24 Stunden:
Situationen
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Dem Softerotik-Fotografen und Regisseur David Hamilton wird nachgesagt, er soll als Weichzeichner einen Nylonstrumpf über das Objektiv seiner Kamera gezogen und mit einer Zigarette ein Loch ins Zentrum gebrannt haben. Das Resultat sollen angeblich die Hamilton-typischen, watteweichen Schmusefotos gewesen sein – lange, bevor sowas mit Photoshop an jedem Bild geübt werden konnte.
Mehr als den Mädchen-Fotografen aus meiner Teenie-Zeit interessiert mich heute die Technik von Profis wie dem spanischen AP-Fotografen Emilio Morenatti, der in Asien für die Agentur unterwegs ist und häufig erstaunliche Bilder über den Dienst schicken lässt. Ihnen sind allen einige Dinge gemeinsam:
Kommentar des Fotografen:
Spontaner Schnappschuss beim Spazieren. Starke Abendsonne, welche direkt in die Linse blendet. Das Bild beschreibt meiner Meinung nach den Schrei als Aktion sehr gut.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Michael Klein:
Dieses Foto fängt sofort Aufmerksamkeit. Das strahlende Gesicht steckt an und lässt einen innerlich schmunzeln.
Auf den zweiten Blick gibt es reihenweise technische Fehler, die teils vermeidbar gewesen wären, teils unwichtig sind – und bisweilen sogar die Bildwirkung verstärken:
Köpfe und Menschen des Tages.
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Für sein Portät-Bild des Sulawesi-Makaken mit Spitznamen “Troublemaker” folgte der Italiener Stefano Unterthiner der Herde mehrere Wochen lang. Eines Tages waren sie sich so vertraut, dass die Porträt-Sitzung möglich wurde (mit Blitz!)
Kommentar des Fotografen:
“Wahre Größe” Da ich derzeit unseren Flugplatz mit Fotos unterstütze und gestern mal wieder “einer dieser Tage” war, nämlich ein Tag an dem es zu windig für schönen Kunstflug und zu diesig für gute Sicht und was weiß ich nicht alles war, hatte ich genug Zeit mir Gedanken zu machen wie ich denn diese “Dinger” prominent in Szene setzen könnte. Das oben stehende Ergebnis funktioniert meiner Meinung ganz gut, die Kollegen vom Platz waren begeistert. Hab ich schon erwähnt, dass es sich um einen MODELLflugplatz handelt :) zur Technik: 1/800, f9, -1, LR: Kontrast, downsizing
Peter Sennhauser meint zum Bild von D. M.:
Mich würde ja interessieren, was “was weiß ich nicht alles” auch noch umfasst – aber lassen wir das mal beiseite:
Fotos im Halbdunkel, Dämmerung und Innenräumen können allein durch das, was man nicht sieht, spannend werden.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Dieser Text wurde überarbeitet. Ich danke für die Hinweise aus der Leserschaft (siehe Kommentare).
Grade noch habe ich zu Serienbelichtungen geraten. Und jetzt muss ich, konsequenterweise, darauf hinweisen, dass es bei der Nutzung des Schnellfeuer-Modus zu unerwarteten Resultaten kommen kann. Der Autofokus entwickelt nämlich, wenn man ihn nicht ausdrücklich bändigt, bisweilen ein lästiges Eigenleben.
Es folgt ein Plädoyer für manuelle Einstellungen, sowohl von Schärfe als auch Belichtung. Der Unterschied zu andern solchen Pladoyers besteht darin, dass ich erkläre, warum die manuellen Einstellungen besser funktionieren als die tolle Elektronik der Kamera (auf die ich übrigens keineswegs verzichte):
Pressebilder von Protesten, und Pressebilder, die Proteste auslösen.
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Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild beschreibt für mich Frühling. Diese lässige Geste, die das Mädchen zeigt, während es beschwingt durch den Wald spaziert. Die Aufnahme entstand ganz spontan bei einem meiner ersten Fototouren dieses Frühjahres, das Mädchen lief an mir vorbei und ich habe mich schnell umgedreht und sie auf meinen Chip gebannt. Besonders gefällt mir, dass man nicht sieht wohin ihr Weg führt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Senn:
Die Haltung der jungen Frau zieht uns tatsächlich in ihren Bann. Locker schwingt sie ihr Haar zurück und beschreitet offensichtlich erwartungsfroh den Wald: