Leserfoto:
Blickgewitter

Ein gutes Beispiel für planvolle und vorausschauende Streetfotografie diskutieren wir in der heutigen Bildbesprechung.

Ausgangsbild

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Unser Leser Dirk Wenzel aus dem sachsen-anhaltinischen Mansfeld hat uns das obige Bild unter dem Titel „mit Schwung” in der Kategorie ‚Street‘ zur Besprechung eingereicht.

Er schreibt dazu: „… mit Schwung betrat die Dame die Terrasse ‚über‘ der Elbe und ging mit freundlichem Blick die Tische ab … … ich wartete auf eine ‚Wiederholung‘ und … … die Freundlichkeit der Dame blieb in ihrem Gesicht … … und mit Schwung in der Bewegung … blieb der Blickkontakt quer durch das Bild die Verbindung zum Gast … die starke Sonneneinstrahlung von der andren Elbseite ist für ein kontrastreiches SW Bild super …”

Zur Aufnahme wurde eine Nikon D50 verwendet, zum Objektiv liegen mir keine Informationen vor. Die Brennweite betrug 200 mm (entsprechend 300 mm Kleinbildäquivalent bei einem Formatfaktor von 1.5), die Belichtungsdaten waren 1/3200 Sekunde bei Blende f/5.6 und ISO 320.

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Betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente.

Komposition (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild):

Das Bild ist ein etwas über das gewohnte 3:2-Maß gestrecktes Querformat, also das Resultat eines leichten Beschnitts von oben oder unten.

Sehr kontrastreich heben sich die auf den Betrachter zulaufende Bedienung (rote Linien ebd.) und die an den Tischen Sitzenden (gelbe Linien ebd.) von einem relativ flaueren Hintergrund ab, so daß diese sich fast über die ganze Breite des Bildes erstreckende Gruppe das Hauptmotiv ausmacht. Als Kontrapunkt und Abschluß erscheint auf der linken Seite noch ein in dunkleren Tönen gehaltener Mann (nochmals gelbe Linien ebd.).

Spannend ist hier die ‚Blickführung über mehrere Etappen‘, die auch mit den Blickrichtungen der Protagonisten übereinstimmt. Der dunkler gehaltene Mann links betrachtet die Bedienung, diese einen der an den Tischen Sitzenden, der wiederum den Blick erwidert (blaue Linien ebd.).

Einige senkrechte und waagrechte Linien sollen schließlich nicht unerwähnt bleiben, die dem Bild Halt und Räumlichkeit verleihen (grüne Linien ebd.).

Tonwerte (siehe dazu untenstehende, gleichnamige Bilder):

Das Histogramm zeigt sich deutlich linksversetzt und -schief bei einem Mittelwert von gut 45. Dem recht harten Seitlicht entsprechend finden sich einige Tonwertabbrüche im Schatten- und Lichterbereich, die hier den dynamischen und dramatischen Aspekt der Szene unterstreichen und insofern nicht störend wirken.

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Zusammenfassung:

Sehr lehrreich bei diesem Bild erscheint mir Dirks Ansatz der Motivfindung, den er in seinen Erläuterungen skizzierte. Er nahm nicht die erste Gelegenheit zur Aufnahme war, sondern fand zunächst mit jener Straßencafészene und den Personen einen ‚Rahmen für sein Bild‘. Ganz in der Tradition des ‚instant décisif` eines Henri Cartier-Bresson wartete er dann jenen ‚Sekundenbruchteil des Durchschreitens und des Blickkontakts‘ ab, der ihm im Sinne der Bildgeschichte am überzeugendsten erschien.

Solch ein planvolles und vorausschauendes Vorgehen hat auch in der heutigen Streetfotografie noch seinen Stellenwert. Das ‚Kreuzen der Blicke‘ schafft dabei oft eine besondere Atmosphäre und Dramatik – dazu noch eine Vergleichsarbeit (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild) aus meinem eigenem Streetportfolio.

Abschließend darf ich noch auf zwei kleine Dinge hinweisen, die auf mich etwas irritierend wirkten.

Es ist zum einen die angeschnittene, dunkle gehaltene Frau hinter der Bedienung, die fast wie deren Schatten bzw. ein Phantom wirkt. Man kann dieses Element im Sinne einer gewollten Irritation belassen, aber es stört auch. Vielleicht können wir diesen Aspekt in der Diskussion noch aufgreifen, deswegen seht ihr unten noch eine Überarbeitung (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild) ohne besagte ‚Schattenfrau‘.

Auch den hellen Fleck im Hintergrund (horizontal etwa in der Mitte, vertikal im Drittel von oben) habe ich dort nachbelichtet, da dieser zweifelsohne von der eigentlichen Handlung ablenkt.

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Komposition

Tonwerte: Schattenbeschnitt

Tonwerte: Lichterbeschnitt

Überarbeitung

Vergleichsarbeit

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Einfache Monitore mit sogenanntem TN-Panel sind werkseitig selten auf eine korrekte Farb- und Helligkeitswiedergabe eingestellt. Insbesondere die tiefen Schatten (Zonen 0 bis II) wirken oft wie verklumpt. Die Bilder sind so nur eingeschränkt beurteilbar, da der Monitor nicht das wiedergibt, was der Fotograf beabsichtigte.

Für eine orientierende Monitorprüfung eignet sich der nachstehende Graustufenkeil. Sind alle 26 Abstufungen unterscheidbar, ist zumindest hinsichtlich der Tonwerte alles in Ordnung.

Wenn nicht, ist eine Kalibrierung des Monitors zu empfehlen – softwareseitig bzw. unter Augenkontrolle mit kostenlosen Tools wie etwa dem Monitor Calibration Wizard (das bekannte Adobe Gamma ist mittlerweile nicht mehr verfügbar), hardwareseitig bzw. unter Sensorkontrolle mit Geräten etwa von Datacolor oder X-Rite.

Orientierende Monitorprüfung


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In der Rubrik ‚Bildkritik‘ analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
Mehr über die Profi-Bildkritik erfahren / Eigene Bilder zur Kritik einreichen.

16 Antworten
  1. Dirk Wenzel says:

    Moin Moin Herr Tilman… vom Krabbenkutter … :-)

    … damit sind ja schon fast alle Fragen beantwortet :-)

    … bestimmt habe ich am Kontrast „geschraubt“ und etwas vielleicht Tiefen und Schwarz und Helligkeit und und … das Problem lag ja in der direkten Sonneneinstrahlung auf Weiß mit dunklen Schatten … im P Modus glaub ergeben sich dann so meine Erfahrung deutliche SW Kontraste… und sonst ???

    All die weiteren Hilfsmittel wie Monitor Rechner
    meine Sehkraft und das Verständnis von bis zu
    … verändern die Pixelfolge zum GesamtBild nicht und …

    … am Anfang war das Licht und dann die Kamera und der Mensch am Knips und die Tageszeit und und … eine schöne Erinnerung an diesen Moment an der Elbe …

    … und nun hat der Krabbenkutter einen neuen Motor … kleiner handlicher verständlicher und glaub irgendwie Leistungsstärker … und doch schippert dieser weiter… auch in gewohnten Gewässern und am Ende des Tages ist es wie es ist …

    … es war ein guter Tag …

    Vielen DANK für das intensive Interesse !!!

    BGr … vom Krabbenkutter an der Seehundbank

    Antworten
    • Thomas Brotzler says:

      Zitat: „im P Modus

      Das hättest Du jetzt vielleicht nicht verraten sollen. Bei der nächsten ‚Aufnahme mit Programmautomatik‘ wird Dein neuer Außenbordmotor beschlagnahmt :o) …

  2. Thomas Brotzler says:

    Zitat: „Wer sagt, dass man es so NICHT machen kann? :-)

    Niemand, ich auch nicht. Ich möchte in meinen Bildbesprechungen ja ‚die Dinge ein wenig hin und her wenden‘, neue Blickwarten vorstellen und so die allgemeine Diskussion und sofern erwünscht auch die persönliche Weiterentwicklung anregen. ‚Verriß und Verbot‘ sind dagegen nicht mein Ding, dazu fehlt es mir (nach persönlichem Dafürhalten) auch an Rechthabebedürfnis …

    Auch in meinen eigene Arbeiten habe ich oft genug ‚Zweifelsfälle‘, sprich mehrere Ausarbeitungen einer Szene. Was mir oft zu einer Entscheidung hilft, ist ein Audruck der verschiedenen Versionen (24 mal 16 ist ein gutes Maß dafür). Diese lege ich dann nebeneinander, nehme Abstand, schaue es mir nochmals an, nehme wieder Abstand, lasse mir Zeit. So wächst dann langsam eine ‚Überzeugung des für meine Zwecke richtigen Bildes‘ … diese Methode hat mir einer meiner früheren Dozenten beigebracht und ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen …

    Antworten
  3. Reinhard says:

    Hi Thomas,
    ich hab schln verstanden was Du meintest :-) für mich ist diese „Bildveränderung“ wie Du es nennst schon von Vorteil, weil es eigentlich zwei verschiedene Aktionen im Bild sind. Die eine lebt von der Kellnerin mit dem Blickkontakt, die andere eher untergeordnet, weil nicht ganz so wichtig und auch nicht klar ersichtlich von einer anderen Interaktion. Man könnte hier schon fast von zwei Königen im Bild reden, wenn denn die andere (im Schatten) deutlicher ausgeprägt gewesen wäre. Aber man will ja keine zwei Könige im Bild – die würden sich ja gegenseitig bekriegen – also finde ich die ganze Aktion wie sie dargestellt wurde schon völlig in Ordnung. Auch wenn es für Dich ein schwerer Eingriff ins Bild ist. Wer sagt, dass man es so NICHT machen kann? :-)

    Antworten
  4. Tilman says:

    Hallo Dirk,
    danke für Deine Erklärung. Ja, die Nasenspitze, die habe ich auch gesehen… Aber wie sitzt denn dieser Mann, mit verdrehtem Bein?
    Guck Dir mal das reflektierende Stuhlbein direkt vor dem Schuh an, oder die beiden parallelen Tischbeine direkt hinter den Schuhen vorne. Ich habe den Eindruck, dass sie den Boden nicht berühren.
    Und dann dieses schwarzen Ränder an Tischdecken und an der Schürze.
    Wie hast Du das Bild bearbeitet? Ist eine eine lokale Kontrasterhöhung? Ich finde, es gibt Deinem Bild einen unnatürlichen Eindruck, so wie retuschiert halt.
    Ich finde Dein Bild übrigens trotzdem gut.
    Dir auch ein schönes neues Jahr,
    Tilman

    Antworten
    • Tilman says:

      Hallo Dirk

      „die starken Kontraste durch Sonneneinstrahlung … ach was soll es … :-)“

      Mittlerweile habe ich die Exif-Daten des Bilds studiert und vielleicht den Grund für die seltsamen Ränder gefunden:

      Contrast : hard
      Sharpness : hard

      Waren es die in der Kamera eingebauten Algorithmen, die das Bild so komisch wirken lassen?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Tilman

    • Thomas Brotzler says:

      Zitat: „Mittlerweile habe ich die Exif-Daten des Bilds studiert und vielleicht den Grund für die seltsamen Ränder gefunden: Contrast : hard Sharpness : hard“

      Lieber Tilman, das ist der markante Unterschied zwischen uns: ich komme in Photoshop nur bis zu den ‚Kameradaten‘, mehr kapiere ich sowieso nicht … Du hingegen, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, arbeitest Dich durch das ‚XML-File der Raw-Daten‘ durch?! Okay, ich gehe jetzt in Rente :o) …

    • Tilman says:

      Hallo Thomas,
      nein, ich gucke mir auch nur die Exif Daten an, und zwar mit Photo ME (Digital Photo Meta Editor), ein tolles Werkzeug.
      Mit freundlichem Gruß, Tilman

      PS: habe dort auch gesehen, dass das Bild am 11/10/2008 um 13h07 gemacht wurde. Ich habe vielmehr an Abendsonne gedacht… steht die Sonne im Oktober mittags wirklich so tief in Hamburg? Wow, sind wir wohl echt verwöhnt :->

  5. Dirk Wenzel says:

    Moin Moin vom Krabbenkutter …

    Herr Tilmann :

    … zu jedem Schuh ein Kopf … Nasenspitze gen Sonne hinter dem Kopf vom Kind und so …

    … die Suche nach dem Heu um die Nadel :-)

    … da ist nichts weg… gestempelt oder was auch immer … die starken Kontraste durch Sonneneinstrahlung … ach was soll es … :-)

    … danke fürs genaue betrachten und die geschriebenen Worte … Herr Tilmann
    das freut mich …

    zur Frage des Phantom … Thomas :

    … wenn es die Kernaussage nicht verfälscht warum nicht … dezent find ok … würde ich aber glaub selber nicht anwenden … oder nun doch … :-)

    und Dank für die Kritik natürlich !!!

    Moin Reinhard … der linke im Bild stehende Herr ist doch wie ein „Stabilisator mit Innenrotation …“ ich find der steht da prima … und durch den Phantomschatten ergibt sich für mich dann doch ein räumlicher Zusammenhang so wegen Abstand „Tiefe“ der Personen im Bild … Bodenbetrachtung …

    … auch Dank für die Worte Deiner

    und Heinrich auch Dir Dank der Betrachtung und Worte…

    an ALLE Heinrich Thomas Reinhard und Tilmann … das zum Jahreswechsel und fortgeschrittener Stund … bedank bedank …

    Der Krabbenkutter dreht sich im Kreis und sucht seinen Schatten im Wellental der aufsteigenden… leicht … schon fast überstrahlten Gischt … im direkten Sonnenschein natürlich …

    … es scheint ein Schuh und ein Stempelkissen gesichtet im Tanz der Wellen … die Nase gehört dem Seehund … da immer noch auf der BankSeehund …

    … kein letztes Wort erlaub … es dreht sich weiter weiter weiter … :-)

    … und das ist gut so find …

    alles Gute für die nächsten 2014 Bilder

    und

    auch an und für die Arbeit der Redaktion

    BGr Dirk

    Antworten
  6. Tilman says:

    Hallo,
    interessante Besprechung, das Retuschieren (wenn auch etwas unsauber gemacht :->) gefällt mir gut. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Du der erste warst, Thomas, der im Bild retuschiert hat. Die Schatten sind seltsam, ebenso die schwarzen Ränder an der Schürze der Bedienung, die schwebenden Tischbeine. Allerdings so ganz und gar nicht kann ich den Schuh hinten rechts einordnen, hat sich den jemand ausgezogen :->
    Mit freundlichen Grüßen,
    Tilman

    Antworten
    • Thomas Brotzler says:

      Zitat: „das Retuschieren (wenn auch etwas unsauber gemacht :->)

      Du hast Recht mit Deinem Hinweis, Tilman. Meine Ausarbeitung können an dieser Stelle nur Skizzierungen sein, mehr gibt das zumeist komprimierte Bildmaterial und das Zeitbudget nicht her. Ich hoffe trotzdem, daß meine Absicht in solcher Visualisierung jeweils erkennbar wird …

  7. Reinhard says:

    Hm… wenn ich es genau nehme, dann ist es ja nur eine Linie die vom Phantom bis zum Gast unsichtbar zu erkennen ist. Der Blickkontakt zwischen Bedienung und Phantom ist mitnichten vorhanden, der geht ganz woanders hin… insofern finde ich es schon einen gelungenen Schachzug diese Person ganz links „auszublenden“ um den „richtigen“ Kontakt zu „verdeutlichen“… Ja, man kann sagen, dass der helle „Fleck“ ablenkt. Mich stört er nicht, weil die Geschichte im Bild wesentlich „interessanter“ ist… Meiner Meinung nach wird eh bei viel zu vielen Lapalien von einer Störung im Bild gesprochen…

    Viele Grüße an den Krabbenkutter, mein lieber Dirk… ;-)

    Antworten
    • Thomas Brotzler says:

      Zitat: „insofern finde ich es schon einen gelungenen Schachzug diese Person ganz links ‚auszublenden‘ um den ‚richtigen‘ Kontakt zu ‚verdeutlichen’”

      Das fände ich allerdings einen großen und bildverändernden Eingriff. Was Heinrich (und auch ich) meinte, war die dunkle Person direkt hinter der Kellnerin, nur schemenhaft im Anschnitt zu erkennen. Diese Retusche wollte ich in meiner Überarbeitung zur Diskussion stellen …

  8. Thomas Brotzler says:

    Zitat: „ich stelle mir da die Frage, wo beginnt die Verfälschung eines Fotos?

    Eine gute Frage. Sie wurde schon oft diskutiert, doch verdient sie meines Erachtens immer wieder einen neuen Anlauf. Vielleicht hält gerade die Achtsamkeit gegenüber dieser Problematik ‚die Dinge in der Waage‘ und verhindert, daß die Fotografie ‚im Zuge allfälligen Composings, ausgetauschter Hintergründe und neuerfundener Pseudorealitäten à la Calvin Hollywood‘ den letzten Anspruch auf Authentizität verliert. Einen Beweiswert, wie er noch früheren Fotografien zukam, haben digitale Bilder heutiger Tage sowieso nicht mehr …

    Aber es ist noch komplizierter. Schon in Zeiten der analogen Dunkelkammer wurde ‚manipuliert bzw. gemogelt‘, was das Zeug hielt. Und als Schwarzweißfotograf früherer und heutiger Tage kommt man gar nicht umhin, durch die Umwandlung von Farbwerten in Graustufen und die nachfolgende Aussteuerung von Tonwerten einen wesentlichen Aspekt des Gesehenen zu transformieren.

    So bleibt die Frage der Motivtreue, also der Anspruch, die Bildelemente in ihrer Gesamtheit zu belassen und allenfalls Kleinigkeiten zu verändern, um die Bildwirkung zu steigern (und die Retusche der Schattenperson würde ich hier auf einer solchen Umlaufbahn ansiedeln). Doch auch hier stellt sich die Frage, wo die Grenze des Zulässigen und Wünschenswerten verläuft.

    Und schließlich scheiden sich an dieser Frage die Geister auch daran, ob eine Fotografie vornehmlich dokumentarischen Zwecken dient oder einem gestalterischen Anspruch folgt.

    Antworten
  9. Heinrich says:

    Hallo Thomas, den Schatten habe ich erst später – durch Deinen Kommentar – entdeckt. Ich habe wenig Freude an Retusche und ich stelle mir da die Frage, wo beginnt die Verfälschung eines Fotos?
    Das Bild halte ich für sehr gelungen und es bestätigt sich die alte Weisheit, es kommt nicht auf die Kamera, es kommt besonders auf den Fotografen an.
    Zum Abschluss des alten Jahres noch etwas zum Schmunzeln:
    Helmut Newton im Restaurant: Der Koch: „Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera.“ Newton nach dem Essen: „Das Essen war vorzüglich – Sie haben bestimmt gute Töpfe.“
    Die besten Wünsche für 2014 und viele gelungene Bilder!

    Antworten

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