Fotoreportage:
Eine Story in elf Bildern

Wie schwierig ist es, eine Geschichte, ein Ereignis, ein Erlebnis mit wenigen Bildern fesselnd zu beschreiben? Alexandra Stark macht’s mit einer kurzen Serie über einen Ausflug ins Hölloch vor.

Hölloch - © Alexandra Stark

Im Hölloch – © Alexandra Stark

In einer Zeit, in der alles fotografiert und ganze soziale Netzwerke nur noch aus Bildkommunikation bestehen, müssten wir doch eigentlich alle fähig sein, ganze Geschichten in wenigen Bildern zu erzählen. Dabei ist das gar nicht so einfach, und es wird mit steigender Zahl der Fotografien nicht leichter.

Das Geheimnis steckt in der Auswahl der Aufnahmen, ihrer Aussage und der Kraft, die jedes Element in der Reihe hat. Kann es die Geschichte weiterdrehen? Gibt es Antworten auf die Fragen, die sich die Betrachterin automatisch stellt?

Ich bin dieser Tage über eine kleine Bildserie der Journalistin Alexandra Stark gestolpert. Nach einem 30stündigen Ausflug in das verzweigte Höhlensystem des Schwyzer Höllochs (insgesamt 190 km) ist es ihr gelungen, mit wenigen Bildern die ganze Geschichte so zu erzählen, dass man als Betrachter einen ziemlich guten Eindruck des Erlebnisses gewinnt. Und das ohne eine einzige Bildlegende. Hier sind die 11 Bilder in der Reihenfolge von Alex‘ Reportage; Anhand dder Bildnummern ist erkennbar, dass sie weit über 100 Bilder zur Auswahl hatte. Und ich finde, Alex hat die Aufgabe extrem gut gemeistert: Die Bildserie schildert kohärent, wie sie den Ausflug erlebt hat: Ankunft im Schnee, Stiefel fassen, Besprechung im Höhleneingang, Stalaktiten und Stalagmiten, Enggpässe, durch die man sich zwängen muss, Trinkwasser von den Höhlenwänden, Biwak mitten im Berg mit verblüffender Einrichtung, ein letztes Durchzwängen.

Einige der Bilder sind mit dem iPhone, andere mit einer Lumix LX100 (Affiliate-Link) aufgenommen worden.

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

Hölloch © Alexandra Stark 2016

2 Antworten
  1. frz says:

    ich finde die Geschichte sehr stimmig,ja witzig erzählt,
    denn für das Entchen musst du Humor haben.
    Aug das Abschlussbild,die Autorin in der Qetschfalte
    passt gut dazu.

    Einziger (kleiner) Kritikpunkt :
    Die Fotos könnten das gleiche Format haben
    nicht Quer und Hoch gemischt .

    ;-) frz

    Antworten
  2. tom says:

    Meine volle Zustimmung: Viel Output ergibt noch lange keine in sich stimmige Geschichte. Geschichten erzählen, muss geübt sein….wir sind ja nicht alle gelernte Journalisten.
    Zur „Bilder-Geschichte“ von Alexandra Stark: Toller Anfang, Hauptteil: 3 Bilder von der Höhle ohne Menschen, da hätte ein Bild für das Verständnis gereicht, Abschluß: Ist die Teilnehmerin auf dem letzten Bild leider steckengeblieben und müssen wir uns Sorgen machen? Geschichten erzählen mit einer gewissen Durchgängigkeit ist gar nicht so einfach….

    Antworten

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