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	<title>fokussiert.com &#187; Gastautor</title>
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	<description>Digitalfotografie mit Anspruch</description>
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		<title>Das Stativ in der Landschaftsfotografie (II): Positive Nebenwirkungen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 08:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsunschärfe]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition: Mehr Gründe für das Dreibein.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition &#8211; einige weitere Argumente für das Dreibein, das jeder Landschaftsfotograf mit sich rumschleppen sollte.</h4>
<p><em>Profi</em> <a href="http://www.garyhartphotography.com/"><em>Gary Hart</em></a> <em>ist Spezialist für Landschaftsfotografie und</em> <a href="http://www.garyhartphotography.com/photocalifornia//index.html"><em>Instruktor</em></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/lupinegaryhart-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/lupinegaryhart-small.jpg" width="250" height="375"  alt="Lupine. © Gary Hart" /></a></p>
<p>Das wichtigste Argument dafür, warum eine Landschaftsfotografin nie ohne Stativ unterwegs sein sollte, ist die Kompromisslosigkeit bei der Bildqualität &#8211; nur wenn Du die richtige Blende für Deine Komposition wählen kannst, hast Du eine Garantie für die beste Bildqualität. Das haben wir im <a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/">ersten Teil dieses Stativ-Argumentariums</a> geklärt.</p>
<p>Aber es gibt noch mehr Gründe, warum ein ernsthafter Landschaftsfotograf nicht ohne das Dreibein in die Gegend zieht.</p>
<p>Nehmen wir als erstes die zusätzliche Kontrolle, welche das Stativ beim kreativen Prozess der Komposition ermöglicht.</p>
<p><span id="more-22139"></span>
<p>Zunächst bremst <a href="http://fokussiert.com/2007/08/08/fotostative-machen-auch-mal-die-graetsche/">das Stativ</a> uns aus (was eine gute Sache ist), was es einfacher macht, jedes Element im Bildausschnitt auf seinen Bezug zu den anderen zu kontrollieren. Gemeinsam mit der Kontrolle der Tiefenschärfe ist das sorgfältige Arrangement der einzelnen Bildteile die Hauptsache, welche Kunst vom Schnappschuss unterscheidet.</p>
<p>Vor jeder einzelnen Aufnahme suche ich die Ränder meines Bildausschnitts nachAblenkungen ab: Dinge, die abgeschnitten werden oder ins Bild hineinragen und Überlappungen in verschiedenen Tiefenebenen (welche den Raumeindruck mindern) und versuche so, eine grundsätzliche visuelle Balance durch die ganze Komposition herzustellen.</p>
<p>Als nächstes lege ich sorgfältig den passenden Fokuspunkt fest (die Wahl der richtigen Blende macht nur Sinn, wenn auch der Fokus stimmt). Mit der Kamera auf dem Stativ fixiert kann ich mich darauf verlassen, dass der eingestellte Fokus korrekt ist und erlaubt etwa die unbeschwerte Schärfentiefenkontrolle mit dem Blendenknopf.</p>
<p>Nach dem Auslösen studiere ich das Histogramm. Es gibt deutliche Hinweise auf notwendige Korrekturen der Einstellungen,und zugleich lassen sich Anpassungen and er Komposition vornehmen. Manchmal hilft es, dabei von der Kamera zurückzutreten und sich das Bild im LCD gross an einer Wand vorzustellen.</p>
<p>Dank dem Stativ kann ich all diese Schritte in meinem eigenen Tempo vornehmen &#8211; manchmal durch den Sucher, manchmal die weite Szene beobachtend. Wenn ich damit fertig bin, ist mein Bild noch am genau gleichen Ort, wie ich es aufgenommen habe &#8211; und die Kamera noch immer mit den identischen Einstellungen am genau gleichen Ort.</p>
<p>Aber auch erweiterte digitale Techniken wie Stitching (für Panoramen oder Hochauflösende Fotografien), <a href="http://fokussiert.com/tag/hdr/">HDR aus mehreren Bildern</a> oder Fokus-Blending zur Steigerung der Schärfentiefe sind ohne Stativ kaum zu bewerkstelligen. Auch <a href="http://fokussiert.com/2008/02/12/spiegelvorausloesunggegen-stativ-unschaerfe/">die Spiegelvorauslösung</a>, die Vibrationen vermindert, macht nur auf dem Stativ wirklich Sinn (auf dem umgekehrt übrigens unbedingt die Bildstabilisation ausgeschaltet werden muss).</p>
<p><strong>Stativzwang am heiterhellen Tag</strong></p>
<p>Ich bin nur mässig an Fotografie interessiert, die dann stattfindet, wenn das Licht hell genug ist, um unbeschwert aus der Hand zu fotografieren. Obwohl ich normalerweise nicht zur Mittagszeit fotografiere, mache ich Ausnahmen, wenn zum Beispiel mein Motiv von hinten beleuchtet und das hellste Objekt in der Szene ist. Blumen sind dafür geeignet, weshalb ich im vergangenen Frühling an den Ufern des Cosumnes-River herumstiefelte. Und obwohl diese Blumen hell beleuchtet waren, hätte ich die Aufnahme ohne mein Stativ nicht hingekriegt.  </p>
<p>Denn um die glänzenden Wassertropfen zu lichtsprühenden Sternen zu machen, war Blende 16 angesagt, aber diese kleine Blende sorgte für so viel Schärfentiefe, dass der Hintergrund zu unruhig wurde. Also habe ich zwei Konverter hinter das Objektiv gesetzt (was mich mehrere Lichtwerte kostete), um den Hintergrund weich zu zeichnen.</p>
<p>Weil zugleich die Messung eine 20stel Sekunde bei 100 ISO ergab und das nicht mehr schnell genug war, um die Lupine in der leichten Brise ohne Bewegungsunschärfe hinzukriegen, musste ich sogar die Empfindlichkeit auf 400 ISO hochschrauben. Nach diesem Prozedere war ich bei einer 80stel Sekunde angelangt: Das wäre immer noch zu lange für eine Aufnahme aus der Hand, aber auf dem Stativ habe ich es geschafft, die Lupine mit viel Sorgfalt scharf hinzukriegen.</p>
<p>Schärfe und Fokuspunkt sind extrem wichtig bei der Makrofotografie. Mit meiner Komposition eingefroren in den Kameraeinstellungen auf dem Stativ, habe ich LiveView benutzt, um den Fokuspunkt 10fach zu vergrössern und von Hand scharf zu stellen. Nachdem alles eingestellt war, trat ich einen Schritt zurück und wartete auf eine Pause in den leichten Windstössen, bevor ich den Fernauslöser drückte. Und weil die Kamera unbewegt auf dem Stativ millimetergenau stehenblieb, waren mir weitere leichte Anpassungen und KOrrekturen vor jeder weiteren Aufnahme möglich.</p>
<p>Ich habe fünf Mal ausgelöst &#8211; jede Aufnahme ganz leicht von der vorherigen abweichend. Wenn ich jetzt die Serie durchsehe, ist eine verbesserung von Aufnahme zu Aufnahme erkennbar &#8211; ein Perfektionierungsvorgang, der ohne Stativ schlicht nicht möglich ist.</p>
<p><strong>Stativ-Amnestie</strong></p>
<p>So wie die Lama-Wollfarm, die jetzt nur noch eine Ruine in der peruanischen Wüste ist (ich wollte nur schnell prüfen, wie genau Du gelesen hast), sind jetzt hoffentlich all Deine schönen Aufnahmen aus der Hand ein Ding deiner instabilen Vergangenheit.</p>
<p>Denn zum Glück bietet die Stativ-Polizei ein grossartiges Amnestie-Programm, das alle Bekehrten mit hervorragenden, durchgehend perfekten Bildern belohnt, wann immer sie ein Stativ benutzen.</p>
<p>Ganz im Ernst: Probiere es aus und bleib lange genug dran, um das Stativ zu einem gewohnten Teil Deiner Routine werden zu lassen. Wenn Du die Verbesserungen einmal erkannt hast, wirst Du nicht mehr davon ablassen.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/">Das Stativ &#8211; wichtigster Ausrüstungsgegenstand des Landschaftsfotografen</a> (Teil I)</p>
<p>Originalartikel in englisch auf <a href="http://eloquentnature.wordpress.com/2011/01/31/dont-mess-with-the-tripod-police/">Garys Blog</a> (Übersetzung durch Peter Sennhauser &#8211; mit freundlicher Genehmigung von Gary Hart.)</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/06/05/farblaub-scharf-oder-unscharf-bitte/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/06/farblaub-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/06/05/farblaub-scharf-oder-unscharf-bitte/">Farblaub: Scharf oder unscharf, bitte</a></b><br /><font size="2">In Naturstillleben sollte sich nichts befinden, was nicht dem Motiv oder der Linienführung dient. </font><font color="#aaa">(5. Juni 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/mercedcapitan-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/">Das Stativ in der Landschaftsfotografie (I): Der wichtigste Ausrüstungsteil</a></b><br /><font size="2"><p>Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.</p> </font><font color="#aaa">(17. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/01/25/regelbrueche-den-pfeffer-dosieren/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/maeanderweg-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/01/25/regelbrueche-den-pfeffer-dosieren/">Regelbrüche: Den Pfeffer dosieren</a></b><br /><font size="2"><p>Fotografische Regeln können und sollen manchmal gebrochen werden. Das muss allerdings Sinn machen und im richtigen Mass erfolgen.</p> </font><font color="#aaa">(25. Januar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Das Stativ in der Landschaftsfotografie (I): Der wichtigste Ausrüstungsteil</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 08:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.</h4>
<p><a href="http://www.garyhartphotography.com"><em>Gary Hart</em></a><em> ist Landschaftsfotograf und</em> <a href="http://www.garyhartphotography.com/photocalifornia//index.html"><em>Workshop-Instruktor in Kalifornien</em></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/mercedcapitan-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/mercedcapitan-small.jpg" width="450" height="299"  alt="El Capitan spiegelt sich im Wasser des Merced River. Yosemite, USA, © Gary Hart" /></a></p>
<p>Du spazierst gegen Sonnenuntergang den Ufern des Merced im Yosemite Nationalpark (lies: Jo semitti) entlang, als sich plötzlich ohne Warnung der mächtige El Capitan aus einer Wolkenwalze befreit; zu deinen Füssen mischt sich eine kristallklare Spiegelung der Szene mit den Granitblöcken im Wasser. Die Kamera ans Auge hebend, findest Du schnell heraus, dass eine Komposition bei 30mm Querformat am besten funktioniert.</p>
<p>Aber um den Capitan und den Vordergrund scharf zu halten, brauchst Du Blende 16:</p>
<p><span id="more-22109"></span>
<p>Im ausklingenden Tageslicht und bei ISO 100 schlägt die Messung eine halbe Sekunde Belichtungszeit vor. Das ist auch mit Bildstabilisator nicht zu machen.</p>
<p>Leider ist dein Stativ:</p>
<ul>
<li>auf Deinem Rücken an den Fotorucksack geschnallt (eine Missetat)</li>
<li>drei Kilometer weiter unten auf dem Parkplatz im Auto (ein Vergehen)</li>
<li>Zu Hause im Schrank hinter dem Anzug, den Du seit der Hochzeit nicht mehr getragen hast (ein Kapitalverbrechen) </li>
</ul>
<p>Also schraubst Du die Empfindlichkeit auf 400 ISO, wählst Blende 11 und drehst die Belichtungszeit auf 1/16s. Dein Finger senkt sich auf dem Auslöser, als hinter dir eine schnarrende Stimme sagt: <strong>&#8220;Stativ-Polizei! Nehmen Sie die Kamera runter und die Hände hoch!&#8221;</strong></p>
<p>Glücklicherweise ist die Stativ-Polizei eine freundliche ORganisation. Ihre Zielsetzung ist nicht die Bestrafung, sondern die Rehabilitation. Als vollwertiger Stativ-Hilfspolizist habe ich <a href="http://www.garyhartphotography.com/photocalifornia//index.html">in meinen Workshops</a> mehr als einen Stativverbrecher gestoppt. Natürlich immer nur im Spass &#8211; einige Teilnehmer bereuen sofort, andere lachen mich aus und wedeln mich beiseite. Und während ich ganz ehrlich (ich schwör&#8217;s) nicht beleidigt bin, wenn sich jemand entscheidet, das Stativ im Rucksack zu lassen, halte ich es für extrem wichtig, dass er versteht, worauf er verzichtet.</p>
<p>Die folgenden Aussagen richten sich nicht an die vielen Menschen, für die Landschafts- und Naturfotografie lediglich die Ergänzung zu wunderbaren Stunden im Freien und die Möglichkeit sind, Erinnerungen mitzunehmen. Wenn das Stativ dir nur im Weg ist und das Vergnügen mindert, lass es um Himmels Willen zu Hause.</p>
<p>Wenn aber deine Begeisterung für die Fotografie getrieben ist vom Streben nach dem absolut besten Bild oder du sogar daran denkst, mit der Fotografie Geld zu verdienen, dann <strong>gibt es keinen einzigen Ausrüstungsgegenstand, der deine Bilder dramatischer verbessern wird als das Stativ.</strong></p>
<p>In diesen Zeiten der Bildstabilisatioren und der immer besseren Sensortechnologie können befriedigende Resultate leicht aus der Hand erzielt werden.</p>
<p>Aber die meisten Fotografen möchten ihre Bilder gross ausdrucken, je grösser, desto besser &#8211; aber grosse Drucke decken gnadenlos auch kleine Unfeinheiten und Fehler auf. Egal wie still jemand stehen und wie kräftig er zupacken kann &#8211; keine Fotografie aus der Hand wird je schärfer sein als wenn sie vom Stativ gemacht wurde.</p>
<p>Stabilitätsprobleme nehmen ausserdem in jenen Verhältnissen im Quadrat zu, die sich Landschaftsfotografen herbeisehnen: Sonnenauf- und Untergang, stürmisches Wetter etc. Im schwierigen Licht scharfe Bilder aus der Hand zu schiessen heisst auf jeden Fall, auf qualitätsmindernde Kompromisse wie höhere Empfindlichkeit und eine grössere als die ideale Blende zurückzugreifen.</p>
<p><strong>Das Stativ vereinfacht Entscheidungen</strong></p>
<p>Die Nachteile solcher Kompromisse sind vielleicht in kleineren Drucken oder einer Flickr-Galerie mit 72dpi nicht zu sehen. Aber stell dir vor, dein Schwiegervater bestellt einen 70*50cm-Druck des Stolzes aus Deinem Portfolio &#8211; einem Sonnenaufgang am Grand Canyon, den Du aus der Hand bei 400 ISO geschossen hast &#8211; für den Empfangsbereich seiner Anwaltskanzlei (was ein wirklicher Treffer wäre, nachdem Deine Ersparnisse bei der Investition in eine peruanischer Lama-Wollfarm draufgegangen sind).</p>
<p>Was sagst Du ihm, wenn er nach der Lieferung eine &#8220;weniger breiige Version&#8221; ohne &#8220;die Schlieren in den Schatten&#8221; verlangt? Eben.</p>
<p>Ein Stativ bietet eine felsenfeste Basis, welche das Fundament für Fotografien ohne die Kompromisse von ISO- und Blendenmanipulationen bildet. Ein Stativ vereinfacht Deine Entscheidungen im Feld, weil Du Dich nicht mehr zwischen einem Bild mit weniger Schärfentiefe und einem mit Rauschen entscheiden musst.</p>
<p>Ich habe keine Probleme damit, die ISO zu steigern, wenn es in der Szene Bewegung gibt (Wasser oder bewegte Blätter) oder die Blende zu öffnen, um Schärfentiefe zu reduzieren &#8211; aber weshalb sollte ich auch nur ein Mü von Bildqualität opfern, wenn ich diese Kompromisse dank Stativ nicht eingehen muss? Als Profi weiss ich nie, wie gross meine Bilder gedruckt werden sollen, also kann ich es mir nicht leisten, die Qualität auch nur im Ansatz zu gefährden. Davon bringt mich auch die Tatsache nicht ab, dass in neueren Kameras ISO 400 fast so gut ist wie 100 oder Blende 8 fast so scharf wie f16.</p>
<p><strong>Die ideale Blende</strong></p>
<p>Es gibt <a href="http://fokussiert.com/2009/02/16/hyperfokale-distanz-die-richtige-blende/">eine ideale Blende</a> für jede einzelne Aufnahme. Im Ernst. Für viele Fotografinnen und Fotografen wird das Verständnis für die beste Blende zur sprichwörtlichen Lichtlein, das aufgeht und ihnen irgendwann den Wert des Stativs klar macht.</p>
<p>Wir wissen alle, dass Schärfentiefe durch die Blende beeinflusst wird. Und weil die Wahl der Blende der Schlüssel zur Abbildung der dreidimensionalen Welt in zweidimensionalen Bildern ist, konzentrieren sich die besten Landschaftsfotografen auf die Blendeneinstellung, um die Tiefe zu regulieren (die fehlende Dimension) und kümmern sich nicht um die Verschlusszeit (die mit Bewegung zu tun hat).</p>
<p>Das Bestimmen der idealen Blende ist ein Kernstück des kreativen Prozesses. Es ist ein schwieriges Unterfangen, das auf der Schärfentiefe basiert, welche die Komposition verlangt, und dem Wissen darum, bei welcher Blende das benutzte Objektiv am schärfsten ist.</p>
<p>Die Fähigkeit, Raumwirkung durch bewusste Vorder- und Hintergrundbildung zu erzielen, trennt die guten Landschaftsfotorafen von allen anderen. Manche Komposition verlangt nach durchgehender Schärfe. Andere brauchen eine Minimale Schärfentiefe. Und manche irgendwas dazwischen. Wichtig ist, dass eine gute Fotografin weiss, dass es für jede dieser Notwendigkeiten genau eine Blende gibt.</p>
<p>Aber selbst wenn die ganze Szene in der Unendlichkeit liegt (wo kein Vordergrund vorhanden ist, spielt die Schärfentiefe auch keine Rolle mehr), gibt es noch immer nur die eine richtige Blendeneinstellung &#8211; denn jedes Objektiv und namentlich Zooms hat eine Blende, mit der es die schärsten Ergebnisse liefert &#8211; bei manchen Objektiven mit geringen Unterschieen, bei anderen aber mit beträchtlichen.  </p>
<p>Anders gesagt: Wenn die Schärfentiefe keine Rolle mehr spielt wähle ich dennoch bewusst eine Blende &#8211; die mit der besten Schärfenleistung. Es gibt Fotografen, welche jedes individuelle Objektiv intensiven Tests unterziehen, um diesen &#8220;Sweet Spot&#8221; zu finden, andere vertrauen darauf, dass es sich in der Regel um eine der mittleren Blenden des Objektivs handelt, etwa bei f/8-11, und nutzen ausschliesslich diese Blende, solange die Komposition nichts anderes verlangt.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich in einer Komposition ohne Bewegung mit einem Stativ zu hundert Prozent jene Blende wählen, welche die richtige Schärfentiefe liefert &#8211; wenn das keine Rolle spielt, kann man dank Stativ die Blende mit der grössten Schärfe wählen.</p>
<p><em>Noch nicht überzeugt? Eine Sammlung weiterer Argumente findet sich in <a href="http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/">Teil zwei des Stativ-Argumentariums.</a></em></p>
<p><a href="http://eloquentnature.wordpress.com/2011/01/31/dont-mess-with-the-tripod-police/">Englischer Originaltext in Gary Harts Bog</a></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/11/18/landschaftsfotografie-eine-frage-der-balance/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/blattfluss-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/11/18/landschaftsfotografie-eine-frage-der-balance/">Landschaftsfotografie: Eine Frage der Balance</a></b><br /><font size="2"><p>Ungewohnte Perspektiven erschweren die Komposition in der Landschaftsfotografie häufig durch das profane Problem, die eigene Balance zu halten.</p> </font><font color="#aaa">(18. November 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/07/08/blitz-fotografie-dramatisch-aus-der-hand-geschossen/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/07/blitzbild-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/07/08/blitz-fotografie-dramatisch-aus-der-hand-geschossen/">Blitz-Fotografie: Dramatisch aus der Hand geschossen</a></b><br /><font size="2"><p>Spektakuläre Blitzszenarien sind immer ein Augenschmaus und gar nicht so schwierig einzufangen.</p> </font><font color="#aaa">(8. Juli 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/08/10/fotografien-vom-bodensee-winter-was-projektarbeit-bringt/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/08/treppe-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/08/10/fotografien-vom-bodensee-winter-was-projektarbeit-bringt/">Fotografien vom Bodensee-Winter: Was Projektarbeit bringt</a></b><br /><font size="2">Statt mit wilder Bilderjagd können wir mit selbstgewählten Projekten am meisten lernen - das zeigt eine Winterserie von Ralf Augustin. </font><font color="#aaa">(10. August 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Nachwuchsfotografie: Thomas Epping &#8211; &#8220;Cika&#8221;</title>
		<link>http://fokussiert.com/2010/10/09/nachwuchsfotografie-thomas-epping-cika/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2010/10/09/nachwuchsfotografie-thomas-epping-cika/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 18:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Von Kindern im Asyl erzählt Thomas Epping in seiner Abschlussarbeit an der ecosign/Akademie für Gestaltung.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Von Kindern im Asyl erzählt Thomas Epping in seiner Abschlussarbeit an der ecosign/Akademie für Gestaltung.</h4>
<br />
<table bgcolor="#dddddd" cellspacing="5" width="100%"><tbody><tr><td><b>Cika</b></td></tr><tr><td bgcolor="#ffffff"><table cellspacing="5" align="center"><tr><td><a href="http://fokussiert.com/2010/10/09/nachwuchsfotografie-thomas-epping-cika/cika1-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/10/cika1-gallery2.jpg" border="0"></a></td><td><a href="http://fokussiert.com/2010/10/09/nachwuchsfotografie-thomas-epping-cika/cika2-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/10/cika2-gallery2.jpg" border="0"></a></td><td><a href="http://fokussiert.com/2010/10/09/nachwuchsfotografie-thomas-epping-cika/cika3-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/10/cika3-gallery2.jpg" border="0"></a></td><td><a href="http://fokussiert.com/2010/10/09/nachwuchsfotografie-thomas-epping-cika/cika4-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/10/cika4-gallery2.jpg" border="0"></a></td></tr></table></td></tr><tr><td>Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)</td></tr></tbody></table><br />
<p><em>Gastbeitrag von &#8220;<a href="http://flaremag.de/">Flare</a>&#8220;</em></p>
<p>Zwei Monate lang hat Thomas Epping, Jahrgang 1983, einen Sozialarbeiter begleitet, der sich um Roma-Flüchtlingskinder in Köln kümmert. Das Ergebnis seiner Abschlussarbeit sind intime Portraits und Einblicke in das Leben von Flüchtlingsfamilien in Deutschland, ohne plakative Sozialromantik oder langweilige Klischees. </p>

    <table width="50%" cellpadding="15" cellspacing="0" border="0" align="left">
      <tr><td bgcolor="#EEEEEE" style="background-color:#eee"><strong>Gesucht: Top Ten <br />Nachwuchs-Fotografen</strong></p>
<p>Das Online-Magazin Flare sucht in einem Wettbewerb die zehn besten Nachwuchs-Fotografinnen und Fotografen &#8211; vorschlagen kann sich jeder und jede selber, man kann aber auch Leute nominieren: <a href="http://flaremag.de/texte/2010/09/top-ten-unter-30-flare-sucht-deutschlands-beste-jungfotografen/">Flare sucht die Top Ten unter 30</a>.</td></tr>
    </table>
    
<p>Wir zeigen eine Auswahl der insgesamt 50 Bilder umfassenden Arbeit. In den ersten Tagen seiner Fotoreportage ließ Thomas die Kamera oft zu Hause, um zunächst das Vertrauen der Familien zu gewinnen. Das hat sich, wie die vertraut wirkenden Aufnahmen zeigen, mehr als ausgezahlt. </p>
<p>Geholfen hat dabei auch, dass der Sozialarbeiter Tihomir D., selber in den siebziger Jahren aus Serbien eingewandert, sich bereits seit Jahrzehnten um Flüchtlingskinder kümmert.</p>
<p><span id="more-20162"></span><br />
<blockquote>
<p>&#8220;Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie gut es die meiste Zeit lief. Ich habe viele Aktionen begleitet und viele Bilder gemacht beim Sport, im Unterricht. Nebenbei habe ich in ruhigeren Momenten versucht, Portraits zu machen und Bilder die eine größere Ruhe haben. In der Bildauswahl sind ganz viele dieser Aktionsbilder rausgeflogen und die ruhigeren Bilder haben sich als stärker erwiesen. In den Gesichtern der Menschen zeigen sich meiner Meinung nach deutlich die Emotionen. Den Menschen ist ihre Geschichte anzusehen, so unterschiedlich sie auch sein mag. Detailaufnahmen, die den Lebensraum dieser Menschen zeigen, erweitern das Bild.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Zu denken gibt Thomas, dass Roma in Europa immer noch häufig als Flüchtlinge zweiter Klasse angesehen und entsprechend behandelt werden. Er wünscht sich deshalb:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Ich würde mich freuen, wenn bei den Leuten die sie sehen, das Bild von Roma über die Klischeehaften Bilder hinaus ein wenig erweitert wird.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>In Deutschland wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres bereits mehr als 100 Roma ohne feste Aufenthaltsgenehmigung in den Kosovo abgeschoben. Weil die Behörden die politische Situation vor Ort mittlerweile als stabil ansehen, droht 12.000 Flüchtlingen, darunter viele Roma, dasselbe Schicksal (<a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/roma-in-deutschland?page=all">mehr auf Zeit Online</a>).</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/09/15/bieler-fototage-wider-die-vereinheitlichung/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/09/Olivier_Culman1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/09/15/bieler-fototage-wider-die-vereinheitlichung/">Bieler Fototage 2010: Wider die Vereinheitlichung</a></b><br /><font size="2">Die Bieler Fototage stehen 2010 unter dem Stichwort "Kollateral". Es werden Fotografen ausgestellt, die der Vereinheitlichung der Bilder widerstehen wollen. </font><font color="#aaa">(15. September 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/09/10/friederike-brandenburg-zurueckgelassenes/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/08/friederike_brandenburg1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/09/10/friederike-brandenburg-zurueckgelassenes/">Friederike Brandenburg: Zurückgelassenes</a></b><br /><font size="2"><p>Friederike Brandenburg lässt uns Dinge sehen, die dem Vergessen und Verschwinden anheimgegeben wurden: Zurückgelassenes.</p> </font><font color="#aaa">(10. September 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/09/06/in-lausanne-die-fotografen-von-morgen/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/08/liux-iaofang2-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/09/06/in-lausanne-die-fotografen-von-morgen/">In Lausanne: Die Fotografen von morgen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(6. September 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>HDR-Tricks vom Experten: Kontrastreiche Welt</title>
		<link>http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 11:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungskorrektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[HDR]]></category>
		<category><![CDATA[RAW]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Einsatz von HDR oder Exposure Blending kann mit einem einzigen RAW-Bild schon grossartige Dynamik-Erweiterungen bringen, erklärt David Kaplan. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>David Kaplan bricht eine Lanze für die Anwendung von HDR, wo immer es einen Gewinn für das Bild bringt. Und das kann sogar bei einer einzelnen Aufnahme in RAW der Fall sein.</h4>
<p><em>Von</em> <a title="David Kaplan" href="http://home.fotocommunity.de/dmk"><em>David Kaplan</em></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/kuesteooc-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/kuesteooc-small.jpg" width="450" height="257"  alt="Zweimal das gleiche Bild von der Kalifornischen Küste am Highway 1- hier so, wie es aus der Kamera kam... (Klick aufs Bild für volle Grösse mit Legenden)" /></a><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/kuesteexposureblending-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/kuesteexposureblending-small.jpg" width="450" height="257"  alt="...und das gleiche Bild, ein einzelnes RAW, bearbeitet mit Exposure Blending (© David Kaplan)" /></a></p>
<p>Mittlerweile ist HDR (High Dynamic Range) oder DRI (Dynamic Range Increase) wohl den meisten Fotografen ein Begriff. Die Technik dient in allererster Linie dazu, Szenen mit sehr hohem Kontrastumfang ansehnlich in ein Bild zu bekommen. Und das geht auch mit einem einzelnen RAW-Bild, wie wir hier sehen und gleich im Detail erörtern werden:</p>
<p><span id="more-14713"></span>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/kuestekonventionelleebv-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/kuestekonventionelleebv-small.jpg" width="450" height="257"  alt="Das gleiche Bild, hier ganz einfach mit Nikon Capture NX2 nachbearbeitet" /></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/kuestehdr-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/kuestehdr-small.jpg" width="450" height="257"  alt="Hier die HDR-Variante mit Tone Mapping, ebenfalls aus nur einem RAW. (© David Kaplan)" /></a></p>
<p>Denn im Gegensatz zum menschlichen Auge zeigt eine Fotokamera die Realität schrecklich nüchtern. Dunkle Bildbereiche sind auf dem Digitalfoto dunkel und helle schnell einmal überbelichtet. Gerade bei Landschafts- und Architekturfotos kämpft der Fotograf mit zum Teil sehr hohen Kontrasten.</p>
<p>Weil Fotografen aber Perfektion anstreben und erfinderisch sind, gibt es heute diverse Möglichkeiten, mit dieser Problematik umzugehen. Am klassischsten ist hier wohl der Tipp, erst Abends kurz vor Sonnenuntergang zu fotografieren. Die Kontraste sind dann nicht mehr so gross und das Licht ist sowieso schöner. Dazu kann ich zwar jedem auch nur raten, aber die ultimative Löstung ist es nicht, weil man auch so viele Bilder nicht vernünftig machen kann und zudem auch einiges an Potential verschenkt.</p>
<p>Dann gibt es noch die Grauverlaufsfilter. Das Prinzip ist denkbar einfach. Man dreht den grau eingefärbten Bereich so, dass er vor dem zu hellen Bereich im Bild steht &#8211; fast immer der Himmel. Bei einem ebenen Horizont funktioniert das auch gar nicht schlecht, aber wie sich jeder denken kann, gibt es sehr viele Bilder, die man auch mit dem Grauverlaufsfilter nicht befriedigend lösen kann.</p>
<p>Nun sind wir ja schon seit einiger Zeit im digitalen Fotografie-Zeitalter angekommen, und auch hier gibt es diverse Möglichkeiten, die Kontraste in den Fotos nachträglich zu korrigieren. Da gibt es die klassische Bildbearbeitung mit Photoshop &amp; co, wo man die Möglichkeit hat, Schatten aufzuhellen oder mit Masken einzelne Bildbereiche aufzuhellen oder abzudunkeln. So lange man viel Zeit hat und der Kontrastumfang des Fotos gut in einem RAW Platz hat (max. 10 Blendenstufen), ist diese Bearbeitungstechnik absolut praktikabel. <strong>Es gibt aber noch zwei weitere Techniken</strong>, die diese Arbeit dem Fotografen teilweise abnehmen: HDR und Exposure Blending. Beide Techniken sind unter dem Begriff DRI zusammengefasst. Für den Fotografen sind die Bearbeitungsschritte zuerst dieselben:</p>
<p>1. Man benötigt mindestens 2, besser aber 3 unterschiedlich belichtete Bilder mit idealerweise 2 Blendenstufen Differenz. Bei noch grösseren Kontrastumfängen können es aber auch entsprechend mehr sein. Nun kann man mit Stativ und Belichtungsreihen relativ einfach die unterschiedlichen Belichtungen machen. Bei Motiven mit weniger als 10 Blendenstufen Kontrastumfang (und das sind ziemlich viele) <strong>reicht aber auch ein einzelnes RAW</strong> für eine DRI-Bearbeitung. Bei einigen HDR-Programmen kann man sogar das RAW direkt als Ausgangslage verwenden. Ich empfehle aber immer den Umweg über (16bit-)TIFs. Einfach den RAW-Converter starten und mit der Belichtungskorrektur das RAW in 2-3 unterschiedlich belichtete TIFs abspeichern.</p>
<p>2. Das HDR/DRI-Programm starten und die unterschiedlichen Belichtungen laden. Es gibt auf dem Markt sehr viele verschiedene HDR-Programme, Freeware und kostenpflichtige. Ich persönlich arbeite mit dem kostenpflichtigen Photomatix, mit dem ich sehr gute Ergebnisse erziele.</p>
<p>3. Nun geht&#8217;s ans Bearbeiten. Je nach HDR/DRI-Software gibt es unterschiedliche Parameter, um dem Bild die Kontrastanpassung zu verpassen, die man wünscht. Das hier ist der heikelste Teil, weil man sehr viel falsch machen kann.</p>
<p>Das wichtigste ist, dass das Bild immer noch natürlich und glaubwürdig aussieht. Es geht ja darum, das Foto so zu bearbeiten, dass es möglichst so aussieht wie wir die Realität mit unseren Augen sehen. Detailzeichnung auch im tiefsten Schatten ist dabei ebenso unnatürlich wie Wolken, die aussehen als stünde der Weltuntergang unmittelbar bevor.</p>
<p>Wichtig ist auch, sogenannte Halos zu vermeiden. Halos sehen aus wie Auren, die um dunklere Objekte vor einem hellen Hintergrund erscheinen. Sie entstehen durch das aufhellen und sehen sehr unnatürlich aus.</p>
<p>Es sind hauptsächlich die angesprochenen Fehler, die HDR-Anfänger immer wieder machen und der Technologie dadurch unter den seriöseren Fotografen einen eher schlechten Ruf vermitteln. Dabei steckt sehr viel Potential in der HDR-Technik. Aber es braucht, wie so oft, die nötige Erfahrung, um gute Ergebnisse erzielen zu können.</p>
<p>4. Wenn man nun ein zufriedenstellendes HDR- oder Exposure-Blending-Ergebnis erreicht hat, speichert man das Bild am besten wieder als 16bit-TIF ab und geht an die Feinabstimmung mit Photoshop &amp; Co. Immer mal wieder muss man Halos entfernen und gewisse Partien abdunkeln oder aufhellen. Ist dies erledigt, hat man nun ein fertiges DRI-Bild.</p>
<p>
Anmerkung zum Beispiel oben, weil hier in der verkleinerten Auflösung das finale HDR mit Tone Mapping vielleicht nicht überzeugend wirkt:  Wenn man das HDR vergrössert, <strong>sieht man deutlich mehr Details als auf allen anderen Bearbeitungsvarianten.</strong> Das liegt daran, dass mit dem Tone-Mapping gezielt lokale Details verstärkt werden, indem deren Kontrast unabhängig vom Rest des Bildes erhöht wird. Unser Auge kann diese feinen Details in der Realität bestens erkennen, aber wenn deren Kontrastumfang auf JPEG-Niveau zusammengequetscht wird, verschwinden viele Feinheiten, die eigentlich noch im RAW gespeichert wären. Für mich ist diese Detailverstärkung der unschlagbare Vorteil der HDR-Technologie &#8211; wenn man auch Gefahr läuft, das Foto schlussendlich unrealistisch wirken zu lassen.</p>
<p>Anhand eines zweiten Beispiels will ich zeigen, dass man HDR auch bei einem kleineren Kontrastumfang einsetzen kann (die seriösen Fotografen werden an diesem Punkt wahrscheinlich aufschreien und mir sagen wollen, dass man damit einem technisch einwandfreien Bild jegliche Dynamik nimmt). Sehen wir selbst:</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/marblecanyonooc-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/marblecanyonooc-small.jpg" width="220" height="125"  alt="Marble Canyon in Arizona , langweilig wie er aus der Kamera kommt..." align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/marblecanyonkonventionelleebv-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/marblecanyonkonventionelleebv-small.jpg" width="220" height="125"  alt="...mit leichter Tonwertkorrektur und digitalem Grauverlaufsfilter..." align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/marblecanyonexposureblending-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/marblecanyonexposureblending-small.jpg" width="220" height="125"  alt="...als Exposure-Blending - aus einem einzigen RAW..." align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/marblecanyonhdr-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/marblecanyonhdr-small.jpg" width="220" height="125"  alt="...und als HDR-Version - detailreicher als Exposure Blending. (alle Bilder © David Kaplan)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Auf den ersten Blick wirkt auch hier die HDR-Version (unten rechts &#8211; Klick auf die Bilder öffnet Vollansicht) ähnlich wie das Exposure Blending. Bei näherer Betrachtung fällt aber auf, dass hier am meisten Dynamik von allen Varianten vorhanden ist. Zudem sind die zahlreichen Details viel besser erkennbar.</p>
<p>Ich hoffe, mit meinen Beispielbildern dem einen oder anderen Fotografen die Technologie schmackhaft gemacht zu haben. Meiner Meinung nach wird DRI zu unrecht als Kinderspielzeug oder Effekttool abgetan. Man kann extrem viel aus seinen Bildern herausholen, <strong>selbst wenn man nur ein RAW zu verfügung hat.</strong></p>
<p>Ich empfehle aber trotzdem die Variante Stativ + Belichtungsreihe, weil man bei höheren Kontrasten so die besseren Ergebnisse erzielen kann. Für Portraits eignet sich HDR übrigens nicht besonders gut. Hier arbeitet man besser mit den konventionellen Mitteln. Auch Exposure Blending ist durchaus empfehlenswert, wenn etwas besonders glaubwürdig wirken muss.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2009/10/06/hdr-tricks-vom-experten-kontrastreiche-welt/&title=HDR-Tricks vom Experten: Kontrastreiche Welt&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/05/22/nuernberger-kaiserburg-harry-potter-laesst-gruessen/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/05/kaiserburg-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/05/22/nuernberger-kaiserburg-harry-potter-laesst-gruessen/">Nürnberger Kaiserburg: Harry Potter lässt grüssen</a></b><br /><font size="2">Im Winter und in Schneelandschaften, die das spärliche Licht reflektieren, lassen sich spektakuläre Nachtaufnahmen machen. Die vornübergeneigte Kaiserburg wird zur Zauberschule aus einem Harry-Potter-Film. </font><font color="#aaa">(22. Mai 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2009/04/16/sonnenstrahlen-unsichtbares-motiv/">Sonnenstrahlen: Unsichtbares Motiv</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(16. April 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2009/01/08/glasdach-abstraktion-belichtungs-herausforderung/">Glasdach-Abstraktion: Belichtungs-Herausforderung</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(8. Januar 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Adobe Photoshop CS4 im Test: Die Top 5 Neuerungen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 13:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Dunkelkammer]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Photoshop CS4 hat nicht zu viele Neuerungen jenseits der überholten "inneren Maschine". Wir stellen die fünf Top-Neuerungen vor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Samuel Raymann</em></p>
<p>Als Interface Designer arbeite ich seit Jahren täglich mit Photoshop und weiteren Adobe-Programmen. Mit Spannung habe ich elfte Version des Bildbearbeitungsgiganten erwartet und getestet. In diesem Beitrag beschreibe ich meine Top 5 Neuerungen:</p>
<p><strong>Platz 5: Tabs</strong></p>
<p>Eine kleine aber feine Neuerung ist der Zugriff auf mehrere geöffnete Dokumente. Wie bei einem Browser erscheinen diese als Tabs am oberen Bildrand und vereinfachen den Wechsel zwischen den geöffneten Bildern. Wird eine neue Datei geöffnet, erscheint sie als aktiver Tab neben den bereits geöffneten. Wem diese Darstellung nicht gefällt, kann unter Voreinstellungen &gt; Benutzeroberfläche die Checkbox &#8220;Dokumente als Registerkarte öffnen&#8221; deaktivieren. Per drag &amp; drop lassen sich Ebenen und Ordner von einem Tab in den andern kopieren.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/ps-cs4-1-tabs-1png/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/01/ps-cs4-1-tabs-1-small.png" width="420" height="236"  alt="Tabs in CS4: wie im Browser zwischen Bildern wechseln. " /></a><span id="more-8680"></span></p>
<p>Das gesamte Erscheinungsbild von Photoshop wurde optimiert und wirkt mit seinen eckigen Reitern etwas leichter. Generell kann das Programm über die Voreinstellungen noch mehr an die persönlichen Vorlieben angepasst werden.</p>
<p><strong>Platz 4: Skalieren mit «Inhalte bewahren»</strong></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/ps-cs4-2-transformieren-inhalte-bewahren-1png/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/01/ps-cs4-2-transformieren-inhalte-bewahren-1-small.png" width="150"  alt="Bilder ohne Verzerrung einseitig stauchen. " align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Beim Skalieren lassen sich mit der Funktion «Skalieren (Inhalt bewahren)» Bilder erstaunlich gut in einer Dimension vergrössern oder verkleinern. Wählt man &#8220;Bearbeiten&#8221; &gt; &#8220;Skalieren (Inhalte bewahren)&#8221;, lassen sich Fotos um ca. 40% stauchen oder dehnen, ohne dass Motive dabei unnatürlich verzerrt werden. </p>
<p>Photoshop CS4 erkennt dabei das Motiv und &#8220;bewahrt&#8221; es gegen den Stauchungs- oder Dehungsvorgang, während der Rest des Bildes angepasst wird.  Wichtig dabei ist, dass sich der Vordergrund deutlich vom Hintergrund abhebt. Ansonsten erkennt Photoshop die Umrisse nur mangelhaft, was sich negativ auf das Resultat auswirkt. </p>
<p>Zudem leiden etwa weit abstehende Arme mehr unter der Bearbeitung als eng am Körper anliegende.</p>
<p><strong>Platz 3: Stempelvorschau</strong></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/ps-cs4-3-stempelpng/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/01/ps-cs4-3-stempel-small.png" width="450"  alt="Stempelvorschau in CS4" /></a>Eine weitere feine Sache ist die Stempelvorschau. Ist die zu kopierende Stelle gewählt, zeigt sie in einer Vorschau, wie die jeweilige Stelle bearbeitet aussehen würde. Weil das aufwändige Ausprobieren und wieder rückgängig machen entfällt, lassen sich Korrekturen wesentlich einfacher bzw. schneller bewerkstelligen. Die Funktion ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig weil die Vorschau nach dem Stempeln weiterhin angezeigt wird und somit die Ansicht der soeben bearbeiteten Stelle verdeckt.</p>
<p><strong>Platz 2+1: Korrekturen- und Masken-Palette</strong></p>
<p>Neu sind die Einstellungsebenen (Korrektur-Paletten) in einer eigenen Palette untergebracht und müssen nicht mehr mühsam über Ebene &gt; Neue Einstellungsbene aufgerufen werden. Beim Anklicken eines Symbols erscheinen in der Palette die entsprechenden Regler. Korrekturen können somit umgehend vorgenommen werden; das bisherige (nervige) Pop-Up erscheint nicht mehr. Da die Korrekuren auf einer separaten Einstellungsebene gemacht werden, lassen sie sich jederzeit ändern oder rückgängig machen.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/ps-cs4-4-korrekturenpng/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/01/ps-cs4-4-korrekturen-small.png" width="110" height="195"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a> <a href="http://fokussiert.com/2009/01/15/adobe-photoshop-cs4-im-test-die-top-5-neuerungen/ps-cs4-5-maskenpng/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/01/ps-cs4-5-masken-small.png" width="110" height="195"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Da ich die Korrekturen immer auf einer Einstellungsebene und nie direkt auf der Bildebene vornehme, stört mich nicht, dass Photoshop zwingend eine neue Ebene erstellt (auch wenn keine Änderungen vorgenommen wurden.</p>
<p>In einer weiteren Palette lassen sich Masken nachträglich anpassen. Somit können z.B. Kanten nicht-destruktiv aufgeweicht werden und lassen sich jederzeit weiterbearbeiten.<br />
Ebenso verhält es sich mit der Dichte der Einstellungsebenen. Auch sie lässt sich beliebig nachkorrigieren.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Bei der elften Version von Photoshop konzentriert sich Adobe hauptsächlich auf die Optimierung der bestehenden Funktionen und die Verbesserung der Benutzerführung. Dies ist mit der aufgeräumten Oberfläche und der verbesserten Bedienung bestimmt gelungen. Einige Funktionen von CS4 vermisse ich jetzt schon bei meiner CS3-Version, mit der ich auf dem PC (im Büro) arbeite. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Neuerungen den Preis von €296 bzw. CHF 429.00 (Upgrade) Wert sind.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/12/adobe-lightroom-doch-noch-eine-version-141/">Adobe Lightroom: Doch noch eine Version 1.4.1</a></b><br /><font size="2"><a href="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/04/lightroom1411.jpg"><img height="163" alt="Lightroom: Update ready!" hspace="5" src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/04/lightroom1411-small.jpg" width="150" align="left" vspace="5" /></a>Adobe hat das Update auf Lightroom 1.4.1 freigegeben. </font><font color="#aaa">(12. April 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/09/23/adobe-photshop-cs4-dreidimensional-und-bewegt/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/09/ps-cs4-bxshot-3in-png-small.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/09/23/adobe-photshop-cs4-dreidimensional-und-bewegt/">Adobe Photoshop CS4: Dreidimensional und bewegt</a></b><br /><font size="2"><p>Der neue Adobe Photoshop CS4 scheint mehr auf Grafiker denn auf Fotografen oprimiert worden zu sein.</p> </font><font color="#aaa">(23. September 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/04/lightroom-20-im-test-endlich-fast-alles-drin/">Lightroom 2.0 im Test: Endlich (fast) alles drin</a></b><br /><font size="2">Adobe Photoshop Lightroom schafft mit der Version 2.0 den Sprung zur vollausgerüsteten digitalen Dunkelkammer. Wer substantielle "Entwicklungsarbeit" und Bildverwaltung, aber keine eigentliche Bildmanipulation braucht, ist mit Lightroom 2.0 bedient. </font><font color="#aaa">(4. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
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		<title>Mittelformat: Mehr Aufwand und -sehen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 08:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelformat]]></category>
		<category><![CDATA[Seagull]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt - sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die &#171;Seagull&#187; oder &#171;Haiou&#187;. Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil II).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt &#8211; sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die &laquo;Seagull&raquo; oder &laquo;Haiou&raquo;. Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil II).</h4>
<p>Von <a href="http://www.chinablog.ch/">Lukas Hadorn</a>, Shanghai (<a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/">zu Teil I</a>)</p>
<div style="PADDING-RIGHT: 8px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 225px"><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull04-1jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull04-1-small.jpg" width="215" height="158"  alt="Blick in die Mattscheibe der Seagull (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Der Blick in die Zauberbox (© Lukas Hadorn)</em></div>
<p>Zu Beginn war ich natürlich völlig aufgeschmissen. Wie öffnet man das Teil? Wo kommt der Film rein? Und was für ein Film? Wie soll ich den einspannen, und wie bewegt er sich vorwärts?</p>
<p>Nachdem ich die Basisfunktionen einmal erlernt hatte, stellte sich das nächste Problem: Ist ja schön und gut, wenn man Verschluszeit und Blende manuell einstellen kann &#8211; aber auf welche Werte? Ich suchte im Internet, fragte bei alten Hasen nach und lernte Weisheiten, die einem längst vergangenen Zeitalter der Fotografie zu entstammen schienen (&#8220;Die Sonne lacht &#8211; nimm Blende 8&#8243;). Ich befand mich auf einem Retro-Trip der Fotografie und liebte jeden Moment daran:</p>
<p><span id="more-5230"></span></p>
<div style="PADDING-RIGHT: 8px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 225px"><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull08jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull08-small.jpg" width="215" height="221"  alt="Alles echt. Alles ich. (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Alles echt. Alles ich. (© Lukas Hadorn)</em></div>
<p>Dies ist eines der ersten Bilder, das ich ohne jedes Hilfsmitel mit der Seagull gemacht habe. Obwohl die Schärfe etwas zu wünschen übrig lässt, erfüllte mich das Bild mit einem Stolz, den ich bis dahin nicht gekannt hatte. Und das schlicht und einfach deshalb, weil an dem Bild alles echt ist. Alles <em>ich</em>. Alles <em>selbst gemacht</em>. Kein Lichtmesser, keine Elektronik, keine Hilfsmittel.</p>
<p>Abgesehen von ein paar kümmerlichen Versuchen in der Dunkelkammer während der Schulzeit hatte ich nur die digitale Fotografie gekannt. Das Gefühl, sämtliche Komponenten eines Bilds (abgesehen von der Entwicklung natürlich) selbst zu bestimmen, war einmalig. Und es ist ja nicht so, dass man unzählige Versuche hätte. Auf einen Rollfilm passen maximal 16 Fotos, und da ich lieber im quadratischen 6x6cm-Format fotografierte, waren es sogar nur 12.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull07jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull07-small.jpg" width="450" height="443"  alt="Raucher. (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>(© Lukas Hadorn)</em></p>
<p>Ich war nun ständig mit der Seagull unterwegs. Als Hilfsmittel nahm ich jeweils meine DSLR mit, die als Lichtmesser diente (ab und zu verschätzt man sich halt eben doch). Das Tolle am Fotografieren mit einer solchen Kamera sind (abgesehen von einem gesteigerten Gefühl kreativer Schöpfungskraft) die Reaktionen der Leute. In Shanghai kennen viele Menschen die Seagull aus ihrer Kindheit und lassen sich viel lieber damit porträtieren als mit einer grossen, respekteinflössenden DSLR.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull010-1jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull010-1-small.jpg" width="215" height="218"  alt="(© Lukas Hadorn)" /></a><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull06jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull06-small.jpg" width="215" height="217"  alt="(© Lukas Hadorn)" /></a></p>
<p>Im Gegensatz zu Streifzügen mit der DSLR sind die Seagull-Exkursionen anstrengender, hektischer. Hat man ein Motiv vor Augen, muss zuerst das Licht gemessen, dann sämtliche Einstellungen vorgenommen, die Kamera ausgerichtet werden, und bis dahin ist das Motiv meist verschwunden.</p>
<div style="PADDING-RIGHT: 8px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 225px"><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull09jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull09-small.jpg" width="215" height="211"  alt="Schräg eingezogener Film mit Doppelbelichtung. (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Schräg, dafür doppelt. (© Lukas Hadorn)</em></div>
<p>Als Anfänger ist man auch vor dummen Fehlern nicht gefeit. Als ich zum ersten Mal mit einem Farbfilm fotografierte, zog ich den Film ganz leicht schräg auf die Spule, was zur Folge hatte, dass er nicht satt eingerollt wurde und beim Herausnehmen belichtet wurde.</p>
<p>Auch unabsichtliche Doppelbelichtungen sind an der Tagesordnung: Vergisst man den Film zwischen zwei Aufnahmen vorzuspulen, belichtet man dasselbe Stück zwei Mal, was zwar zu interessanten Kompositionen führen kann, das Bild in der Regel aber halt doch ruiniert. Ich hatte sogar das Kunststück geschafft, einen Film schräg einzuziehen UND doppelt zu belichten, was dieses kleine Kunstwerk entstehen liess.</p>
<p>Auch nachts war ich inzwischen schon mit der Seagull unterwegs. Ilford hat einen Rollfilm mit Lichtempfindlichkeit (ISO) 3200 im Angebot, mit dem man in der Dunkelheit ohne Blitz fotografieren kann.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull05jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull05-small.jpg" width="220" height="216"  alt="Ilford, ISO 3200: Nächtliches Porträt (© Lukas Hadorn)" /></a><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/seagull02jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull02-small.jpg" width="220" height="215"  alt="Ilford ISO 3200 (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>(© Lukas Hadorn)</em></p>
<p>Inzwischen hat mein Freund David, ein Profifotograf aus Cincinnati, damit begonnen, alte Seagulls weiterzuverkaufen. Er stöbert sie auf Trödelmärkten auf, reinigt, repariert und testet sie, und verkauft sie an Leute weiter, die eine Abwechslung brauchen von der auf Perfektion ausgerichteten Digitalfotografie (mehr Infos dazu gibt es auf <a href="http://www.chinablog.ch">www.chinablog.ch</a>). Die Resonanz &#8211; sowohl bei Expats als auch bei ausländischen Foto-Touristen &#8211; ist gewaltig. Es scheint fast, als stehe uns nach der digtialen Revolution eine analoge Konterrevolution ins Haus.</p>
<p>Ich hätte nichts dagegen.</p>
<p><small><a title="Lukas Hadorns Chinablog" href="http://www.chinablog.ch/">Lukas Hadorn</a> (30) ist Journalist und Blogger aus der Schweiz. Er lebt seit Anfang 2008 in Shanghai und berichtet in (meist umwerfend komischem) Wort und (zunehmend beeindruckendem) Bild als Lu Hai Rui aus seiner Wahlheimat.</small></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/&title=Mittelformat: Mehr Aufwand und -sehen&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull011-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/">Mittelformat: Von Canon zur "Möwe"</a></b><br /><font size="2">In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt - sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die "Seagull" oder "Haiou". Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil I). </font><font color="#aaa">(21. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/15/test-canon-ef-50-mm-112-l-usm-mit-dem-verfuegbaren-licht/">Test Canon EF-50 mm 1:1,2 L USM: Mit dem verfügbaren Licht</a></b><br /><font size="2">Das Canon-Objektiv EF-50 mm 1:1,2 L USM bringt die lichtstarken Festbrennweiten der Analogfotografie auch in die Digitalwelt. </font><font color="#aaa">(15. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/12/canon-ef-135-mm-128-softfocus-im-test-portraitlinse-fuer-wasserleichen/">Canon EF 135 mm 1:2,8 Softfocus im Test: Portraitlinse für Wasserleichen</a></b><br /><font size="2">Romantische Fotos mit sanftem Weichzeichner will das Canon EF 135 mm 1:2,8 Softfocus erzeugen. Was kommt dabei raus? </font><font color="#aaa">(12. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Mittelformat: Von Canon zur &#8220;Möwe&#8221;</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 18:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelformat]]></category>
		<category><![CDATA[Seagull]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TLR]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt - sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die "Seagull" oder "Haiou". Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil I).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>In seiner Wahlheimat Shanghai hat Blogger Lukas Hadorn nicht nur die Fotografie entdeckt &#8211; sondern auch eine analoge Mittelformatkamera: Die &#8220;Seagull&#8221; oder &#8220;Haiou&#8221;. Erfahrungsbericht einer Liebesbeziehung (Teil I).</h4>
<p><em>Von <a title="Das Leben als Lu Hai Rui: Lukas Hadorns Chinablog" href="http://www.chinablog.ch/">Lukas Hadorn, Shanghai</a></em></p>
<div style="PADDING-RIGHT: 8px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 229px; HEIGHT: 183px">
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/seagull011/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull01.jpg" width="215" height="143"  alt="Die Seagull oder Haiou (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Chinesische Haiou (© L. Hadorn)</em></p>
</div>
<p>Verschlusszeit? Blende? Fokus? Bis vor ein paar Monaten waren dies Begriffe, die ich zwar zweifelsfrei der Fotografie zuordnen konnte, aber damit hatte es sich auch schon.</p>
<p>Ich besass eine digitale Kompaktkamera, mit der ich Bilder im Automatikmodus knipste.</p>
<p>Das Thema &#8220;manuelle Einstellung&#8221; reduzierte sich für mich auf die Entscheidung, mit oder ohne Blitz zu fotografieren:</p>
<p><span id="more-5202"></span></p>
<p>Ich war einer von jenen, die ihre Bilder nur als mittelgrosse JPGs speichern <em>(&#8220;weil dann mehr Fotos auf der Kamera Platz haben&#8221;)</em>, die im Fussballstadion vom obersten Rang aus mit Blitz fotografieren (<em>&#8220;ist ja Abend jetzt&#8221;</em>) und die die Anzahl Pixel für die wichtigste technische Eigenschaft ihrer Kamera halten. You know the type.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/seagulljpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull-small.jpg" width="450" height="299"  alt="Die Seagull: Blick mir in die Linsen, Kleines! (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Die Seagull: Blick mir in die Linsen, Kleines! (© Lukas Hadorn)</em></p>
<p>Vor knapp einem Jahr beschloss ich, nach China auszuwandern &#8211; und damit schien mir der Moment gekommen, mich endlich grundsätzlich mit dem Thema Fotografie auseinander zu setzen. Ich besuchte einen Kurs, las ein paar Bücher und kaufte mir schliesslich eine anständige Amateur-DSLR (Canon EOS 400D).</p>
<p>Auf unzähligen Exkursionen durch die vielen spannenden Quartiere meiner neuen Heimatstadt Shanghai lernte ich die Funktionen meiner Kamera kennen. Irgendwann fotografierte ich nur noch im manuellen Modus. Gleichzeitig kam ich zur Erkenntnis, dass man mit etwas Basiswissen, einer guten Kamera und einer unbegrenzten Anzahl von Versuchen eigentlich immer ein gutes Bild schiesst. Kein grossartiges vielleicht, aber ein gutes.</p>
<p>Ich hatte den Status des &#8220;digitalen Jägers&#8221; erreicht, der, seiner unendlichen Anzahl digitaler Pfeile zum Dank, nie ohne Beute heimkehrt.</p>
<div style="PADDING-RIGHT: 8px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 225px"><a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/seagull03-1jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull03-1-small.jpg" width="215" height="143"  alt="Blendenwahl an der Seagull. (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Blendenwahl an der Seagull. (© Lukas Hadorn)</em></div>
<p>Und dann entdeckte ich auf einem kleinen Strassenmarkt eine Seagull (chin. &#8220;Haiou&#8221;). Ein kurioses, kiloschweres Kästchen mit ein paar Schaltern und Hebeln, das ganz ohne Strom auszukommen schien. Der Händler erklärte mir, es handle sich dabei um ein Gerät, das ab Ende der 50er Jahre in Shanghai hergestellt wurde und in den 70er und 80er Jahren als einzig erschwingliche Kamera Chinas galt. Inzwischen sei die Technik aber veraltet und das Gerät habe allenfalls noch nostalgischen Wert. Natürlich fügte er sogleich an, dass ebendieser beträchtlich sei, und es folgte ein minutenlanges Feilschen, bis der kleine Kasten mir gehörte.</p>
<div style="PADDING-RIGHT: 8px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 5px; WIDTH: 225px"><a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/seagull04jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/08/seagull04-small.jpg" width="215" height="143"  alt="Seagull: Eine TLR-Linse nur für den Sucher. (© Lukas Hadorn)" /></a><br />
<em>Seagull: Eine TLR-Linse nur für den Sucher. (© Lukas Hadorn)</em></div>
<p>Bei der Seagull handelt es sich um eine Mittelformatkamera (120mm) mit Zwillingsobjektiv (TLR, twin lens reflex). Durch das obere Objektiv schaut und fokussiert man, mit dem unteren macht man das Bild. Bei einer TLR-Mittelformatkamera schaut der Fotograf oben rein und sieht auf einer Glasscheibe ein spiegelverkehrtes Abbild dessen, was er fotografieren will. Das erfodert einiges Geschick bei der Ausrichtung, ist aber schnell gelernt.</p>
<p>Hinzu kommen ein paar Schieberegler für Belichtungszeit, Blende und Fokus und ein, zwei Rädchen für das Transportieren des Films.</p>
<p>Und genau das war es, was mich an der Seagull vom ersten Moment an dermassen faszinierte: Alles manuell. Alles mechanisch.</p>
<p><em><a href="http://fokussiert.com/2008/08/22/mittelformat-mehr-aufwand-und-sehen/">Teil zwei &#8211; die Analoge Bilderjagd.</a></em></p>
<p><small><a title="Das Leben als Lu Hai Rui - Lukas Hadorns Chinablog" href="http://www.chinablog.ch/">Lukas Hadorn (30)</a> ist Journalist und Blogger aus der Schweiz. Er lebt seit Anfang 2008 in Shanghai und berichtet in (meist umwerfend komischem) Wort und (zunehmend beeindruckendem) Bild als <em>Lu Hai Rui</em> aus seiner Wahlheimat.</small></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/15/test-canon-ef-50-mm-112-l-usm-mit-dem-verfuegbaren-licht/">Test Canon EF-50 mm 1:1,2 L USM: Mit dem verfügbaren Licht</a></b><br /><font size="2">Das Canon-Objektiv EF-50 mm 1:1,2 L USM bringt die lichtstarken Festbrennweiten der Analogfotografie auch in die Digitalwelt. </font><font color="#aaa">(15. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/12/canon-ef-135-mm-128-softfocus-im-test-portraitlinse-fuer-wasserleichen/">Canon EF 135 mm 1:2,8 Softfocus im Test: Portraitlinse für Wasserleichen</a></b><br /><font size="2">Romantische Fotos mit sanftem Weichzeichner will das Canon EF 135 mm 1:2,8 Softfocus erzeugen. Was kommt dabei raus? </font><font color="#aaa">(12. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/08/canon-40d-bei-nacht-nachtaufnahmen-mit-automatik/">Canon 40D bei Nacht: Nachtaufnahmen mit Automatik?</a></b><br /><font size="2">fokussiert.com hat ein Wochenende lang die Semiprofi-DSLR Canon 40D getestet. Tag und Nacht. Die Resultate der nächtlichen Übungen sind hier zu bewundern - mit der Fragestellung, was die Automatik taugt. </font><font color="#aaa">(8. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Apple Aperture 2.1: Neu mit offener Plug-In-Architektur</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/03/31/apple-aperture-21-jetzt-mit-offener-plug-in-architektur/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/03/31/apple-aperture-21-jetzt-mit-offener-plug-in-architektur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 11:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Lightroom]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Aperture]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Update auf Aperture 2.1 führt Apple eine offene Plug-In-Architektur ein. Mit der Aktualisierung wird ein erstes Modul mitgeliefert, welches die partielle Korrektur mit einem Pinselwerkzeug - Abwedeln und Nachbelichten - erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit dem Update auf Aperture 2.1 führt Apple eine offene Plug-In-Architektur ein. Mit der Aktualisierung wird ein erstes Modul mitgeliefert, welches die partielle Korrektur mit einem Pinselwerkzeug &#8211; Abwedeln und Nachbelichten &#8211; erlaubt.</h4>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/03/31/apple-aperture-21-jetzt-mit-offener-plug-in-architektur/aperture21abwedelnjpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/03/aperture21abwedeln-small.jpg" width="450" height="205"  alt="Abwedeln und nachbelichten mit Apple Aperture 2.1" /></a><br />
<em>Apples Aperture 2.1 lässt das Abwedeln zu &#8211; wie anno dazumal in der Dunkelkammer. (Screenshot Michel Rossier)</em></p>
<p>Von <a title="Michel Rossier" href="http://www.divblog.net/">Michel Rossier</a></p>
<p>Vor einigen Wochen erst veröffentlichte Apple Aperture 2, welches dem Bildnachbearbeitungsprogramm namentlich Gewinne in Sachen Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit brachte. Nun reichen die Kalifornier bereits die Version 2.1 nach, die eine neue, offene Plug-In-Architektur einführt. Damit wird es Drittanbietern ermöglicht, Anwendungen und Funktionen für Aperture entwickeln können. Apple wird dazu ein sogenanntes Software Development Kit (SDK) veröffentlichen.</p>
<p><span id="more-2555"></span></p>
<p><strong>Abwedeln und Nachbelichten nun möglich</strong></p>
<p>Mit dem kostenlosen Update erhalten Aperture 2 Nutzer auch gleichzeitig ein erstes Plug-In mitgeliefert, welches ermöglicht, Fotos mit einem Pinselwerkzeug zu korrigieren. So können die Bilder, ähnlich wie in Photoshop, selektiv mit Abwedler/Nachbelichter, Schärfen/Weichzeichnen oder Sättigen/Entsättigen-Funktion bearbeitet werden.</p>
<p>(Deutschsprachige Anwender werden entdecken, dass der Übersetzer offenbar nicht viel Fotografieerfahrung hat, denn die Beschriftung der Funktionen &laquo;Abwedler&raquo; und &laquo;Nachbelichter&raquo; wurden vertauscht.)</p>
<p>Ein Wermutstropfen dabei ist jedoch der Umstand, dass diese Pinselfunktion nicht direkt in der Standardanwendung verwendet wird, sondern das Bild in ein neues Fenster geladen wird &#8211; ähnlich wie die &laquo;Verflüssigen&raquo;-Funktion in Photoshop. Weiter sind diese Anpassungen an der jeweiligen Arbeitskopie nicht mehr rückgängig machbar, also destruktiv.</p>
<p>Und dennoch ist das immer noch schneller und ressourcenschonender, als wenn man das Foto direkt in Photoshop laden muss, um diese Anpassungen machen zu können.</p>
<p>Benutzer finden das Plug-In nach dem Update unter &raquo;Bilder&raquo; &gt; &laquo;Bearbeiten mit…&raquo; &gt; &laquo;Nachbelichten &amp; Abwedeln&raquo;</p>
<p>Apple arbeitet laut Pressemitteilung bereits mit nahmhaften Entwicklern zusammen, welche auch schon Plug-Ins für Photoshop entwickeln, so wie etwa das bekannte NoiseNinja Plug-In von PictureCode zur Reduzierung von Bildrauschen.</p>
<p>Das 2.1 Update, welches auch viele weitere kleinere Korrekturen beinhaltet, wird über die Software-Update Funktion allen Benutzern kostenlos zur Verfügung gestellt. Alternativ kann man es auch <a title="Apple Downloads Aperture 2.1" href="http://www.apple.com/downloads">bei Apple direkt</a> herunterladen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/">Pixelmator 1.1 im Test - Es muss nicht immer PS sein</a></b><br /><font size="2">Mit "Pixelmator" haben zwei junge englische Entwickler im letzten Jahr den gängigen Bildbearbeitungs-Programmen am Mac den Kampf angesagt. Jetzt gibt es bereits Version 1.1. Zeit für ein vorläufiges Resumée. </font><font color="#aaa">(10. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/06/portrait-professional-max-60-entgleiste-gesichtszuege-einfangen/">Portrait Professional Max 6.0 Entgleiste Gesichtszüge einfangen</a></b><br /><font size="2">Wirklich schöne Portraits sind eine Wissenschaft für sich - Models schminken sich aufwendig vor den Aufnahmen. Wer Normalbürger aufnimmt, schminkt teils mit Photoshop nach. "Portrait Professional" versucht, es dem Portrait-Fotografen einfacher zu machen. </font><font color="#aaa">(6. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/03/test-colorvision-spyder2express-iiii-ein-mausklick-zur-kalibrierung/">Test Colorvision Spyder2express II/II: Ein Mausklick zur Kalibrierung</a></b><br /><font size="2">Monitorkalibration für Anfänger: Das Komplett-Paket Spyder2express von Colorvision macht die Farbkorrektur des Bildschirms zum Kinderspiel. </font><font color="#aaa">(3. November 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		</item>
		<item>
		<title>Apple Aperture 2 Schneller und übersichtlicher</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/02/15/apple-aperture-2-schneller-und-uebersichtlicher/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/02/15/apple-aperture-2-schneller-und-uebersichtlicher/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 11:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der neuen Version von Aperture verbesserte Apple die Geschwindigkeit und sorgte für ein übersichtlicheres Interface. Und auch mit den rund 100 neuen Funktionen rückt Aperture weiter auf zu Adobe Lightroom.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit der neuen Version von Aperture verbesserte Apple die Geschwindigkeit und sorgte für ein übersichtlicheres Interface. Und auch mit den rund 100 neuen Funktionen rückt Aperture weiter auf zu Adobe Lightroom.</h4>
<p>Von <a href="http://www.divblog.net/" title="Divblog">Michel Rossier</a></p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/02/15/apple-aperture-2-schneller-und-uebersichtlicher/aperture2-screenshot-1jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/aperture2-screenshot-1-small.jpg" width="420" height="242"  alt="Screenshot aus Aperture 2 von Apple" /></a><br />
<em>Leistungsstarke Bildbearbeitung: Aperture 2 von Apple</em></p>
<p>Das erste was bei Aperture 2 auffällt, ist die aufgeräumtere Benutzeroberfläche des Programms im Vergleich zu den Vorversionen (und auch im Vergleich zu Adobe Lightroom). Die Bereiche für Projekte, Metadaten und Anpassungen sind nun auf der linken Seite zügig über Reiterkarten aufrufbar.</p>
<p><span id="more-1818"></span></p>
<p>Aber die wohl wichtigste Optimierung, die man beim Benutzen bald bemerkt, wurde in der Geschwindigkeit der Funktionen und der Anwendung der Filter gemacht. Mit meinem iMac (mit 2 Ghz Intel Prozessor und 2GB RAM) werden die Bilder nun viel schneller importiert und man kann noch während dem Importieren mit dem Bearbeiten der ersten Bilder beginnen.</p>
<p>Auch das Reinzoomen auf 100% Bildansicht ist jetzt fast so schnell wie bei Adobe Lightroom, aber gefühlt immer noch einen Tick langsamer. Die Anwendung von Korrekturen und Filter geschieht zu Beginn tatsächlich ebenso viel schneller, hat man aber jedoch an einem Bild einige Korrekturen gemacht, kann die Geschwindigkeit des ganzen Verarbeitungsprozesses stark abnehmen, wenn man noch weitere Funktionen anwendet. So wird auch das Scrollen des Bildes in Grossansicht merklich langsamer. Da ist man mit Adobe Photoshop, zum Vergleich, immer noch massiv schneller, was aber daran liegt, dass Aperture nie das Ursprungsbild direkt verändert, sondern alles immer als Filter anwendet und so ein Bild ständig neu berechnet werden muss.</p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/02/15/apple-aperture-2-schneller-und-uebersichtlicher/aperture2-testfotojpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/aperture2-testfoto-small.jpg" width="420" height="253"  alt="ein in Aperture 2 bearbeitetes Bild" /></a><br />
<em>Nach getaner Arbeit &#8211; Apples Aperture 2 (Foto: Michel Rossier)</em></p>
<p>Mit den 100 neuen Funktionen wurde auch die Verarbeitung der Fotos im <a href="http://fokussiert.com/2007/12/22/raw-entwicklung-die-digitale-dunkelkammer/" title="fokussiert.com: RAW-Entwicklung">RAW-Format</a> optimiert. Gerade in sehr hellen Bildbereichen konnte ich damit, bei einem ersten Test, mehr Details herausholen beim Importieren.</p>
<p>Weitere Interessante Neuerungen sind z.B. der Retuschierpinsel, mit welchem man schnell Flecken und störende Elemente entfernen kann &#8211; funktioniert ähnlich wie der Photoshop Bereichsreparatur-Pinsel. Auch die Möglichkeit Vignettierungen (Randabunklung) zu entfernen oder hinzuzufügen ist sehr hilfreich. Neu können auch eigene Shortcuts definiert werden, was sinnvoll sein kann, wenn man bereits in Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm gewohnt ist, schnell Funktionen und Fenster aufzurufen.</p>
<p>Für mich fehlt einzig noch ein Abwedler- und Nachbelichter-Werkzeug um Bereiche in einem Bild partiell aufzuhellen oder abzudunkeln. Das wäre ein echtes Killerfeature gegenüber Adobe Lightroom.</p>
<p>Apple bietet auf ihrer Webseite rund <a href="http://www.apple.com/de/aperture/tutorials/" title="Apple Tutorials">50 Video-Tutorials</a> zu Aperture 2 an, dort kann auch eine kostenlose Testversion heruntergeladen werden.</p>
<p><a href="http://www.apple.com/aperture" title="Apple Aperture">Apple Aperture 2</a></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2008/02/15/apple-aperture-2-schneller-und-uebersichtlicher/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2008/02/15/apple-aperture-2-schneller-und-uebersichtlicher/&title=Apple Aperture 2 Schneller und übersichtlicher&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/02/12/apple-aperture-2-viel-mehr-leistung/">Apple Aperture 2: Viel mehr Leistung?</a></b><br /><font size="2">Apple stellt Aperture 2 vor, das OSX - Postproduktionstool der Extraklasse. Es soll schneller und besser sein. </font><font color="#aaa">(12. Februar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/">Pixelmator 1.1 im Test - Es muss nicht immer PS sein</a></b><br /><font size="2">Mit "Pixelmator" haben zwei junge englische Entwickler im letzten Jahr den gängigen Bildbearbeitungs-Programmen am Mac den Kampf angesagt. Jetzt gibt es bereits Version 1.1. Zeit für ein vorläufiges Resumée. </font><font color="#aaa">(10. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/06/portrait-professional-max-60-entgleiste-gesichtszuege-einfangen/">Portrait Professional Max 6.0 Entgleiste Gesichtszüge einfangen</a></b><br /><font size="2">Wirklich schöne Portraits sind eine Wissenschaft für sich - Models schminken sich aufwendig vor den Aufnahmen. Wer Normalbürger aufnimmt, schminkt teils mit Photoshop nach. "Portrait Professional" versucht, es dem Portrait-Fotografen einfacher zu machen. </font><font color="#aaa">(6. Januar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen zur Fotografie</title>
		<link>http://fokussiert.com/2007/09/22/fragen-zur-fotografie-durch-fotografie/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 07:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel "<a href="http://www.sammlung-essl.at/frame.htm?/deutsch/ausstellungen/archiv/foto-kunst.html" target="_blank">Foto.Kunst</a>" präsentiert die <a href="http://www.sammlung-essl.at/" target="_blank">Sammlung Essl</a> in Klosterneuburg (Österreich) zur Zeit einige beeindruckende Werke zeitgenössischer Fotografie. Sie sollen aktuelle Fragen zur Entwicklung der Fotokunst aufwerfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.sammlung-essl.at/frame.htm?/deutsch/ausstellungen/archiv/foto-kunst.html" target="_blank">Foto.Kunst</a>&#8221; präsentiert die <a href="http://www.sammlung-essl.at/" target="_blank">Sammlung Essl</a> in Klosterneuburg (Österreich) zur Zeit einige beeindruckende Werke zeitgenössischer Fotografie. Sie sollen aktuelle Fragen zur Entwicklung der Fotokunst aufwerfen.</h4>
<p><em>Von Daniel K. Gebhart</em></p>
<p align="center"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/09/image-262.jpg" width="300" height="381"  alt="Image" /><br /><br />
<small>SAM TAYLOR-WOOD: Bram Stoker’s Chair II (2005)<br />
© Sam Taylor-Wood &#8211; Sammlung Essl, Inv. Nr. 5391</small></p>
<p>Die sechs Themenbereiche &#8220;Objektiv Betrachtet – Information versus Manipulation&#8221;, &#8220;Innen/Außen – Architektur und Urbanität&#8221;, &#8220;Kultur-Landschaft – Naturfotografie&#8221;, &#8220;The Exposed Body – Körper, Öffentlichkeit, Gesellschaft&#8221;, &#8220;Eigen.Art – Selbstinszenierung&#8221; und &#8220;Geschichten.Erzählen &#8211; Strategien des Erzählens in der Fotografie&#8221; stecken der Vielfalt der Sammlung so gut wie keine Grenzen und führen räumlich getrennt angenehm durch die Ausstellung.</p>
<p>Sie sollen Fragen aufwerfen:</p>
<p><span id="more-414"></span></p>
<blockquote>
<p>Wie erfolgt Erzählung in der Fotografie?<br />
Hat sich das Verhältnis von Information und Manipulation in der Fotografie durch die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung verändert, wenn ja wie?<br />
Welche Strategien der Selbstinszenierung wählen KünstlerInnen seit den 1960er Jahren bis heute?<br />
Wie reagieren KünstlerInnen auf gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen wie Globalisierung, Massentourismus, mediale Reizüberflutung, sexuelle Gleichberechtigung,&#8230;?</p>
</blockquote>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2007/09/22/fragen-zur-fotografie-durch-fotografie/image-28jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/09/image-28-small.jpg" width="450" height="334"  alt="Image" /></a><br />
<small>CARSTEN HÖLLER: Carrara Star and Roller Coaster Giant Wheel, 2005<br />
Foto: Mischa Nawrata, Wien &#8211; © VBK, Wien, 2007 &#8211; Sammlung Essl, Inv. Nr. 5258</small></p>
<p>Die Werke der großen Stars wie <strong><a title="Whitecube-Bio" href="http://www.whitecube.com/artists/taylorwood/" target="_blank">Sam Taylor-Wood</a></strong>, <strong><a href="http://imaginingourselves.imow.org/pb/Profile.aspx?id=5434&amp;lang=1&amp;storyid=1246" target="_blank">Tomoko Sawada</a></strong> und <strong><a title="Bio Goethe-Institut" href="http://www.goethe.de/kue/bku/thm/kab/en2181672.htm" target="_blank">Andreas Gursky</a></strong> werden auf großzügigen Flächen präsentiert und bieten auch durch die angenehmen Räume des Museums genügend Platz zum eintauchen und träumen.</p>
<p>Eigens für die Ausstellung wurde ein <a href="http://www.sammlung-essl.at/frame.htm?/deutsch/aktuell/shuttlebus/shuttle_bus.html">Gratis-Shuttle-Bus</a> von/nach Wien eingerichtet. An schönen Tagen kann man in Klosterneuburg auch wunderbar in der Natur rund um das Museum spazieren gehen. Ein Ausflug zur Sammlung Essl und ins Grüne macht sich also auf jeden Fall bezahlt.</p>
<p><a title="Foto.Kunst" href="http://www.sammlung-essl.at/frame.htm?/deutsch/ausstellungen/archiv/foto-kunst.html" target="_blank">Sammlung Essl</a></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2007/09/22/fragen-zur-fotografie-durch-fotografie/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2007/09/22/fragen-zur-fotografie-durch-fotografie/&title=Fragen zur Fotografie&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/09/21/fotofestival-mannheim_ludwigshafen_heidelberg-mehr-biss/">Reality Crossings "Mehr Biss!"</a></b><br /><font size="2">Die Arbeiten von 82 vorwiegend jüngere Fotografinnen und Fotografen sind einen Monat lang in drei Städten zu besichtigen: Am 22. September startet das "2. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg". Der Fokus  unter dem Titel "Reality Crossings" liegt auf aktueller Gegenwartskunst. </font><font color="#aaa">(21. September 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/09/19/gefuehle-sehe-ich-nur-im-schwarz-weiss/">"Gefühle sehe ich nur im Schwarz-Weiss"</a></b><br /><font size="2">Eine umfangreiche Ausstellung mit frühen Arbeiten des großen Fotokünstlers Henri-Cartier Bresson wird erstmalig in Deutschland gezeigt. </font><font color="#aaa">(19. September 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/09/17/und-ueber-uns-der-konsum/">Und über uns der Konsum...</a></b><br /><font size="2">Erstmals in Deutschland zu sehen: Fotografien der amerikanischen Künstlergruppe der "Chicagraphen". Eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, dargestellt mit den Stilmitteln der modernen Fotografie. </font><font color="#aaa">(17. September 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.keystone.ch/" target="_blank" alt="Keystone Schweiz" title="Keystone Schweiz">
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    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://t3n.de/partner/9173300660fdd3fb5c28c2d4a759ae5b817348f4/abo/"><img src="http://t3n.de/app/fileadmin/banner/t3n_banner_125x125.png" width="125" height="125" alt="" /></a></div>
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    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com" title="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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