Manchmal reicht einmal hinsehen nicht. Auch bei Pressebildern. Vielleicht ist der Ausschnitt ungewohnt, die Perspektive zu fremd oder das Motiv ganz einfach schräg.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
So blau sind die Ränder des Mittelmeeres – der Niederländer Ad van Denderen hat sie in einer groß angelegten Arbeit erforscht.
Fünf Jahre lang, von 2003 bis 2008, erkundete Ad van Denderen die 17 Länder rund um das Mittelmeer. “So Blue, So Blue – Ränder des Mittelmeers”, so nannte der seine Arbeit, die unter diesem Titel zur Zeit im Fotomuseum Winterthur zu sehen ist.
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Die Kombination von Makro mit Hintergrund kann durchaus funktionieren. Dazu muss aber der Vordergrund etwas bieten, was ich gerne sehen möchte.
Kommentar des Fotografen:
Ein Bügel, wahrscheinlich zum vertäuen der Schiffe, im Hardenberghafen in Dortmund. Im Hintergrund nur noch durch seine Umrisse und Farbgebung zu erkennen, ein großer Verladekran. Mir gefällt an diesem Bild, neben den Farben (irgendwie warm und blaß) die Kombination aus Makroaufnahme und verschwommenem Landschaftsbild. Eure Meinung dazu und höchstwahrscheinlich fällige Tipps, sind mir wichtig, da ich diese Art der Bildkomposition gerne als Linie für mein weiteres “Werkeln” als Hobby-Fotograf fortführen möchte und auch teilweise schon tue.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Lindeman Andreas:
Landschaftsfotografie braucht Ebenen – Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund im besten Fall – und auf Industrielandschaften trifft das auch zu. Nur ist Schärfentiefe, oder deren Begrenzung, für die Schaffung von Ebenen in Landschaftsbildern denkbar ungeeignet:
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Tagesaktuelle Mischung spannender Pressefotos – nicht wirklich kategorisierbar.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Landschaftsbilder – auch von Industrielandschaften – sollen dem Auge Raum zum “spielen” geben. Toter, karger Raum ist dazu schlecht geeignet. Hier wird der Raum durch schwarz/weiss getötet.
Kommentar des Fotografen:
Zurückgelassen, sogar vom Meer… Bei einem Urlaub in Dublin sah ich dieses alte Schiffswrack an einem (fast) trockenen Kai lehnen. Die teilweise noch sehr bunten Farben des Bootes haben mich in Natura gefangen, beim herumprobieren am PC fand ich aber diesen Farbton passender zur Stimmung des Bildes. Aufgenommen mit einer Kompakten, am PC noch ein bisschen beschnitten. Als Farbeffekt in iPhoto Schwarzweiß, danach noch eine stufe “Boost Color”. Diese Kombination erzeugt einen ganz leichen sepia-artigen Farbstich (zumindest hier auf meinem Monitor), der für mich unaufdringlicher ist als Sepia, aber nicht so kalt wie reines Graustufen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Christoph Kernstock:
Ich würde behaupten, der Dubliner Fischer und Besitzer dieses “alten Schiffswracks” würde sich nur nach ein paar Guiness im Hafenpub wieder beruhigen, wenn er wüsste, wie Du seinen geliebten Kahn bezeichnet hast…*
Nachdem Du das Farbbild nachgeliefert hast, bin ich geneigt, die Entscheidung, es in Schwarz/Weiss umzuwandeln, als Fehler zu bezeichnen. Es geht in diesem Bild ja nicht um Flächen und Lichtspiel, sondern um ein konkretes Motiv.
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Panasonic bringt mit der Lumix DMC-GH1 die erste Micro-Four Thirds -Videokamera. Respektive: Kamera mit Videomodus.
Eigentlich war es bei Four Thirds naheliegend: Dieser Standard für Bildsensoren beziehungsweise Wechselobjektive schrie geradezu nach einer Videoanwendung, nachdem er in der Variante Micro Four Thirds auf den Spiegel der Spiegelreflexkamera verzichtete und damit der Weg zu Video frei war. Doch die erste Micro-Four-Thirds-Kamera, die Panasonic Lumix G1, hatte kein Video.
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…bin ich angesichts der aktuellen Bilder – keine Ahnung, wie man die heutige Auswahl betiteln könnte.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Die Fotobranche Österreichs trifft sich vom 27. bis 29. März 2009 in Gmunden zu den Gmunder Fototagen – ihres Zeichens Messe und Treffpunkt gleichermaßen, mit Workshops und Vorträgen zusätzlich zu den Ausstellungsständen.
Die Gmunder Fototage finden zum 9. Mal statt. Sie zielen auf Profifotografen und private Foto-Liebhaber ebenso wie auf Studenten, Lehrlinge und Fachschüler. Der Veranstaltungsort ist das Congress Areal in Gmunden und das Motto des diesjährigen Events “170 Jahre Fotografie”.
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Während Europa auftaut, versinkt die US-Ostküste in den Schneemassen.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Im Aquarium durch Glas uns Wasser zu fotografieren ist nicht einfach. Resultate wie dieses Bild belohnen mit berauschendem Effekt.
Kommentar des Fotografen:
Das Foto wurde im Tropenaquarium Hagenbeck in Hamburg geschossen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Mario Mertsch:
Um ehrlich zu sein, habe ich an diesem Bild nicht wirklich etwas zu kritisieren – ich wollte es bloss mit der Leserschaft teilen. Man könnte sagen, wie ein gutes Glas Wein, oder sonst eine erfreuliche und legale Droge.
Was Du hier abgelichtet hast (von dem ich übrigens gerne wüsste, was es ist – in einem Aquarium mit fachkundigem Personal und Informationstafeln zu den Tieren in den Tanks ja nicht wirklich ein Rechercheproblem) wirkt doppelt spannend:
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