtung gedauert hat!

Das Rauschen kommt dabei auch bei einer niedrigen ISO-Zahl zustande. Wir haben mit einer Empfindlichkeit von 400 ISO fotografiert – meine Nikon D300 lässt sich bei kurzen Zeiten locker mit 3200 ISO benutzen. Je länger allerdings der Sensor unter Strom steht, desto mehr erwärmt er sich – und das erhöht die Fehlpixel, das Rauschen.

Wir haben die Kameras also auf “Rauschunterdrückung bei langer Belichtungszeit” ein- und zugleich sichergestellt, dass voll geladene Akkus drin waren. Dann haben wir bei Blende 5.6, möglichst kurzer Brennweite und ISO 400 per Autofokus auf die Venus (einziges ausreichend helles Gestirn) scharf gestellt, die Kameras auf dem Stativ so ausgerichtet, dass (wahrscheinlich – zu sehen war eh nichts) die Bergkette vor uns in der untern Bildhälfte enthalten war, die Kamera auf “bulb” gestellt und die Fernauslöser gedrückt.

Dann haben wir gewartet. Und wann immer jemand aus Versehen seine Taschenlampe anknipste oder die Scheinwerfer eines in der Ferne vorbeihuschenden Autos über uns hinweg strichen, haben wir alle laut geschrieen. Was bekanntlich gegen Licht nicht hilft.

Ich habe übrigens diese Aufnahme nicht eine halbe Stunde, sondern nur 20 Minuten, dafür mit Blende 5 belichtet, weil ich vorher eine sieben minütige Belichtung nach Norden vorgenommen hatte (Bild oben) und den Startzeitpunkt unseres Sternenspurenbildes nach Westen verpasst hatte.

Also musste ich vierzehn Minuten warten, bis die erste Belichtung fertiggerechnet und abgespeichert war: Aber immerhin hatte ich eins der kreisrunden Sternspurenbilder mit dem Polarstern im Zentrum und der Silhouette eines der Alabama-Hügels im Vordergrund.

Auch die zweite Aufnahme lässt sich sehen: die Sternspuren sind länger, der extrem helle Strich im Bildzentrum ist die Venus, und die Berge darunter haben dank Schnee grade genug Licht wiedergespiegelt, um sichtbar zu werden. Dass sich übrigens die Spuren der Sterne auf der linken Bildhälfte um einen anderen Pol drehen als in der rechten ist keine Verzerrung meines Weitwinkels, sondern ganz einfach die Tatsache, dass die Sterne am Äquator geradeaus wandern, im Norden um den Nord- und im Süden um den Südpol. Das hat mir zumindest später Julie, unsere Astronomin erklärt, als wir in der warmen Pizzeria von Lone Pine sassen und mein Bild als erstes sichtbar wurde, weil ich ja nur zwei Drittel der Zeit belichtet hatte.

Als dann die Aufnahmen aller anderen fertiggerechnet waren, gab es ein paar Enttäuschungen. Die Canons weisen nämlich, wenn sie im Dunkeln den Verschluss per “bulb” geöffnet haben, diesen Zustand mit einem roten LED aus. Und es zeigte sich, dass wir uns mal wieder nicht in einer sauberen Reihe aufgestellt hatten und deshalb so manche Aufnahme einen grellen roten Schein einer davor stehenden Kamera aufwies.

Profi Don Smith hingegen ging mit sich streng ins Gericht, weil er vergessen hatte, den Polfilter abzuschrauben. Keine gute Idee im Dunkeln, wo der Filter nichts bringt ausser einem Lichtverlust von vielleicht zwei Blenden…

Don wollte deswegen unbedingt noch mal hoch in die Hügel und einen weiteren Versuch machen. Gestärkt von der Pizza und gewärmt vom Bier, schlossen sich sämtliche Kursteilnehmer dem Unterfangen an; wir fuhren nochmals hoch auf den Parkplatz in den Alabama Hills und starteten eine Belichtung – diesmal per Taschenlampen-Kommando in einer exakten Reihe ausgerichtet.

Weil die Venus inzwischen hinter dem Horizont verschwunden war, wurden Fokussierung und Kameraausrichtung zu noch mehr Rätselraten als zuvor. Und nach dem Auslösen hatte keiner mehr Lust, neben der Kamera stehen zu bleiben, und wir setzten uns in die verdunkelten Autos.

Die Resultate des Shootings konnten wir erst am nächsten Morgen vergleichen, weil wir nach der Belichtung umgehend ins Motel gefahren waren. Und während die Kameras allesamt noch elektronisch -, waren die meisten von uns schnell schlafend am Rauschunterdrücken.

Was ich gelernt habe:

  • dass der Mond auch zu seinen Sichel-Phasen ein gutes Motiv sein kann, weil er dann kurz nach der Sonne auf- und untergeht, allerdings nicht wie bei Vollmond in der Sonne gegenüberliegender, sondern in der gleichen Himmelsrichtung.
  • dass der Mond sich so schnell über den Himmel bewegt, dass bei langen Brennweiten schon eine Sekunde Belichtungszeit Bewegungsunschärfe hervorrufen kann.
  • dass über die “Blaue Stunde” hinaus mit Silhouetten am Horizont der untergehenden Sonne spannende Motive gefunden werden können.
  • dass Sternspurenbilder mit vollem Akku, eingeschalteter Rauschunterdrückung, Blende 5.6, ISO 400 und rund einer halben Stunde Belichtungszeit gelingen können, es damit aber doppelt so lange dauert, bis das Bild am Monitor betrachtet werden kann.
  • dass es nicht ganz einfach ist, im Stockdunkeln eine Bildkomposition für die Sternspurenbilder zusammenzukriegen und Dämmerlicht – sehr dunkles Dämmerlicht – dafür besser geeignet ist, wobei kürzere Belichtungszeit sofort auch deutlich kürzere Sternspuren bedeutet.
  • Dass man am besten vor dem Auslösen der Kamera mit einer Taschenlampe alle Einstellungen nochmals ganz genau überprüft – und einen Blick aufs Obektiv-Ende wirft um zu sehen, ob dort ein Pol- oder sonstiger Filter aufgeschraubt ist…

Weiterempfehlen

Mehr lesen

Fingerübungen - Wasserspiele: Der Ozean läuft aus

23.8.2009, 0 KommentareFingerübungen - Wasserspiele:
Der Ozean läuft aus

Wasser als Fotomotiv macht die Verschlusszeit zur zentralen technischen Einstellung - mit grosser Wirkung.

Spezialaufgabe Lichtquellen: Mehr Mut zu Experimenten

11.8.2009, 0 KommentareSpezialaufgabe Lichtquellen:
Mehr Mut zu Experimenten

Wenn die Aufgabe lautet, verschiedene Lichtquellen in ein Bild zu integrieren, bietet sich eine komplexe Komposition oder eine Technik wie Light Painting an.

Der eingesperrte Sportwagen: Mehr Nacharbeit

1.7.2009, 1 KommentareDer eingesperrte Sportwagen:
Mehr Nacharbeit

Wenn ein Bild von inhaltlichen Kontrasten lebt, muss alles daran gesetzt werden, sie zu betonen.

Nachtaufnahme: Die dunkle Seite des Mondes

8.10.2009, 0 KommentareNachtaufnahme:
Die dunkle Seite des Mondes

Gute Nachtaufnahmen sind schwierig, weil vieles ganz anders auf dem Chip landet, als du es mit dem Auge siehst.

Nächtliche Kamerafahrt mit Auto: Energieeeeee!

20.9.2009, 7 KommentareNächtliche Kamerafahrt mit Auto:
Energieeeeee!

Im fahrenden Auto lassen sich nachts originelle Bilder schiessen. Ein Stativ, gute Strassen und wenig Gegenverkehr vorausgesetzt.

13.7.2009, 0 KommentareNachtaufnahme:
Schwarze Stunde - lichter Moment

Nachtaufnahmen gelingen am besten in der Dämmerung, und wenn die Möglichkeit des HDR genutzt wird, sollte man es auch sehen.

Landschaft: Farbe als Motiv

2.3.2009, 4 KommentareLandschaft:
Farbe als Motiv

Landschaftsfotografie bietet als Motiv auch natürliche Farben, auf die man sich konzentrieren kann.

Hyperfokale Distanz: Die richtige Blende

16.2.2009, 16 KommentareHyperfokale Distanz:
Die richtige Blende

Welche Blende ist die "richtige" in der Landschaftsfotografie? Wer auf den Hintergrund schaut, hat verloren...

Landschaftsfotografie mit Tiefe: Vorder- braucht Hintergrund

9.2.2009, 8 KommentareLandschaftsfotografie mit Tiefe:
Vorder- braucht Hintergrund

In der Landschaftsfotografie braucht ein Motiv im Vordergrund einen angemessenen Hintergrund und umgekehrt. Das ist simpel, aber gar nicht einfach umzusetzen.

Flusslandschaft: Bemerkenswerte Stimmung

8.2.2010, 2 KommentareFlusslandschaft:
Bemerkenswerte Stimmung

Es gibt viel zu sagen über den simplen Akt, das Ambiente eines bestimmten Ortes oder einer bestimmten Zeit festzuhalten.

Halbmond-Foto: Er gleicht sich selber sehr

4.2.2010, 0 KommentareHalbmond-Foto:
Er gleicht sich selber sehr

Mondfotos sind eine faszinierende Sache - mit einem grossen Nachteil: Das Motiv ist immer genau gleich. Deswegen braucht es einen Vordergrund.

Wetter und Fotografie: Den Schweinehund überwinden

13.1.2010, 5 KommentareWetter und Fotografie:
Den Schweinehund überwinden

Für den Sieg über den inneren Schweinehund kriegt man als Landschaftsfotograf jedenfalls einen Preis.

Landschaftsfotografie: Sehen statt denken

27.2.2010, 0 KommentareLandschaftsfotografie:
Sehen statt denken

In der Landschaftsfotografie zählt allein das Sehen. Wer zuviel nachdenkt, läuft Gefahr, in die Dokumentarfotografie zu verfallen.

Sumpffotografie: Schattenriss mit Tiefe

9.2.2010, 3 KommentareSumpffotografie:
Schattenriss mit Tiefe

Landschaftsfotografie braucht nicht unbedingt einen Vordergrund, aber unbedingt Tiefe.

Einsame Parkbänke: Stimmung macht eine Landschaft

22.1.2010, 2 KommentareEinsame Parkbänke:
Stimmung macht eine Landschaft

Meistens lohnt es sich zu warten, und sich noch einmal umzudrehen, noch ein letztes Foto zu schießen.

30.10.2009, 0 KommentareMondnacht-Foto:
Schattenspiele im Garten

Der Mond ist ein schickes Motiv: Als Hauptdarsteller ebenso wie nur als Hintergrund.

Mondfotos in Berlin: Krater neben dem Fernsehturm

30.9.2009, 1 KommentareMondfotos in Berlin:
Krater neben dem Fernsehturm

Mondfotografie ist nur zum geringen Teil Shooting. Die Hauptarbeit ist vor Mondaufgang mit den Berechnungen des idealen Standorts zu leisten.

Mondfotografie: Vollmondwoche!

31.8.2009, 3 KommentareMondfotografie:
Vollmondwoche!

Diese Woche: Vollmond für Mondfotografie.

Halbmond-Foto: Er gleicht sich selber sehr

4.2.2010, 0 KommentareHalbmond-Foto:
Er gleicht sich selber sehr

Mondfotos sind eine faszinierende Sache - mit einem grossen Nachteil: Das Motiv ist immer genau gleich. Deswegen braucht es einen Vordergrund.

30.10.2009, 0 KommentareMondnacht-Foto:
Schattenspiele im Garten

Der Mond ist ein schickes Motiv: Als Hauptdarsteller ebenso wie nur als Hintergrund.

Mondfotos in Berlin: Krater neben dem Fernsehturm

30.9.2009, 1 KommentareMondfotos in Berlin:
Krater neben dem Fernsehturm

Mondfotografie ist nur zum geringen Teil Shooting. Die Hauptarbeit ist vor Mondaufgang mit den Berechnungen des idealen Standorts zu leisten.

Nachtaufnahme: Die Lichter des Oktoberfests

15.2.2010, 4 KommentareNachtaufnahme:
Die Lichter des Oktoberfests

Nachts ist die Zeit des Lichtmalens, und was eignet sich besser dafür als ein Rummel?

Jerry Berndt: Im Dunkel der Nacht

14.2.2010, 0 KommentareJerry Berndt:
Im Dunkel der Nacht

Zwielicht, Halbwelt, Nachtleben - das ist die Welt des amerikanischen Fotografen Jerry Berndt.

Nachtaufnahme mit Sternlichtern: Mehr Spannung durch Vordergrund

19.11.2009, 1 KommentareNachtaufnahme mit Sternlichtern:
Mehr Spannung durch Vordergrund

Sterneffekte lassen sich auch ohne Filter oder Photoshop erzielen. Allein davon kann ein Bild aber nicht leben.

Torsten Warmuth: Schönheit der Nacht

5.6.2009, 0 KommentareTorsten Warmuth:
Schönheit der Nacht

Torsten Warmuth zeigt uns die Schönheit der Nacht und das rauschende Glück im Zwielicht.

22.5.2009, 3 KommentareNürnberger Kaiserburg:
Harry Potter lässt grüssen

Olympus E-30 im Test: Fragwürdige Dunkelbelichtung

3.4.2009, 2 KommentareOlympus E-30 im Test:
Fragwürdige Dunkelbelichtung

Bei Langzeitbelichtungen bieten viele DSLRS eine "Subtraktions-Belichtung": Dabei werden die "heissgelaufenen" Pixel aus dem Bild gerechnet.

Einsame Parkbänke: Stimmung macht eine Landschaft

22.1.2010, 2 KommentareEinsame Parkbänke:
Stimmung macht eine Landschaft

Meistens lohnt es sich zu warten, und sich noch einmal umzudrehen, noch ein letztes Foto zu schießen.

Strandfotos: Kontrastsuche und Serien

11.11.2009, 3 KommentareStrandfotos:
Kontrastsuche und Serien

Gelegentlich wirkt ein Einzelbild allein nur halb so gut, wie es in einer Serie wirken kann.

Nebelfoto mit Waldsilhouette: Japanischer Scherenschnitt

25.9.2009, 0 KommentareNebelfoto mit Waldsilhouette:
Japanischer Scherenschnitt

In der Landschaftsfotografie kann die Reduktion der Tiefe besonders spannend wirken - vor allem, wenn sie nicht so sehr durch die Fotografie als durch die Natur selber erzeugt wird.

Sonnenuntergang: Zwei Hälften sind nicht immer ein Ganzes

3.2.2010, 0 KommentareSonnenuntergang:
Zwei Hälften sind nicht immer ein Ganzes

Mit so vielen interessanteren Bereichen im Bild ist es gut, den Regeln zu folgen und von der Mitte fern zu bleiben.

Flammender Himmel: Motiv braucht Bezug

21.12.2009, 1 KommentareFlammender Himmel:
Motiv braucht Bezug

Das Motiv von Sonnenuntergangsfotos ist nicht die Sonne und nicht der Horizont, sondern der Himmel.

Strandfotos: Kontrastsuche und Serien

11.11.2009, 3 KommentareStrandfotos:
Kontrastsuche und Serien

Gelegentlich wirkt ein Einzelbild allein nur halb so gut, wie es in einer Serie wirken kann.

Fotografien vom Bodensee-Winter: Was Projektarbeit bringt

10.8.2009, 4 KommentareFotografien vom Bodensee-Winter:
Was Projektarbeit bringt

Statt mit wilder Bilderjagd können wir mit selbstgewählten Projekten am meisten lernen - das zeigt eine Winterserie von Ralf Augustin.

Darmstädter Tage der Fotografie: Aussichten aufs Leben

15.4.2009, 0 KommentareDarmstädter Tage der Fotografie:
Aussichten aufs Leben

Das Festival Darmstädter Tage der Fotografie hat sich in den letzten fünf Jahren etabliert: Es setzt Themen und beleuchtet diese aus unterschiedlichen Sichtweisen und Genres.

Landschaft: Farbe als Motiv

2.3.2009, 4 KommentareLandschaft:
Farbe als Motiv

Landschaftsfotografie bietet als Motiv auch natürliche Farben, auf die man sich konzentrieren kann.

6 Kommentare

  1. rodam
    schrieb am 11. Februar 2009 um 19:55 Uhr (#)

    Hallo sehr interessanter und guter Artikel!

    Eine Anmerkung allerdings: “die Rauschunterdrückung für Langzeitaufnahmen” sollte unbedingt DEAKTIVIERT werden, diese Funktion hat keinerlei erkennbaren Nutzen.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 11. Februar 2009 um 22:39 Uhr (#)

    rodam:
    Die Funktion hat keinen erkennbaren Nutzen, wenn Du Rauschunterdrückung sowieso eingeschaltet hast. Andernfalls macht sie den ganzen Unterschied.

  3. Fabian Heusser
    schrieb am 13. Februar 2009 um 11:20 Uhr (#)

    Nach meinem Wissensstand dauert die Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung so lange, weil die Kamera für die selbe dauer der Belichtung mit offenem Verschluss noch eine Belichtung mit geschlossenem Verschluss macht.
    Das mit geschlossenem Verschluss erstellte Bild enthält dann das Rauschen des Sensors, sowie “heisse Pixel” und wird von der eigentlichen Aufnahme subtrahiert um das Rauschen & die heissen Pixel zu elliminieren.
    Dies ist also mehr eine physikalische Funktion als eine Software Funktion.
    Ein schönes Beispiel auf folgender Seite zu Unterst: http://dpreview.com/learn…/key=noise+reduction

  4. rodam
    schrieb am 16. Februar 2009 um 21:06 Uhr (#)

    @Peter Sennhauser: Nach meiner Erfahrung hat die Funktion keinen erkennbaren Nutzen im Vergleich zu einem Bild das mit deaktivierter Funktion gemacht wurde. Das Rauschen ist vielleicht minimal geringer, das rechtfertigt aber in keinster Weise den Aufwand.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 16. Februar 2009 um 22:01 Uhr (#)

    @rodam: Ich habs bisher nicht ohne Unterdrückung ausprobiert, kann mir aber vorstellen, dass das Rauschen mit der Belichtungszeit nicht linear, sondern progressiv zunimmt. Und in einem Sternenspurbild stören Rauschpunkte natürlich erst recht.

    Abgesehen davon ist der Aufwand für mich minimal ;-) – Kamera eingeschaltet lassen. Aber ich werd bei Gelegenheit mal einen Vergleichstest starten. Bei 30 Minuten Belichtung ist das dann eine Sache von 1.5 Stunden…

  6. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 19. Februar 2009 um 09:40 Uhr (#)

    Es fällt mir auf, daß speziell Canon-Nutzer häufig sagen, die Zweitbelichtung mit geschlossenem Verschluß (genau darum handelt es sich ja) brächte nichts.

    Dies kann ich bei meinen Kameras so nicht bestätigen. Hot Pixels rechnet sie heraus, und mit Hot Pixeln muß man bei 30 Minuten Belichtung auch bei guten Bildsensoren durchaus rechnen.

    Es mag sein, daß die Funktion bei Zeiten von einer halben oder einen Sekunde nichts Wahrnehmbares bringt. Aber bei den meisten Kameras schaltet sie sich unterhalb einer bestimmten Zeit (abhängig von der eingestellten ISO-Zahl) ohnehin automatisch ab. D.h., dann kann auch kein Unterschied mehr erkennbar sein.

    Abenteuerlich finde ich allerdings, wenn z.B. jemand schreibt, Lightroom würde Hot Pixel auch kompensieren. Mag sein, daß Lightroom einzelne Hot Pixel erkennt und anulliert. Mit “kompensieren” hat das dann allerdings nichts zu tun und ich fürchte, wenn dem so wäre, würden auch die Sterne aus den Aufnahmen “herauskompensiert”. Es gibt Dinge, die gehen per Software nicht so gut.

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.