Juri (28) liebt die Fotografie, seit er «Bitte lächeln” sagen kann. Bereits als Kind funktionierte er den elterlichen Keller zur Dunkelkammer um und füllte unzählige Familienalben mit seinen Schnappschüssen.
Schon früh schrieb er auch übers Fotografieren – und tut das auch heute noch.
Dabei interessieren ihn nicht nur Technik und Produktion, sondern besonders Ästhetik und die Geschichten hinter den Bildern.
Juri lebt in München. Mehr von ihm gibt es auf seiner persönlichen Website; Juri kann über folgende Mailadresse kontaktiert werden:

Alle 38 Artikel von Juri Gottschall auf fokussiert.com:
Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.
Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Siegeszuges der Digitalkamera im Amateur- wie auch im professionellen Bereich, hält sich die analoge Fotografie standhaft.
Dabei sind es nicht nur Nostalgiker, die den Umstieg scheuen. Selbst “neue” Fotografen, die erst durch die Digitaltechnik zur Fotografie gekommen sind, probieren alte analoge Techniken aus und wollen das Fotografieren mit Film kennenlernen.
Auch im Netz, eigentlich eine Domäne der Digitalfreunde, entstehen Foren für Analogfotografen, und Bildportale wie Flickr werden immer wieder zur Präsentationsplattform analoger Fotografien.
Doch was die Analogfotografen heute machen, ist nicht die klassische, chemische Fotografie, sondern wird vielmehr zu einer Mischung beider Welten. Durch Digitalisierung und Bearbeitung wird das klassische Labor vom Computer abgelöst und der Fotograf kombiniert die Vorteile beider Medien. So kommt es immer mehr zu einer “hybriden” Arbeitsweise. Und hier setzt dieses Buch an.
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Die Galerie Stephen Hoffmann in München zeigt zum 80. Geburtstag des Magnum-Fotografen Elliott Erwitt eine Auswahl seiner Werke.
Bereits anfangs des Jahres berichteten wir über
“Seen & Unseen”, eine Ausstellung neuer Fotografien Erwitts in Hamburg, jetzt wird eine Auswahl seiner Arbeiten in München präsentiert. Am Samstag wurde die kleine Ausstellung eröffnet – in Anwesenheit des Künstlers.
Für mich Grund genug mal wieder die alte Leica auszupacken und in klassischer Manier mal wieder einen Schwarzweißfilm zu belichten. Allerdings war ich mit dieser Idee nicht allein.
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Das Münchner Museum Villa Stuck präsentiert die jüngsten Arbeiten der Fotokünstlerin Herlinde Koelbl.
Haar – in jeder Form – ist herlinde Koelbls aktuelles Thema.
Sechs Jahre lang bereiste Herlinde Koelbl die Welt, nicht wie bei ihren anderen Arbeiten üblich auf der Suche nach besonderen Gesichtern und Portraits, sondern um nur haarkleine Details abzulichten: Die Haare der Menschen.
Und nicht erst seit der kompletten Renovierung und Neugestaltung vor einigen Jahren bietet die Münchner Villa Stuck einen gelungenen Rahmen für außergewöhnliche Ausstellungen. Das gilt jetzt auch bis zum 15. Juni.
So finden sich auf 70 großformatigen Fotografien von Herlinde Koelbl Haare jeglicher Couleur und Herkunft, reduziert auf das Wesentliche und dargestellt mit einer eindrucksvollen Brillanz und Schärfe.
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Peter Bialobrzeski fotografiert zusammen mit Fotografiestudenten die bröckelnden Fassaden einstiger indischer Paläste

Indien war schon immer eine fremde Welt, die eine große Faszination auf westliche Besucher ausübt. Auf einer Seite beeindruckende, prachtvolle Paläste, auf der anderen Megacitys und Überbevölkerung. Grade die Großstädte, in denen Millionen von Menschen leben, verbinden wir mit letzterem.
Dabei haben grade die neu entstehenden Städte eine Vergangenheit, die schon völlig in Vergessenheit geraten ist. Denn zwischen all den neu entstandenen Stadtvierteln und Wolkenkratzern befindet sich ein architektonisches Erbe aus längst vergangener Zeit.
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Noah Kalina demonstriert eindrucksvoll den Einsatz des Blitzes in allen Lebenslagen – ohne damit “natürliche” Verhältnisse simulieren zu wollen, wie wir das normalerweise tun.

Schwebendes Handtuch? (Bild: Noah Kalina)
Bereits vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle auf die Webseite “Lost America” hingewiesen. Der Künstler Troy Paiva präsentiert dort Nachtfotografien, die in (fast) völliger Dunkelheit nur durch die Beleuchtung durch Blitzlichter entstehen.
Einen völlig anderen, aber dennoch verwandten Weg beschreitet der amerikanische Fotograf Noah Kalina. Auch seine Bilder kommen nicht ohne den massiven Einsatz eines Blitzes aus – jedoch völlig unabhängig von Tageszeit oder Licht.
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Florian Böhm dokumentiert Menschen in Warteposition: An der roten Ampel. Zu sehen im Münchner Fotomuseum.

Wo findet man in einer Großstadt wie New York Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf einem Platz? Auf der Straße. Wo aber begegnen sie einem in völligem Stillstand, bunt gemischt, losgelöst von ihrer normalen Umgebung und gänzlich unbeobachtet?
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Eine umfangreiche Ausstellung zeigt neue und alte Fotografien von Jim Rakete. Bis zum 1. März in Berlin.

Erst kürzlich haben wir an dieser Stelle auf den neu erschienenen Bildband “1/8 sec.” von Jim Rakete hingewiesen, jetzt zeigt die Berliner Galerie Camera Work eine Auswahl seiner Arbeiten.
Die aktuelle Ausstellung spiegelt in 70 Fotografien die typische Handschrift des Künstlers Rakete wider. Seit Jahrzehnten portraitiert er wichtige deutsche Persönlichkeiten aus Gegenwart und Vergangenheit, ungeschminkt und auf seine ganz persönliche, direkte Weise. Die Bandbreite reicht dabei von Politik, Kunst, Musik bis zum Jungen Deutschen Film.
Wie auch schon in Raketes letztem Buch, entstanden die ausgestellten Bilder alle mit einer alten Plattenkamera und kommen als rein analoge Abzüge ohne jegliche digitale Hilfe oder Nachbearbeitung aus.
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Ein Bildband und eine Ausstellung: Neues von Großmeister Elliott Erwitt. Nur noch bis zum 28. Januar in Hamburg.

© Elliott Erwitt/Magnum Photos/Agentur Focus
Er gehört zu den ganz großen seiner Zunft. Und das schon seit Jahrzehnten. Elliott Erwitt, der zusammen mit Robert Capa, Henri-Cartier Bresson und anderen Meistern den Kern der Agentur Magnum bildet, verwöhnt sein Publikum seit Jahren mit immer wieder großartigen Fotografien. Obwohl viele seiner Bilder inzwischen zu den Klassikern zählen und unzählige Male gesehen wurden, haben sie bis heute nichts von ihrem Reiz und ihrer Faszination verloren.
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Simon Gallus zeigt uns Panoramen aus der Vertikalen. Senkrecht von oben.

Senkrechtes Panorama: “Heiliger Boden” (© Simon Gallus)
Schon immer versuchen Fotografen mit ihren Bildern die Welt aus anderen Perspektiven zu zeigen. So werden Positionen eingenommen, die dem menschlichen Blick normalerweise verschlossen bleiben. Ein Beispiel ist das Panorama, das auf einem Bild die Weite einer ganzen Umgebung komprimiert. Im Gegenzug dazu zeigt der Blick aus der Vogelperspektive einen kleinen Ausschnitt der Welt in der Draufsicht. Was aber passiert wenn man beide Perspektiven verbindet und somit ein “Panorama von oben” generiert? Dieser Frage ist Simon Gallus in seiner Serie “Heiliger Boden” nachgegangen und hat dem Betrachter damit (wieder einmal) eine neue Perspektive ermöglicht.
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Die SenseCam von Microsoft schiesst Bilder ohne ein Eingreifen des Fotografen – gesteuert durch äußere Einflüsse.
Gordon Bell, Foto-Dokumentator
Sie ist klein und handlich – obwohl sie eigentlich überhaupt nicht für die Hand gedacht ist. Die “SenseCam” hängt sich der Anwender einfach um den Hals, klemmt sie sich an die Hose oder befestigt sie sonstwo unauffällig an seinem Körper.
Was auf den ersten Blick nach Geheimagent und Spionage aussieht, ist Teil des “Microsoft Research”, wo Microsofts Wissenschaftler jenseits von Windows und Word an neuen Produkten forschen.
Bereits vor einiger Zeit hat “Microsoft Research” mit einem Projekt auf sich aufmerksam gemacht, welches das Leben eines jeden Menschen digital archivieren und für die Ewigkeit konservieren will. Inklusive sämtlicher Dokumente, Bilder und Erlebnisse, die für einen Menschen relevant sind. Selbstverständlich komfortabel zu durchsuchen und in einer gigantischen Datenbank abgelegt. Einer der Protagonisten dieses Spektakels ist der inzwischen 73-Jährige Gordon Bell, der auf seiner Homepage passenderweise auch gleich ein Exemplar der kleinen Spionagekamera um den Hals hängen hat. So ist nun auch geklärt, wie persönliche Eindrücke dokumentiert und gespeichert werden können.
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