Fotografien aus 24 Stunden:
Menschlichkeit


Was Menschen im 21. Jahrhundert (sich gegenseitig an-) tun.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

3 Kommentare

  1. Feylamia
    schrieb am 4. September 2010 um 11:28 Uhr (#)

    Das erste Bild hätte man durchaus in einem Spoiler verstecken können … Ich zumindest möchte solche Bilder nicht sehen, wenn ich morgens meinen Feedreader öffne, auch wenn sie ikonenhaft für unsere Zeit sind. :-/

  2. Swonkie
    schrieb am 4. September 2010 um 14:40 Uhr (#)

    unglaublich.
    ich frage mich was der fotograf in der situation denkt. da liegen und kriechen schwerverletzte und brennende menschen vor ihm auf dem boden und er benutzt seine hände bloss um die kamera zu bedienen.

    da muss man wohl ziemlich abgehoben von der realität sein und bloss das ziel “pulitzer-preis” im kopf haben…

  3. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 4. September 2010 um 20:24 Uhr (#)

    Danke für die Meinungen.

    @Feylamia: Sorry.

    @Swonkie: Schau Dir mal den Film über James Nachtwey an, der sich diese Frage permanent stellen muss (wie so viele andere Krisenfotografen). Ich könnte schwören, an den Pulitzer denkt keiner in einem solchen Moment. Aber daran: Ist die Wirkung solcher Bilder im Kampf gegen solche Situationen nicht viel grösser als die unmittelbare Hilfe (welche die meisten Fotografen nach den ersten paar Sekunden, in denen sie “ihren Job” getan haben, ja auch leisten. Den Fotografen Zynismus vorzuwerfen, halte ich für kurzsichtig.

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