Digitale Schwarzweißfotografie:
Das Zonensystem (3)

In dieser Artikelreihe werden Fragen der Schwarzweißfotografie mit digitaler Ausrüstung behandelt. Heute möchte ich Euch die Grundlagen, Bedeutung und Verwendbarkeit des Zonensystems vorstellen.

Heutige Verwendung

Ich möchte nun mit zwei Beispielen (einem einfacheren und einem etwas komplexeren) abschließen. In beiden Fällen ist unsere Fähigkeit zur “Prävisualisierung” gefragt – jener Gabe also, sich bereits in der Aufnahmesituation Gedanken zum fertigen Bild machen und eine entsprechende Vision entwickeln zu können.

Die Beschäftigung mit dem Zonensystem schult eben auch (über die nachstehenden praktischen Belange hinaus) jene Vorstellungskraft, über die Fotografen früherer Tage noch viel eher verfügten. Diese droht uns in Zeiten allfälliger Belichtungsautomatik verloren zu gehen, sie ebnet aber (sofern gepflegt) noch heute den Weg zu technisch gelungenen Bildern, die den eigentlichen Inhalt bestmöglich unterstützen.

Beispiel 1

Alltägliche Bildergebnisse beim Fotografieren mit Belichtungsautomatik: ein hellhäutiger Nordeuropäer (Zone VI) wirkt auf dem späteren Bild wie ein dunkelhäutiger Mittelmeeranrainer (Zone V); eine seitlich beschienene Schneefläche (Zone VII) wirkt plötzlich matschig grau (Zone V); oder eine schön durchgezeichnete Schattenpartie eines Gebäudes (Zone III) wirkt plötzlich flach und künstlich aufgehellt (Zone V). Wir sind enttäuscht und fragen uns, ob die Kamera einen Defekt hat. Aber nein, sie macht alles richtig – es ist die “heimliche Rache der Belichtungsautomatik”, die alles möglichst auf das Neutralgrau mit 18% Lichtreflektion (eben Zone V) normalisiert – siehe nachstehendes Bild …

Die Diktatur des Neutralgraus oder "wie sich die Belichtungsautomatik sich heimlich an uns rächt" (Erläuterungen siehe Text)

Die Diktatur des Neutralgraus oder "wie sich die Belichtungsautomatik sich heimlich an uns rächt" (Erläuterungen siehe Text)

Und eben dies entspricht ja nicht unserem Wunsch, unseren Eindruck vor Ort möglichst genau abzubilden. Wir müssen also die Belichtung manuell korrigieren, um dies zu erreichen. Und dazu ist es sehr hilfreich, tpyische Beispielmotive der einzelnen Zonen (siehe 2. Teil) vor Augen zu haben: den hellhäutigen Nordeuropäer müßten wir also einen Belichtungswert nach oben, die seitlich beschienene Schneefläche sogar um zwei Belichtungswerte nach oben, die durchgezeichnete Schattenpartie eines Gebäudes hingegen um zwei Belichtungswerte nach unten korrigieren.

Diese nötige Korrektur erledigen teilweise die sogenannten Motiv- bzw. Kreativprogramme der Kameras. Aber sie machen dies schematisch, ohne Berücksichtigung des konkreten Situation vor Ort; und die Verwendung von Belichtungsautomatik plus Motiv- bzw. Kreativprogrammen ist ganz gewiß (entgegen allen Unkenrufen der Hersteller) “kein Königsweg zu geplant guten Bildern”.

Beispiel 2

Das Bearbeitungsbeispiel, diesmal ohne seltsamen Schriftzug (Erläuterungen siehe Text)

Das Bearbeitungsbeispiel, diesmal ohne seltsamen Schriftzug (Erläuterungen siehe Text)

Das Bild entstand am Vortag des Heiligabends 2010 in der Petrikirche Großglattbach. Soeben war die letzte Station meiner Wanderausstellung für den Evangelischen Kirchenbezirk mit einer Finissage zu Ende gegangen. Die Bilder waren schon abgebaut und verstaut, die Spotlichter gelöscht und die Kerzen entzündet. Ich hatte meine Ausrüstung dabei und sah jene stille und zugleich prächtige Szene. Die kompositorischen bzw. dramaturgischen Überlegungen waren rasch abgeschlossen dahingehend, den Bogen im Hochformat aufzugreifen bzw. zu doppeln und den Altar als Blickfang und sakrales Symbol durch horizontale Mittigkeit einerseits zu betonen, durch vertikale Anlage des Goldenen Schnitts andererseits noch Luft nach oben zu lassen.

Ich möchte Euch nun meine damaligen Überlegungen zum Zonensystem (im Sinne der “Prävisualisierung”, alles vor der eigentlichen Aufnahme somit) wie folgt darlegen:

  • Die Szene wies schon nach Augenschein einen enormen Dynamikumfang auf. Vergleichende Spotmessungen in den Schatten- und Lichtpartien bestätigten diesen Eindruck im Sinne einer Differenz von sechzehn Belichtungsstufen.
  • Damit war die Entscheidung für eine Belichtungsreihe gefallen, um die verfügbaren zehn bis elf Belichtungsstufen am Sensor meiner Vollformatkamera zuzüglich der vier Belichtungsstufen durch gezielte Unter- und Überbelichtung summarisch zu nutzen. Der dann noch verbleibende “Überschuß” von ein bis zwei Belichtungsstufen wäre in den legitimerweise ausbrennenden Spitzlichtern der Kerzen gut aufgehoben.
  • In der Gesamtmessung wurde deutlich, daß die Belichtungsautomatik im Sinne der Normierung auf Zone V die Szene viel zu hell abbilden würde. Die normalbelichtete Aufnahme wurde also um zwei Belichtungsstufen nach unten korrigiert.
  • In der Szene ließen sich vier wesentliche Tonwertbereiche unterscheiden. Diese waren …
  1. ein Bereich tiefster und tiefer Schatten im Randbereich; für diesen sah ich die Zonen 0 und I vor, da dort der Verlust an Tonwertvariation und Zeichung nicht ins Gewicht fiel bzw. sogar die Blickführung in die Bildmitte unterstützte,
  2. ein Bereich offener Schatten am Boden vor dem Altar; für diesen nahm ich nicht die übliche Zone III, sondern vielmehr Zone II mit voller Tonwertvariation und geringer Zeichnung, um dem nächstgenannten Tonwertbereich “Platz zu lassen”,
  3. ein Bereich dunklen Mittelgraus in den vom Kerzenlicht beschienenen Wänden; für diesen waren die Zonen III und IV mit voller Tonwertvariation und Zeichung vorgesehen
  4. und schließlich die hellen Bereiche des Altartisches und der Kerzen, die ich auf die Zonen VI bis IX legte, mit den Spitzlichtern der Kerzen in Zone X.

Das Ergebnis dieser Überlegungen im fertigen Bild zeigt die nachfolgende Abbildung. Die den einzelnen Zonen zugehörigen Bildbereiche sind rot schraffiert (die helleren Bereiche sind wegen der eingeschränkten Bildgröße leider nicht so gut zu erkennen).

Verteilung der einzelnen Zonen im Bearbeitungsbeispiel (Erläuterungen siehe Text)

Verteilung der einzelnen Zonen im Bearbeitungsbeispiel (Erläuterungen siehe Text)

Das war es nun von meiner Seite zu diesem Thema.

Ich hoffe, daß ich Euch die (durchaus etwas trockene und theoretische) Materie etwas näher bringen konnte, gerade in Hinblick auf die Schulung der Fähigkeit zur “Prävisualisierung” und die konkrete Anwendbarkeit. In solcher Weise zu denken und vorzugehen, benötigt gerade am Anfang viel Zeit und begünstigt nicht gerade “das schnelle Bild”.

Es gibt da jene nette Studie von Eyetracker im Auftrag von Nikon, nach der Profifotografen sich dreimal so viel Zeit für ihre Aufnahmen nehmen wie Amateurfotografen. Auch wenn die geringe Teilnehmerzahl kein repräsentatives Ergebnis versprach, ist es doch ein wichtiges Indiz, wie man Bilder verbessern und den Ausschuß geringer halten kann.

 

3 Kommentare

  1. Lieber Herr Brotzler,

    (wir hatten kürzlich schon mal das Vergnügen bei der Fotografie von Herrn Leusch, “Der Kuss”)

    Zwei Punkte beziehungsweise Fragen:

    1) Mit Ihrem letzten Bild habe ich ein Problem: Ich sehe nur in den Bildern 0 bis IV farbliche Artefakte, die offenbar Ihre Schraffur darstellen soll. Danach sind dann alle Bilder gleich. Wenn ich auf das Bild klicke, dann öffnet es sich etwas größer “im Vordergrund”. Offenbar muss es einen Trick geben, dass Bild in voller Auflösung anzeigen zu können, wo die Schraffur auch als Schraffur erkennbar wird und auch in den Bildern ab V die Zonen markiert sichtbar werden. Wie geht das hier im Blog?

    2) Theoretisch konnte ich Ihnen folgen. Allerdings kann ich es noch nicht richtig einordnen. Mit meinem Wiedereinstieg in die Hobbyfotografie bin ich auch gedanklich von Analog konsequent auf Digital übergegangen. Vermutlich, weil ich selbst Ingenieur bin und sehr leicht verstehe, was physikalisch und rechentechnisch passiert. Und was die Unterschiede zur Analogzeit sind.

    (damals, also analog: überwiegend Dia unter Nutzung von Belichtungsmesser mit Lichtmessung und Korrektur des Lichtwertes “nach Gefühl”, dass die Farben des inhaltlich wesentlichen Teils im Dia eher etwas mehr gesättigt waren, als zu flau; aber auch etwas Erfahrung in der Dunkelkammer mit der s/w-Fotografie)

    Jetzt gehe ich konsequent “digital” vor. Damit meine ich, ich sehe die Bildaufnahme mit der Kamera erst mal als ein Vorgang, die entsprechenden (für die Bildgestaltung notwendigen) Lichtmengen über den Sensor so zu konservieren, dass im nachfolgenden rechentechnischen Belichtungsprozess (RawTherapee bei mir) die Bildwirkung erzielt wird.

    Ich bin nun der Meinung, dass Methoden der analogen Fotografie heute eher im Prozess der nachträglichen Bearbeitung am Computer platziert werden können.

    Ich sehe vor allem einen wesentlichen Unterschied vom Filmmaterial zum Bildsensor. Sie können mich gerne berichtigen, wenn ich im Folgenden etwas falsch sehe: Der Film hatte im Bereich des mittleren Grau eine logarithmische Umwandlung der Lichtmenge in Schwärzung. Das heißt, er entspricht in etwa auch unserer Wahrnehmung, dass wir die Lichtwerte annähernd linear von Schwarz nach Weiß zuordnen, obwohl die Lichtwerte bzw. Lichtmengen physikalisch gemessen logarithmisch verteilt sind. Weiterhin hatte der Film ausserhalb dieses mittleren Bereiches, nennen wir es “Großsignalverhalten”, eine S-Kurve. Das heißt im Bereich von Schwarz und Weiß wurde die Kennlinie zunehmend flacher.

    Beim digitalen Sensor ist das Verhalten völlig anders: Vor der Digitalisierung mit den A/D-Wandler speichert das Pixel (in erster Näherung) eine linear mit der Lichtmenge skalierte Ladung. In zweiter Näherung (unmittelbar am Pixel) gibt es Effekte des Ladungsab/zuflusses durch Isolationswiderstände und des Ladungszuflusses durch andere ladungstrennenden Prozesse, wie u.a. thermisches Rauschen. Nach dem Belichten des Pixels wird die Ladungsmenge mit Hilfes eines A/D-Wandlers in einen Zahlenwert umgesetzt. Dies geschieht (leider noch) absolut linear. Das heißt, die doppelte Lichtmenge im schwarzen Bereich ändert den Zahlenwert z.B. von 16 auf 32. In hellen Bildbereichen jedoch z.B. von 1024 auf 2028. Das heißt in hellen Bildbereich können viel mehr Helligkeitsunterschiede aufgezeichnet werden, als in dunklen Bereichen, wenn man es aus Sicht der physischen Bildwirkung betrachtet, bei der das Auge und das Gehirn eine logarithmische Bewertung übernimmt.

    Aus diesem Grund belichte ich mit der Kamera grundsätzlich nach dem Histogramm. Dort lege ich fest “wie viel” Bildanteile in Weiß “ersaufen” darf (oder ob eben die hellste Bildstelle gerade noch nicht absäuft). Damit bekomme ich auch automatisch in dunklen Bereich die maximal mögliche digitale Auflösung von Schattierungen. Und unterdrücke das Rauschen, soweit es geht. Wenn jetzt das Auflösungsvermögen des Sensors nicht reicht, nehme ich weitere Bilder mit Überbelichtung auf, um Zeichnung in dunklen Bereichen digitalisiert zu bekommen.

    Ich glaube, dass dies der grundsätzliche Unterschied zu Ihrer Herangehensweise ist. Sie nehmen das mittlere Grau, korrigieren den Belichtungswert der Kamera, um dieses Grau so abzubilden, dass es später nicht mehr bearbeitet werden muss und nehmen zusätzliche Bilder “nach unten” und “oben” auf, um den vollen Bereich von Tonwerten abbilden zu können, wenn der Sensor nicht genügend Tonwerte abbilden kann.

    Bei der Herangehensweise mit der Belichtung nach Histogramm erfolgt der Schritt, wo das “mittlere Grau” so hergestellt wird, dass es im Bild optimal dargestellt wird, erst im späteren Bearbeiten am Computer.

    Ich will damit überhaupt nicht sagen, dass die Zonenmethode mit der Schulung zur Prävisualisierung bei der Aufnahme nicht von Nutzen ist. Aber ich würde sagen, dass es eher sinnvoll erscheint, mit dieser Methode die hellsten Bildbereiche zu bewerten und dann mit dem Histogramm zu arbeiten. Vorausgesetzt, man bearbeitet später alle dieser Bilder einzeln mit der Belichtungssoftware. Sei es nun RawTherapee oder Adobe Lightroom.

    Ich habe jetzt einiges von meinen Überlegungen beschrieben. Bin mir aber auf Grund fehlender langjähriger Erfahrung nicht sicher, ob ich das wirklich richtig sehe. Es muss ja einen Grund geben, warum ein Profi, wie Sie, anders arbeitet. Gibt es unterschiedliche Herangehensweisen oder gehe ich einfach noch zu naiv an das Thema heran?

    Viele Grüße, Frank

    • ad 1)

      Das Dilemma resultiert aus dem Unterschied der in der ‘digitalen Dunkelkammer’ geradezu aberwitzig anmutenden Datenmengen (im dritten Teil meines Tutorials zur Nachtfotografie hatte ich 600 MB pro HDR-Einstellung hochgerechnet) und dem ‘Schmalheitsgebot’ im Internet.

      Selbst wenn wir für ein druckfertig ausgearbeitetes 16-Bit-TIFF bescheidene 40 MB veranschlagen und diese mit den im Internet üblichen 400 KB vergleichen, werden wir angesichts 99% Datenverlust ins Grübeln kommen. Hier bin ich noch dabei, vernünftige Kompromisse zu finden.

      Im konkreten Beispiel waren ja 90% der Informationen in den Zonen 0 bis IV beinhaltet (die Schraffuren stammen übrigens aus dem großartigen Konvertierungstool Nik Silver Efex Pro) und es sollte nur um eine schematische Darstellung gehen, weswegen ich auf die Verwendung von elf Bildern der Einzelzonen verzichtete (dies hätte wegen der Ladezeiten wahrscheinlich anderer Kritiker auf den Plan gerufen).

      ad 2)

      Das sind wichtige Hinweise zu den optisch-physikalischen Grundlagen, und auch das ‘digitale Belichtungsdilemma’ klingt darin bereits an. Gerade Letzteres will ich beizeiten noch zum Gegenstand eines eigenen Tutorials machen, so daß sich die Diskussion wohl sinnvollerweise dorthin verlagern ließe.

      Doch will ich an dieser Stelle noch ergänzen, daß ich keinen grundsätzlichen Widerspruch zwischen der Arbeit mit dem Zonensystem und dem Histogramm sehe.

      Die Überlegung zum Zonensystem, die ich ja bereits vor der Aufnahme anstelle, sind ein Instrument zur Vorstellung des fertigen Bildes. Nun hat ja das Zonensystem (bedauerlicherweise) ‘keine Befehlsgewalt über die Eigentümlichkeiten der digitalen Belichtung’, so daß ich bei der konkreten Planung selbstverständlich auch das Histogramm in der Live-View-Darstelllung zu Hilfe nehme, um alle nötigen Informationen in einem Einzelbild bzw. einer Belichtungsreihe unterzubringen.

      Den Unterschied in der (parallelen) Arbeit mit dem Histogramm und dem Zonensystem im Voraufnahmestadium könnte ich also dahingehend zusammenfassen, daß bei Letzterem noch weiterführende (und über die Histogrammdarstellung hinausgehende) Überlegungen hinsichtlich einer späteren Tonwertverlagerung bzw. Zonenverschiebung im Ausarbeitungsstadium hineinspielen.

  2. Besten Dank für die Antwort, Herr Brotzler! :-)

    Aus Sicht des Umstiegs von der Analogzeit auf Digital (nicht nur die Fotografie an sich, sondern den gesamten nachfolgenden Bildentstehungsprozess meine ich) und den sich damit ergebenden erweiterten Möglichkeiten ist dieser Themenkomplex wirklich außerordentlich interessant. Die inhaltliche Bildgestaltung ist davon nur indirekt betroffen. Bis auf die “Mode” und neuen Bildgestaltungsideen und -strömungen der letzten Jahre (die zum Teil auch analog möglich gewesen wären), hat der Übergang auf Digital aber eine handwerklich völlig neue Dimension aufgetan. Wir können digital die Kniffe aus dem Analoglabor nachempfinden, das Wissen aber auch mit neusten Möglichkeiten erweitern. Allein, dass Bildverbesserungen, die im Labor immer nur auf den gesamten Film anwendbar waren (also nicht mal auf ein einziges Negativ bezogen) jetzt auf einzelne Bildbereiche angewendet werden können, ist fantastisch. Das wir das aber auch noch mit ein und dem selben “Negativ” so oft wiederholen können, wie wir Zeit und Lust haben, erhöht die Lernkurve ungemein. Und ganz nebenbei haben wir jetzt auch eine Inter-Net(z)-Kommunikation, die viel mehr in die persönliche Entwicklung eingreifen kann, als zu der Zeit, als es nur Bücher und Zeitschriften gab… Fokussiert.com macht es vor. Ganz toll, diese Plattform!

    Insofern muss mal wieder gesagt werden: Besten Dank, dass auch Sie sich hier viel Zeit nehmen, uns Hobbyfotografen ganz intensiv zu coachen!

    Ich bin gespannt auf die Dinge, die Sie hier noch beitragen. :-)

    Zum Zonensystem: Ich sehe das auch so, wie Sie das in der Antwort beschreiben. Zentral steht die Bildgestaltung im Kopf. Hier bezogen auf die Belichtung und die entsprechende digitale Aufzeichnung und dann noch mal in der digitale Nachbereitung. Nur haben wir jetzt im gesamten Prozess bis hin zum gedruckten/belichteten Bild viel mehr Eingriffspunkte. Wir mögen dadurch mehr Gestaltungsspielraum haben. Aber es wird damit komplexer. Wir können nicht mehr sagen, dass wir etwas genau so und so fotografieren/belichten, weil nur dies und jenes im Labor möglich ist. Sondern die Freiheitsgrade erlauben mehr. Mehr Spielraum zum guten Bild. Aber auch mehr Probleme, die Komplexität in der Kürze der Zeit auch gewinnbringend zu beherrschen. Genau das ist es: Sich in diesem erweiterten Gestaltungsraum zurechtzufinden. Dessen Gesetzmäßigkeiten und Regeln zu erfassen und zu nutzen.

    In dem Sinne: Ich freue mich auf Weitere Ihrer Beiträge!

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