Europäischer Monat der Fotografie Berlin:
500 Fotografen, 110 Ausstellungen

Rund 110 Ausstellungen, mehr als 500 Fotografinnen und Fotografen: Das ist der Europäische Monat der Fotografie 2012 in Berlin.

Fahnemann Projects © Michael Wesely: Palast der Republik, Berlin (28.6.2006 - 19.12.2008), 2008

Bis Ende November reicht das offizielle Programm – neben den Ausstellungen begleiten mehr als 200 Veranstaltungen das nunmehr fünfte Festival.

100 Institutionen – darunter Museen, Kulturinstitute, Galerien, Botschaften, Fotoschulen und Projekträume – zeigen ein breites Spektrum fotografischer Positionen und geben Einblick in vielschichtige Fotoszene Berlins: Mit dabei sind unter anderem die Berlinische Galerie, Camera Work, C/O Berlin, Lette-Verein, Martin-Gropius-Bau, Museum für Fotografie, Pavlov´s Dog oder die Ostkreuzschule, wie die Veranstalter, die Kulturprojekte Berlin mitteilen.

Martin-Gropius-Bau Dennis Hopper: Paul Newman, Location: Malibu, Ca USA, 1964 © The Dennis Hopper Trust Courtesy of The Dennis Hopper Trust

In den ehemaligen Räumlichkeiten des Kennedy- Museums am Pariser Platz 4A schlägt das Herz des Festivals: Das Festivalzentrum lädt mit Infopoint und der Ausstellung „Kairo. Offene Stadt – Neue Bilder einer andauernden Revolution“ zum Besuch ein. Der Infopoint, auch Verkaufsstelle des Festivalkatalogs, ist Anlaufpunkt für internationale und nationale Gäste und bietet Hilfe bei der Orientierung zu den zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen in der Stadt. Die Schau „Kairo. Offene Stadt“ – derzeit im Museum für Photographie in Braunschweig zu sehen – wird hier in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Monat der Fotografie Berlin in neuer Konzeption vorgestellt. Sie stellt den politischen und sozialen Aufbruch einer jungen Generation in einen Zusammenhang mit der Rolle der Bilder und digitalen Medien, die die Proteste seit 2011 einleiteten und dokumentierten.

Thibault Brunet im Computerspielemuseum © Thibault Brunet: aus der Serie Vice City 03/01/2012 19h10

Am alle zwei Jahre stattfindenden Europäischen Monat der Fotografie sind neben Berlin die Städte Budapest, Ljubljana, Luxemburg, Paris und Wien beteiligt. Die Verbindung ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt: Das diesjährige Projekt trägt den Titel „distURBANces – Can Fiction Beat Reality?“ Das Ausstellungsprojekt untersucht die Veränderungen in der fotografischen und künstlerischen Praxis, die die stetige Verschränkung der physisch erfahrbaren Nahwelten mit den digitalisierten Fernwelten angesichts von Globalisierung und einer ungekannten Dominanz des Visuellen erfahren. In Berlin ist diese Präsentation auf verschiedene Orte verteilt. So ist der französische Künstler Thibault Brunet mit einer Einzelausstellung im Computerspielemusem Berlin zu sehen. Der in Deutschland geborene, derzeit in Kairo lebende Künstler Kaya Behkalam zeigt die Videoarbeit „Excursions in the Dark“ (2011) in der Ausstellung „Kairo. Offene Stadt“.

PHOTOPLATZ c/o Hotel Bogota © Antoine d’Agata: O.T. | Untitled (Kuba), 2010

Der Katalog 5. Europäischer Monat der Fotografie. Berlin 2012 (Affiliate-Link) zum Berliner Festival erscheint im Kerber-Verlag (in Deutsch und Englisch); im Festivalzentrum und in allen beteiligten Institutionen kostet er 7,50 Euro, im Buchhandel 18 Euro.

OSTKREUZ Agentur der Fotografen c/o Haus der Kulturen der Welt © Dawin Meckel: Aus der Serie. From the series Lubicon Cree, 2012

5. Europäischer Monat der Fotografie Berlin
Bis 25. November 2012
Festivalzentrum: Pariser Platz 4A, D-10117 Berlin, geöffnet Dienstag bis Sonntag 11-19 Uhr, Projektbüro +49 (0)30-24 74 97 53, info@mdf-berlin.de

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