Helen Levitt mit 95 verstorben:
Legende der Straßenfotografie
Die Fotografin Helen Levitt, eine Ikone der US-Straßenfotografie, ist im Alter von 95 Jahren gestorben.
Die dpa meldete gestern Abend, dass die Fotografin am Sonntag in ihrer Wohnung in Manhattan im Schlaf verstorben ist. 1913 geboren, machte Helen Levitt schon frühzeitig Bekanntschaft mit den Fotografen Henri Cartier-Bresson und Walker Evans. Bald begann sie selbst zu fotografieren und nutzte die Errungenschaften der neuen Kleinbildfotografie mit der Leica. Die Künstlerin hatte seit den 30er Jahren das Alltagsleben auf den Straßen der Großstadt auf unvergleichliche Weise eingefangen.
Ihre Bilder scheinen zu leben. Schon 1943 bekam sie ihre erste Soloausstellung im New Yorker Museum of Modern Art. Nach einem Exkurs in die Filmszene kehrte sie aber in den 50er Jahren wieder zur Fotografie zurück. 1997 besuchte sie Deutschland, um an der documenta in Kassel teilzunehmen und erhielt im vergangenen Jahr den internationalen Fotopreis “spektrum” der Stiftung Niedersachsen.
- Helen Levitt in Hannover: Die große alte Dame der Straßenfotografie (20. Februar 2008)
- Folkwang-Museum Essen: Straße oder Studio? (21. Oktober 2008)
- Bunte Siebziger: Neue Farbe für das Land (28. November 2008)
- Helen Levitt mit 95 verstorben: Legende der Straßenfotografie (31. März 2009)
- Street Photography: Junge Fußballspieler in Paraguay (24. August 2009)
- Saul Leiter: Die Farben des Malers (16. Oktober 2009)
- Sprayer-Dokumentationsfoto: Das Konzept gewinnt (15. Juni 2010)
- Road Atlas: Spurensuche und Anregung (4. März 2012)
Helen Levitt hat die Entwicklung streetphotography mitbestimmt wie kaum eine andere Frau in der Geschichte der Fotografie.







































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eine ausnahmekünstlerin, ich habe einige ihrer ausstellungen gesehen, letztes jahr erst, das portrait in der artlout über ihre new york bilder war fantasitisch.
da geht uns allen eine tolle künstlerin verloren.