Die Vielfalt des Lebens und der Natur
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Glaube, Protest, Hoffnung und Schönheit
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Auch bei digitaler Kunst will ein Gleichgewicht gewahrt sein.
Kommentar des Fotografen:
Die ursprüngliche Aufnahme wurde am Mittag um 11.30 Uhr gemacht. das licht war schlecht, aber mich haben die Linien des Feldes und der einsame Baum fasziniert. Am PC habe ich zunächst die Wolken durch einen Grauverlaufsfilter herausarbeiten wollen, dabei habe ich festgestellt, dass die Szene wunderbar in eine Abendstimmung passen könnte. Ich habe versucht, diese Stimmung dann mit Hilfe von Filtern und mit dem Aufhellen- und Nachbelichtenwerkzeug in Photoshop herbei “gezaubert”. Mir ist klar, dass diese Lichtstimmung so nicht bei einer tatsächlichen Abendstimmung vor Ort entstehen kann, aber ich habe dieses auf den 2. Blick doch etwas unwirkliche Licht macht für mich auch den Reiz aus. Bin gespannt, was sie dazu sagen.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Norbert Senser:
Feld mit Baum, dahinter Dämmerung. Die Farben in Deinem Bild haben es mir angetan, wenn auch leider nicht viel von ihnen zu sehen ist. Ein Blick auf den tonalen Verlauf bestätigt, daß das Bild vor allem eines ist:
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Der Abend und die frühe Nacht in der Schweiz, in Brasilien, Deutschland und Pakistan
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Eine interessante Situation ist eine gute Basis, aber keine Garantie für ein starkes Bild. Die Technik, die Bildgestaltung und deie Bildwirkung müssen zusammenspielen, wenn starke Bilder entstehen sollen.
Kommentar des Fotografen:
VOR DER TÜR Ein Bildausschnitt
Profi Martin Zurmühle meint zum Bild von Werner Reichel:
Diese Aufnahme von Werner Reichel zeigt uns einen trinkenden Jungen, der bei einer Türe steht und von innen heraus fotografiert wurde. Das Schöne an der Aufnahme ist die Lockerheit und Ungestelltheit der ganzen Situation. Das Bild zeigt und so einfach einen Ausschnitt aus dem Leben. Für Leute, die den Ort und die Situation kennen, mag so das Bild eine Erinnerung sein. Für Aussenstehende, die diese Situation nicht kennen, zählt aber einzig die Qualität und die Wirkung des Bildes. Und in dieser Beziehung vermag diese Aufnahme nicht zu bestehen:
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Mexiko, Brasilien, Bhutan, Isareal – überall sind Kinder.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.
Tageslicht, 50mm, zwei Menschen: Mit sehr einfachen Mitteln entstand dieses romantische Portrait, was vor allem durch die Haltung des Paars wirkt.
Kommentar des Fotografen:
Bei meinen Fotos lege ich großen Wert auf Authentizität, erst weit danach auf technische Perfektion. Während ich dieses Bild machte, wurde gleichzeitig ein Musikvideo gedreht, und ich als Fotograf wenig beachtet. Das gab mir die Möglichkeit, die Schönheit und Echtheit des Moments einzufangen, die alle Teilhabenden bemerkten und genossen – ohne dass man sich auf den Fotografen konzentrierte. Die (nahezu) offenblendig bedingte Tiefenunschärfe harmoniert in meinen Augen perfekt mit den vollkommen verschwommenen Gräsern im Vordergrund, die dem Bild mehr Tiefe geben.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Max Niemann:
Es ist eine sehr schöne Pose: Ein junger Mann und eine junge Frau, die Frau liegt auf dem Rücken im hohen Gras und lehnt mit ihrem Kopf an der Brust des Mannes, der sitzend zu ihr nach unten schaut. Die Nasen berühren sich fast, und auch die Lippen könnten sich wahrscheinlich berühren, wenn sie wollten:
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Der Fotograf hat Kontrolle darüber, was seinen Weg ins Bild findet, auch wenn das manchmal einen Fußmarsch und Warten erfordert.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild stammt aus meinem letzten Gran Canaria Urlaub und wurde in den Dunas de Maspalomas aufgenommen. Wer schon einmal dort war, weiß, dass es dort eigentlich nicht so aussieht wie in einer richtigen Wüste. Die Dünenlandschaft ist mit Büschen und vereinzelten Bäumen durchzogen, und in der Entfernung stehen große Hotelpaläste. Mein Ziel war es, “Wüstenbilder” zu machen und zwar welche, wo ausschließlich Wüste zu sehen ist. Also wählte ich Standpunkte, auf denen keine Hotelkomplexe, keine Büsche und Bäume und möglichst auch kein Meer zu sehen war. Ein weiteres Ziel war es, die Wüste greifbar zu machen… so als könnte man in das Bild hineintauchen und den Sand herausnehmen. Um das zu erreichen, griff ich auf mein Ultra Weitwinkel Objektiv (17mm an Kleinbild) zurück und versuchte den Kamerastandpunkt so tief wie möglich zu wählen. SW habe ich gewählt, um die Strukturen im Sand und in den Wolken zu betonen.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Sten Schneider:
Laut Magnum-Mitglied David Hurn hat ein Fotograf eigentlich nur Kontrolle darüber, wo er steht, und wann er auf den Auslöser drückt. In diesem Sinne ist Fotografie recht einfach, aber genau darin liegt auch das Komplizierte:
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Selbstmörderische Mädchen? Nein. Aber starke, selbstbewusste Frauen, die sich mit ihrer Sexualität in das Leben und die Tiefen der Erotik werfen, als gäbe es kein Morgen. Das sind die Bilder von Stefan Gesell in seinem Erotik-Band «Kamikaze Girls».
Die Posen sind oft sehr offen, provokant bis hin zu obszön. Sie lassen im wahrsten Sinne oft tief blicken. Dennoch wandeln die Bilder gekonnt an der Grenze zur Pornographie, ohne diese zu überschreiten. Gesell inszeniert Frauenakte, in denen sich die Frauen wie Kamikaze-Piloten in die Welt der Erotik stürzen – mit dem Unterschied, dass diese Frauen darin garantiert nicht umkommen werden. Dafür sind sie zu stark und sich ihrer selbst zu bewusst.
Stefan Gesells «Kamikaze Girls»
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (8 Bilder)
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Mensch und Raum – namentlich künstlicher Raum – lassen sich in der Fotografie kompositorisch sehr schön verknüpfen.
Kommentar des Fotografen:
Situation in der Kunsthalle in Bremen, am Tag der Eröffnung ohne Bilder nach dem Um- und Anbau.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Wolfgang Everding:
Eine Frau sitzt in diesem Schwarz-Weiss-Bild mit dem Rücken zur Kamera in einem Ausstellungsaal. Dessen Ausstattung ist typisch: Weisse Wände, Sitzwürfel im Zentrum, dunkler Holzboden. Aber die Wände sind leer; neben der Frau – deren Handtaschen-Tragegurt in Color-Key rot belassen wurde – sehen wir am rechten Bildrand lediglich den Durchgang zum nächsten Raum, in dem ein junges Paar steht, hinter dem ein weiterer Durchgang sichtbar ist.
Ein leeres Museum als Rahmen für die Menschen, die darin stehen und gehen:
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