Alle 10 Artikel von gastautor auf fokussiert.com:
Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition – einige weitere Argumente für das Dreibein, das jeder Landschaftsfotograf mit sich rumschleppen sollte.
Profi Gary Hart ist Spezialist für Landschaftsfotografie und Instruktor
Das wichtigste Argument dafür, warum eine Landschaftsfotografin nie ohne Stativ unterwegs sein sollte, ist die Kompromisslosigkeit bei der Bildqualität – nur wenn Du die richtige Blende für Deine Komposition wählen kannst, hast Du eine Garantie für die beste Bildqualität. Das haben wir im ersten Teil dieses Stativ-Argumentariums geklärt.
Aber es gibt noch mehr Gründe, warum ein ernsthafter Landschaftsfotograf nicht ohne das Dreibein in die Gegend zieht.
Nehmen wir als erstes die zusätzliche Kontrolle, welche das Stativ beim kreativen Prozess der Komposition ermöglicht.
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Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.
Gary Hart ist Landschaftsfotograf und Workshop-Instruktor in Kalifornien
Du spazierst gegen Sonnenuntergang den Ufern des Merced im Yosemite Nationalpark (lies: Jo semitti) entlang, als sich plötzlich ohne Warnung der mächtige El Capitan aus einer Wolkenwalze befreit; zu deinen Füssen mischt sich eine kristallklare Spiegelung der Szene mit den Granitblöcken im Wasser. Die Kamera ans Auge hebend, findest Du schnell heraus, dass eine Komposition bei 30mm Querformat am besten funktioniert.
Aber um den Capitan und den Vordergrund scharf zu halten, brauchst Du Blende 16:
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Von Kindern im Asyl erzählt Thomas Epping in seiner Abschlussarbeit an der ecosign/Akademie für Gestaltung.
Cika
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Gastbeitrag von “Flare“
Zwei Monate lang hat Thomas Epping, Jahrgang 1983, einen Sozialarbeiter begleitet, der sich um Roma-Flüchtlingskinder in Köln kümmert. Das Ergebnis seiner Abschlussarbeit sind intime Portraits und Einblicke in das Leben von Flüchtlingsfamilien in Deutschland, ohne plakative Sozialromantik oder langweilige Klischees.
Gesucht: Top Ten
Nachwuchs-Fotografen
Das Online-Magazin Flare sucht in einem Wettbewerb die zehn besten Nachwuchs-Fotografinnen und Fotografen – vorschlagen kann sich jeder und jede selber, man kann aber auch Leute nominieren: Flare sucht die Top Ten unter 30.
Wir zeigen eine Auswahl der insgesamt 50 Bilder umfassenden Arbeit. In den ersten Tagen seiner Fotoreportage ließ Thomas die Kamera oft zu Hause, um zunächst das Vertrauen der Familien zu gewinnen. Das hat sich, wie die vertraut wirkenden Aufnahmen zeigen, mehr als ausgezahlt.
Geholfen hat dabei auch, dass der Sozialarbeiter Tihomir D., selber in den siebziger Jahren aus Serbien eingewandert, sich bereits seit Jahrzehnten um Flüchtlingskinder kümmert.
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David Kaplan bricht eine Lanze für die Anwendung von HDR, wo immer es einen Gewinn für das Bild bringt. Und das kann sogar bei einer einzelnen Aufnahme in RAW der Fall sein.
Von David Kaplan
Mittlerweile ist HDR (High Dynamic Range) oder DRI (Dynamic Range Increase) wohl den meisten Fotografen ein Begriff. Die Technik dient in allererster Linie dazu, Szenen mit sehr hohem Kontrastumfang ansehnlich in ein Bild zu bekommen. Und das geht auch mit einem einzelnen RAW-Bild, wie wir hier sehen und gleich im Detail erörtern werden:
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Von Samuel Raymann
Als Interface Designer arbeite ich seit Jahren täglich mit Photoshop und weiteren Adobe-Programmen. Mit Spannung habe ich elfte Version des Bildbearbeitungsgiganten erwartet und getestet. In diesem Beitrag beschreibe ich meine Top 5 Neuerungen:
Platz 5: Tabs
Eine kleine aber feine Neuerung ist der Zugriff auf mehrere geöffnete Dokumente. Wie bei einem Browser erscheinen diese als Tabs am oberen Bildrand und vereinfachen den Wechsel zwischen den geöffneten Bildern. Wird eine neue Datei geöffnet, erscheint sie als aktiver Tab neben den bereits geöffneten. Wem diese Darstellung nicht gefällt, kann unter Voreinstellungen > Benutzeroberfläche die Checkbox “Dokumente als Registerkarte öffnen” deaktivieren. Per drag & drop lassen sich Ebenen und Ordner von einem Tab in den andern kopieren.
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In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt – sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die «Seagull» oder «Haiou». Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil II).
Von Lukas Hadorn, Shanghai (zu Teil I)
Der Blick in die Zauberbox (© Lukas Hadorn)
Zu Beginn war ich natürlich völlig aufgeschmissen. Wie öffnet man das Teil? Wo kommt der Film rein? Und was für ein Film? Wie soll ich den einspannen, und wie bewegt er sich vorwärts?
Nachdem ich die Basisfunktionen einmal erlernt hatte, stellte sich das nächste Problem: Ist ja schön und gut, wenn man Verschluszeit und Blende manuell einstellen kann – aber auf welche Werte? Ich suchte im Internet, fragte bei alten Hasen nach und lernte Weisheiten, die einem längst vergangenen Zeitalter der Fotografie zu entstammen schienen (“Die Sonne lacht – nimm Blende 8″). Ich befand mich auf einem Retro-Trip der Fotografie und liebte jeden Moment daran:
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In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt – sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die “Seagull” oder “Haiou”. Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil I).
Von Lukas Hadorn, Shanghai
Chinesische Haiou (© L. Hadorn)
Verschlusszeit? Blende? Fokus? Bis vor ein paar Monaten waren dies Begriffe, die ich zwar zweifelsfrei der Fotografie zuordnen konnte, aber damit hatte es sich auch schon.
Ich besass eine digitale Kompaktkamera, mit der ich Bilder im Automatikmodus knipste.
Das Thema “manuelle Einstellung” reduzierte sich für mich auf die Entscheidung, mit oder ohne Blitz zu fotografieren:
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Mit dem Update auf Aperture 2.1 führt Apple eine offene Plug-In-Architektur ein. Mit der Aktualisierung wird ein erstes Modul mitgeliefert, welches die partielle Korrektur mit einem Pinselwerkzeug – Abwedeln und Nachbelichten – erlaubt.

Apples Aperture 2.1 lässt das Abwedeln zu – wie anno dazumal in der Dunkelkammer. (Screenshot Michel Rossier)
Von Michel Rossier
Vor einigen Wochen erst veröffentlichte Apple Aperture 2, welches dem Bildnachbearbeitungsprogramm namentlich Gewinne in Sachen Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit brachte. Nun reichen die Kalifornier bereits die Version 2.1 nach, die eine neue, offene Plug-In-Architektur einführt. Damit wird es Drittanbietern ermöglicht, Anwendungen und Funktionen für Aperture entwickeln können. Apple wird dazu ein sogenanntes Software Development Kit (SDK) veröffentlichen.
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Mit der neuen Version von Aperture verbesserte Apple die Geschwindigkeit und sorgte für ein übersichtlicheres Interface. Und auch mit den rund 100 neuen Funktionen rückt Aperture weiter auf zu Adobe Lightroom.
Von Michel Rossier

Leistungsstarke Bildbearbeitung: Aperture 2 von Apple
Das erste was bei Aperture 2 auffällt, ist die aufgeräumtere Benutzeroberfläche des Programms im Vergleich zu den Vorversionen (und auch im Vergleich zu Adobe Lightroom). Die Bereiche für Projekte, Metadaten und Anpassungen sind nun auf der linken Seite zügig über Reiterkarten aufrufbar.
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Unter dem Titel “Foto.Kunst” präsentiert die Sammlung Essl in Klosterneuburg (Österreich) zur Zeit einige beeindruckende Werke zeitgenössischer Fotografie. Sie sollen aktuelle Fragen zur Entwicklung der Fotokunst aufwerfen.
Von Daniel K. Gebhart

SAM TAYLOR-WOOD: Bram Stoker’s Chair II (2005)
© Sam Taylor-Wood – Sammlung Essl, Inv. Nr. 5391
Die sechs Themenbereiche “Objektiv Betrachtet – Information versus Manipulation”, “Innen/Außen – Architektur und Urbanität”, “Kultur-Landschaft – Naturfotografie”, “The Exposed Body – Körper, Öffentlichkeit, Gesellschaft”, “Eigen.Art – Selbstinszenierung” und “Geschichten.Erzählen – Strategien des Erzählens in der Fotografie” stecken der Vielfalt der Sammlung so gut wie keine Grenzen und führen räumlich getrennt angenehm durch die Ausstellung.
Sie sollen Fragen aufwerfen:
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