Sofortbild 3.0:
Der neue Farbfilm von Impossible Project

Auf dem Weg, das Polaroidformat wiederzubeleben, hat Impossible Project eine wichtige Hürde genommen.

My Favorite RV #1/Mein Lieblingswohnmobil - (c) Sofie Dittmann

My Favorite RV #1/Mein Lieblingswohnmobil – (c) Sofie Dittmann

Vor nicht allzu langer Zeit hat mir Impossible zwei Pack Farbfilm (Color 600) zur Verfügung gestellt, die beide zwar nicht abgelaufen waren, aber dennoch bestenfalls „kreative“ Ergebnisse lieferten. Mit ihrem Farbfilm der dritten Generation (Affiliate-Link), den ich als Beta-Version verbilligt gekauft habe (ich bin Impossible-Mitglied, da geht das), hat sich das grundlegend geändert. Weiß ist zwar immer noch nicht wirklich weiß, aber die Farben – insbesondere die Blaus – sind, wie ich finde, ziemlich umwerfend.

Beta-Versionen von Impossible Project Filmen sind noch in der Testphase, und Impossible macht bereits beim Kauf klar, daß man den Film auf eigenes Risiko erwirbt. Dafür kostet ein Pack dann $19 (ungefähr €17) pro Stück plus Versand und nicht $25 (ungefähr €22). In der Vergangenheit haben sich Beta-Versionen meist als relativ stabil erwiesen – will sagen, das Foto hält konsistent Farben und so weiter – und so ist das Risiko meines Erachtens nicht besonders hoch. Allerdings haben sich Leute in der mit Impossible nicht zusammenhängenden Facebook-Gruppe beschwert, daß bei manchen Aufnahmen auf der Rückseite Entwickler ausgetreten sei. Ich habe das nicht bemerkt, zumindest nicht bei den Packs, die ich gekauft hatte.

Alles Nachfolgende wurde auf dem Impossible Instant Lab gedruckt, ich habe also die digitalen Originale, die ich ihnen zur Seite stellen kann. Der Vergleich hinkt allerdings etwas, weil sich durch das Einscannen und anschließende Farbkorrektur wieder Verzerrungen in der Farbpalette einschleichen. Jedenfalls kann ich feststellen, daß die Farben, bis auf das gelbe Weiß, voll meinen Erwartungen entsprochen haben.

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Es ist klar, daß Sofortbildfilm nicht dieselben Details liefern kann wie ein 20 MP Digitalfoto – soll es ja auch nicht. Was ich dennoch normalerweise mache, ist, die digitalen Originale so extrem nachzuschärfen, daß bestimmte Einzelheiten auch auf dem Sofortbildabzug noch sichtbar sind. Man lernt dazu. Hier kam es mir jedoch nicht darauf an, deshalb habe ich darauf verzichtet.

Wenn jetzt noch ein Schwarzweißfilm käme, der konsistentere Ergebnisse liefert…

PS. Die Farben in den digitalen Originalen waren tatsächlich so an diesem Tag, ich habe sie sogar etwas zurückgedreht. Ansonsten mußte ich eigentlich nur den Kontrast verstärken. Mehr zu meiner fotografischen Arbeit findet Ihr hier.

Fotografiert Ihr mit Sofortbildfilm? Wenn ja, mit welcher Kamera/welchem Film? Habt Ihr in eine der neu aufgelegten Sofortbildkameras investiert, oder Euch, wie ich bisher, an antike Originale gehalten?

2 Antworten
    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann says:

      Ha! Wie ist die Qualität der Bilder so? Wenn Du da mal was drüber schreiben möchtest – wir können zwar nichts bezahlen, aber wir verlinken gerne auf Deine Seite – kontaktier uns doch per Email an info AT fokussiert.com!

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