Mondfotografie ist nur zum geringen Teil Shooting. Die Hauptarbeit ist vor Mondaufgang mit den Berechnungen des idealen Standorts zu leisten.
Kommentar des Fotografen:
Hatte mir durch die vergangenen Mondpostings von Peter Sennhauser Apetit machen lassen und bin am 24.09. auf die Pirsch gegangen. Den Fernsehturm mit der halben Mondscheibe konnte ich zwischen 19:07 und 19:27 vom Hügel des alten Wasserturms im Prenzlauer Berg aus ablichten. Den ungefähren Standort hab ich vorab in 3 Schritten berechnett, ein bischen Glück habe ich dabei aber auch gehabt, mit dem Hügel zwischen den Häuserschluchten hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Eigentlich wollte ich erst zum Vollmond raus, aber zum einen war das Wetter am 24.09. optimal, und zum anderen sieht man bei Halbmond die Krater an der Tag/Nacht Grenze besser. Mehr Bilder und Details zur Standortauswahl habe ich hier veröffentlicht.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Dotzauer Martin:
Ich gratuliere – ist doch gut geglückt, das Experiment! So dicht dran war ich bei meinem ersten Mond-Shooting nicht.
Hier ist eine klassische Bildkritik nicht angebracht – wer fokussiert.com regelmässig verfolgt weiss, was hinter einem solchen Mond-Event alles an Vorarbeit steckt.
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“Das Istanbul meiner Kindheit habe ich wie ein Schwarzweißfoto erlebt”, schreibt der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk. Ara Güler, das “Auge Istanbuls”, hat die Stadt genau so fotografiert.
Ara Güler ist der große alte Fotograf der Türkei, und er arbeitete im Lauf seines langen Lebens unter anderem für die Fotoagentur
Magnum. Die Bilder aus seiner Heimatstadt Istanbul sind aktuell in Stuttgart zu sehen.
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…und die Menschen darin, bliebe zu ergänzen.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Die Betonung auf das Wesentliche: Linien, Graustufen, Schwarz und Weiß – So simpel die Zutaten, so raffiniert das Ergebnis.
Kommentar der Fotografin:
Bern, Bahnhofvorfahrt. Ich habe ungefähr drei Sekunden Zeit, das Bild zu schiessen, das vor mir auf dem Boden liegt, bevor ich ins Auto steige. Zwei Sekunden braucht die Kamera zum Erwachen, eine muss für den Bildausschnitt reichen. Wie bereits öfter erlebt, ist’s wohl auch hier: Schnell gesehen, schnell abgedrückt – und das erste Bild ist das beste. Bildbearbeitung: Kontrast erhöht, nichts geschnitten. Ich bin zurzeit auf der Suche nach dem simplen Bild, geprägt von Linien, mit kaum Farben, und da bieten sich mir elegante graue Strassenbeläge mit nichts als Zigarettenstummeln als Farbtupfern geradezu an. Mich erheitert das Bild auch, weil es ein Ausschnitt Schweizer Boden zeigt, auf dem aus lauter Exaktheit Schräges entsteht.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Corinne ZS:
Fotografen sehen anders. Oder in diesem Fall: Fotografinnen sehen anders als Menschen ohne Kamera.
Anders ist es nicht zu erklären, dass gute Fotografen (ich bleibe der Einfachheit halber mal bei der männlichen Form, anwesende weibliche Fotografen sind natürlich eingeschlossen) so schlichte Motive festhalten können, die als Foto klar und stark wirken, im wirklichen Leben jedoch oft gnadenlos übergangen werden. In diesem Fall des Fotos vom Straßenbelag mit Gullideckel und Fahrbahnmarkierung sogar wörtlich.
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Menschen und Situationen und ganz spezielle Stimmung.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Bei Porträtfotos spielen die Verbindung zum Menschen, das Licht und der Auschnitt eine große Rolle. Hier stimmt jedenfalls die Verbindung zum Menschen.
Kommentar des Fotografen:
Ich versuchte hier ein Umgebungsportrait zu schaffen, das dem Modell auch Raum für seine Persönlichkeit gibt. Bewußt möchte ich auf Farbe und Weichzeichner-Techniken verzichten. Ich bin ja Eure harte Kritik schon gewohnt ;) Also immer haut drauf ))
Profi Jan Zappner meint zum Bild von André Bax:
Du erwartest eine harte Kritik? Nun, bevor ich zum Sahnehäubchen komme dieses: Auf deinem Flickr-Stream sehe ich einige Varianten dieses Portraits. Vor allem sehe ich aber, dass die Bilder dort bearbeitet sind. Und zwar ziemlich gut. Die Kontraste sind verstärkt, die Schärfe nachgebessert, einzelne Bildbereiche explizit bearbeitet.
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Worum es sich nebst den Wahlen das Wochenende auch noch gedreht hat.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Menschen am Sonntag auf der Strasse, einem Bahnhof, einer Brücke und einer Pipeline.
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Wahlen (in Portugal), Sprünge über einen Stier, trockener Rhein und ein Ufo in den Alpen.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
In der Landschaftsfotografie kann die Reduktion der Tiefe besonders spannend wirken – vor allem, wenn sie nicht so sehr durch die Fotografie als durch die Natur selber erzeugt wird.
Kommentar des Fotografen:
Herbstlandschaft auf dem Üetliberg in Zürich. Nikon D700, AF-S Nikkor 24-70mm
Peter Sennhauser meint zum Bild von Carl Knobel:
Der Herbst steckt voller Wunder für Fotografen – von knalligen Farben bis zu nebligen Grauschattierungen mit den feinsten Verläufen und Abstufungen – und der Reduktion des Raums auf eine oder zwei Ebenen.
Carls Aufnahme vom Zürcher Hausberg ist eine solche Nebelaufnahme: Die freistehende Silhouette einer Baumreihe an einem durch den im Vordergrund wallenden Nebel leicht verwaschenen Horizont, davor eine in weicher Kurve ansteigende Wiese. Durch diese verläuft eine leicht abgeschrägte Horizontale – ein Weg.
Zu diesem Motiv kann man Dich nur beglückwünschen:
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