Karsten de Riese:
Von Vätern und Söhnen

Väter und Söhne – ein klassisches (Spannungs)Feld in den menschlichen Beziehungen. Der Fotograf Karsten de Riese nahm sich dieses Themas an.

Karsten de Rieses Serie will dazu anregen, genauer hinzuschauen. Die Bilder sind zur Zeit in Wasserburg am Inn zu sehen.

Karsten de Riese, geboren 1942 in Eisenach, lernte und studierte Fotografie in München und an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Der freiberuflich arbeitende Fotograf lebt in der Nähe Münchens. Er mag keine Atelieraufnahmen, sondern bewegt sich lieber mit seiner Kamera unter Menschen und erlebt ihren Alltag:

“Ich möchte, dass sich meine subjektiven Wahrnehmungen in meinen Bildern widerspiegeln. Damit will ich nicht bewerten, sondern anregen, genau hinzuschauen.”

Selbst Vater einer Tochter und zweier Söhne, interessiert sich Karsten de Riese in dieser speziellen Serie für die Beziehungen zwischen den Vätern und Söhnen, für die ständige Veränderung in jedem Lebensalter. Seine Neugier gilt allen äußeren und inneren Erscheinungen zwischen Menschen im Moment der Begegnung.

Auf Karsten de Rieses Website können wir uns weitere Projekte anschauen.

Zum Beispiel seine Serie über ein spanisches Dorf. Es ist das gleiche Dorf, das W. Eugene Smith 1950 schon einmal fotografiert hatte und nimmt ausdrücklich Bezug darauf. Beim Smith Memorial Fund können wir uns W. Eugene Smiths damalige Reportage ansehen und vergleichen. Karsten de Riese sieht sich wie Smith in der Tradition einer humanistischen Fotografie.

Karsten de Riese – Väter und Söhne
Fotogalerie Karin Schneider-Henn, Schmidzeile 12, D-83512 Wasserburg
+49 172 8054810, galerie@fotogalerie-ksh.de
Geöffnet Samstag, Sonntag, Feiertag 14 – 18 Uhr

Karsten de Riese
Fotogalerie Karin Schneider-Henn

Mehr lesen

Paolo Woods/Serge Michel: Der wirkliche Iran

7.12.2011, 1 KommentarePaolo Woods/Serge Michel:
Der wirkliche Iran

Wie leben die Menschen im Iran wirklich - ungeachtet aller Vorurteile? Das wollten Paolo Woods und Serge Michel mit ihrer Arbeit "Land des Lachens - Land der Tränen" herausfinden.

«Schöne Akte»: Blick in eine versunkene Welt

26.11.2011, 0 Kommentare«Schöne Akte»:
Blick in eine versunkene Welt

Der Bildband «Schöne Akte» (Das Neue Berlin) zeigt - als Nachfolgeband von «Schön nackt» - erneut Beispiele von Aktfotografie aus der DDR.

Anja Bohnhof: \

24.10.2010, 0 KommentareAnja Bohnhof:
"Fremdesland" DDR

Wie bewahrt sich nach zwanzig Jahren Wiedervereinigung die Alltagsgeschichte der DDR? Anja Bohnhof lässt uns schauen.

Architekturfotografie: Der Mensch als Requisit

30.9.2011, 4 KommentareArchitekturfotografie:
Der Mensch als Requisit

Architekturaufnahmen können schnell steril und tot wirken. Ein immer gern verwendeter Kunstgriff dagegen ist die Verwendung von Menschen im Bild, welche eine Größenrelation ermöglichen und im wahrsten Sinne des Wortes Leben ins Bild bringen.

4. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg: Bilder der Menschheit

17.9.2011, 0 Kommentare4. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg:
Bilder der Menschheit

Bilder der Menschheit: Nichts weniger hat sich das 4. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg vorgenommen.

Beatrice Apel/Renate Niebler: Konzentrationslager Flossenbürg

13.9.2011, 0 KommentareBeatrice Apel/Renate Niebler:
Konzentrationslager Flossenbürg

Das Konzentrationslager Flossenbürg: Die beiden Fotografinnen Beatrice Apel und Renate Niebler zeigen uns den Ort des Schreckens und die Überlebenden, so wie sie "im Hier und Jetzt" sind.

Paolo Pellegrin: Der glaubwürdige Zeuge

28.12.2011, 0 KommentarePaolo Pellegrin:
Der glaubwürdige Zeuge

Magnum-Fotograf Paolo Pellegrin sieht sich als glaubwürdigen, verantwortlichen Zeugen der Ereignisse, von denen er uns berichtet: Krieg, Katastrophen, Elend.

Fotoreportage: Fußballschule in Buenos Aires

6.7.2011, 0 KommentareFotoreportage:
Fußballschule in Buenos Aires

Natacha Pisarenko war zu Besuch beim Training von Estrella de Maldonado in Buenos Aires.

Oskar Barnack Preis 2011: Sieger ist Fotograf Jan Grarup

20.6.2011, 0 KommentareOskar Barnack Preis 2011:
Sieger ist Fotograf Jan Grarup

Die Entscheidung ist gefallen: Der «Leica Oskar Barnack Preis 2011» geht an den dänischen Fotografen Jan Grarup. Die Jury wählte seine Fotostrecke «Haiti Aftermath» zum Sieger. Den zweiten Preis, den «Leica Oskar Barnack Nachwuchspreis 2011» erhält Jing Huang aus China für seine Fotoreportage «Pure of Sight».

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.