Carsten Sander:
Fantasy-Porträts

Carsten Sanders Porträts bekannter Gesichter aus Film, Mode, Sport, Gesellschaft entführen uns ins Reich der Fantasy.

In seinen fotografische Inszenierungen weist Carsten Sander seinen Modellen fantastische Rollen zu – seien es solche aus der Kunst- und Filmgeschichte oder der Märchen- und Sagenwelt.

Ob Fußballer Christoph Metzelder als Kicker-Figur, Anke Engelke als Dandy mit Schnauzbart, Schauspieler Rufus Beck als märchenhafte Sagenfigur oder Schauspieler Armin Rohde als (vermutlich) Heinrich VIII: Mit Sensibilität und Intuition inszeniert Sander die Porträtierten in beziehungsreichen Zusammenhängen.

Er nutzt Filmzitate und kunsthistorische Rückgriffe. So sehen wir das Model Eva Habermann in Kulissen wie aus Fritz Langs legendärem Film Metropolis.

Den Musikproduzenten Mousse T zeigt er wie einen Fürsten aus der Renaissance-Zeit.

Sanders Ziel ist es, den einen perfekten Moment herauszuschälen: das Porträtbild schlechthin, frei von Raum und Zeit. Fantasy-Porträts eben.

Sanders Ausstellung “to surface” (dt. “zum Vorschein kommen”) in Berlin kehrt Inneres nach außen. Sie erzählt Geschichten, die unter der Oberfläche schlummern, lässt Träume sichtbar werden und Sichtbares wird zum Traum. Sander verbindet seine spezielle Sichtweise mit einer technischen Virtuosität.

Carsten Sander, Jahrgang 1965, wurde in Neuss geboren. Nach Ausbildungsstationen bei verschiedenen international tätigen Fotografen arbeitete er zunächst freiberuflich für Magazine wie den Stern, bevor er sich in der Kunstwelt etablierte. Er lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf. Auf Carsten Sanders Website können wir uns die fantastischen Porträts ebenfalls anschauen.

Carsten Sander – To Surface
Bis 26. März
Berlin Art Projects, Showroom, Unter den Linden 40, D-10117 Berlin
+49 (0) 30 700 11 86-0, info@berlinartprojects.de
Geöffnet Montag bis Freitag 11 – 19 Uhr, Samstag 12 – 18 Uhr, Sonntag nach Vereinbarung

Carsten Sander
Berlin Art Projects

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2 Kommentare

  1. Sofie Dittmann
    schrieb am 22. Februar 2010 um 18:48 Uhr (#)

    Madame Yevonde hat das vor Jahrzehnten schon vorgeführt. Und, meine ich, besser.

  2. Ulli
    schrieb am 25. Februar 2010 um 10:57 Uhr (#)

    Wow, das trifft voll meinen Geschmack!

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