Alexander Babic fotografierte das seltsame Treiben bei der Speedweek, dem alljährlichen Treffen der Hochgeschwindheitsfreaks. Seine Bilder habe es ins Finale der aktuellen Hasselblad-Masters geschafft.
Gelb und giftig steht das Auto startbereit auf dem Bonneville-Salzsee, bereit für einen neuen Rekord. Seit über 60 Jahren pilgern Menschen aus der ganzen Welt zur Speedweek, dem Mekka der Hochgeschwindigkeit.
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Landschaftsaufnahmen können von Leere leben. Aber sie muss umso stärker inszeniert und durch Tiefe zur Geltung gebracht werden.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild habe ich in Belgien aufgenommen. Habe dem Himmel die Farbe entzogen für mehr Kontrast. Die Stimmung ist herbstlich, was mir besser gefällt. Als fortgeschrittener Anfänger freue ich mich auf die Kritik.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Miro K.:
Landschaftsfotografie ist eine scheinbar einfache Bildgattung: Eine tolle Landschaft als Motiv, die richtige Belichtung – fertig ist das Bild.
Häufig – wie hier – geht es aber gar nicht um die Elemente der Landschaft, sondern um die Stimmung, um Linien, Licht oder Farben. Dann muss der Fotograf die bestimmenden Elemente finden.
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Die unerfreuliche Nacht der Soldaten und die Scherze der Politiker und viele Menschen und Gesichter.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Da wir täglich Bildern aller Art ausgesetzt sind, haben wir uns daran gewöhnt, in Fotos eine gewisse Form und Stimmung zu erwarten, die wir wahrnehmen und bewundern.
Kommentar des Fotografen:
Sommer in der Rhön. Das Bild wird von den Bäumen gerahmt und führt in die Tiefe.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Fabian Rouwen:
Weil wir heutzutage mit so vielen Fotos von allen erdenklichen Dingen konfrontiert werden, ist es keine Überraschung, dass wir beim Visualisieren der meisten Dinge in Archetypen denken. Die natürliche Umgebung wird zum Beispiel oft als die monochrome Welt eines Anselm Adams’ oder als das übersättigte Farbuniversum eines Galen Rowell in unseren inneren visuellen Bibliotheken katalogisiert. Es macht also Sinn, dass wir von gewissen Szenen erwarten, auf bestimmte Weise fotografiert zu werden, und dass wir die Arbeit berühmter Fotografen nachahmen.
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Menschliche Szenen aus dem völllig normalen Leben.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Das Magazin “Photographie” ist ein Foto-Printprodukt von altem Schrot und Korn: Bilder statt Bildchen, Inhalte statt Titel, Spitzenfotografie mit Analyse statt Punkt-für-Punkt-Anleitungen.
Foto-Magazine im Test
Wir testen und bewerten in lockerer Folge Zeitschriften zum Thema Fotografie aus aller Welt - mit Punkttabelle und Fazit.
Ein bisschen Marktgeschrei darf ja wohl sein, und so sehen wir über den inhaltlichen Schwerpunkt “Akt” hinweg, den die Sommer-Doppelnummer des Magazins “Photographie” präsentiert.
Einen Hinweis auf seine Klasse liefert das Blatt nämlich auch hier, indem das Titelblatt nicht eine der üblichen umsatzsteigernden Kiosk-Nackedeien in Kriegsbemalung ziert, sondern eine sensationelle Inszenierung von Gisele Bündchen im “Wasserkleid” des brasilianischen Werbefotografen Fernando Zuffo.
“Photographie” hebt sich nicht nur in der Schreibweise von den andern Produkten im Zeitschriftenhandel ab, die beanspruchen, sich mit Fotografie zu befassen: » weiterlesen
Gegenlicht-Bilder mit hohem Kontrast können Bilder zu Tage fördern, die anders gar nicht zu sehen wären.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild ist während des Sonnenaufgangs im Sept. 2007 auf Rügen am Thiessower Strand gemacht worden, es ist ein Fischerboot, das zu Fang ausfährt. Bearbeitung in Photoshop mittels Tonwert- und Gradationskurve. Die Stimmung des Lichts und der Morgendunst haben im Wesentlichen zu dem Ergebnis beigetragen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Günter Kutschke:
Was hier die Blicke anzieht, ist ohne Zweifel der Morgennebel vor dem Leuchtturm in der Ferne, der sich in der Luft über dem Wasser spiegelt und zu der keulenförmigen Erscheinung über dem Horizont führt.
Das einfache Bild hat aber weit mehr zu bieten:
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Graue Baustellen, kurvende Dampfer und goldene Paläste am Montag.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Hasselblad stellt ein neues digitales Rückteil für ihre Kameras der V-Serie vor. Das Rückteil kann an alle Hasselblads montiert werden, die seit dem Jahr 1957 gebaut wurden, und katapultiert diese damit auch ins digitale Zeitalter.
Die Daten beeindrucken schon beim Lesen: Ein 16-bit Rohdatenbild aus dem Digitalen Rückteil der Hasselblads, das von Adobe-Produkten gelesen werden kann, benötigt 50 MB – und als Tiff-Datei mit nur 8-bit gespeichert sogar rund 117 MB pro Bild.
Da sind selbst große CF-Speicherkarten schnell voll. Um das zu umgehen, kann auch direkt per Firewire800 auf eine Festplatte im angeschlossenen PC gespeichert werden.
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Eine gute Gegenüberstellung simpler Details kann zu interessanten Metaphern und aussagekräftigen Fotos führen.
Kommentar des Fotografen:
Das Foto ist vor nicht allzu langer Zeit am frühen Abend auf dem Weg irgendwo hin entstanden. Ich schleppe meine Kamera eigentlich immer und überall hin mit . . . Weil ich noch auf der Suche nach meiner eigenen visuellen Sprache bin kopiere ich (natürlich nicht ausschliesslich!) gerne meine Vorbilder. In diesem Falle William Eggleston. Obwohl Mr. Eggleston, für mein Empfinden mehr “Raum” in seinen Fotos hat, finde ich, dass Lichtstimmung, Farbigkeit und die “Banalität” des Inhalts an ihn erinnern. Meiner Meinung nach ist das nachahmen von Vorbildern eine ziemlich gute Lernmethode, von der man sich, meint man es denn ernst, später ganz automatisch löst. Was denkt Ihr darüber?
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Nicolas Bruckmann:
Ich denke, Du bist in beiderlei Hinsicht auf dem richtigen Weg. Das Nachahmen von Vorbildern ist eine ziemlich gute Lernmethode, und Dein Bild hat etwas vom Geist William Egglestons.
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