In Motiven, die man auf eine ganz bestimmte Art kennt und oft sieht, eine Abstraktion zu entdecken, ist eine lohnende Sehübung.
Kommentar des Fotografen:
Eine Nahaufnahme von einer Riffelung. Ich wollte die Form der Wasseroberfläche zeigen. Links reflektiert sich Sonnenstrahlungen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Steven Long:
Eine Anzahl weicher, organisch anmutender schwarzer Stäbe oder Wellen reiht sich in diesem Bild von unten rechts diagonal nach oben links. Der Gegenstand der Fotografie ist nicht zu erkennen, in der linken unteren Ecke weist das Objekt weisse Flecken in einer klar strukturierten Folge auf.
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Störche fliegen nach Süden, Menschen verschwinden in Mexiko und Kathmandu.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
In Situationen mit Gegenlicht oder hartem Kontrast durch hohen Sonnenstand lässt sich mit dem Aufhellblitz einiges retten. Besser ist es, solche Situationen zu vermeiden.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild entstand während eines Ausflugs am Alpsee in Hohenschwangau. Aus dem Spaß am Fotografieren entstand mein “erstes Fotoshooting” mit diesem Ergebnis. Das Model zu fotografieren war kein Problem, der Hintergrund dagegen schon. Erst in der Nachbearbeitung mit PSE8 konnte ich den Himmel sichtbar machen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Christian Unterdorfer:
Eine Junge Frau sitzt auf einem Felsbrocken vor einem See. Hinter ihr steigt ein Wald den Hang am andern Seeufer hinauf zu den Felsgipfeln der Berge, über denen in einem knallblauen Himmel einige weisse Wolkenfetzen treiben.
Erinnerungsfotos aus Ferienorten und von Ausflugszielen machen es bisweilen nötig, unter suboptimalen Bedingungen zu fotografieren.
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Die Digitalisierung der Fotografie verändert den Bildjournalismus. Diesen Wandel spiegelt die aktuelle Ausstellung der legendären Fotoagentur Magnum in Berlin.
“Shifting Media” heißt die Ausstellung im Berliner C/O – das Medium verändert sich und die Fotografie bekommt eine neue Rolle. Wenn jeder Handy-Nutzer Bilder von aktuellen Geschehnissen in die Welt schicken kann, werden Bildreporter zunehmend überflüssig. » weiterlesen
Karneval in London, Vulkanausbruch in Indonesien, Katrina-Erinnerung in New Orleans.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Menschen an Messen, Empfängen und zu andern Anlässen fotografieren: Wie schafft man Bilder, die nicht nach Partyknipse aussehen? Ein praktischer Selbstversuch.
Es ist ein Paradox: Um auf Empfängen, an Parties und Hochzeiten gut auszusehen, werfen sich Menschen in Schale, holen das schmucke Kleid aus dem Schrank, polieren die Schuhe und gehen zum Friseur.
Und auf Onkel Alfreds Bildern vom Anlass sehen sie aus wie 18jährige Teenager nach zu viel Bierkonsum: Glänzend und berauscht, rotäugig und unscharf, flach angeblitzt oder unscharf. In kleinen Haufen mit dem Rücken zur Kamera oder aufgereiht wie die Hühner auf der Stange.
Denn die Bedingungen im Festsaal, der Messehalle oder einer Kirche sind nun mal alles andere als ideal für die Fotografin:
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Spass und Ernsthaftigkeit, Schönheit und Flucht, Armut und Freizeit.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Ramadan, Fluten, die Mercedes und ein Hotelzimmer.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Alltägliche Motive müssen mit fotografischen Mitteln spektakulär gemacht werden. Die können technischer und kompositorischer Art sein.
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Kommentar des Fotografen:
Bei der Kategorie bin ich mir nicht sicher: Ich habe dieses Raubtier unterm Briefkasten entdeckt, sozusagen “bei der Arbeit”. Einige Stunden hat sich die Spinne zum Bearbeiten Ihrer Beute schon genommen. Hätte ich mir die auch für das Foto nehmen sollen? ;-) Leider war die Spinne mit dem Rücken zur ca 5cm entfernten Hauswand gewandt, was ein freistellen erschwerte. Letztendlich hab ich versucht es mit dem Blitz so gut wie möglich zu bewerkstelligen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Florian Heeg:
Eine Spinne sitzt in ihrem Netz und verarbeitet eine gefangene Fliege zu einem Fresspäckchen. Die Aufnahme ist mit einer Perspektive direkt in der Ebene des Netzes aufgenommen und zeigt Spinne und Opfer aus einer Sicht, wie sie ein zweites Wesen im Netz hätte.
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Eine Mischung aus längerer Belichtungszeit und Blitzlicht ermöglicht das Einfrieren von Bewegungen und ist vor allem in Kombination mit einem durchdachten Konzept ein sehr wirkungsvolles Stilmittel.
Kommentar des Fotografen:
Ich hab im Studio versucht die Dynamik und die Emotion eines Fussballspiels einzufangen. Der Blitz wurde manuell augelöst.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Michael Calcada:
In meiner letzten Bildkritik wurde deutlich, wie wichtig ein Konzept vor dem Fotografieren ist, damit der Fotograf nicht auf Zufälle oder göttliche Eingebungen angewiesen ist.
Michael Calcada hat das bei seinem Foto augenscheinlich gemacht. Zu sehen ist ein Mann in Arbeitskleidung, der nach Feierabend mit einem Bier auf einem Sessel sitzt und begeistert Fußball im Fernsehen schaut:
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