Leserfoto:
Mit den Füßen im Jazz

Oh nein, dass hat der Jazz nicht verdient, dass er von solch einem Foto repräsentiert werden müsste. Unsaubere Arbeit ohne Konzept ist eben nicht das gleiche wie Improvisation.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Paul Frühauf).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild entstand beim Jazzweekend 2009 in Linz. Die Rauheit und die etwas schlampige Nachbearbeitung sollen den Improvisationscharakter von Jazz einfangen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Paul Frühauf:

Manchmal müssen auch Fotografen der Wahrheit ins Auge blicken: Dieses oder jenes Bild ist nichts geworden. Entweder wird es direkt auf dem Display der Kamera erkannt oder spätestens bei der Ansicht am großen Computermonitor. Dann hilft nur rigoroses Löschen, denn gute Fotografen unterscheiden sich von anderen Fotografen auch dadurch, dass sie nur sehr selektiv ihre Fotos zeigen, eben nur die besten.

Ist das Bild verrauscht, verwackelt und vom Motiv einfach nur langweilig, helfen auch keine Tricks wie die ohnehin überstrapazierte Color-Key-Bearbeitung oder der Versuch zu behaupten, das „Schlampige“ wäre Teil des Plans. Das kann funktionieren, wenn die Schlampigkeit Ziel eines Plans ist, hinter dem ein schlüssiges Konzept und akkurate Vorbereitung steht. Sie ist keine Ausrede, um misslungene Fotos vor dem digitalen Papierkorb zu retten.

Aber wenden wir uns kurz konkret dem Foto zu: Was soll uns das Motiv sagen: Ein angeschnittener Mikrofonständer, verrauscht, verwackelt wegen der zu langen Belichtungszeit und zwei Paar Schuhe? Das eine Paar davon – vor allem an den Schuhspitzen und den umgeschlagenen Jeansenden – so schlecht freigestellt, dass ich weniger von absichtlicher Schlampigkeit als von Lieblosigkeit reden würde. Dazu kommt die dicke, schwarze Monitorbox am unteren rechten Teil des Bildes, welche jeden Versuch einer gelungenen Komposition zunichte macht. Wie man es besser machen könnte? Hilfreich wäre zum einen, die großen Fotografen der Jazzmusik zu studieren, wie William P. Gottlieb oder Herman Leonard und zum anderen, zu akzeptieren, dass Improvisation nicht mit fehlendem Können zu tun hat. Im Gegenteil.

In der Rubrik “Bildkritik” analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
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21 Antworten
  1. Micha says:

    Ich finde sowohl die Kritik als auch den Ton völlig angemessen. Es bringt reichlich wenig, um den heißen Brei zu reden. Das Bild ist grausig.

    Das Motiv und die Nachbearbeitung lässt wirklich keinen Rückschluss auf Jazz zu und damit eben nicht auf die gewünschte Darstellung einer Improvisation. Die Schuhe könnten auch jedem x-beliebigen Musiker gehören. Jazz steht nur in der Beschreibung. Von der lebt ein Bild allerdings nicht.

    Dazu kommen die offensichtlichen technische Mängel, die der Fotograf selber auch so empfindet.

    Ich finde den Hinweis von Robert daher einleuchtend und ausreichend, auf andere Fotografen zu verweisen. Aus den Links geht definitiv hervor, welche Motive ein Betrachter bezogen auf Jazz erwarten würde.

    Nur der Freundlichkeit halber ein schlechtes Bild schön zu reden, wäre absurd. Dem Fotografen fehlen eindeutig Grundkenntnisse, das sollte man ihm auch klar machen. Diese zu erwerben wäre ein leichtes. Der Verriss wird für eine entsprechende Motivation zum Lernen sorgen.

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  2. Feylamia says:

    Es verwundert mich doch sehr, wie viele der Kommentatoren sich hier der Metaebene verweigern: Niemand hat angeregt, dass Kritiken nicht klar sein sollten, lediglich der Ton, der Stil der Kritik wurde kritisiert. Die Klarheit einer Kritik und ihr Ton sind zwei Paar Schuhe.

    Roberts Verbesserungsvorschläge waren „Hilfreich wäre zum einen, die großen Fotografen der Jazzmusik zu studieren, wie William P. Gottlieb oder Herman Leonard und zum anderen, zu akzeptieren, dass Improvisation nicht mit fehlendem Können zu tun hat. Im Gegenteil.“

    Auf gut deutsch: „guck, wie es andere Fotografen machen“ und „Du kannst es nicht“. Elementar finde ich das nicht. Im Gegenteil: So etwas jetzt als Profitipp zu verkaufen finde ich sogar ein wenig unverschämt – schließlich steckt da ja auch ein Stück weit die Implikation dahinter, dass man Paul nicht zutraut, selbst darauf zu kommen, mal bei den Größen des Fachs nachzusehen.

    Übertragen wir das Beispiel mal: Wenn ein Kind in der Schule eine schlechte Klassenarbeit schreibt, dann würde man vom Lehrer auch andere Antworten erwarten als „Puh, Du bist dumm und faul“ oder „Guck halt, wie Michael das macht, der hat eine eins.“ – einerseits, weil der Ton der ersten Antwort inakzeptabel ist (auch wenn die Aussage eventuell wirklich stimmt) und andererseits, weil der zweite Tipp das Kind so nicht weiterbringen wird.
    (Und bevor nun falsch interpretiert wird: Nein, ich will damit nicht sagen, dass Robert ein Lehrer ist und ich will auch nicht behaupten, dass das Situationen sind, die 100-prozentig übereinstimmen und deswegen komplett vergleichbar sind. :))

    Dass Robert selbst sich hier mit keinem Wort zur Kritik meldet, finde ich schade (und unprofessionell). Da ziehe ich meinen Hut vor Paul, der nach fachlicher und persönlicher Kritik trotzdem noch ein Wörtchen zum Thema verliert.

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  3. tomtom says:

    Was erwartet ihr?
    Robert hat zwei elementare Verbesserungsvorschläge gemacht. Beide sehr fundamental / very basic. Was bitteschön soll man denn noch mehr rausholen?

    Ich tanze Salsa. Viele sind total geil darauf, mehr und mehr Figuren zu lernen. Alleine, wer den Rhythmus nicht halten kann, sich nicht führen lässt/ führen kann, der braucht sich auch keine neue Figuren merken. So auch hier.

    Ja es ist verdammt hart, wenn Kritik lautet: schau auf die basics der Fotografie. Und es ist hart, wenn die eigenen Erklärungsversuche als Ausrede demaskiert werden.

    Ob das jetzt entmutigend ist, ist die Entscheidung des einzelnen, was er daraus macht. Ob er sagt: verdammt ich glaub an mein Bild, oder: na dann mach ichs beim nächsten mal anders. Oder wie auch immer.

    Klarheit ist m.E. nichts schlechtes u.v. nichts böses oder gar persönliches. Es liegt in der Natur des Menschen, die Welt zu vereinfachen und zu sagen: nahe am persönlichen Angriff ist gleich persönlicher Angriff. Aber genau das ist es eben nicht.

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  4. Florian Beyer says:

    Vielleicht ist es ganz gut, dass durch solch eine Einreichung diese Diskussion erst zustande kam. Im Grund stimme ich Robert zu, was die Gesamtwirkung des Bildes angeht. Ich erkenne daran nichts, was mich als Betrachter reizen würde, denn Komposition und Nachbearbeitung können nun nicht wirklich als gut bezeichnet werden. Ich glaube eher, dass Robert einen harschen Ton gewählt hat aufgrund der Begründung von Paul, die schlampige Bearbeitung sei beabsichtigt. Denn dies ist für mich irgendwie das Suchen einer Ausrede, warum man sich nicht länger und sorgfältiger mit dem Bild beschäftigen wollte oder auch nicht einsehen wollte, dass das Ausgangsmaterial unbrauchbar ist.

    Jetzt besteht natürlich immer noch die Frage, was hätte der Fotograf in dieser Situation besser machen können. Ich selbst betreibe auch etwas Konzertfotografie und habe auch mit schlechten Lichtverhältnissen zu kämpfen. Aber ein verrauschtes Bild durch hohe ISO-Werte ist immer noch besser als ein verwackeltes. Also besser ISO auf Anschlag und dann (falls das Rauschen nicht sogar zum Bildinhalt passt, was ich hier bejahen würde) in der Nachbearbeitung wieder das Rauschen reduzieren. Kompositorisch stimme ich Robert zu, dass der große Monitor am unteren Bildrand extrem störend ist. Hier hätte Paul seine Position etwas erhöhen können und so den Monitor nicht mehr auf dem Bild gehabt. Der Colour-Key ist für mich jetzt kein rotes Tuch, also habe nichts dagegen, nur weil alle sagen, diese Technik sei schon so ausgelutscht… Allerdings ist hier wirklich so schlecht freigestellt worden, dass das Bild wesentlich in der (vorhandenen?) Qualität einbüßt. Und da hilft auch nicht, wenn man sagt, das sei so beabsichtigt. Spätestens dann sollte man einsehen, dass dieses schlampige Arbeiten eben nicht zu einer besseren Bildwirkung beiträgt.

    Es ist gut, dass du dieses Bild eingereicht hast, Paul. Aber du musst auch erkennen, dass viel Arbeit vor dir liegt. Lass dich nicht entmutigen und werde kontinuierlich besser.

    hier noch ein paar Konzertbilder von mir…
    http://verleuchtet.wordpress.com/gallerien/band-und-konzertfotografie/our-slight-indulgence/

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  5. Peter says:

    Ich muss Robert ein wenig in Schutz nehmen. Seine (!) Kritik ist schon sachlich, hart an der Grenze aber ok. Einzig das „oh nein, das hat der Jazz nicht verdient“ ist ein wenig verletzend und generiert einleitend schon eine gewisse „Grundstimmung“ …

    @Paul, ich kenne keinen blutigen Anfänger, der dieses Motiv wählen und dann auch noch das Foto nacharbeiten würde. Will sagen, steh zu DEINEM Bild. Wenn du als Anfänger solche Motive wählst, Hut ab … die Welt ist voller Fotos mit regelkonformen, technisch perfekten 0815-Motiven, die 99,999% der Betrachter zu Tode langweilen …

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  6. Egbert M. Reinhold says:

    Meine Meinung zu Bild und Kommentar:
    Ich frage mich, warum das fokussiert-Team ausgerechnet dieses Bild zur Veröffentlichung freigegeben hat? Es werden doch täglich ungefähr drei Millionen Fotos eingereicht ;)

    Ich finde den Kommentar für dieses Bild angemessen. Nur die Empfehlungen bedienen wieder die üblichen Klischees. Das Neue suchen und bessere (ausdrucksstärkere) Bilder machen, wäre mein Rat gewesen.

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  7. Feylamia says:

    Mischa, noch ‚direkter‘ wäre wohl nur „Wie kannst Du untalentierter, arroganter Vollpfosten es wagen, hier so etwas einzureichen?“ ;-)

    Meines Erachtens ist gerade(!) hier auf fokussiert, wo nun einmal auch viele Laien unterwegs sind, nur eine konstruktive Kritik lesenswert. Insofern hat Robert da für mich – aber damit scheine ich ja nicht alleine dazustehen – keine gute Leistung abgeliefert. Ich würde mir künftig mehr Kritikkompetenz wünschen, Fachkompetenz alleine ist einfach nicht alles.

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  8. Lurenz says:

    Richtig, Paul. Tut mir leid, dass deine Vorfreude, die ich hier auch einmal erleben durfte, enttäuscht wurde und dass wenig Konstruktives herauskam.

    Zum Trost der Link auf eine in meinen Augen hervorragende „Lern“-Seite: the mindful eye. Wenn du gesprochenes Englisch gut verstehst, findest du hier sehr inspirierende Bildbesprechungen (gratis anmelden für uneingeschränkten Download aller Videos).
    Zum Einreichen eigener Bilder dürfte es allerdings zu spät sein. Der letzte Eintrag ist älter als ein Jahr; es scheint keine neuen Kritiken mehr zu geben. Die unzähligen bestehenden Videos waren für mich jedenfalls sehr lehrreich.

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  9. Paul says:

    Nun ja – danke für die Aufnahme. Nachdem ich einige Bildkritiken hier gelesen hatte, hätte ich mir allerdings auch eine konstruktive Profi-Kritik gewünscht.

    Gut, schlecht – ich weiß, ich bin blutiger Anfänger und nehme daher jede Kritik zum Anlass, was dazuzulernen. Ich hatte also mit einer schlechten Kritik gerechnet, die sind nämlich produktiver als ‚ist schon gut‘. Was ich nach Durchsicht der vorherigen Bildkritiken gar nicht erwartet hatte, ist ein praktisch inhaltsloses Niedermachen knapp an der Grenze zum persönlichen Angriff. Schade, hatte mich sehr gefreut, dass eines meiner Bilder aufgenommen wurde und darauf, aus den ansonsten hier gern vergebenen Tipps zu lernen. Aber ‚das ist Müll und gehört gelöscht‘ kann ich in jedem x-beliebigen Fotoforum, in dem sich Möchtegerns mit teuren Kameras, wenig Ahnung und viel Troll-Energie versammeln, auch haben.

    lg aus Wien, Paul

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  10. Peter says:

    hmm, ich weiss nicht ob sich jemand die mühe macht ein foto zu bearbeiten und es 4 jahre später einzusenden wenn er nicht irgendwie an das foto glauben würde. insofern hätte es auch gereicht zu sagen, dass die „botschaft“ nicht angekommen ist, ohne die ohrfeigen… (vor allem der der co-kommentatoren)

    als laie bin ich bei dem bild zumindest mal „hängengeblieben“ … was mir bei vielen anderen hochgelobten, technisch perfekten fotos – auch von profis – oft nicht passiert …

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  11. Mischa says:

    Heyeyey wer schreibt den hier von einer zu harschen Kritik bzw. einem unangemessenen ton. Ich glaube, dass Robert sich ganz schön zusammen reißen musste,um nicht noch direkter zu werden. Wer so etwas zur Diskussion stellt, der sollte auf solches Feedback vorbereitet sein. Oder es lassen. Vor allen Dingen die noch zweifelhafteren Begründungen für offensichtliche Fehler machen es nicht besser.

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  12. Guido says:

    Der Ton ist völlig korrekt. Hart aber dem Bild angemessen. Wenn man etwas am Kritiker kritisieren will, dann höchstens, dass überhaupt so ein „Werk“ zur Begutachtung angenommen wurde.

    Persönlich finde ich Color-Key oder selected-Color-Fotos grundsätzlich ätzend. Der Effekt ist ähnlich wie diese übertriebenen HDR-Effekte völlig ausgelutscht. Aber bei diesem Foto ist ja nicht mal das Color-Key-Prinzip sauber umgesetzt.

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  13. Wolfgang says:

    Hallo Feylamia,
    Das entnehme ich der Tatsache, dass jemand ein derart missratenes Foto, das bei mir z.B. sofort in der digitalen Mülltonne landen würde, nicht etwa anbietet als „bitte helft mir“, sondern als Konzeptfoto mit dem Hinweis, die Schlampigkeit diene dem Zweck, „den Improvisationscharakter von Jazz ein(zu)fangen“. Da ist Robert sogar noch milde mit dem Satz, dass

    Improvisation nicht mit fehlendem Können zu tun hat. Im Gegenteil

    , ich hätte wohl gesagt, dass es eine Beleidigung für Jazzmusiker ist. Daher habe ich vom hohen Ross gesprochen.

    Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung und sowohl der Autor des Bildes als auch andere mögen das nicht so empfinden. Meine Reaktion als Kritiker wäre daher aber sehr ähnlich ausgefallen wie die Roberts.

    Allerdings finde ich – wie Rolf – schon interessant, warum dieses Bild dann überhaupt in die Auswahl kam.

    Gruß
    Wolfgang

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  14. Rolf says:

    Gut vielleicht haben irgendwo alle Recht. Meiner Meinung nach ist das Bild leider wirklich nicht zu gebrauchen. Man muss dabei aber auch bedenken das Bilder auch subjektiv empfunden werden und für den Fotografen die Erinnerungen an den Jazz mit einfliessen bei jedem Anschauen.

    Der Ton macht die Musik. Dieser wurde vielleicht auch arg ausgereizt und daher wird jetzt an der Kritik, kritik geübt. Meine Kritik an den Kritiker wäre jedoch die Auswahl des Bildes. Denn wenn ein Bild keine Ansätze hat die man verbessern kann ohne ein neues aufzunehmen, dann hätte man lieber eines mit kleinen Fehlern in die Kritik nehmen sollen. Eines bei welchem dem Rest der Gemeinschaft auch etwas vermittelt werden kann.

    Das schöne bei den Bildkritiken ist oftmal die eigene Meinung. Mein Cousin und ich machen dabei schon immer eine Telefonkonferenz in der wir die Bilder beurteilen ohne den Text gelesen zu haben. Es kommt auch vor das wir anderer Meinung sind als der Profi, aber ein Bild muss in erster Linie einem selber gefallen.

    Daher finde ich persönlich es eher kritisch mein bestes Bild hier einzustellen (wenn ich denn eines hätte), um anschliessend Fehler aufgezeigt zu bekommen die meine Freude an dem Foto beeinträchtigt. Bei diesem Bild wird dem Fotografen sicherlich auch das Fehlerpotenzial aufgefallen sein und er wird wissen das nichts böses damit verbunden ist, weder in der Kritik noch den Kommentaren

    Antworten
  15. Feylamia says:

    Man kann doch aber auch ehrlich sein ohne respektlos zu werden. Ich frage mich, wo Du das hohe Ross des Fotografen hernimmst? Ohne weiteren Kontext sehe ich da nur eine knappe Erklärung …

    Antworten
  16. Wolfgang says:

    Ich finde es prima, dass Robert aus seinem Herzen keine Mördergrube macht. Wer ein solches Bild einstellt und auch noch vom hohen Ross aus erzählt, dass die „schlampige Bearbeitung“ usw. etwas ausdrücken soll, muss sich auch einer möglicherweise harschen Kritik auszusetzen bereit sein.
    Anders wäre es gewesen, wenn der Autor danach gefragt hätte, warum sein Bild nicht gut geworden ist, bzw. was man daran besser hätte machen können. Hat er aber nicht.
    Es lebe die Ehrlichkeit :-)

    Lieben Gruß
    Wolfgang

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  17. Sandra says:

    Ich muss hier Feyamia und Lurenz zustimmen. Der Ton geht auch anders und das hat nichts mit Ehrlichkeit zu tun sondern eher mit Respekt. Des weiteren hätte ich mir auch mehr Tipps für ein besseres Foto gewünscht (der Hinweis auf die grossen Jazzfotografen war zumindest für mich nicht hilfreich).

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  18. Feylamia says:

    Wobei man eine Kritik natürlich durchaus so verfassen kann, dass sie sich nicht wie ein Abwatschen liest. Ich halte das nicht für sonderlich lehrreich, weder für den Einreicher des Fotos noch für andere Leser.

    Da oben steht im Endeffekt nur „Du hast es einfach nicht drauf!“ mit einem Hauch von „Guck halt woanders, wie es besser geht.“ – von einer Bildkritik erwarte ich hier als stille Mitleserin eigentlich mehr als das. Schade.

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  19. Rolf says:

    Sehe das eher so wie der Kritiker. Man soll schon ehrlich sein und wenn das Bild aus Sicht des kritikers schlecht ist, so muss man das auch mal aussprechen.

    Glaube auch nicht das hierdurch andere Bildeinreichungen ausbleiben. Es geht ja in der Kritik um die Möglichkeit etwas zu lernen. Daher werden sicherlich gerade nicht perfekte Bilder oftmals in die Kritik genommen. Das beste vom Besten ist schön anzusehen aber oftmals wenig lehrreich.

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  20. Lurenz says:

    Autsch. Das war ziemlich direkt. Ich habe dem Inhalt zwar nichts entgegenzusetzen, aber der Ton ermutigt andere nicht gerade dazu, Bilder einzureichen.

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  1. […] und das Ganze dann als “Vorzüge” auszugeben. Das gelingt leider meist nicht, wie schon meine Kritik eines Jazz-Bildes vor einigen Wochen zeigte und auch hier passt es nicht.Aber nehmen wir mal an, das Bild wäre ohne Filter scharf und […]

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