Gastautor

 

Alle 39 Artikel von Gastautor auf fokussiert.com:

Von der Analog- zur Digitalfotografie und zurück

Gastbeitrag von Lisa Heßler

Spätestens mit der Einführung der Kodak DCS-100 im Jahr 1990 begann eine neue Ära in der Fotografie: Die Digitalfotografie war geboren. Vorerst – mit einem Preis von umgerechnet knapp 25 000€ – weitgehend unerschwinglich, führte Logitech noch im selben Jahr den „Fotoman“ ein und machte die Digitalfotografie für die breite Masse zugänglich. Durch die rasende Entwicklung des Digitalmarkts sahen viele das Ende von Filmrollen, Batterien und Dunkelkammern nahen.

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Gastartikel:
Die richtige Ausrüstung – auf die Erfahrungen anderer bauen oder selbst testen?

Eine Kamera ist natürlich und zweifelsohne die wichtigste Basis für jeden Fotografen. Was viele angehende Hobby-Fotografen dabei jedoch häufig außer Acht lassen ist die Tatsache, dass eine Kamera allein nicht zwangsläufig für die gewünscht brillanten Aufnahmen sorgt.

Objektivtest.net

Objektivtest.net


Essentiell ist daher eine ordentliche Ausrüstung, die den Ansprüchen des Fotografen gerecht wird. So darf etwa ein Weitwinkel- oder gar Fisheyeobjektiv nicht in der Ausrüstung eines Fotografen fehlen, der sich hauptsächlich auf Landschafts- und Architekturfotografie spezialisieren möchte.

Aber auch ein Aufsteck-Blitz, Akkus zum Wechseln, ein zusätzlicher Batteriegriff für hochformatige Aufnahmen sowie auch verschiedenartige Filter können die Arbeit erleichtern und dazu beitragen, dass Fotografen ihren eigenen Ansprüchen auf einfachere Weise gerecht werden können. Zunächst einmal gilt es dabei jedoch immer die eigenen Wünsche und Bedürfnisse abzustecken: Möchte man gelegentlich hochwertige Aufnahmen anfertigen, um etwa besondere Momente in Erinnerung zu bewahren? Oder möchte man mit seinen Fotos gar Geld verdienen? Als Faustregel kann dabei festgehalten werden: Je professioneller der Anspruch wird, um so professioneller sollte auch die Ausrüstung sein. Wer hingegen als Hobby-Fotograf starten möchte, ist mit einem Kit, das als solches gekauft werden kann, für erste Schritte gut bedient – die eigenen Ansprüche ergeben sich anschließend mit der Übung und Erfahrung, an der man gewinnt und an die die Ausrüstung im Laufe der Zeit angepasst werden kann.

Das A und O: Die richtigen Objektive
In der Rangliste der Wichtigkeit bezüglich der Fotoausrüstung folgen Objektive unmittelbar auf die Kamera selbst. In Kamera-Kits sind in der Regel so genannte Standard-Objektive enthalten, die einen mittleren Zoombereich sowie eine Brennweite von 18-55mm abdecken. Damit sind sowohl weitwinklige – als auch Standard-Aufnahmen, etwa in der Porträtfotografie, möglich. Für Motive in weiter Entfernung eignen sich dieses Standard-Objektive hingegen ebenso wenig wie etwa auch für die Makro-Fotografie, hier sollten spezielle Objektive mit entsprechender Brennweite zum Einsatz kommen. Zur Beratung können Hobby-Fotografen dabei Rat bei erfahreneren Kollegen suchen – oder auf spezielle Websites im Internet bauen, auf denen Erfahrungen und Tests zu verschiedenen Objektiven geboten und ausgetauscht werden. Eine solche Recherche ist dem blinden Selbst-Test vorzuziehen, sie ersparen jede Menge Zeit, Mühen – und letztendlich auch Kosten.

Testberichte en Masse: Objektivtest.net
Ein Beispiel für eine solche Website, die eine ganze Reihe verschiedener Objektive listet und diese ausführlichen Tests unterzogen hat, ist das Projekt Objektivtest.net.
Sowohl ambitionierte Hobby- als auch Profifotografen haben hier die Möglichkeit, sich über verschiedene Modelle zu informieren. Bei ihrer Suche nach Tests und Empfehlungen können sie dabei sowohl nach Objektiv- und Kameraherstellern sortiert vorgehen als sich auch zu verschiedenen Objektivarten (z.B. Makro, Weitwinkel, Zoom, etc.) informieren. In ausführlichen Tests hat die Redaktion von Objektivtest.net folgende Kriterien untersucht:

Bildqualität
Technik
Handling
Preis/Leistung

Zudem spricht die Redaktion zu jedem Modell eine Empfehlung aus, für wen es geeignet ist – schließlich erfordern einige Objektive bereits etwas Erfahrung im Umgang mit bestimmten Faktoren, wie etwa der Fokussierung. Zusätzlich können Interessierte zu jedem Modell Vor- und Nachteile kompakt und auf einen Blick einsehen und sich im Datenblatt schließlich über die wichtigsten Merkmale des jeweiligen Objektivs informieren.

Im Ratgeber von Objektivtest.net findet man darüber hinaus informative Artikel und Beiträge zum Umgang mit Objektiven, Tipps zu Fotografie-Techniken und viele weitere wissenswerte Infos.

Leistungsschutzrecht:
Zitate und Snippets – bei uns gerne.

Keine Panik: Publikationen von Blogwerk dürfen auch weiterhin zitiert werden.

Deutschland hat sich eine Lex Google geben; der deutsche Bundestag hat diese Tage den Regierungsentwurf für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger verabschiedet.

Die Publikationen von Blogwerk sind davon im Grunde nicht betroffen – wir sind ein Schweizer Verlag und unterstehen Schweizer Gesetz. Nichtsdestotrotz: Unsere Leserschaft kommt aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und wir wollen verhindern, dass Missverständnisse aufkommen. Deshalb hier laut und deutlich: Zum Artikel bei blogwerk.com

Gastartikel:
Fotografie und Kleidung

Sie sind beinahe untrennbar miteinander verbunden: Kleidung und Fotografie. Spezielle Kleidung im Zusammenhang mit Fotografie schafft Berufe (Fotomodel), ihre Abwesenheit beim Ablichten kreiert Genre (Aktfotografie).

Wir selbst treten selbstbewusster vor der Kamera auf, wenn wir Kleidung tragen, in der wir uns wohl fühlen oder attraktiv finden. Und steht ein besonderer Anlass an, verkleiden wir uns, schlüpfen in neue Rollen. Originelle und interessante Motive verleiten Profis wie Amateure an solchen Tagen dazu, mehr Fotos zu schieβen als sonst.

Chargesheimer - Jeck, loss Jeck elans, um 1950 © Museum Ludwig, Köln

Chargesheimer - Jeck, loss Jeck elans, um 1950 © Museum Ludwig, Köln


“Kleider machen Leute”
Kleidung ist viel mehr als der Stoff, der den menschlichen Körper verhüllt. » weiterlesen

Tim Walker:
Poesie aus dem Kleiderschrank

Gastautor und Fotograf George Eberle stellt uns in unserer Rubrik “Fotografen im Fokus” seinen Lieblingsfotografen vor. Er schreibt über sein Vorbild: “Wenn man sich die Bilder von Tim Walker ansieht, will man glauben, er sei im Wunderland gross geworden, habe schon als Baby die Phantasie mit dem grossen Löffel gefüttert bekommen und etwas zu viel vom Zaubertrank getrunken.”

© Tim Walker

© Tim Walker

Timothy “Tim” Walker wurde 1970 in Devon, England geboren. Während andere Kinder draussen Fangen spielen, begann der kleine Tim im Garten seiner Mutter Szenen zu schaffen und Bilder zu arrangieren. » weiterlesen

Fotografen im Fokus:
Gastautor Boris Baldinger schreibt, wer ihn inspiriert

Als ich von fokussiert.com angefragt wurde, ob ich diesen Artikel schreiben wollte, machte ich mir selbstverständlich erstmal Gedanken, über wen ich schreiben würde. Auf meinem fotografischen Weg sind mir viele Künstler begegnet. Persönlich, virtuell oder in Form eines Fotobandes.

Fly my love!

Fly my love!

Inspiration
Mir sind Namen in den Sinn gekommen wie Helmut Newton, James Nachtwey, Anton Corbijn und Michel Comte! » weiterlesen

Welche Digitalkamera passt zu mir?

Wer sich eine neue Digitalkamera anschaffen will, steht vor einer kaum überschaubaren Vielfalt: Features, Gehäuseformen, Preise – es gibt kaum etwas, was es nicht gibt. Oder reicht nicht vielleicht doch die Smartphone-Kamera? Mit unserem ersten neuerdings.com Guide wollen wir euch bei der Frage weiterhelfen: Welche Digitalkamera passt zu mir?

Unsere Grafik gibt einen ersten Überblick – klick einfach auf diese Vorschau!

Unsere Grafik gibt einen ersten Überblick – klick einfach auf diese Vorschau!

Bei neuerdings.com gibt es den ausführlichen Beitrag zur Infografik, den ihr übrigens auch kostenloses als PDF herunterladen könnt.

SPIEGELLOSE SYSTEMKAMERAS:
Ein (gar nicht so) neuer Stern am Kamerahimmel

Spiegellose Systemkameras sind derzeit in aller Munde, nicht nur unter Foto-Enthusiasten. Wir beleuchten den besonderen Charme dieser Kameraklasse und warum sie erst jetzt so richtig durchstartet. Dazu machen wir im ersten Teil einen kleinen Ausflug in die Geschichte der digitalen Kameras.

Eine der ersten ohne Spiegel. Bild: Olympus

Eine der ersten ohne Spiegel. Bild: Olympus

Der Begriff Systemkamera bezeichnete ursprünglich Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv – eben ein System aus Kamerabody, Objektiv und sonstigem Zubehör. Seit es Gehäuse mit und auch ohne Spiegel gibt, meint der Begriff Systemkamera korrekterweise beide Varianten. Es wird dabei zunehmend populär, “Systemkamera” nur für die spiegellosen Geräte zu verwenden.

Historische Einordnung
Die analoge Fotografie wurde vor rund 175 Jahren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden. Der Startschuss für den Siegeszug der digitalen Fotografie ist Kodaks Vorstellung der ersten Digitalkamera 1975. So richtig setzte sich die neue Technik viel später durch: Mitte der 90er ging es in Deutschland zuerst mit Geräten los, deren Leistungsfähigkeit heute selbst von Billighandys übertroffen wird. Dafür war die neue Technik erst einmal teuer, denn im Jahr 2000 kostete eine Digitalkamera mit 3 Megapixeln umgerechnet etwa 1.000 Euro.

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Das Leben schiesst die Bilder

Die Digitalisierung und der schleichende Niedergang des Pressesektors haben den Beruf des Pressefotografen mit Macht umgekrempelt. Ganze Redaktionen wurden halbiert, der Verdrängungswettbewerb ist härter geworden. Die Deadlines werden kürzer, Onlinemedien verlangen Fotos in Echtzeit, es gibt immer weniger Platz für Bilder auf den Zeitungsseiten, immer weniger Pressefotografen machen immer mehr Bilder.

Trotzdem tauchen jedes Jahr neue Autodidakten auf der Bildfläche auf, kommen ausgebildete Pressefotografinnen aus Schulen. Die Anziehungskraft des Traumberufes Bildjournalist scheint in den letzten Jahren zugenommen zu haben. Was treibt einen Menschen in den prekären Lebensentwurf eines Pressefotografen? Einem, der immer auf dem Sprung sein muss, der bei jedem Wetter und ungemütlich früh oder späten Tageszeiten unterwegs ist und die Ellbogen nicht selten ausfahren muss? Die Faszination könnte darin liegen, aus wenig oder gar nichts möglichst viel zu machen. Die Motive eines Pressefotografen liegen häufig im Alltäglichen, im Profanen. Die Herausforderung liegt darin, innert kurzer Zeit und mit beschränkten fotografischen Mitteln das Beste aus einer Situation herauszuholen.

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Samuel Aranda erzählt…

Samuel Aranda scheut als Fotojournalist keine Gefahren. Mit grade mal 21 Jahren reiste er für die spanische Nachrichtenagentur EFE in den Nahen Osten, um den Israelisch-Palästinensischen Konflikt zu dokumentieren.

Im letzten Jahr fotografierte der nun 33jährige in Tunesien, Ägypten, Libyen und dem Jemen Szenen aus dem Arabischen Frühling – eine dieser Aufnahmen wurde an der World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gekürt. Ein Gespräch über Angst, Privatsphäre und das Geheimnis seines Erfolges.
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