Soll ein langer Raum komprimiert gezeigt werden, muss man ein Teleobjektiv nutzen.
Kommentar des Fotografen:
Wendeltreppe bei den Hackeschen Höfen in Berlin. Die Treppe ist sicher ein beliebtes Motiv, mir gefiel besonders das Lichtspiel. Bin sehr gespannt auf eure Kritik!
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Melinda Jersak:
Ein wunderschönes Treppenhaus in Berlin-Mitte, das sich gen Himmel schlängelt, ein wenig Licht, dass das schmucke Geländer glänzen lässt. Das perfekte Fotomotiv.
Trotzdem stimmt etwas nicht mit dem Foto. Irgendwie ist es nicht spannend genug. Die Einzelmotive schon, aber nicht das Foto als Ganzes. Warum?
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Der Vulkanausbruch, der Europa lahmlegt, Wahlen im Sudan und ein reparierter Lenin.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Wenn man die Zeit hat, ein Foto Stück für Stück zu komponieren, sollte man sich diese auch nehmen.
Kommentar des Fotografen:
Verschneiter Park eines verlassenen Schlosses. Aufgenommen bei einem Spaziergang.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Norbert Reinsch:
Was mir an Deinem Foto gefällt, ist die Tatsache, daß Du an einem Tag, wo andere lieber daheim gemütlich im Warmen sitzen, mit der Kamera unterwegs warst. Dabei hast Du diesen Park eingefangen, und mich persönlich hätte dieses Schloß auch fasziniert, wie es da so einsam zwischen kahlen Bäumen steht.
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Nackte Hindu-Heilige, eine Pipeline, ein Schaf und Buddhisten.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Portfolio-Reviews sind Kritik und Anleitung zugleich: Experten begutachten eine Bildstrecke oder ein Buchkonzept und geben Tipps und Ratschläge. fokussiert.com hat drei Review-Pakete mit je drei Sessions am Fotobook-Festival in Kassel zu verlosen.
Update: Wir verlängern die Verlosungsaktion – neuer Einsendeschluss ist Mittwoch, der 21. April. Wir verlosen Preise im Wert von rund 300 Euro!
“Die Kandidaten haben bei jedem Reviewer vielleicht zehn Minuten Zeit, ihr Konzept zu erklären”, sagt Curt Holtz: Eine Portfolio-Kritik, und speziell die am Fotobook-Festival in Kassel, ist ein Erlebnis, aber für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch eine Herausforderung. Abgesehen von den Preisen, die es zudem für Review-Teilnehmer zu gewinnen gibt.
Für drei Fotografen oder Fotografinnen aus unserer Leserschaft haben wir drei Reviews mit je drei Terminen bei Experten zu verlosen; für sieben weitere eine Eintrittskarte zum Fotobuchfestival in Kassel – siehe Box am Ende dieses Artikels.
Die Reviews sind nicht nur ein Erlebnis, weil sich namhafte Experten die Zeit nehmen, mehr als eines Deiner Bilder zu begutachten, sondern eben auch, weil Du Dich darauf optimal vorbereiten und den Grundgedanken hinter der gezeigten Bildserie herüberbringen willst:
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Auch scheinbar überholte, ausgelutsche Motive können durch eine neue Herangehensweise wieder an Reiz gewinnen: In diesem Fall sorgt ein Tilt-Shift-Objektiv für eine neue Betrachtungsweise auf Möwen in der Stadt.
Kommentar des Fotografen:
Ich war mit dem Tilt-Shift für Architekturaufnahmen unterwegs. Da fiel mir diese Möwenszene auf. Um bei diesem Weitwinkel eine geringere Tiefenschärfe zu bekommen habe ich das Objektiv stark verschwenkt. Durch Nachbearbeitung wurden die Möwen noch optisch hervorgehoben. 24mm f/5.6, 1/80s
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Friedrich Ganter:
Ein gewöhnliches Motiv. Möwen auf dem Geländer eine Brücke. Durch zwei kleine Kunstgriffe wird jedoch auch dieses Bild zu einem Hingucker:
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Wenn ein Bild mit fremden Menschen eine Botschaft vermitteln soll, müssen diese Menschen in Szene gesetzt werden. Das bedingt einen Austausch zwischen Fotograf und Subjekt.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild entstand in einer Fußgängerzone Amsterdams. Besonders interessant fand ich, wie der Orgelspieler einfach ignoriert wurde und hoffe, das kommt auch zum Ausdruck. Das Foto wurde mit Lightroom (meine ersten Gehversuche) bearbeitet, d.h. Bildausschnitt, Farbe, Kontrast etc. wurden angepasst.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Jürgen Roberg:
Ein Foto einer normale Straßenszene. Nur das mobile Straßentheater strahlt golden und sticht ins Auge.
Es gibt also einen Hingucker. Deshalb ist es schön zu lesen, welche Situation der Fotograf festhalten wollte: Die Ignoranz der Passanten, die den Orgelspieler keines Blickes würdigen.
Leider sehe ich von dem beobachteten Moment fast nichts:
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Momentaufnahmen mit Geschichten im Schlepptau.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Ein Handy als Strassen-Kamera ist so wenig eine Garantie für spannende Motive wie eine teure Digital-Spiegelreflexkamera ein Garant für technisch perfekte Bilder ist. Und vielfach wirken Bilder auf dem kleinen Bildschirm besser, als sie wirklich sind.
Kommentar des Fotografen:
Ein iPhone-Snapshot mit zusätzlicher Tonwertkorrektur.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ivan Sicak:
Die Mac-Jünger werden mich steinigen: Ein iPhone garantiert keine gelungenen Bilder. Dabei gehöre ich nicht mal zu den Puristen, die Handy-Fotos ablehnen, im Gegenteil, ich weiß die Vorzüge der Immer-Dabei-Kamera zu schätzen.
Aber einige elementare Grundregeln der Fotografie sollten auch beim Fotografieren mit dem Handy – sei es iPhone oder der Rest – in Erinnerung bleiben:
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