Waldbild:
Gefühle vermitteln

Fotografie richtet sich an unseren Sehsinn. Durch den Einbezug der Erinnerung an eigene Erlebnisse können wir aber mit Bildern auch andere Sinne ansprechen.

Kommentar des Fotografen:

Frühmorgens im Wald beim spazieren. Habe mal versucht mit meiner Kamera das Lichtspiel mit der morgendliche Sonne und den Bäumen einzufangen, Licht und Schatten in schwarz-weiss in Szene zu setzten und die Stille im Wald mystisch hinüber zu bringen.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Robert Kiener:

Unser Sehsinn ist mit Abstand unser stärkster Sinn. Trotzdem gewinnt ein Bild an Wirkung, wenn es uns gelingt, auch andere Sinne (z.B. den Gehörsinn oder den Geruchssinn) anzusprechen. Das geht allerdings nur indirekt über unsere Erinnerung:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Perspektiven


Ungewohnte An- und Aussichten vom Tag und aus der Nacht.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Schwanensee:
Die Schönheit im Banalen

Hunderttausendfach gesehen, gibt es immer noch neue Möglichkeiten, den Schwan in seiner Pracht abzubilden. Hier gelingt es – einmal mehr – durch extreme Reduktion.

Kommentar des Fotografen:

Ruhig und majestätisch dahin gleitender, sich im Baggerweier spiegelnder Schwan.

Peter Sennhauser meint zum Bild von John Gerard:

Ein Schwan gleitet, die rechte Bildhälfte füllend, durch diese Farbaufnahme. Die Fotografie zeigt ausser dem Tier und seiner Spiegelung absolut nichts: Der See unter und hinter dem Schwan erstreckt sich horizontlos in einem sanften Verlauf von graublau zu weiss.

Wer hat noch keinen Schwan fotografiert? Wer will nicht nochmals einen Schwan fotografieren? Die Tiere sind nicht sonderlich scheu, überall am Wasser vorhanden und von einer majestätischen Schönheit.

Und obwohl sie so oft geknipst werden, wie ihnen Brotstückchen zugeworfen werden, gibt es noch Möglichkeiten, einen Schwan auf neue, spannende Weise zu fotografieren.

Hier hast Du eine gefunden, die ebenso simpel wie schwierig zu erreichen ist:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Köpfe und Gesichter


Menschen und Tiere, Köpfe und Gesichter

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Foto des Monats:
Die neue Mona Lisa

Mit dem Porträt der jungen Frau mit Tränen im Gesicht hat Reinhard Witt den Fotowettbewerb im März für sich entschieden und gewinnt 100 Euro.

Es ist ein gutes Gefühl, in seiner Meinung bestätigt zu werden: Ich habe gesagt, dass ich von Reinhard Witts Bild hingerissen bin, und in der (anonymen) Ausscheidung des fokussiert.com-Monatswettbewerbs haben mir einige der Kollegen Profi-Kritiker mit der Höchstnote für das Porträt beigepflichtet. Reinhard steht damit als Gewinner der März-Ausschreibung und 100 Euro fest.

Die Rätselhafte Stimmung der jungen Frau im Bild mit dem Mona-Lisa-Lächeln verliert auch nach mehrmaligem Betrachten seinen Zauber nicht. Das ist ein Porträt, das gefangen nimmt und dabei einige Regeln auf die gute Art bricht.

Auf den Plätzen 2 bis 6 liegen fünf weitere Fotografien, die zwar sehr verschieden sind, aber in der Bewertung durch die Kritiker dicht beieinander liegen:

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Frank Gaudlitz:
Menschen im Sonntagsstaat

Frank Gaudlitz porträtierte Menschen im Sonntagsstaat, in ihrer guten Stube – in den südosteuropäischen Ländern entlang der Donau.

“Casa Mare” bedeutet im Rumänischen so etwas wie die “gute Stube”. Und deshalb heißt Gaudlitz’ aktuelle Ausstellung so. Wir sehen da berührende Aufnahmen.

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Abendhimmel:
Farbe in Schwarz

Knallbunte Wolken im Abendlicht sind ein Fest für Landschaftsfotografen. Idealerweise werden sie in eine Landschaft eingebettet.

Kommentar des Fotografen:

Sonnenuntergang bei Burkittsville.

Peter Sennhauser meint zum Bild von André Kayser:

Ein abendlicher Himmel in allen Farbtönen von rot bis blau erstreckt sich in diesem Bild aus der Tiefe des Horizonts vom untersten Bildfünftel bis zum oberen Bildrand. Der schwarzblaue Abendhimmel wird erleuchtet von gelb-rot-violetten Federwolken.

Bis zu einem gewissen Grad muss man als Landschaftsfotograf auch Meteorologe sein: Das Wetter spielt in der Outdoor-Fotografie eine wesentliche Rolle. Wolken, Nebel und Dunst lassen die gleiche Landschaft auf dramatische Art und Weise anders aussehen:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Storchennest


Storchennest,, Oktopus und Rakete

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Menschengruppe:
Form, Licht und Schatten

Das Spiel mit klaren geometrischen Formen und mit harten Schatten ist in der Fotografie sehr beliebt und immer auch sehr wirkungsvoll. Solche Orte und Momente zu erkennen macht die Qualität eines Fotografen aus.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist auf der Besucherplattform des Triangle Towers in Köln Deutz entstanden. Die Lichtverhältnisse waren an diesem Tag ideal. Durch das seitliche Licht enstanden die langen Schatten der Menschen, sowie eine gute, schattenfreie Ausleuchtung der Architektur. Mir gefielen die strengen Formen der Metallkonstruktion, welche die Linienführung in die Bildtiefe vorgeben. Im Kontext dazu die Schatten der Menschen. Die Umsetzung in SW habe ich gewählt, da ich Ablenkungen durch die intensiven Farben vermeiden wollte.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Axel Kistenich:

Alex Kistenich besitzt das Auge des Fotografen, wenn es darum geht, potentiell interessante Lichtsituationen und Motive zu erkennen:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Spargelfeld


Spargelfeld, Hände, Straßencafé

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.