Fotografen im Fokus:
Torsten Andreas Hoffmann und sein Buch ‘Fotografie als Meditation’ (1)

In unserer Reihe ‘Fotografen im Fokus’ möchte ich Euch einen wichtigen Vertreter der zeitgenössischen Fotografie und sein neues Buch vorstellen.

 
Der Fotograf

Torsten Andreas HoffmannTorsten Andreas Hoffmann wurde 1956 in Düsseldorf geboren.

Er studierte zunächst Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Bis heute blieb er dem Anspruch treu, in seiner Arbeit künstlerische und didaktische Aspekte zu verbinden.
 
 
Sowohl sein weithin bekanntes Lehrbuch ‘Die Kunst der Schwarzweißfotografie. Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter‘ wie auch seine lebendigen Workshops zeigen seinen Stellenwert als fotografischer Lehrer auf.

Seine Fotoreisen führten ihn unter anderem nach Indien, Indonesien, Mexiko und Nepal, in die Türkei, USA, Sahara und Vereinigten Arabischen Emirate. Zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen, Publikationen und Galerievertretungen unterstreichen die Bedeutung seiner Arbeit.

International bekannt geworden sind seine Bildserien über New York (drei Bildbände und Kunstkalender), insbesondere in der eindringlichen Auseinandersetzung mit den Folgen des 11. September 2001.

Magazine wie Geo, Merian, Chrismon, Photographie, mare und andere haben seine Arbeiten veröffentlicht. Seit 2003 schreibt er regelmäßige Bildgestaltungsserien für die Periodika Photographie, LFI (Leica Fotografie International), Ct und Digitalis foto (Ungarn).

Er ist Mitglied der Münchner Bildagentur LOOK, des BBK Frankfurt und der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).

Weitere Informationen finden sich auf seiner Homepage. Heute lebt Torsten Andreas Hoffmann in der Nähe von Frankfurt a. M. und Goslar.

Das Werk

Man mag wohl behaupten, daß die klassische Schwarzweißfotografie mit analoger und mittlerweile auch digitaler Ausrüstung einen durchgängigen Schwerpunkt von Torsten Andreas Hoffmanns Schaffen bildet.

Thematisch läßt er sich gleichwohl nur schwerlich auf ein bestimmtes Genre (wie etwa Landschaften, Street oder Nacht) festlegen, zu vielschichtig ist dafür sein Portfolio. Das verbindende Element seiner Arbeit ist vielmehr die enorme kompositorische und dramaturgische Dichte der einzelnen Bilder.

Die ‘Suche nach dem besonderen, über den unmittelbaren Augenblick hinausreichenden Moment’ wird dabei für den geneigten Betrachter immer wieder spürbar.

Im Laufe der Jahre verschloß sich Torsten Andreas Hoffmann gleichwohl nicht gegenüber stilistischen Weiterentwicklungen.
 
So erweiterte er sein Portfolio durch konzeptuelle Ansätze und die Arbeit mit Bildpaaren (wie etwa in seiner Serie ‘Janusblicke’ mit Vorder- und Rückansichten touristischer Orte).

Auch eine ‘Rückkehr bzw. Hinbewegung zur Farbe’ ist in seinen experimentellen Arbeiten und fotografischen Lichtobjekten mittlerweile zu beobachten. Man darf gespannt sein, welche Ausdrucksformen er künftig noch entwickeln wird.

Soweit zur Vorstellung des Fotografen. Im zweiten Teil folgt noch die Vorstellung seines neuen Buches.

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Ein Kommentar

  1. Ein sehr lesenswertes Buch, wie ich finde. Besonders die Art und Weise, wie er beschreibt sich auf den Weg zu machen, um ausdruckstarke Bilder zu produzieren. Ich selber erlebe das auch oft, wenn man in einen Zustand höchster Aufmerksamkeit und Wachsamkeit gerät beim Fotografieren.
    Großes Lob an den Autor!
    Er zeigt uns, wie wir wirklich weiter kommen können.

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