Wim Wenders:
Wenders‘ Welt

Wim Wenders ist nicht allein Regisseur. Er fotografiert auch – auf seinen vielen Reisen rund um den ganzen Erdball.

Wim Wenders: Street Corner Butte, Montana, 2003 c-print 186 x 224 cm. Courtesy Wenders Images

Merkwürdige und stille Orte sind es, die Wim Wenders auffallen und interessieren. „Wenders‘ Welt“ sehen wir aktuell in Hamburg unter dem nämlichen Titel: „Places, strange and quiet“.

„Wenn man viel unterwegs ist“, schreibt Wim Wenders, „wenn man gern umherstreift, um sich zu verlieren, kann man an den merkwürdigsten Orten landen. … Es muss wohl eine Art eingebauter Radar sein, der mich oft in Gegenden führt, die entweder sonderbar ruhig oder auf eine ruhige Art sonderbar sind.“

Wim Wenders: Policeman, Heiligendamm, 2007 c-print 132 x 148 cm. Courtesy Wenders Images.

Jedenfalls sind es die verschiedensten Gegenden, in die es ihn treibt: vom amerikanischen Westen in den deutschen Osten, nach Australien, Südamerika, Südostasien, Armenien, Italien oder Japan. So ergibt sich für die Ausstellung in der Hamburg-Harburger Sammlung Falckenberg/Deichtorhallen eine kunterbunte MIschung aus rund sechzig großformatigen Bildern, die fast alle erstmals in Deutschland gezeigt werden.

Wim Wenders: Ferris Wheel, Armenia, 2008. C-Print. 151.3 x 348 cm. Courtesy Wenders Images.

Nicht von ungefähr erinnern uns etliche Bilder an Filme von Wim Wenders. Für „Paris,Texas“ etwa war der Regisseur vor Drehbeginn mit der Fotokamera auf Motivsuche im Wilden Westen Die daraus entstandene Fotoserie heißt „Written in the West“.

Wim Wenders: The Chopper, 2005. Digital c-print. 124.5 x 125 cm. Courtesy Wenders Images.

Wim Wenders, Jahrgang 1945, lebt mit seiner Frau Donata, die Fotografin ist (fokussiert.com: Kleine Ewigkeiten) in Berlin. Auf Wim Wenders offizieller Website finden wir unter anderem die Bilder und Haikus zu seiner großen Serie „Pictures from the Surface of the Earth“, die Bilder von der Oberfläche der Erde. Die „merkwürdigen und stillen Orte“ der aktuellen Hamburger Ausstellung sind im im Bildband Places, strange and quiet (Affiliate-Link) wiedergegeben, der bei Hatje Cantz, Ostfildern 2011 erschienen ist.

Wim Wenders: Open Air Screen, Palermo, 2007. C-Print. 186 x 213 cm. Courtesy Wenders Images.

Wim Wenders – Places, strange and quiet
Bis 5. August – Update: verlängert bis 19. August
Sammlung Falckenberg / Deichtorhallen Hamburg, Phoenix Fabrikhallen, Wilstorfer Straße 71, Tor 2, D-21073 Hamburg – Harburg
+49 (0) 40 32103-0, mail@deichtorhallen.de

Der Besuch der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg und der Ausstellungen ist nur zu im Rahmen von Führungen möglich. Führungen finden mittwochs und donnerstags um 18 Uhr, freitags um 17 Uhr sowie samstags und sonntags um 11 und 15 Uhr statt. Wegen der großen Nachfrage ist das Führungsangebot durch die Ausstellung von Wim Wenders auf 15 öffentliche Führungen erweitert worden. Termine und die Möglichkeit zur Buchung finden gibt’s auf der Website der Sammlung Falckenberg unter dem Button Besuch. Anmeldung auch über Telefon +49 (0) 40-32506762 oder E-Mail besuch@sammlung-falckenberg.de

Wim Wenders
Deichtorhallen Hamburg
Sammlung Falckenberg Hamburg-Harburg

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