Studiobild:
Die Frau, der Kopfhörer und die Leere

Auch bei sehr übersichtlichen Fotos gibt es genug Kleinigkeiten, auf die ein Fotograf achten sollte und die entscheiden, ob ein Bild gelingt oder nicht.

Kommentar des Fotografen:

Das Foto ist bei meinem zweiten Shooting im Studio mit meinen Freundinnen entstanden…. leider ist das Licht irgendwie nicht perfekt… könnt ihr mir sagen, was ich noch hätte anders machen können?

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Gabi Ferenz:

Eine junge Frau hört Musik über Kopfhörer. Ein nicht ungewöhnliches Motiv, welches ich selbst über 100 Mal fotografisch umgesetzt habe. Die Fotografin Gabi Ferenz fragt in den Bemerkungen, ob es Tipps für die Verbesserung des Lichts gäbe. Dabei ist das Licht – nüchtern betrachtet – gelungen. Es wurde weiches Licht verwendet, die Tiefen und Lichter enthalten Zeichnung und es gibt keine störenden Schlagschatten.

So gesehen “funktioniert” das Licht.

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Fotografien aus 24 Stunden:
Sonnenaufgang in Wyoming


Sonnenaufgang in Wyoming, das Brockengespenst, erschöpfte Kadetten

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Konzeptfoto:
Eine Hommage an Ophelia

Die sterbende Frau aus Shakespeares “Hamlet” – gelungen inszeniert als Fotografie nach Vorbild eines Gemäldes.

Kommentar des Fotografen:

- Ophelia – Es ist das erste Bild für eine Serie mit dem Thema “Die vier Elemente”. Gezeigt werden Personen in bedrohlichen, beklemmenden Szenerien. Das jeweilige Element taucht als Schicht im Bild auf. Inspiriert hat mich zu diesem Bild das Gemälde der Ophelia von Sir John Everett Millais.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Horst Hazfeld:

Ist die Frau tot? Oder schwimmt sie nur? Diese beiden Fragen beschäftigen den Betrachter fast automatisch – und da ein Foto einen Zweck erfüllt, wenn es den Betrachter zu einer Emotion anregt (in diesem Fall Sorge), ist das Foto gelungen.

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Fotografien aus 24 Stunden:
Christus-Statue in Pink


Rio de Janeiros Christus-Statue in Pink, Straßenfrisör, Helikopter-Sandsturm

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Gotik:
Licht und Stimmung

Licht und Lichteinfall allein machen schöne Motive, Photoshop gibt uns die Gestaltungsfreiheit. Damit kann man dem Bild zu- oder abträglich werden.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild entstand im Seitenschiff der St. Martinskirche in Landshut (höchster Backsteinturm der Welt). Ich war von der “Lichtstimmung” sehr angetan und habe diese versucht in einem Bild festzuhalten. Leider kann ich keine genauen Daten mehr nennen, ausser das ich dieses Bild mit meiner “immerdabei Kamera” Canon Powershot G11 gemacht habe.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Max Priller:

Ein gotisches Kirchenschiff aus der Ehrfurcht-Sicht des Kirchgängers, für die es gebaut wurde: Die Aufnahme in sanften Sepia-Farbtönen sorgt durch das hochkant-Format für eine zusätzliche Steigerung der hohen Erhabenheit des Baus und erlaubt einen Blick auf die Tragekonstruktion des Dachs im Kirchenschiff. Der starke Kontrast des Lichteinfalls von rechts an die Linke Wand sorgt für eine Spannung, die quer zu den dominanten Linien des Bildes verläuft.

Dies ist keine klassische Architekturfotografie, aber die Architektur spielt eine grosse Rolle darin: Du wolltest den Lichteinfall festhalten, der eine spezielle Stimmung hervorruft – und die ist kein Zufall, sondern Zweck des Bauwerks.

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Fotografien in der Profikritik:
Mehr und genauere Kategorien

Ab sofort stehen für den Upload von Fotos zur Kritik auf fokussiert.com deutlich mehr Kategorien zur Auswahl. Hier sind die Definitionen dazu.

Wir kriegen nicht genug von Euren Bildern – in jeder Hinsicht. Das könnte auch ein bisschen darauf zurückzuführen sein, dass wir bislang eine sehr beschränkte Auswahl an Kategorien angeboten haben.

Das ändern wir jetzt: Wir haben die Liste der fotografischen Genres, zu denen wir gerne Eure Bilder hätten, deutlich ausgebaut. Man könnte weitere zufügen: Akt, Makro, Mode etc. – aber wir finden, dass sich in unserer Auswahl alles unterbringen lässt.

Damit Hundefotos in Zukunft nicht mehr als “Porträt” und Konzertbilder als “Bildjournalismus” eingereicht werden, hier die Liste der Kategorien und unsere einfache Definition:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Feuerspektakel


Feuerspektakel, Porträts, Stillleben mit Rakete

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Grand Central Station:
Dokumentarisiert

Wenig spricht dagegen, Ikonen zu fotografieren. Am Fotografen liegt es indes dafür zu sorgen, dass sie nicht zum Klischee werden.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild entstand in NYC, im Grand Central Terminal. Ein viel fotografiertes Motiv – klar ist es unglaublich schwer mit sowas “herauszustechen”. Trotzdem hat mir die “geschäftige” Stimmung gut gefallen. Irgendwie lässt das Bild (v.a. in der finalen Bearbeitung) an alte Tage erinnern, als GCT vmtl. eine noch viel bedeutendere Rolle für die Stadt gespielt hat als heute. Blende f /8 ISO 400 (war notwendig, leider rauscht die Alpha200 da schon deutlich – schadet dem “Antik-Look” aber vlt gar nicht) Verschlusszeit = 1/8 sekunde (länger wollte ich nicht, da sonst die Leute zu sehr verschwimmen) EV = -0,3 (Das mittelfenster brennt sowieso schon so leicht aus – ich wollte dem ein bisschen entgegen wirken)

Peter Sennhauser meint zum Bild von Alexander Holzknecht:

Die Halle der Grand Central Station (Grand Central Terminal, korrekterweise) in Manhattan, New York im Überblick von einer der beiden Treppen, die zu den Zwischenböden führen. Die Aufnahme in Schwarz-Weiss hält sich strikt an die Strukturen des Gebäudes und vermeidet Verzerrungen und stürzende Linien.

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Fotografien aus 24 Stunden:
Aufbau und Ausklang


Aufbau der Buchmesse, Ausklang des Oktoberfestes, Licht- und Schattenspiel

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Hundeblick:
(Zu) Radikal reduziert

Wenn ein Motiv feststeht, ist Reduktion angesagt: die Fotografie soll nichts enthalten, was ihr nicht dient. Aber auch nicht zu wenig.

Kommentar des Fotografen:

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit der Tierfotogafie, im Besonderen der Hundefotografie. Hier hatte ich versucht die Ruhe, die der mir bekannte Hund ausstrahlt, einzufangen. Mir fehlt allerdings meiner Meinung nach so der letzte Kick für gelungene Aufnahmen. Bildaufbau, Schärfe,… Komposition? Hab nicht wirklich eine Idee woran es liegt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Uwe Kath:

Ein Hund – meiner Ansicht nach ein Vorsteher – liegt entspannt seitlich im Gras und blickt verträumt etwas nach. Die Schwarz-Weiss-Aufnahme ist auf Augenhöhe entstanden und zeigt uns nur das Gesicht des Tieres, das von Grashalmen in der Unschärfe des Vordergrunds leicht verdeckt wird. Die Schärfentiefe ist verhältnismässig gering und führt den Blick dicht über den Rasen direkt zum Auge des Hundes. Dieses eine Auge ist ausserdem in einem Color-Key-Effekt als einziges Element des Bildes farbig.

Ich kann Deiner Selbstkritik teilweise folgen – vielfach gelingen mir auch eigentlich ganz leidliche Bilder, die aber einfach nicht den “Biss” haben, der einen als Betrachter ausreichend fesseln würde. Ich würde behaupten, dass wir inzwischen schon so viele gute Bilder gesehen haben, dass wir uns nur noch vom wirklich aussergewöhnlichen fesseln lassen:

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