Leserfoto:
Im Streben nach den Vorbildern

In der Entwicklung der eigenen Bildsprache kann die Auseinandersetzung mit Vorbildern ein wichtiger Zwischenschritt sein, wie die heutige Bildbesprechung aufzeigen möchte.

Unser Leser Andreas Peters aus Altbüron im Kanton Luzern hat uns das obige Bild unter dem Titel „Haus in Oia (Santorini)” in der Kategorie ‚Architektur‘ zur Besprechung eingereicht.

Er schreibt dazu: „Die Aufnahme erfolgte mit einer Sony Alpha 65 mit Carl Zeiss DT 16-80mm F/3.5-4.5 Objektiv. Es zeigt das durch George Meis berühmt gewordene Haus in Oia. Dieses ist heute ein Appartement, welches an Touristen vermietet wird. Als langjähriger George Meis Fan habe ich das Haus anhand vieler Oia Aufnahmen lokalisieren können und bei meinem Santorini Besuch im September auch sofort gefunden. Beim Besuch hat mich der Japaner, der das Apartement mit seiner Frau bewohnt hat, auch freundlich reingelassen, um ein paar Aufnahmen zu machen. Das Bild wurde lediglich leicht an der Türe retouchiert, weil dort die Lehne eines Stuhls störte (und ich konnte den Japaner schlecht bitten erst einmal seine Terasse aufzuräumen bevor ich Bilder machen konnte)…”

Über seine Ausrüstung hatte Andreas bereits berichtet. Die Brennweite betrug 16 mm (entsprechend 24 mm Kleinbildäquivalent bei einem Formatfaktor von 1,5), die Belichtungsdaten waren 1/800 Sekunde bei Blende f/8,0 und ISO 100.

Andreas versteht seine Arbeit auch als eine Hommage an den von ihm bewunderten George Meis und dessen Bild vom gleichen Motiv. Doch betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente.

Komposition (siehe dazu untenstehende, gleichnamige Bilder):

Ein 3:2-Querformat mit komplexer Struktur empfängt den Betrachter.

Als Hauptstruktur möchte ich jene über die Treppenstufen zunächst im Zickzack nach rechts oben, dann als Torbogenabschluß nach rechts und schließlich als eine Art Brüstung wieder nach links unten verlaufende Mauerkante beschreiben (rote Linie ebd, durchgezogen im Hauptverlauf und punktiert in den Nebenstrukturen).

Dieser insgesamt bogige und aus der Bildmitte nach rechts unten versetzte Verlauf wird nun von einer weiteren Mauerkante links oben (orange Linie ebd., durchgezogen im Hauptverlauf und punktiert in den Nebenstrukturen) und herabhängenden Pflanzen rechts oben, die ich als Bougainvillea zu erkennen meine (gelbe Linien ebd.), im Sinne eines zweiten Bogens aufgegriffen.

In den durch diese Bogenverläufe entstehenden ‚Fachungen‘ werden weitere Elemente erkennbar – im Vordergrund zwei Türen, davon eine geschlossene und eine geöffnete, im Mittelgrund dann noch einige angedeutete Haus- und Dächerstrukturen (türkisfarbene Linien ebd., wiederum durchgezogen im Hauptverlauf und punktiert in den Nebenstrukturen).

Schemenhafte Fels- und Uferstrukturen werden schließlich im Hintergrund rechts noch schemenhaft erkennbar, diese bilden quasi den Bildabschluß (grüne Linien ebd.).

Die Blickführung ergibt sich nach dieser Aufzählung in einer nahe dem linken unteren Bildeck beginnenden Aufwärtsbewegung von rechts oben, die sich dann nach rechts fortsetzt und schließlich in Richtung des rechten unteren Bildecks wieder abfällt (violetter Preil ebd.).

Tonwerte (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild):

Das Histogramm zeigt sich etwas linksschief bei einem Median von gut 90.

Bei der Beschreibung der Zonenverteilung möchte ich die linke Bildhälfte herausgreifen, also jenen Bereich der beiden Hauptbögen und der dazwischen gelegenen ‚Fachungen‘.

Hier dominiert die sehr kontrastreich in die Zonen IV bis IX gelegte Treppe eindeutig als Blickfang. Demgegenüber zurückhaltend zeigt sich die darüber und darunter gelegene Mauerpartie jeweils in den Zonen IV bis V. Es schließt sich links oben jener zweite Boden in den Zonen III bis IV und dessen Schattenpartie in den Zonen I bis II an.

Die zur Veranschaulichung verwendete Graustufenumwandlung mag bereits erkennen lassen, daß zu einer räumlichen Staffelung dieses Motivs die Farben unverzichtbar sind.

Gedämpfte Primär- und Sekundärfarben dominieren das Bild.

Zur Veranschaulichung habe ich zum Hilfsmittel der Posterisation gegriffen (siehe hierzu ggf. mein einschlägiges Tutorial). Die Einschränkung der Ton- und Farbwerte mag die dominierende Elemente verdeutlichen, wie hier eben die gelben, roten, blauen und türkisfarbenen Bereiche.

Es ist gewiß nichts Anstößiges daran, sich in der eigenen Entwicklung an Vorbildern zu orientieren. Ganze ‚Heerscharen von Kunstschaffenden früherer Tage‘ haben in ihren Anfängen die Stile alter Meister kopiert und analysiert. So wird aus meiner Sicht auch in Andreas‘ Arbeit die Bildsprache von George Meis erkennbar. Manchmal gelingt es auch dem ‚Schüler‘, über den ‚Lehrer‘ hinauszuwachsen … Andreas‘ Bildkomposition und -auffassung scheint mir persönlich sogar eingängiger und gradliniger wie die hier nochmals verlinkte Originalarbeit, denn die fisheyeartigen Verzerrungen der Treppenstrukturen und die links angeschnittene, von den Hauptelementen ablenkende Tür stören mich dort sehr.

Ein wenig Aufhellung und Auffrischung könnten die gedämpften Farbwerte aus meiner Sicht noch vertragen (siehe dazu untenstehendes Bild ‚Überarbeitung‘), denn die plakative Farbigkeit ist ja ein Charakteristikum dieses Motivs.

Bildteil:

Komposition: Grundelemente

Komposition: Blickführung

Tonwerte: Histogramm und Zoneneinteilung (Auswahl)

Farben: Hervorhebung durch Posterisation

Überarbeitung: Aufhellung und Auffrischung

14 Antworten
  1. Andreas Peters says:

    Lieber Thomas,

    ich habe das nochmals überprüft und ich glaube ich habe meinen Fokussiert.com Account irgendwann mal wieder gelöscht (somit konnte ich auch keine Benachrichtigung erhalten)

    Liebe Grüsse
    Andreas

    PS. das Bild hatte ich auch schon vor einer Weile eingereicht (Januar 2014)

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  2. Andreas Peters says:

    zuerst einmal: danke Euch allen für die ganzen Kommentare zum meinem Santorini Foto.
    Es freut mich auch, dass dieses Bild zur Diskussion anregt.
    Ich hatte das Foto schon vor längerer Zeit eingereicht und gar nicht mehr daran gedacht.
    Heute war ich per Zufall (mit der Google Bilder Recherche) auf die Besprechung gestossen.

    Hier noch ein paar Anmerkungen zum Aufnahme.

    1. das ursprüngliche Foto von Georges Meis wurde vor schon vor langer Zeit gemacht. In seinem Foto-Bildband Thira und Santorin finden sich auch mehrere Aufnahmen genau dieses Hauses (teilweise aus den 80er Jahren). Das Haus mit der schönen Terrasse wurde in der Zwischenzeit mehrfach umgebaut und renoviert. So befindet sich heute, die in der ursprünglichen Version noch vorhandene Türe auf der linken Seite, hinter einer Holzwand, die eingebaut wurde, um das Appartement 1-2m grösser zu machen (d.h. an der Stelle, wo im alten Bild die linke Treppe endet, befindet sich heute eine Wand und man könnte heute gar nicht mehr an dieser exakten Position von damals stehen). Auch sieht man, dass die Treppe (und die Wand) heute viel rundlicher ist.

    2. Wie gesagt handelt es sich um ein vermietetes Appartement, zu welchem man eigentlich gar keinen Zutritt hat und ich hatte einfach das Glück, das ein freundlicher Mieter mir Einlasse gewährte. Leider stand zu diesem Zeitpunkt die Terrasse voller „schöner Dinge“ wie Liegestühle und Wäscheständer auf der rechten Seite (also musste ich mich auf den linken Teil beschränken) und selbst auf der linken Seite standen ein kleiner Tisch mit Stühlen (mit diversen Utensilien auf dem Tisch und Badezeug, welches über der Stuhllehne hing). Somit konnte ich die Kamera nicht zu tief halten, weil sonst zu viel vom Tisch und den Stühlen mit auf das Bild gekommen wäre.

    Ihr könnt mir glauben, dass ich viel lieber eine leere Terrasse gehabt hätte, wo ich einen wunderschönen Blick aufs Meer mit integrieren hätte können; aber leider war dies unter den gegebenen Umständen einfach nicht möglich.
    Das Foto entstand um die Mittagszeit, da wir nur zu diesem Zeitpunkt in Oia waren (ein Sonnenuntergang wäre natürlich viel schöner gewesen) aber wir hatten unser Hotel in Firostefani und da braucht man schon knapp eine halbe Stunde (wenn man einen Mietwagen hat) und ich wollte meiner besseren Hälfte auch nicht zumuten einfach nochmals wegen des besseren Lichts nach Oia zu fahren…

    Antworten
  3. Andreas Peters says:

    zuerst einmal: denke Euch allen für die ganzen Kommentare zum meinem Santorini Foto. Es freut mich auch, dass dieses Bild zur Diskussion anregt.
    Ich hatte das Foto schon vor längerer Zeit eingereicht und gar nicht mehr daran gedacht. Heute war ich per Zufall (mit der Google Bilder Recherche) auf die Besprechung gestossen.

    Hier noch ein paar Anmerkungen zum Aufnahme.

    1. das ursprüngliche Foto von Georges Meis vor schon vor langer Zeit gemacht (in seinem Foto-Bildband Thira und Santorin finden sich auch mehrere Aufnahmen genau dieses Hauses; teilweise aus den 80er Jahren) und das Haus mit der Terrasse wurde in der Zwischenzeit mehrfach umgebaut und renoviert. So befindet sich heute, die in der usprünglichen Version noch vorhandene Türe auf der linken Seite, hinter einer Holzwandwand, die eingebaut wurde, um das Appartement 1-2m grösser zu machen (d.h. an der Stelle, wo im alten Bild die linke Treppe endet, befindet sich heute eine Wand und man könnte heute gar nicht mehr an dieser exakten Position von damals stehen).
    Auch sieht man, dass die Treppe (und die Wand) heute viel rundlicher ist.

    2. Wie gesagt handelt es sich um ein vermietetes Appartement, zu welchem man eigentlich gar keinen Zutritt hat und ich hatte einfach das Glück, das ein freundlicher Mieter mir Einlasse gewährte. Leider stand zu diesem Zeitpunkt die Terrasse voller „schöner Dinge“ wie Liegestühle und Wäscheständer auf der rechten Seite (also musste ich mich auf den linken Teil beschränken) und selbst auf der linken Seite standen ein kleiner Tisch mit Stühlen (mit diversen Utensilien auf dem Tisch und Badezeug, welches über der Stuhllehne hing). Somit konnte ich die Kamera nicht zu tief halten, weil sonst zu viel vom Tisch und den Stühlen mit auf das Bild gekommen wäre.

    Ihr könnt mir glauben, dass ich viel lieber eine leere Terrasse gehabt hätte, wo ich einen wunderschönen Blick aufs Meer mit integrieren hätte können; aber leider war dies unter den gegebenen Umständen einfach nicht möglich.
    Das Foto entstand um die Mittagszeit, da wir nur zu diesem Zeitpunkt in Oia waren (ein Sonnenuntergang wäre natürlich viel schöner gewesen) aber wir hatten unser Hotel in Firostefani und da braucht man schon knapp eine halbe Stunde (wenn man einen Mietwagen hat) und ich wollte meiner bessern Hälfte auch nicht zumuten einfach nochmals wegen des besseren Lichts nach Oia zu fahren…

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    • Thomas Brotzler says:

      Lieber Andreas,

      schön, daß Du doch noch zu uns und zur Besprechung Deines Bildes gefunden hast …

      Ich für meinen Teil bin ganz und gar nicht glücklich, wenn ich über Deine Andeutung vernehme, daß die zwischenzeitlich gut etablierte Benachrichtigungsroutine derzeit (nach Betreiberwechsel und dem Fast-Zusammenbruch des Blogs) überhaupt nicht mehr funktioniert!

      Zumindest für meine Person kann ich sagen, daß ich diese Bildbesprechungen ja immer auch für den jeweils Einreichenden mache.

      Viele Grüße
      Thomas

  4. Dirk Wenzel says:

    Moin Moin vom Krabbenkutter …

    die baulichen Veränderungen an der Außenfasade erkennbar so meine in Andreas Bild lassen in meinen Augen einen Vergleich zweier Bilder von einem „Ort“ sekundär und so …

    Die nun deutlich gerundeten „Winkel“ und Farbläufe wirken auf mich angenehmer und es rundet im Ganzen ….

    Ein Öffnen des Bildausschnittes immer möglich doch in diesem Ausschnitt bleibt es bis auf de Blümsche da oben ne Laufende Betrachtung ohne wirklich in Ecken und Kanten hängen zu bleiben …

    Nur das kleine Schattendreick an der Treppenwand und der Winkel der geöffneten Tür als notwendigen Funktionselement eines Türschlussnotwendigmach und so bricht dezent diesen rundlich anthroposophischen Ansatz … ohne Ecken und Kannten mit der nun nenne es mal psychologischen Wirkungsmanipulation im positiven …

    wie eine Welle an der Seehundbank die Einfach läuft und läuft und ausläuft …

    diese von Thomas besprochene Bildvariante unter den beschriebenen baulichen … Licht … Farb und Ausschnitt gibt mir das Wohlgefühl der kleinen Kajüte als Schutzraum mal ohne Notausgang in die Weite… zu blicken… müssen …

    die Kunst der Gestaltung Anderer genutzt für eine Interpretation des Erlebten Momentes …

    Meer nicht und doch veränderbar in jedem Moment der Zeit im Licht …

    Ach ja … der Stuhl wäre bestimmt ein klasse Kontrapunkt und so …

    vom Krabbenkutter nen Wellengruß Dirk

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  5. Christian Bartusch says:

    Ich finde die Komposition grundsätzlich schlüssig. An einer Stelle wird m. E. der Blickdurchlauf aber tatsächlich gestört – nämlich an jener, an der die Bougainvillie das Gebäude etwas verdeckt. Hier ist anzumerken, dass der Strauch auch die wichtige, von Thomas rot markierte Kante berührt. Dadurch wirkt das Bild für mich an dieser Stelle zu stark gedrängt. Mein Blick stoppt kurz an diesem Punkt. Etwas Abstand hätte auch den Effekt, dass sich die Haushauskante an dieser Stelle durch einen starken Gelb-Blau-Kontrast hervorheben würde, was aufgrund der räumlichen Wahrnehmung warmer und kalter Farbtöne auch der Tiefenwirkung nicht abträglich wäre.

    Der in den Kommentaren in Bezug auf den Hintergrund vorgebrachten Kritik möchte ich mich jedoch grundsätzlich nicht anschließen. Durch einen größeren Bildanteil des Himmels/Meers würde die Aufnahme m. E. nicht gewinnen. Im Gegenteil: Denkt man sich die Bougainvillie weg, würde der Blick des Betrachters in den (dann) leeren Raum geführt und sich dort verlieren. Die bogenförmige Anordnung des Strauchs (von Thomas gelb hervorgehoben) unterstützt m. E. in der rechten Bildhälfte massiv die Wirkung der Hauskante, welche sonst aufgrund ihrer Platzierung im untersten Bildbereich aus dem Fokus des Betrachters rücken würde. Auf diese Weise wird der Blickdurchgang bis zur rechten Bildkante gewährleistet.

    Einen Vergleich mit Meis‘ Bild würde ich an dieser Stelle nicht vornehmen, da die beiden Aufnahmen nur der Ort verbindet. Die Fotografen wollten unterschiedliche Dinge darstellen und haben ihre Aufnahmen entsprechend umgesetzt. Hierzu daher nur ein Gedanke in Bezug auf meine vorangegangene Überlegung: Würde Meis‘ Bild auch dann wirken, wenn nicht der große Torbogen den Blick des Betrachters durch die rechte Bildhälfte hindurchleiten würde?

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    • Thomas Brotzler says:

      Diese Version kannte ich tatsächlich nicht. Sie ist heiterer, bunter wie das von mir verlinkte Bild. Und trotzdem werfen die offensichtlich so unterschiedlich kursierenden Versionen einige knifflige Fragen nach der Werktreue auf, wie ich meine …

  6. Chilled Cat
    Chilled Cat says:

    Ich finde, das Bild gewinnt gegenüber dem Original dadurch, dass die störende Tür auf der linken Seite fehlt. Auf der rechten Seite bin ich bei Ambitious, hier geht der weite Ausblick aufs Meer verloren und das Bild wirkt jetzt viel enger. Wir wissen jetzt natürlich nicht, ob Andreas auf dieser Seite nicht eine Sammlung Mülltonnen aus dem Bild gehalten hat, die im Original noch nicht dort standen ….

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  7. Thomas Brotzler says:

    Das Bild polarisiert, wie sich schon an den beiden ersten, so gegenläufigen Kommentaren ablesen läßt. Unter uns: ein polarisierendes Bild ist oft ein wirksames Bild, denn es gibt Anlaß zu längerer Betrachtung und weiteren Diskussionen …

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  8. Ambitious says:

    Ich finde das Bild zu eng, es erdrückt mich beinahe. Im verlinkten „Original“ kann man über die Fisheye-Optik streiten, aber dort finde ich mich optisch aufgehoben, während hier die Magnolien (?) und die wulstigen Mauern und Treppen das Bild etwas ausquetschen und keinerlei Platz mehr für den negativen Raum, sprich hier das wunderschöne Meer, bleibt. Auch das Licht ist mir zu „mittäglich“. Sorry für die harsche Kritik, aber man soll ja schreiben was man denkt…

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