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	<title>fokussiert.com &#187; Juri Gottschall</title>
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	<description>Digitalfotografie mit Anspruch</description>
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		<title>Nachschlagewerk Bildverarbeitung: Für Analog- und Digitalfotografen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2009/02/14/nachschlagewerk-bildverarbeitung-fuer-analog-und-digitalfotografen/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 13:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Dunkelkammer]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/02/2887.jpg" width="200"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Siegeszuges der Digitalkamera im Amateur- wie auch im professionellen Bereich, hält sich die analoge Fotografie standhaft.</p>
<p>Dabei sind es nicht nur Nostalgiker, die den Umstieg scheuen. Selbst &#8220;neue&#8221; Fotografen, die erst durch die Digitaltechnik zur Fotografie gekommen sind, <a href="http://fokussiert.com/2008/08/21/mittelformat-von-canon-zur-moewe/">probieren alte analoge Techniken aus</a> und wollen das Fotografieren mit Film kennenlernen.</p>
<p>Auch im Netz, eigentlich eine Domäne der Digitalfreunde, entstehen Foren für Analogfotografen, und Bildportale wie Flickr werden immer wieder zur Präsentationsplattform analoger Fotografien.</p>
<p>Doch was die Analogfotografen heute machen, ist nicht die klassische, chemische Fotografie, sondern wird vielmehr zu einer Mischung beider Welten. Durch Digitalisierung und Bearbeitung wird das klassische Labor vom Computer abgelöst und der Fotograf kombiniert die Vorteile beider Medien. So kommt es immer mehr zu einer &#8220;hybriden&#8221; Arbeitsweise. Und hier setzt dieses Buch an.</p>
<p><span id="more-9739"></span></p>
<p>Fotografiert wird auf Film, alles weitere (bis zum Druck) passiert digital: Ein Verfahren, das auch im Spielfilm und Kino schon seit Jahren Anwendung findet.</p>
<p>Allerdings gibt es auf dem Weg von der Entstehung des Bildes bis zum fertigen Abzug viel zu beachten, und die vielen verschiedenen Techniken und Verfahren werfen nicht selten Fragen auf.</p>
<p>Diesen Trend haben auch Autoren erkannt. So erschien in den letzten Wochen ein umfangreiches Fachbuch, das sich mit ebendieser Problematik auseinandersetzt. <strong>„Analog fotografieren, digital verarbeiten“</strong> beschreibt auf 200 Seiten den Arbeitsablauf vom Film zum Bild. Dabei richtet sich das Buch nicht nur an professionelle Anwender, auch dem interessierten Amateur werden Technik und Bearbeitungsschritte anschaulich näher gebracht.</p>
<p>So setzt sich Autor Erich Baier, seines Zeichens selbst Anbieter von fotografischen Dienstleistungen, umfangreich mit den Themen Scannen, Drucken und Belichten auseinander. Auch scheinbar schwierige Fachgebiete, wie die professionelle Farbkorrektur und das oft undurchsichtige Farbmanagement von Scanner, Monitor und Drucker, werden verständlich vermittelt. Viele Beispiele und Bilder zeigen direkt die besprochenen Problematiken und lassen sie so für jeden nachvollziehbar werden.</p>
<p>„Analog fotografieren, digital verarbeiten“ ist kein Buch, das man von Anfang bis Ende durchliest. Dafür enthält es zu viel Wissen und fachliche Information. Es ist aber ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk, das dem Fotografen bei der Arbeit viele Fragen beantworten und auch bei Kaufentscheidungen zur Seite stehen kann.</p>
<p>Obwohl das Buch in erster Linie auf die Analogfotografen abzielt, sind viele der Kapitel auch für den reinen Digital-Interessenten von Belang. Gerade verschiedene Korrekturtechniken und die unterschiedlichen Möglichkeiten des Druckes und der Belichtung werden jeden Fotografen interessieren, der seine Bilder nicht nur am Bildschirm, sondern auch einmal auf Papier erleben möchte.</p>
<p>Erich Baier:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898645665?ie=UTF8&tag=blwfok-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3898645665">Analog fotografieren, digital verarbeiten (Affiliate-Link)</a> </p>
<p>Erschienen im <a title="www.dpunkt.de" href="http://www.dpunkt.de">dpunkt.verlag</a></p>
<p>224 Seiten, komplett in Farbe, Festeinband<br />
ISBN 978-3-89864-566-9<br />
42 Euro (D) / 43,2 Euro (A) / 73 sFr</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/05/27/abendlicht-brise-fuer-unschaerfe-nutzen/">Abendlicht: Brise für Unschärfe nutzen</a></b><br /><font size="2">Standard-Motive, wie romantisch auch immer sie sein mögen, verlangen nach einem eigenen Stil. Hier könnte mehr Unschärfe und ein bisschen längeres Warten auf das Abendlicht etwas bringen. </font><font color="#aaa">(27. Mai 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/27/beeindruckende-makrofotoskleine-dinge-ganz-gross/">Beeindruckende MakrofotosKleine Dinge ganz groß</a></b><br /><font size="2">Makro-Fotos kann man mit modernen Digitalkameras recht einfach machen. Doch das Ergebnis ist manchmal nicht so beeindruckend, wie man erwartete. "Das Geheimnis beeindruckender Makrofotos&laquo; aus dem Data Becker Verlag gibt neben reinen Technik-Hinweisen auch Tipps zu geeigneten Makro-Motiven. </font><font color="#aaa">(27. April 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/02/10/portraets-retuschieren-fuer-profis-komplettanleitung-mit-workflow/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/02/port-ret193953-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/02/10/portraets-retuschieren-fuer-profis-komplettanleitung-mit-workflow/">Porträts retuschieren für Profis: Komplettanleitung mit Workflow</a></b><br /><font size="2">Porträt-Retusche ist eine eigene Disziplin der Bildbearbeitung. Im dPunkt-Verlag gibts ein umfassendes Kompendium.  </font><font color="#aaa">(10. Februar 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Elliott Erwitt: Großmeister zum Anfassen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 17:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Elliott Erwitt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Galerie Stephen Hoffmann in München zeigt zum 80. Geburtstag des Magnum-Fotografen Elliott Erwitt eine Auswahl seiner Werke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Galerie Stephen Hoffmann in München zeigt zum 80. Geburtstag des Magnum-Fotografen Elliott Erwitt eine Auswahl seiner Werke.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/11/19/elliott-erwitt-grossmeister-zum-anfassen/elliott-erwitt-california-1955jpg-2/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/11/elliott-erwitt-california-1955-small.jpg" width="450" height="301"  alt="© Elliott Erwitt / Magnum Photos / Agentur Focus" /></a></p>
<p>Bereits anfangs des Jahres berichteten wir über <a href="http://fokussiert.com/2008/01/19/elliott-erwitt-in-hamburgkomik-und-drama-des-alltaeglichen/#more-1370">&#8220;Seen &amp; Unseen&#8221;</a>, eine Ausstellung neuer Fotografien Erwitts in Hamburg, jetzt wird eine Auswahl seiner Arbeiten in München präsentiert. Am Samstag wurde die kleine Ausstellung eröffnet &#8211; in Anwesenheit des Künstlers.</p>
<p>Für mich Grund genug mal wieder die alte Leica auszupacken und in klassischer Manier mal wieder einen Schwarzweißfilm zu belichten. Allerdings war ich mit dieser Idee nicht allein.</p>
<p><span id="more-7282"></span>
<p>Was sich an diesem Nachmittag in der kleinen Galerie in Münchens Innenstadt darbot, wirkte wie ein Zusammentreffen fotografischer Nostalgiker. Selten konnte man in den letzten Jahren so viele alte Kameras im Einsatz sehen und inzwischen schon ungewohnten Szenen wie dem Messen der Belichtung (per Hand) oder dem Wechseln der Filme beiwohnen. Die Pressefotografen mit ihren Digital-Boliden wirkten fast ein wenig lächerlich in Anwesenheit der vielen kleinen analogen Kompaktkameras.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/11/19/elliott-erwitt-grossmeister-zum-anfassen/081115-jg-bw-kb-028-20jpg-2/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/11/081115-jg-bw-kb-028-20-small.jpg" width="450" height="281"  alt="Elliot Erwitt in München, fotografiert mit einer Leica M2. © Juri Gottschall" /></a></p>
<p>Erwitt selbst, gut gelaunt und nie um einen Scherz verlegen, ließ sich von dem ganzen Trubel nur wenig beeindrucken. Geduldig beantwortete er sämtliche Fragen zu seiner Arbeit und wurde nicht müde, Bücher und Fotos zu signieren.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/11/19/elliott-erwitt-grossmeister-zum-anfassen/081115-jg-bw-kb-028-33jpg-2/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/11/081115-jg-bw-kb-028-33-small.jpg" width="450" height="305"  alt="Elliot Erwitt in München, fotografiert mit einer Leica M2. © Juri Gottschall" /></a></p>
<p><em><span style="FONT-STYLE: normal">Seit Jahrzehnten gehört Elliot Erwitt zusammen mit <a href="http://fokussiert.com/2008/01/28/robert-capas-negative-sensationeller-fund/#more-1474">Robert Capa</a>, <a href="http://fokussiert.com/2007/09/19/gefuehle-sehe-ich-nur-im-schwarz-weiss/">Henri-Cartier Bresson</a> und anderen Größen der Fotografie zum festen Bestandteil der Agentur Magnum. Als Fotojournalist prägte er die Erscheinung der Zeitschriften der Fünfziger- und Sechzigerjahre mit seinen stets ironischen und komischen Perspektiven. Erst im vergangenen Jahr erschien bei teNeues der Bildband &#8220;Unseen&#8221;, der erstmalig unbekannte Fotos aus dem umfangreichen Archiv Erwitts zeigt.</span></em></p>
<p>Die Ausstellung in München ist noch bis zum 17. Januar 2009 zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.galeriehoffman.com">Galerie Stephen Hoffmann<br /></a>Prannerstr. 5<br />
80333 München</p>
<p>
Di-Fr: 11-13h, 14-19h, Sa: 11-16h</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/05/28/alec-soth-welt-der-mode-und-der-hunde/">Alec Soth: Welt der Mode und der Hunde</a></b><br /><font size="2">Magnum-Fotograf Alec Soth ist derzeit mit zwei Ausstellungen in Berlin vertreten. Die eine: "Paris/Minnesota", Bilder aus der Welt der Mode. Die andere: "Dog Days, Bogotá", eine weniger schillernde Wirklichkeit. </font><font color="#aaa">(28. Mai 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/24/nachtaufnahmen-aufhellblitz-oder-taschenlampe/">Nachtaufnahmen: Aufhellblitz oder Taschenlampe</a></b><br /><font size="2">Nächtliche Langzeitaufnahmen könnten häufig einen Aufhellblitz - meist auf dem Vordergrund-Objekt - vertragen. Alternative wäre die Lightbrush-Technik. </font><font color="#aaa">(24. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/08/20/josef-koudelka-das-ende-des-fruehlings/">Josef Koudelka: Das Ende des Frühlings</a></b><br /><font size="2">Vor 40 Jahren – am 21. August 1968 – endete der hoffnungsvolle "Prager Frühling" in Gewalt und Unterdrückung. Josef Koudelkas Bilder aus den Tagen der Invasion blieben bis heute weltweit im kollektiven Gedächtnis. </font><font color="#aaa">(20. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Herlinde Koelbl: Haare als Statement</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/04/09/herlinde-koelbl-haare-als-statement/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 07:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Münchner Museum Villa Stuck präsentiert die jüngsten Arbeiten der Fotokünstlerin Herlinde Koelbl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Münchner Museum Villa Stuck präsentiert die jüngsten Arbeiten der Fotokünstlerin Herlinde Koelbl.</h4>
<div style="PADDING-RIGHT: 5px; FLOAT: left; WIDTH: 230px"><a href="http://fokussiert.com/2008/04/09/herlinde-koelbl-haare-als-statement/herlindekoelbljpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/04/herlindekoelbl-small.jpg" width="225" height="283"  alt="Herlinde Koelbl" /></a><br />
<em>Haar &#8211; in jeder Form &#8211; ist herlinde Koelbls aktuelles Thema.</em></div>
<p>Sechs Jahre lang bereiste Herlinde Koelbl die Welt, nicht wie bei ihren anderen Arbeiten üblich auf der Suche nach besonderen <a title="Herlinde Koelbl: Jüdische Porträts" href="http://fokussiert.com/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1696">Gesichtern und Portraits</a>, sondern um nur haarkleine Details abzulichten: Die Haare der Menschen.</p>
<p>Und nicht erst seit der kompletten Renovierung und Neugestaltung vor einigen Jahren bietet die Münchner Villa Stuck einen gelungenen Rahmen für außergewöhnliche Ausstellungen. Das gilt jetzt auch bis zum 15. Juni.</p>
<p>So finden sich auf 70 großformatigen Fotografien von Herlinde Koelbl Haare jeglicher Couleur und Herkunft, reduziert auf das Wesentliche und dargestellt mit einer eindrucksvollen Brillanz und Schärfe.</p>
<p><span id="more-2647"></span></p>
<p>Es sind ehrliche und ungeschönte Fotografien, die uns anhand von kleinen Details die Menschen näher bringen wollen.</p>
<p>Haare finden wir als Symbol für Schönheit, Erotik und Kraft, aber auch als politisches Statement und als ein Zeichen der Zugehörigkeit bestimmter Gruppen, in allen Kulturen in den verschiedensten Ausprägungen. Die Gemeinsamkeit dieser Unterschiede fängt die Fotografin auf ihren Bildern ein, zeigt Rot, Schwarz und Blond in hellem Licht &#8211; und legt dabei besonderen Wert auf ihre Unverfälschtheit und damit den Verzicht jeglicher digitaler Bearbeitung. Das Spiel mit dem Licht ist allgegenwärtig, man kann die dargestellten Strukturen, Formen und Farben regelrecht spüren.</p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/04/09/herlinde-koelbl-haare-als-statement/herlinde-koelbl2jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/04/herlinde-koelbl2-small.jpg" width="225" height="225"  alt="Herlinde Koelbl: Haar" /></a></p>
<p>Obwohl die abgebildeten Personen stets losgelöst von ihrem natürlichen Umfeld fotografiert wurden (alle Bilder entstanden im Studio), bilden die Arbeiten Koelbls eine Weltreise durch die verschiedensten Kulturen und Moden, die Schönheit und Hässlichkeit, lang und kurz, blond und schwarz. Die Unterschiede könnten größer nicht sein, finden aber in der Darstellung des Haars ihren gemeinsamen Nenner.</p>
<p>Herlinde Koelbl, seit Jahren eine der bedeutendsten deutschen Fotografinnen, bleibt ihrem Konzept der Langzeitprojekte auch mit &#8220;Haare&#8221; treu. Während sie sich früher auf Politprominenz (&#8220;Spuren der Macht&#8221;, 1999) oder Einzelschicksale <a title="Herlinde Koelbl, Jüdische Porträts" href="http://fokussiert.com/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1696">(&#8220;Jüdische Portraits&#8221;, 1989)</a> konzentrierte, zeigt sie hier das Universelle des Menschen anhand Details, die zwar oft Beachtung bekommen, aber noch nie so deutlich dargestellt wurden.</p>
<p>Zur Ausstellung &#8220;Haare&#8221; ist ein umfangreicher <a href="http://www.hatjecantz.de/controller.php?cmd=detail&amp;titzif=00002028">Bildband</a> im Verlag Hatje Cantz erschienen.</p>
<p>Herlinde Koelbl &#8220;Haare&#8221;<br />
bis zum 15. Juni 2008<br />
<a href="http://www.villastuck.de">Museum Villa Stuck<br /></a></p>
<p>Prinzregentenstr. 60<br />
81675 München</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/08/die-erste-magnum-ausstellung-im-keller-wiederentdeckt/">Die erste Magnum-Ausstellung: Im Keller wiederentdeckt</a></b><br /><font size="2">Was sich in tiefen Kellern so alles wiederfindet... Zum Beispiel die erste Gruppenausstellung der Fotoagentur Magnum aus dem Jahr 1955. Die Ausstellung wird ab 8. April in der Wiener Galerie <span style="FONT-STYLE: italic">WestLicht</span> gezeigt. Titel: "Magnum's First". </font><font color="#aaa">(8. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/07/27-april-ist-lochkamera-tagexperimente-mit-blende-250/">27. April ist Lochkamera-TagExperimente mit Blende 250</a></b><br /><font size="2">Fotografieren mit der Lochkamera – das ist Fotografie ganz an an ihrem Ursprung: Durch das Loch fällt das Licht ohne Linse auf den Film. Am 27. April findet der nächste "Weltweite Tag der Lochkamera-Fotografie" statt – der siebte seit 2001. </font><font color="#aaa">(7. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/07/leserbilder-in-der-profi-kritik-eiskalt-erwischt/">Leserbilder in der Profi-Kritik: Eiskalt erwischt</a></b><br /><font size="2">Dynamische Linienführung und Zentralperspektive ziehen den Betrachter in das Bild hinein: Verlassen kann er es erst wieder, wenn auch ein Zug den Bahnhof verlässt. Der aber fehlt. </font><font color="#aaa">(7. April 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kalkuttas unbekannte Prachtbauten:Dokumente des Verfalls</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/02/03/kalkuttas-unbekannte-prachtbautendokumente-des-verfalls/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/02/03/kalkuttas-unbekannte-prachtbautendokumente-des-verfalls/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 09:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Bialobrzeski fotografiert zusammen mit Fotografiestudenten die bröckelnden Fassaden einstiger indischer Paläste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Peter Bialobrzeski fotografiert zusammen mit Fotografiestudenten die bröckelnden Fassaden einstiger indischer Paläste</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/02/03/kalkuttas-unbekannte-prachtbautendokumente-des-verfalls/kalkutta.jpg"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/kalkutta1.jpg" width="450" height="348"  alt="kalkutta.jpg" /></a></p>
<p>Indien war schon immer eine fremde Welt, die eine große Faszination auf westliche Besucher ausübt. Auf einer Seite beeindruckende, prachtvolle Paläste, auf der anderen Megacitys und Überbevölkerung. Grade die Großstädte, in denen Millionen von Menschen leben, verbinden wir mit letzterem.</p>
<p>Dabei haben grade die neu entstehenden Städte eine Vergangenheit, die schon völlig in Vergessenheit geraten ist. Denn zwischen all den neu entstandenen Stadtvierteln und Wolkenkratzern befindet sich ein architektonisches Erbe aus längst vergangener Zeit.</p>
<p><span id="more-1613"></span></p>
<p>Jahrelang fristete Kalkutta ein Dasein im Schatten der anderen indischen Megacitys. Während sich in Bombay und Deli die Film- und Computerindustrie an westlichen Maßstäben messen kann, stand Kalkutta hinten an. Erst in den letzten Jahren beginnt die Stadt aus ihrem jahrelangen Schlaf zu erwachen und zieht Besucher wie Industrie aus aller Welt an. Kalkutta boomt.</p>
<p>Im Jahre 2005 kam Peter Bialobrzeski zum ersten Mal in die neuentdeckte Metropole. Als er dort den Architekten Manish Chakraborti traf, führte dieser ihn in Stadtviertel, in denen der Neubeginn noch nicht stattgefunden hatte. Was der Fotograf dort zu sehen bekam, war überwältigend: Im 18. und 19. Jahrhundert bauten indische Kaufleute in unermesslichem Reichtum und mit großer Liebe zum Detail ganze Straßenzüge prunkvoller Paläste und Villen. Aus allen Teilen der Welt bezogen die wohlbetuchten Bewohner die Werkstoffe für ihre Häuser und planten architektonisch anspruchsvolle und herausragende Gebäude. Die großen Gärten und ruhigen Hinterhöfe bilden einen harten Kontrast zum schnellen, dreckigen und lauten Treiben der restlichen Stadt. Begeistert nahm der Fotograf die Eindrücke auf, konnte sich der Faszination der Architektur nicht entziehen.</p>
<p>Peter Biablobrzeski kam wieder – und er war nicht mehr alleine. Zusammen mit 21 Fotografiestudenten der Hochschule für Künste in Bremen nahm er sich einer dieser märchenhaften Straßen an. In ihrem &#8220;Kolkata Heritage Photo Project&#8221; dokumentieren sie fotografisch jedes einzelne dieser eindrucksvollen Bauwerke. Das Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme kurz vor dem Verfall. Die Arbeit der Studenten konserviert in eindrucksvollen Bildern die Überreste einer Zeit, die bald der Verwesung und Moderne zum Opfer fallen wird. Die trüben Fensterscheiben, bröckelnden Fassaden und morschen Säulen wirken wie ein Märchen aus 1001 Nacht, dessen Blütezeit schon lange vorbei ist. So sind die Fotos Zeugnisse einer Vergangenheit, von deren Existenz selbst in Indien kaum jemand etwas weiß.</p>
<p>Ab dem 8. Februar sind die Ergebnisse dieser Reise im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt/Main zu sehen, zeitgleich ist ein umfangreicher Bildband erschienen.</p>
<p>Calcutta<br />
Chitpur Road Neighborhoods<br />
144 Seiten<br />
Verlag <a href="http://www.hatjecantz.de">Hantje Canz</a></p>
<p>Kolkata Heritage Photo Project<br />
02.08.08 &#8211; 24.03.08<br />
<a href="http://www.dam-online.de">Deutsches Archtitekturmuseum<br /></a>Frankfurt/Main</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noah Kalinas Blitzfotografie: Licht ins Dunkel</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/02/02/noah-kalinas-blitzfotografie-licht-ins-dunkel/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 10:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Noah Kalina demonstriert eindrucksvoll den Einsatz des Blitzes in allen Lebenslagen - ohne damit "natürliche" Verhältnisse simulieren zu wollen, wie wir das normalerweise tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Noah Kalina demonstriert eindrucksvoll den Einsatz des Blitzes in allen Lebenslagen &#8211; ohne damit &#8220;natürliche&#8221; Verhältnisse simulieren zu wollen, wie wir das normalerweise tun.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/02/02/noah-kalinas-blitzfotografie-licht-ins-dunkel/noah-kalinaimage157w640jpg-2/"></a> </p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/02/02/noah-kalinas-blitzfotografie-licht-ins-dunkel/noahkalinastoweljpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/noahkalinastowel-small.jpg" width="325" height="252"  alt="Noah Kalinas Blitzlichter Handtuch" /></a><br />
<em>Schwebendes Handtuch? (Bild: Noah Kalina)</em></p>
<p>Bereits vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle auf die Webseite &#8220;<a href="http://fokussiert.com/2007/10/25/die-magie-der-dunkelheit/">Lost America</a>&#8221; hingewiesen. Der Künstler Troy Paiva präsentiert dort Nachtfotografien, die in (fast) völliger Dunkelheit nur durch die Beleuchtung durch Blitzlichter entstehen.</p>
<p>Einen völlig anderen, aber dennoch verwandten Weg beschreitet der amerikanische Fotograf Noah Kalina. Auch seine Bilder kommen nicht ohne den massiven Einsatz eines Blitzes aus &#8211; jedoch völlig unabhängig von Tageszeit oder Licht.</p>
<p><span id="more-1594"></span></p>
<p>Auf seiner Webseite sehen wir Frauen im gleißenden Licht der Mittagssonne oder im sehr dunklen Schatten eines Baumes. Stimmungen, die jeder Fotograf schon einmal erlebt hat und die ihm wahrscheinlich eher nicht willkommen waren.</p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/02/02/noah-kalinas-blitzfotografie-licht-ins-dunkel/kalinasjpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/kalinas-small.jpg" width="325" height="253"  alt="Noah Kalinas Blitzbild Frau" /></a></p>
<p>Doch wo im Normalfall harte Schatten und eher &#8220;unangenehme&#8221; Lichtsituationen dem Bild die Spannung nehmen, spielt Kalina sein Potenzial voll aus. Gekonnt spielt der Künstler mit dem Licht und täuscht das Auge des Betrachters auf jedem Bild erneut. Er beleuchtet die Schatten, setzt sich über jedes natürliche Licht hinweg oder erschafft mit seinem Blitz eine zweite Sonne.</p>
<p>Es entstehen unnatürliche, teils sehr absurde und skurrile Stimmungen. Dabei scheint Kalina seinen Blitz wirklich zu lieben, ist dieser doch, neben vielen gutaussehenden Models, oftmals das Hauptmotiv seiner Bilder.</p>
<p>So empfindet man beim Ansehen Verwirrung und Faszination zugleich. Erst auf den zweiten Blick wird klar, was genau an der dargestellten Situation nicht stimmen kann.</p>
<p>Trotz massiver Beleuchtung nimmt der Fotograf dem Licht seine Härte und erschafft homogene, weiche Stimmungen mit großer Dynamik, die teilweise sogar an künstlich erschaffene HDR-Bilder erinnern. Die surreale Beleuchtung fesselt den Betrachter und verlangt mehr als einmal genaues Hinsehen.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/02/02/noah-kalinas-blitzfotografie-licht-ins-dunkel/noah-kalinaimage204w640jpg-2/"></a></p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/02/02/noah-kalinas-blitzfotografie-licht-ins-dunkel/noahkalinasdunkeljpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/noahkalinasdunkel-small.jpg" width="325" height="252"  alt="Noah Kalinas Blitz Licht Fotografie" /></a></p>
<p>Doch der Absolvent der New Yorker &#8220;School of Visual Arts&#8221; ist nicht nur Herr über Licht und Schatten, auch sein Gefühl für die richtigen Motive und Umgebungen prägt seine Arbeiten. Egal ob in der Natur oder in einem Hinterhof in der Großstadt, stets lassen seine Bilder viel Freiraum. Klare Linien und genaue Kompositionen lassen erahnen, mit welcher Perfektion der Künstler seine Arbeiten inszeniert.</p>
<p>Noah Kalinas Webseite zeigt eine Vielzahl seiner Arbeiten. Wer nach dem Betrachten noch mehr sehen möchte, kann sich danach weiter durch seine vielen Seiten bei Flickr klicken. Ebenfalls sei auch noch auf seine sehr unterhaltsame Serie von Selbstportraits hingewiesen.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.noahkalina.com/">Noah Kalina</a></p>
<p>Noah Kalina bei <a href="http://www.flickr.com/photos/noahkalina/">Flickr</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/02/01/leserbilder-in-der-profi-kritik-kraeftig-aber-zu-zentriert/">Leserbilder in der Profi-Kritik Kräftig, aber zu zentriert</a></b><br /><font size="2">Sie stört eben doch, die mittenzentrierte Komposition. Nicht sehr, aber der Goldene Schnitt hätte sicher noch mehr gebracht. </font><font color="#aaa">(1. Februar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/02/01/all-inclusive-bei-schirn-frankfurt-keine-urlaubsreise-ohne-kamera/">"All-Inclusive" bei Schirn Frankfurt: Keine Urlaubsreise ohne Kamera</a></b><br /><font size="2">Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main widmet sich der Welt des Tourismus: "All-Inclusive" lautet der Titel der Schau, die bis zum 4. Mai zu sehen ist. </font><font color="#aaa">(1. Februar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/31/leserbilder-in-der-profi-kritik-urbane-poesie/">Leserbilder in der Profi-Kritik Urbane Poesie</a></b><br /><font size="2">Das Herz im Dreck einer Klowand drückt die Faszination des Grossstadtdschungels mit unglaublicher Kraft aus. Die Aufnahme ist wunderbar komponiert. </font><font color="#aaa">(31. Januar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Florian Böhm &#8211; Wait For Walk: Der urbane Stillstand</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/27/florian-boehm-wait-for-walk-der-urbane-stillstand/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 15:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian Böhm dokumentiert Menschen in Warteposition: An der roten Ampel. Zu sehen im Münchner Fotomuseum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Florian Böhm dokumentiert Menschen in Warteposition: An der roten Ampel. Zu sehen im Münchner Fotomuseum.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/centre-canal.jpg" width="450" height="165"  alt="Centre_Canal.jpg" /><br /></p>
<p>Wo findet man in einer Großstadt wie New York Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf einem Platz? Auf der Straße. Wo aber begegnen sie einem in völligem Stillstand, bunt gemischt, losgelöst von ihrer normalen Umgebung und gänzlich unbeobachtet?</p>
<p><span id="more-1461"></span></p>
<p>Es gibt nur wenige Orte, an denen die Menschen so bunt gewürfelt und trotzdem so bei sich sind wie beim Warten auf das grüne Licht der Ampel. Alle paar Minuten friert die Bewegung ein, der Puls der Großstadt wird unterbrochen und die Fußgänger werden zum Stehenbleiben gezwungen, der Rhythmus des Verkehrs gibt den Takt vor und erschafft zufällige Konstellationen und Gruppen.</p>
<p>Genau diesen Moment hat Florian Böhm jetzt in seinem umfangreichen Zyklus &#8220;Wait for Walk&#8221; eingefangen, der vom 25. Januar bis zum 23. März 2008 im Münchner Stadtmuseum ausgestellt wird.</p>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/53rd-st-6th-ave.jpg" width="450" height="165"  alt="53rd_St_6th_Ave.jpg" /><br /></p>
<p>Die Bedingungen für die Entstehung der großflächigen Fotografien hat Böhm dabei klar definiert: So war er mit seiner Kamera für die Passanten nicht sichtbar; die Bilder konzentrieren sich auf die Menschen &#8211; Autos, Schilder und Gebäude sollen allenfalls Umgebung, aber niemals Motiv sein. So entstanden Fotos, die der &#8220;versteckten Kamera&#8221; nicht unähnlich sind. Sie beobachten und dokumentieren Menschen die sich unbeobachtet fühlen, die verschiedenste Reaktionen und Verhaltensweisen bei ein und der selben Tätigkeit zeigen: Dem Warten.</p>
<p>Bei seiner Arbeit stieß der Künstler Böhm auf Schwierigkeiten, mit denen er selbst nicht gerechnet hätte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Menschen bleiben meist nicht an der Ampel stehen, wenn sie rot ist, sondern laufen weiter bis Autos vorbeifahren und sie davon zurückhalten&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit dem fotografieren des Wartens portraitiert Böhm eine der häufigsten Tätigkeiten unserer Zeit. Denn obwohl unsere Welt immer schneller wird, verbringen wir einen Großteil unserer Lebenszeit mit Warten. Diese Momente sind Ruhepausen, eine erzwungene Verlangsamung der schnellen Zeit in der wir leben und ein oftmals willkommener Moment um innezuhalten, zu pausieren, zu reflektieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Florian Böhm, geboren 1969, lebt und arbeitet in München und New York. Seite Arbeiten wurden schon in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsentiert. Neben seiner Arbeit als Fotograf ist er als Herausgeber und Autor tätig und außerdem Mitbegründer des Projekts &#8220;Endcommercial/Reading the City&#8221;, einer Dokumentation des modernen Großstadtlebens, das weltweit hochgelobt wurde.</p>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/54th-st-5th-ave.jpg" width="450" height="164"  alt="54th-St_5th_Ave.jpg" /><br /></p>
<p>Mit &#8220;Wait for Walk&#8221; präsentiert Florian Böhm einen hochinteressanten Zyklus, der in seinen scheinbaren Schnappschüssen einen Querschnitt der Bevölkerung der westlichen Welt dokumentiert. Auch ist seine Arbeit ein Zeitdokument, das Mode, Konsum (man denke nur an die vielen prall gefüllten Einkaufstüten seiner Protagonisten) und Zeitgeist für die Nachwelt konserviert.</p>
<p>Parallel zur Ausstellung im Münchner Fotomuseum zeigt die Galerie f 5,6 in München ab Februar weitere Arbeiten von Florian Böhm.</p>
<p>Florian Böhm<a href="http://www.waitforwalk.com/"><br />
Wait for Walk</a></p>
<p>bis zum 23. März 2008 im<a href="http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/index.htm"><br />
Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum</a></p>
<p><a href="http://www.f5komma6.de/nw/index.php">Galerie f 5,6</a></p>
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		</item>
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		<title>Jim Rakete in Berlin: Große Köpfe in Schwarz-Weiß</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/25/jim-rakete-in-berlingrosse-koepfe-in-schwarz-weiss/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 14:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine umfangreiche Ausstellung zeigt neue und alte Fotografien von Jim Rakete. Bis zum 1. März in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine umfangreiche Ausstellung zeigt neue und alte Fotografien von Jim Rakete. Bis zum 1. März in Berlin.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/rakete1.jpg" width="250" height="377"  alt="rakete.jpg" align="left" hspace="5" vspace="5"/></p>
<p>Erst kürzlich haben wir an dieser Stelle auf den neu erschienenen Bildband &#8220;1/8 sec.&#8221; von Jim Rakete <a href="http://fokussiert.com/2008/01/09/jim-rakete-die-schoene-schlichtheit/">hingewiesen</a>, jetzt zeigt die Berliner Galerie Camera Work eine Auswahl seiner Arbeiten.</p>
<p>Die aktuelle Ausstellung spiegelt in 70 Fotografien die typische Handschrift des Künstlers Rakete wider. Seit Jahrzehnten portraitiert er wichtige deutsche Persönlichkeiten aus Gegenwart und Vergangenheit, ungeschminkt und auf seine ganz persönliche, direkte Weise. Die Bandbreite reicht dabei von Politik, Kunst, Musik bis zum Jungen Deutschen Film.</p>
<p>Wie auch schon in Raketes letztem Buch, entstanden die ausgestellten Bilder alle mit einer alten Plattenkamera und kommen als rein analoge Abzüge ohne jegliche digitale Hilfe oder Nachbearbeitung aus.</p>
<p><span id="more-1420"></span></p>
<p>Seit den Siebzigerjahren gehört Jim Rakete zu den renommiertesten Fotografen Deutschlands. Während er sich früher vor allem der deutschen Musikszene hingezogen fühlte und für die Gestaltung vieler heute noch berühmter Plattencover verantwortlich war, hat er sich in den vergangenen Jahren wieder ganz der puristischen, klassischen Schwarz-Weiß Fotografie zugewandt. Rakete lebt und arbeitet in Berlin.</p>
<p>Jim Rakete &#8211; Photographien<br />
19.01.2008 &#8211; 01.03.2008<br />
<a href="http://www.camerawork.de">CAMERA WORK</a><br />
Kantstraße 149<br />
10623 Berlin</p>
<p>Öffnungszeiten: Di &#8211; Sa 11 Uhr &#8211; 18 Uhr</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/25/festival-fuer-jungen-fotojournalismus-talentschau-in-hannover/">Festival für jungen Fotojournalismus Talentschau in Hannover</a></b><br /><font size="2">Das "internationale Festival für jungen Fotojournalismus" der Fachhochschule Hannover und der Fotojournalisten-Organisation Freelens soll im Juni zum Marktplatz des professionellen Fotojournalismus werden. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/24/evelyn-hofer-beruehmte-unbekannte-fotografin/">Evelyn Hofer: Die berühmte Unbekannte</a></b><br /><font size="2">Die "berühmteste unbekannte Fotografin Amerikas" wurde sie genannt: Evelyn Hofer, 85, stellt beim Kunstverein in Ulm aus – bis 24. Februar 2008. </font><font color="#aaa">(24. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/22/karen-knorrdie-fabel-in-der-fotografie/">Karen Knorr:Die Fabel in der Fotografie</a></b><br /><font size="2">Die rätselhafte Fabel-Welt von Karen Knorr ist bis 11. Mai im Pariser Musée de la Chasse et de la Nature zu sehen. In ihrer Serie "Fables" bevölkern die klassischen Fabel-Tiere die prunkvollen Räume alter Schlösser. </font><font color="#aaa">(22. Januar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elliott Erwitt in HamburgKomik und Drama des Alltäglichen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/19/elliott-erwitt-in-hamburgkomik-und-drama-des-alltaeglichen/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 13:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bildband und eine Ausstellung: Neues von Großmeister Elliott Erwitt. Nur noch bis zum 28. Januar in Hamburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Bildband und eine Ausstellung: Neues von Großmeister Elliott Erwitt. Nur noch bis zum 28. Januar in Hamburg.</h4>
<p><span style="font-size: 12px; font-weight: normal"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-14.jpg" width="450" height="302"  alt="" /><br /><br />
<span style="font-style: italic">© Elliott Erwitt/Magnum Photos/Agentur Focus</span></span><br />
Er gehört zu den ganz großen seiner Zunft. Und das schon seit Jahrzehnten. Elliott Erwitt, der zusammen mit Robert Capa, <a href="http://fokussiert.com/2007/09/19/gefuehle-sehe-ich-nur-im-schwarz-weiss/">Henri-Cartier Bresson</a> und anderen Meistern den Kern der Agentur Magnum bildet, verwöhnt sein Publikum seit Jahren mit immer wieder großartigen Fotografien. Obwohl viele seiner Bilder inzwischen zu den Klassikern zählen und unzählige Male gesehen wurden, haben sie bis heute nichts von ihrem Reiz und ihrer Faszination verloren.</p>
<p><span id="more-1370"></span></p>
<p>Erwitt, der nie großes Aufsehen um seine Person oder seine Kunst machte, begann schon in den Vierzigerjahren, sich für die Fotografie zu begeistern. Bereits als kleiner Junge verdiente er sich Geld, um sich seine erste Kamera kaufen zu können. Als er 1950 die Möglichkeit bekam, seine Bilder dem schon damals angesehenen und sehr populären Edward Steichen zu zeigen, begann für ihn ein Leben für die Fotografie. Steichen ermutigte ihn weiterzumachen, erkannte sein Talent und die persönliche Handschrift seiner Werke.</p>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-22.jpg" width="450" height="306"  alt="" /><br /><br />
<span style="font-style: italic">© Elliott Erwitt/Magnum Photos/Agentur Focus</span></p>
<p>Über viele Stationen, u.a. als Berufsfotograf und Dokumentarfotograf für die US-Armee, landete er beim Journalismus und prägte die Bildsprache der damaligen Zeitschriften entscheidend mit. Spätestens als ihn Robert Capa einlud, Mitglied der Agentur Magnum zu werden, gehörte der heute 79-jährige Erwitt zur Elite der damaligen Fotokünstler. Seine Arbeiten haben seitdem nichts von ihrer Aktualität verloren. Das besondere Gespür für den Moment und das Gefühl für Komik und Humor machen seine Bilder bis heute unverkennbar.</p>
<blockquote><p>   &#8220;Leute zum Lachen zu bringen ist eine der größten Leistungen. Die allergrößte aber ist es, wenn es gelingt, jemanden abwechselnd zum Lachen und zum Weinen zu bringen!&#8221;</p></blockquote>
<p>sagt Erwitt über sein Werk, das dem interessierten Publikum in einer umfangreichen Ausstellung noch bis zum 28. Januar in Hamburg präsentiert wird. Dort stellt die Flo Peters Gallery 100 großformatige Bilder Erwitts aus, unter denen sich auch bis dato unveröffentlichte Arbeiten befinden.</p>
<p>Passend zur Austellung erschien Ende letzten Jahres mit &#8220;Unseen&#8221; seit langem wieder ein neuer Bildband mit neuen und alten Fotografien Erwitts.</p>
<p>&#8220;Seen &amp; Unseen&#8221;<a href="http://www.flopetersgallery.com/"></a></p>
<p><a href="http://www.flopetersgallery.com/">Flo Peters Gallery</a></p>
<p>Chilehaus C Pumpen 8 20095 Hamburg</p>
<p>Öffnungszeiten der Galerie:</p>
<p>Montag bis Freitag 12-18 Uhr</p>
<p>Samstag von 11-15 Uhr</p>
<p>&#8220;Unseen&#8221;</p>
<p>Elliott Erwitt</p>
<p>160 Seiten</p>
<p><a href="http://www.teneues.de/teneuesshop/teNeues.asp?Unseen_Elliott+Erwitt=ISBN_3-8327-9210-4">Verlag teNeues</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/11/bert-teunissen-europa-daheim/">Bert Teunissen:  Europa daheim</a></b><br /><font size="2">Der Niederländer Bert Teunissen fotografiert seit über zehn Jahren Menschen in ihren Behausungen – inzwischen in mehr als zehn Ländern quer durch Europa und dazu in Japan. Im Krefelder Museum Haus Esters ist ein Teil seiner Arbeiten bis zum 10. Februar zu sehen. </font><font color="#aaa">(11. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/shinichi-tsuchiyaaufgetuermte-stadtbilder/">Shinichi Tsuchiya:Aufgetürmte Stadtbilder</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/09/jim-rakete-die-schoene-schlichtheit/">Jim Rakete: Die schöne Schlichtheit</a></b><br /><font size="2">Jim Rakete fotografiert seit Jahrzehnten die Größen der deutschen Szene: Der Bildband "1/8sec" zeigt neue Fotografien. </font><font color="#aaa">(9. Januar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vertikale Panoramen: Simon Gallus&#8217; Blick von oben</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/16/vertikale-panoramensimon-gallus-blick-von-oben/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 13:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Simon Gallus zeigt uns Panoramen aus der Vertikalen. Senkrecht von oben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Simon Gallus zeigt uns Panoramen aus der Vertikalen. Senkrecht von oben.</h4>
<p align="center"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-12.jpg" width="450" height="230"  alt="" /><br /><br />
Senkrechtes Panorama: <span style="FONT-STYLE: italic">&#8220;Heiliger Boden&#8221; (© Simon Gallus)</span></p>
<p>Schon immer versuchen Fotografen mit ihren Bildern die Welt aus anderen Perspektiven zu zeigen. So werden Positionen eingenommen, die dem menschlichen Blick normalerweise verschlossen bleiben. Ein Beispiel ist das Panorama, das auf einem Bild die Weite einer ganzen Umgebung komprimiert. Im Gegenzug dazu zeigt der Blick aus der Vogelperspektive einen kleinen Ausschnitt der Welt in der Draufsicht. Was aber passiert wenn man beide Perspektiven verbindet und somit ein &#8220;Panorama von oben&#8221; generiert? Dieser Frage ist Simon Gallus in seiner Serie &#8220;Heiliger Boden&#8221; nachgegangen und hat dem Betrachter damit (wieder einmal) eine neue Perspektive ermöglicht.</p>
<p><span id="more-1317"></span></p>
<p>Was wir sehen, ist auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich, der Künstler bildet die verschiedensten Szenen aus der Sicht eines Vogels ab. Dabei &#8220;fliegt&#8221; er gradezu über die Objekte, immer darauf bedacht, den exakten &#8220;Draufsicht-Winkel&#8221; zu erreichen. So sehen wir nie eine Verzerrung, nie ist die Perspektive verschoben oder sind die abgebildeten Personen und Objekte auch nur ansatzweise seitlich zu sehen. Aus vielen Fotografien entstehen so später in der digitalen Nachbearbeitung die &#8220;vertikalen Panoramen&#8221;, eine Art Landkarte der Wirklichkeit.</p>
<p>Interessant sind dabei die Details, die eine Änderung der Perspektive und die daraus folgende Reduktion auf die wesentlichen grafischen Elemente preisgibt. So sehen wir beispielsweise erst jetzt welche Ähnlichkeit eine Schule mit einer Kirche hat…</p>
<p align="center"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-21.jpg" width="450" height="227"  alt="Snkrechte Vertikale Panorama von oben" /><br /><br />
<span style="FONT-STYLE: italic">Der Blick von oben: &#8220;Heiliger Boden&#8221; © Simon Gallus</span></p>
<p>Simon Gallus liegt die Fotografie im Blut. Als Kind eines Fotografen wuchs er im schwäbischen Biberach auf und wusste schnell, dass er in die Fußstapfen des Vaters treten würde. Nach einer klassischen Fotografenausbildung studierte er Fotografie und Grafikdesign und ist seit 1996 als freischaffender Fotograf tätig. Der inzwischen in Berlin und Biberach ansässige Künstler erhielt für seine Serie &#8220;Heiliger Boden&#8221; im Jahre 2006 den Förderpreis des Bundes Freischaffender Foto-Designer.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.simongallus.de">Simon Gallus</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/16/leserbilder-in-der-profi-kritik-koenigsdisziplin-gemeistert/">Leserbilder in der Profi-Kritik - Königsdisziplin, gemeistert!</a></b><br /><font size="2">Thema, Motiv, Umsetzung: Gesellschaftskritik in Bildform - hier sehr gut getroffen. Der Verzicht auf Farbe tut das seine, ein mutiger Schnitt hätte noch mehr gebracht. </font><font color="#aaa">(16. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/15/leserbilder-in-der-profi-kritikgespuer-fuer-farben-und-materialien/">Leserbilder in der Profi-KritikGespür für Farben und Materialien</a></b><br /><font size="2">Grossartige Farb- und Stoffwahl kombiniert mit einem attraktiven Modell bieten eine gute Ausgangslage - besseres Licht die Lösung der Aufgabe. </font><font color="#aaa">(15. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/14/leserbilder-in-der-profi-kritikvorder-braucht-hintergrund/">Leserbilder in der Profi-KritikVorder- braucht Hintergrund</a></b><br /><font size="2">Viel Vordergrund und der Goldene Schnitt sind wichtige Gestaltungselemente. Aber wo der Vordergrund Platz macht, sollte in der Regel Hintergrund zu sehen sein. </font><font color="#aaa">(14. Januar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft SenseCam Der siebte Sinn</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/14/microsoft-sensecam-der-siebte-sinn/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 13:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Kompaktkamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SenseCam von Microsoft schiesst Bilder ohne ein Eingreifen des Fotografen - gesteuert durch äußere Einflüsse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die SenseCam von Microsoft schiesst Bilder ohne ein Eingreifen des Fotografen &#8211; gesteuert durch äußere Einflüsse.</h4>
<div style="FLOAT: left; MARGIN-RIGHT: 5px"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/gordon-dan-tuffs.jpg" width="257" height="385"  alt="Microsoft SenseCam" /><br /><br />
<em>Gordon Bell, Foto-Dokumentator</em></div>
<p>Sie ist klein und handlich &#8211; obwohl sie eigentlich überhaupt nicht für die Hand gedacht ist. Die &#8220;<a href="http://research.microsoft.com/sendev/projects/sensecam/">SenseCam</a>&#8221; hängt sich der Anwender einfach um den Hals, klemmt sie sich an die Hose oder befestigt sie sonstwo unauffällig an seinem Körper.<br />
Was auf den ersten Blick nach Geheimagent und Spionage aussieht, ist Teil des &#8220;Microsoft Research&#8221;, wo Microsofts Wissenschaftler jenseits von Windows und Word an neuen Produkten forschen.</p>
<p>Bereits vor einiger Zeit hat &#8220;Microsoft Research&#8221; mit einem <a href="http://research.microsoft.com/barc/mediapresence/MyLifeBits.aspx">Projekt</a> auf sich aufmerksam gemacht, welches das Leben eines jeden Menschen digital archivieren und für die Ewigkeit konservieren will. Inklusive sämtlicher Dokumente, Bilder und Erlebnisse, die für einen Menschen relevant sind. Selbstverständlich komfortabel zu durchsuchen und in einer gigantischen Datenbank abgelegt. Einer der Protagonisten dieses Spektakels ist der inzwischen 73-Jährige <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/50153">Gordon Bell</a>, der auf seiner <a href="http://research.microsoft.com/~GBell/">Homepage</a> passenderweise auch gleich ein Exemplar der kleinen Spionagekamera um den Hals hängen hat. So ist nun auch geklärt, wie persönliche Eindrücke dokumentiert und gespeichert werden können.</p>
<p><span id="more-1222"></span></p>
<p>Die &#8220;SenseCam&#8221; selbst ist relativ unspektakulär ausgestattet. So bietet sie Platz für eine Speicherkarte, die aufgrund der niedrigen Auflösung bis zu 30.000 Fotos speichern können soll. Außerdem ein Weitwinkelobjektiv, damit auch nichts im Blickfeld des Benutzers übersehen werden kann. Fotografisch ist die SenseCam also nichts anderes als ein besseres Fotohandy.</p>
<p>Spannender sind hingegen die Faktoren, die die Kamera überhaupt erst zum Fotografieren bringen. Angefangen mit Lichtsensoren, die registrieren sollen, wenn der Träger neue Räume bzw. das Freie betritt, einem Infrarotsensor, der die Körperwärme des Gegenübers erfasst, bis hin zu verschiedenen Temperatursensoren &#8211; all das soll die Kamera in die Lage versetzen, selbstständig sämtliche relevanten Aktivitäten ihres Trägers zu dokumentieren.</p>
<p>Wer Angst kriegt, er könne von nun an auf Schritt und Tritt von den neugierigen (Kamera-)Augen seiner Mitmenschen beobachtet werden, kann aber beruhigt sein. Noch ist das Ganze (glücklicherweise) nur Zukunftsmusik und existiert lediglich in der Forschung.</p>
<p>Webseite: <a href="http://research.microsoft.com/sendev/projects/sensecam/">SenseCam</a><br />
Meldung zum 70. Geburtstag von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/50153">Gordon Bell</a><br />
Microsofts &#8220;<a href="http://research.microsoft.com/barc/mediapresence/MyLifeBits.aspx">MyLifeBits</a>&#8220;-Projekt</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/12/16/olympus-rossignol-demo-tour-eiskalte-foto-promotion/">Olympus Rossignol Demo Tour Eiskalte Foto-Promotion</a></b><br /><font size="2">Die einen mögen fotografische Demonstrationen auf Hausmessen der Hersteller. Die anderen eher Party. Olympus zeigt nun seine Kameras - allerdings mehr die wetterfeste µ 790 SW als die Spiegelreflex-Modelle - auf Wintersportevents. </font><font color="#aaa">(16. Dezember 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/12/06/aiptek-pocketcam-8900-kamera-bilderrahmen/">Aiptek PocketCam 8900 Kamera-Bilderrahmen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(6. Dezember 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/12/01/weihnachtsueberraschungdie-handgenaehte-kamera/">Weihnachtsüberraschung:Die handgenähte Kamera</a></b><br /><font size="2">Die handgenähte Kamera aus Filz – die Weihnachtsüberraschung für den Fotofreund, der sonst schon alles hat? Eine Rolleiflex vielleicht? </font><font color="#aaa">(1. Dezember 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einestages: Frag das Publikum</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/13/einestages-frag-das-publikum/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/01/13/einestages-frag-das-publikum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 07:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fokussiert.com/2008/01/13/einestages-frag-das-publikum/</guid>
		<description><![CDATA[Mit "einestages.de" versucht <em>Spiegel Online</em> seit einiger Zeit ein kollektives Gedächtnis und Fotoalbum aufbauen: Allmählich füllen sich die Archive.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit &#8220;einestages.de&#8221; versucht <em>Spiegel Online</em> seit einiger Zeit ein kollektives Gedächtnis und Fotoalbum aufbauen: Allmählich füllen sich die Archive.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-1.jpg" width="420" height="280"  alt="" /><br /> </p>
<p>Als Spiegel Online seine neue Webseite vor einigen Monaten lancierte, herrschte weitgehend noch gähnende Leere. Und das, obwohl das Konzept größtenteils überzeugend ist. Fernab von Kunst und Kreativität wird das Medium Fotografie hier (neben eher sporadisch vorhandenen Texten) zur reinen Dokumentation benutzt.</p>
<p>Jeder angemeldete User soll Fotografien bereitstellen und von anderen dokumentieren lassen.</p>
<p><span id="more-1189"></span></p>
<p>Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Fotos, zu denen dem Urheber die Geschichten fehlen. &#8220;Wer ist diese Person?&#8221;, &#8220;Wo wurde dieses Foto aufgenommen?&#8221; und &#8220;Was hat das zu bedeuten?&#8221; sind demnach die häufigsten Fragen, die dem Besucher beim stöbern durch die vielen Beiträge begegnen.</p>
<p>So finden Bilder die passenden Geschichten und Geschichten die passenden Bilder. Im Gegensatz zu den unzähligen anderen Fotoseiten im Netz, die scheinbar kein Ziel verfolgen, findet hier also tatsächlich Interaktion mit Ergebnissen statt. Durch eine ständige, kompetente redaktionelle Überprüfung herrscht auch ein hohes Niveau. So finden auch professionelle Fotografen immer wieder den Weg in das &#8220;Zeitzeugen&#8221;-Portal (wie vor einigen Monaten schon einmal <a href="http://fokussiert.com/2007/10/10/mister-pilswampe-trifft-maennerballett/">hier</a> berichtet).</p>
<p>Dennoch gibt es Mängel an der (noch eindeutig als Beta-Version gekennzeichneten) Plattform. Denn obwohl die Rechte am eingestellten Bildmaterial eindeutig beim Urheber bleiben, gibt es keine Möglichkeit, einmal veröffentlichte Fotografien jemals wieder zu löschen. Sicher, so funktioniert ein Gedächtnis nunmal &#8211; nichts wird vergessen &#8211; aber wer möchte seine Zeitdokumente schon bis in alle Ewigkeit exklusiv einer Webseite zur Verfügung stellen?</p>
<p>Seit Oktober letzten Jahres ist die Webseite nun im Netz, und das Konzept scheint aufzugehen. Zumindest sieht es so aus, wenn man sich an den kleinen grünen Ausrufezeichen orientiert, die diejenigen Bilder markieren, deren &#8220;Fälle&#8221; gelöst wurden.</p>
<p>Spannend ist ein Besuch des gemeinschaftlichen Gedächtnisses allemal, zeigt es doch wie wichtig die Fotografie als Medium der Dokumentation schon vor Jahrzehnten war und wie sich die Erinnerungen aus der Sicht eines Einzelnen wieder zu einem großen Ganzen zusammenfügen können. Vielleicht ja auch ein Verwendungszweck für die unzähligen und oft scheinbar unnötigen Digitalfotos, die jeden Tag erstehen: eventuell werden auch diese &#8220;eines Tages&#8221; einmal zu einer gigantischen Datenbank für unsere Nachkommen.</p>
<p>Webseite: <a href="http://einestages.spiegel.de">einestages</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/11/bert-teunissen-europa-daheim/">Bert Teunissen:  Europa daheim</a></b><br /><font size="2">Der Niederländer Bert Teunissen fotografiert seit über zehn Jahren Menschen in ihren Behausungen – inzwischen in mehr als zehn Ländern quer durch Europa und dazu in Japan. Im Krefelder Museum Haus Esters ist ein Teil seiner Arbeiten bis zum 10. Februar zu sehen. </font><font color="#aaa">(11. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/shinichi-tsuchiyaaufgetuermte-stadtbilder/">Shinichi Tsuchiya:Aufgetürmte Stadtbilder</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/08/satelliten-fotografieeinzigartiger-blickwinkel/">Satelliten-Fotografie:Einzigartiger Blickwinkel</a></b><br /><font size="2">Die Welt aus der "Sicht" von Satelliten: Die Ausstellung"Das Auge des Himmels" im Gasometer Oberhausen wird bis November 2008 verlängert. Sie bietet Fotos von Mutter Erde aus einer Perspektive, die kein Amateurfotograf je haben wird - vorerst. </font><font color="#aaa">(8. Januar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pixelmator 1.1 im Test &#8211; Es muss nicht immer PS sein</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 06:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/</guid>
		<description><![CDATA[Mit "Pixelmator" haben zwei junge englische Entwickler im letzten Jahr den gängigen Bildbearbeitungs-Programmen am Mac den Kampf angesagt. Jetzt gibt es bereits Version 1.1. Zeit für ein vorläufiges Resumée.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit &#8220;Pixelmator&#8221; haben zwei junge englische Entwickler im letzten Jahr den gängigen Bildbearbeitungs-Programmen am Mac den Kampf angesagt. Jetzt gibt es bereits Version 1.1. Zeit für ein vorläufiges Resumée.</h4>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/pixelmator-fullscreen-1.jpg"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/pixelmator-fullscreen-1-small.jpg" width="450" height="281"  alt="Pixelmator Photoshop PainstShopro iPhoto Konkurrenz Bildbearbeitung" /></a><br />
<em>Pixelmator 1.1: Als Alltagswerkzeug herausragend (Klick für Vollansicht)</em></p>
<p align="center">
<p>Die Nachricht verbreitete sich im letzten Jahr wie ein Lauffeuer in den Foren der bildbearbeitenden Mac-Gemeinde: Eine neue Software sei kurz vor der Markteinführung. Schnell, komfortabel, anders&#8230; und vor allem eins: Günstig.</p>
<p>Der Name: Pixelmator. Dazu noch ein griffiger Untertitel: &#8220;Image editing for the rest of us…&#8221; &#8211; Bildbearbeitung für uns andere. Allein der Slogan suggeriert schon eine gewisse Unzufriedenheit mit den am Markt befindlichen Konkurrenzprodukten&#8230; und das sind nicht wenige.</p>
<p><span id="more-1201"></span></p>
<p>Sicher erwartet für knapp 50 Euro niemand eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Photoshop, aber vielleicht kann man der abgespeckten &#8220;Elements&#8221;-Version das Wasser reichen, die preislich ja sogar noch höher liegt.</p>
<p>Wer sich einen Mac kauft, hat Erwartungen. Abgesehen vom Design und der Funktionalität bringt der Mac ja schon von jeher eine gewisse Affinität zum (Foto-) Grafischen mit. Etliche Werbespots versprechen einen schnellen Start, und eigentlich solle der Mac ja schon beim Kauf mit sämtlicher Software des täglichen Bedarfs ausgestattet sein. Das ist er auch größtenteils, für die Fotografen kommt hier das altbewährte iPhoto zum Einsatz, das jedoch mehr eine Fotoverwaltung denn -bearbeitung ist.</p>
<p>Die &#8220;großen&#8221; Macs wurden früher noch immer mit dem &#8220;<a href="http://www.lemkesoft.de/">Grafikkonverter</a> &#8221; ausgeliefert, einer durchaus ernstzunehmenden und sehr umfangreichen Software, die den meisten Ansprüchen gerecht wurde. Nur sind diese Zeiten auch schon lange vorbei.</p>
<p>Was also tun wenn alle Fotos ordentlich in der iPhoto Bibliothek liegen und die rudimentären Bearbeitungsfunktionen desselben nicht mehr ausreichen? Photoshop Elements ist preislich &#8220;mal eben so&#8221; nicht wirklich attraktiv, Gimp zu kompliziert, der Rest nicht wirklich mac-like&#8230;</p>
<p>Diese Lücke versucht Pixelmator nun zu schließen &#8211; und macht sich dabei gar nicht schlecht.</p>
<p align="center"><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/pixelmatorsonnenschein.jpg"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/pixelmatorsonnenschein-small.jpg" width="450" height="310"  alt="Pixelmator Sonnenschein Mac Bildbearbeitung Photoshop-Konkurrenz" /></a> <em><br />
Mit Pixelmator geht die Sonne auf. (Foto: © Juri Gottschall)</em></p>
<p>Zunächst fällt das durchweg gut gestaltete und in &#8220;modischem&#8221; schwarz gehaltene Interface auf. Als langjähriger Photoshop-Anwender finde ich mich sofort zurecht. Die Werkzeugleiste gleicht dem großen Vorbild bis ins Detail, ebenfalls die verschiedenen Paletten wie Ebenen, Farben etc.<br />
Ein Blick in die technischen Daten verrät umfangreiche Funktionen. Die Liste der unterstützten Dateiformate ist beeindruckend, auch alle anderen wichtigen Werkzeuge scheinen vorhanden. Inklusive Farbkorrekturen, Ebenenmasken, sowie sämtlichen Pinseln/Stempeln.</p>
<p>Pixelmator integriert sich gut ins System. So kann mit dem &#8220;Foto-Browser&#8221; direkt auf die iPhoto-Bibliothek zugegriffen werden, was das Programm einmal mehr zu einer Ergänzung statt einer Alternative macht. Ebenfalls lässt sich die eingebaute Kamera der neuen Macs direkt ansprechen. Wofür diese Funktion allerdings in der Praxis gebraucht wird, erschließt sich mir nicht.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2008/01/10/pixelmator-11-im-test-es-muss-nicht-immer-ps-sein/pixelmator-flash.jpg"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/pixelmator-flash-small.jpg" width="450" height="311"  alt="pixelmator flash Photoshop Konkurrenz Bildbearbeitung Blitz" /></a> <em><br />
&#8220;Flash&#8221; in Pixelmator. Vielleicht eine hübsche Alternative zu den altbekannten Adobe&#8217;schen Blendenflecken ? (Foto: © Juri Gottschall)</em></p>
<p>Wer sich schon länger mit der digitalen Bildbearbeitung beschäftigt, wird sich aufgrund der &#8220;schicken&#8221; Oberfläche und der schön gestalteten Icons beim ersten Start des Programms ein bisschen an die 90er Jahre erinnert fühlen, als &#8220;Kais Power Tools&#8221; den Markt mit gut aussehender Software bestimmten und den Standard für Filter und Effekte neu definierten.</p>
<p>Diese Assoziation wird beim Aufruf des &#8220;Filter&#8221;-Menüs noch stärker. Was dem Benutzer hier an Verzerrung, Transformation und &#8220;Special-Effects&#8221; geboten wird ist beeindruckend. Die Bedienung weckt den Spieltrieb und auch eine gewisse Rührung. So liebevoll animiert und bis ins kleinste Detail originell sind die Funktionen.</p>
<p>Wer einen halbwegs aktuellen Mac sein Eigen nennt, wird über die Geschwindigkeit der Filter überrascht sein. Da die meisten Funktionen auf Apples &#8220;Core-Image&#8221;-Technologie basieren, werden die Berechnungen von der Grafikkarte fast unbemerkt und in Echtzeit durchgeführt. Das fördert den Spaß und die Lust zu experimentieren natürlich noch mal gewaltig.</p>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/bild-4.jpg" width="270" height="412"  alt="Bild 4" /><br /><br />
<em>Import einer .psd-Datei: Sämtliche Ebenen und Masken bleiben erhalten (Foto: © Juri Gottschall)</em></p>
<p>Aber auch die &#8220;ernsthaften&#8221; täglichen Aufgaben bewältigt das Programm ohne Schwierigkeiten. Bilder skalieren, hier und da kleine Retuschen durchführen oder schnell mal mehrere Bilder ineinander kopieren stellt alles kein Problem dar. Auch der Export in die verschiedenen Formate funktioniert schnell und problemlos.</p>
<p>Wer viel mit Photoshop-Dateien zu tun hat, wird sich freuen, dass selbst umfangreiche Dokumente fehlerfrei gelesen werden können. Inklusive sämtlicher Ebeneneinstellungen.</p>
<p>Nach einigem Experimentieren fallen mir nur wenige Schwächen auf. So hat die Software bei größeren Dateien Probleme, die Geschwindigkeit fällt spürbar ab. Ein Raw-Bild aus meiner Nikon D70 ließ sich zwar problemlos öffnen, die Navigation innerhalb der Datei hat aber die ein oder andere &#8220;Denkpause&#8221; provoziert. Außerdem fehlen mir die Möglichkeiten mit Text bzw. Schrift zu arbeiten. Da Pixelmator hier nur auf die OS X-eigene Schriftpalette zurückgreift, sind nur die nötigsten und einfachsten Manipulationen möglich.</p>
<p>Dennoch macht es Spaß mit Pixelmator zu arbeiten. Die Bedienung ist einfach und zuverlässig und alle Werkzeuge tun, was man von ihnen erwartet. Natürlich fehlen dem Programm einige vemeintliche &#8220;Profi-Funktionen&#8221;, wie ordentliche Gradationskurven oder die Unterstützung von CMYK-Bildern, aber das lässt sich anhand des günstigen Preises wohl verschmerzen und sollte auch nicht Aufgabe eines simplen Tools &#8220;for the rest of us&#8221; sein.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Für die täglichen, kleinen Arbeiten stellt Pixelmator aber auf jeden Fall eine gute Alternative zu den alten Bekannten dar und ist für eine Version 1.1 schon erfreulich umfangreich und zuverlässig. Man darf gespannt sein, was die nächsten Versionen bringen werden.</p>
<p>Ich werde das Programm trotz genügend Alternativen auf meiner Festplatte behalten und es einfach aus Spaß und Freude hin und wieder starten, um damit herumzuspielen. Allen anderen sei der ausführliche Test der Demoversion ebenfalls empfohlen.</p>
<p>Offizielle Webseite: <a href="http://www.pixelmator.com/">Pixelmator</a></p>
<p>Deutsche Version: <a href="http://www.danholt.de/pixelmator/index.html">Pixelmator deutsch</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/06/portrait-professional-max-60-entgleiste-gesichtszuege-einfangen/">Portrait Professional Max 6.0 Entgleiste Gesichtszüge einfangen</a></b><br /><font size="2">Wirklich schöne Portraits sind eine Wissenschaft für sich - Models schminken sich aufwendig vor den Aufnahmen. Wer Normalbürger aufnimmt, schminkt teils mit Photoshop nach. "Portrait Professional" versucht, es dem Portrait-Fotografen einfacher zu machen. </font><font color="#aaa">(6. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/03/test-colorvision-spyder2express-iiii-ein-mausklick-zur-kalibrierung/">Test Colorvision Spyder2express II/II: Ein Mausklick zur Kalibrierung</a></b><br /><font size="2">Monitorkalibration für Anfänger: Das Komplett-Paket Spyder2express von Colorvision macht die Farbkorrektur des Bildschirms zum Kinderspiel. </font><font color="#aaa">(3. November 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/02/test-colorvision-spyder2express-iii-monitorkalibration-version-light/">Test Colorvision Spyder2express I/II: Monitorkalibration, Version light</a></b><br /><font size="2">Monitorkalibration für Anfänger: Das Komplett-Paket Spyder2express von Colorvision macht die Farbkorrektur des Bildschirms zum Kinderspiel. </font><font color="#aaa">(2. November 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jim Rakete: Die schöne Schlichtheit</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 13:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jim Rakete fotografiert seit Jahrzehnten die Größen der deutschen Szene: Der Bildband "1/8sec" zeigt neue Fotografien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Jim Rakete fotografiert seit Jahrzehnten die Größen der deutschen Szene: Der Bildband &#8220;1/8sec&#8221; zeigt neue Fotografien.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/rakete-18-648.jpg" width="270" height="350"  alt="Jim Rakete" align="left" hspace="5" vspace="5"/></p>
<p>Es gibt wohl kaum ein bekanntes deutsches Gesicht, das er noch nicht vor seiner Kamera hatte. Seit Jahren portraitiert Jim Rakete die großen und kleinen Berühmtheiten auf seine ganz individuelle Weise.</p>
<p>Stets in schwarz-weiß, stets ungeschminkt und auf das Wesentliche reduziert, sind uns viele seiner Bilder bewusst oder unbewusst begegnet. Für dieses Buch mussten die Modelle stillstehen: Eine Achtelsekunde pro Aufnahme.</p>
<p>Durch seine ganz eigene Arbeitsweise, die Menschen so zu portraitieren wie sie wirklich sind, wirken seine Bilder immer wieder aufs neue eindringlich und intensiv.</p>
<p><span id="more-1205"></span></p>
<p>Der 1951 geborene Berliner begann schon früh sich für die Fotografie zu begeistern. Bereits als 16-Jähriger verkaufte er die Fotos, die er bei seinen Streifzügen durch die Stadt machte, an Agenturen und Zeitungen. Mit 17 verließ er die Schule, um sich fortan nur noch dem Fotografieren zu widmen. So gründete er 1977 in Berlin die heute legendäre Agentur &#8220;Fabrik&#8221;. In den folgenden Jahren spezialisierte er sich mehr und mehr auf die Musikfotografie und zeichnete sich nicht nur für die Plattencover unzähliger deutscher Stars verantwortlich, sondern übernahm auch gleich noch deren Management.</p>
<p>Nach seinem erfolgreichen Ausflug ins Musikgeschäft kehrte Rakete (der &#8211; nebenbei erwähnt &#8211; wirklich so heißt) zur Fotografie zurück und wurde zu einem der begehrtesten Portraitfotografen des Landes. So entwickelte er auch seinen ganz eigenen Stil, der seinen Arbeiten den großen Wiedererkennungswert gibt: Fast immer schwarz-weiß, mit offener Blende und sehr direkt portraitiert er die großen Gesichter aus Kunst, Musik, Film und Politik.</p>
<p>Während sich andere Fotografen in den letzten Jahren immer mehr zur Digitaltechnik bekannten, ist der Purist Rakete heute noch ein strikter Verfechter des analogen Films. Neben dem Verzicht auf jede Form der Nachbearbeitung und Manipulation kommen seine Bilder auch ohne große Inszenierung, Styling und Licht aus. So intensiviert der Künstler die Beziehung zwischen Modell und Fotograf auf ein Maximum.</p>
<p>In diesen Tagen erscheint nun ein Bildband mit neuen Bildern von Jim Rakete, in dem er dieses Konzept noch weitergeführt hat. Alle Fotos sind mit einer alten Plattenkamera aufgenommen, die schon aufgrund ihrer Konstruktion sehr viel Purismus und Geduld verlangt. So muss das Modell besonders stillhalten, der Moment des Entstehens des eigentlichen Bildes verlängert sich: auf eine Achtelsekunde.</p>
<p>Die meisten der erstmalig veröffentlichten neuen Bilder entstanden 2007 im Rahmen der Vorbereitung für eine Ausstellung, die im Frühjahr diesen Jahres in Berlin stattfinden wird.</p>
<p>Jim Rakete &#8211; 1/8sec.<br />
Schirmer/Mosel<br />
272 Seiten, 68 Euro</p>
<p>Zu beziehen am dem 10. Januar im Buchhandel.</p>
<p>Webseite: <a href="http://schirmer-mosel.germanartbooks.de">Schirmer/Mosel</a><br />
Webseite: <a href="http://www.jimrakete.de/">Jim Rakete</a> (leider grade nicht online)</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/29/neil-leifer-sportfotograf-ballet-in-the-dirt/">Neil Leifer, Sportfotograf Ballet In The Dirt</a></b><br /><font size="2">Der US-Sportfotograf Neil Leifer hat bei Taschen "Ballet In The Dirt", ein Buch mit Fotos aus "dem goldenen Zeitalter des US-Sports" veröffentlicht. Beeindruckende Bilder mitsamt Schilderung ihrer Entstehung - etwa dank Linsen mit 2000mm Brennweite (siehe Ende dieses Artikels). </font><font color="#aaa">(29. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/09/07/hans-und-grete-gingen-in-den-untergrund/">Hans und Grete gingen in den Untergrund</a></b><br /><font size="2">Der Deutsche Herbst vor 30 Jahren – Schrecken und Trauma bis heute. Von Astrid Proll, Aktivistin der ersten Generation der Roten Armee Fraktion, gibt es einen Bildband: Hans und Grete, Bilder der RAF 1967 – 1977. </font><font color="#aaa">(7. September 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/08/31/democratic-book-29/">Democratic Book #29Ein Staudamm und was er brachte</a></b><br /><font size="2">Die Nummer 29 – der neueste Band von Democratic Books, handelt vom großen Staudamm in China und wie dieser das Leben der Menschen dort veränderte. Ein Foto-Essay von Steven Benson. </font><font color="#aaa">(31. August 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Denis Darzacq: Der Fall als Gefühl der Dringlichkeit</title>
		<link>http://fokussiert.com/2008/01/04/denis-darzacq-der-fall-als-gefuehl-der-dringlichkeit/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2008/01/04/denis-darzacq-der-fall-als-gefuehl-der-dringlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 07:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der französische Fotograf Denis Darzaqc friert die Bewegung ein. "Der Fall" ist eine Serie unterhaltsamer Dokumentaraufnahmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der französische Fotograf Denis Darzaqc friert die Bewegung ein. &#8220;Der Fall&#8221; ist eine Serie unterhaltsamer Dokumentaraufnahmen.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/01/photo091.jpg" width="450" height="360"  alt="" /><br /></p>
<p>Schon im vergangenen Jahr machte Denis Darzaqc auf sich aufmerksam, als er im April den &#8220;World Press Foto Award&#8221; in der Kategorie &#8220;Kunst und Unterhaltung&#8221; gewann. Dabei wird ihm diese Kategorie gar nicht wirklich gerecht, seine Bilder haben viel mehr dokumentarischen als unterhaltenden Wert. Wenn auch auf eine sehr künstlerische Art und Weise.</p>
<p><span id="more-1152"></span></p>
<blockquote><p>
  &laquo;Ich fragte einige athletisch aussehende Männer, ob sie für mich in den neutralen Hintergrund springen könnten. Es ist nicht zu sehen, wo die Bilder gemacht wurden, ob nun in einer armen oder reichen Gegend oder vielleicht sogar in London, Berlin oder Paris.&#8221;
</p></blockquote>
<p>
Mit diesen Worten beschreibt der französische Künstler seine Arbeit &#8220;La Chute&#8221; (Der Fall), die jetzt in vollem Umfang zusammen mit weiteren Serien auf seiner Webseite zu sehen ist. Dabei greift er immer wieder die selben Elemente auf, überall begegnen dem Betrachter fallende, gradezu schwebende Menschen an alltäglichen Orten. Die Unwirklichkeit, die diesen Bildern innewohnt, ist allgegenwärtig und faszinierend. So sind die Arbeiten Darzaqcs ein sehr gelungenes Beispiel dafür, dass Dokumentation und Reportage nicht ohne Ästhetik und hohes künstlerisches Niveau auskommen muss. Neben den &#8220;fallenden Menschen&#8221; zeigt der Künstler auf seiner Webseite auch noch eine Auswahl an Portraits und anderen Motiven.</p>
<p>Webseite: <a href="http://denis.darzacq.revue.com/portfolios.shtml">Denis Daszacq</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/03/leserbilder-in-der-profi-kritiktotgeblitzt/">Leserbilder in der Profi-Kritik"Totgeblitzt"</a></b><br /><font size="2">Haustiere zu fotografieren, namentlich solche in Käfigen, ist eine schwierige Sache - ganz besonders mit einer Kompaktkamera. </font><font color="#aaa">(3. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/01/02/leserbilder-in-der-profi-kritikmehr-meer/">Leserbilder in der Profi-KritikMehr Meer...</a></b><br /><font size="2">Der erste Blick aufs Meer: Ein erhebender Moment - aber dem Bild fehlt ein echter Anker für den Blick, meint fokussiert-Kritiker Robert Fishman. </font><font color="#aaa">(2. Januar 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/12/31/leserbilder-in-der-profi-kritikflache-felsen/">Leserbilder in der Profi-KritikFlache Felsen</a></b><br /><font size="2">Harsches Licht kann imposante Landschaften auf Fotos geradezu einebnen. Berge und Felsen brauchen ausserdem einen Grössenbezug, meint fokussiert-Kritiker Robert B. Fishman. </font><font color="#aaa">(31. Dezember 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hönemann / Meese Künstler unter sich</title>
		<link>http://fokussiert.com/2007/12/07/hoenemann-meese-kuenstler-unter-sich/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 09:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Hönnemann fotografiert Jonathan Meese - zu sehen ab dem 21. Dezember in Hamburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Peter Hönnemann fotografiert Jonathan Meese &#8211; zu sehen ab dem 21. Dezember in Hamburg</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/12/popup.jpg" width="210" height="290"  alt="" /><br /></p>
<p>Schon seit einigen Jahren präsentiert das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zum Jahreswechsel Fotografieausstellungen. Die diesjährige scheint aber eine ganz Besondere zu werden.</p>
<p>Peter Hönnemann, seines Zeichens Fotograf, und der junge Maler und Aktionskünstler Jonathan Meese trafen in drei außergewöhnlichen Fotosessions aufeinander.</p>
<p><span id="more-961"></span></p>
<p>Jeweils 24 Stunden verbrachten sie in intensiver Gemeinschaft. Das Ziel sich gegenseitig völlig aufeinander einzulassen und den Betrachter an einem Schaffensprozess zweier Ausnahmekünstler teilhaben zu lassen, zeigt sich in den 100 großflächigen Fotografien, die ab dem 21. Dezember für vier Wochen in Hamburg zu sehen sind.</p>
<p>Hönnemann portraitiert seinen Partner aus den verschiedensten Blickwinkeln. So dominiert nicht die klassische Fotografie, es wird sich verkleidet, Theater gespielt und mysteriöse Wesen werden erschaffen. Der Betrachter wird Zeuge dieser Entwicklung und dieses außergewöhnlichen Experiments, nur selten kann Authentizität und Purismus deutlicher erlebt werden als hier.</p>
<p>Besonderen Wert legen die Künstler auch darauf, dass die Fotografien ohne jede digitale Hilfe entstanden. Ein weiterer Beweis für die &#8220;Echtheit&#8221; und den direkten Charakter der ausgestellten Portraits.</p>
<p>Begleitet wird die Ausstellung von einer Dokumentation des Filmemachers Peter Sempel, der bei den 24stündigen Fotosessions mit der Kamera dabei war.</p>
<p>24 h Jonathan Meese fotografiert von Peter Hönnemann 21. Dez. 2007 &#8211; 27. Jan. 2008</p>
<p><a href="http://mkg-hamburg.de/">Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg</a><br />
Steintorplatz 20099 Hamburg</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/12/05/lynn-blodgett-der-manager-und-die-obdachlosen/">Lynn Blodgett: Der Manager und die Obdachlosen</a></b><br /><font size="2">Lynn Blodgett leitet eigentlich eine große Firma. Nebenher fotografiert er und produziert Fotobücher. Zum Beispiel <span style="font-style: italic;">Finding Grace</span> – Portraits amerikanischer Obdachloser. </font><font color="#aaa">(5. Dezember 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/12/02/aino-kannistofinnische-inszenierungen/">Aino Kannisto: Finnische Inszenierungen</a></b><br /><font size="2">Die Bilder der finnischen Fotografin Aino Kannisto wandern quer durch Deutschland von einer Galerie zur nächsten. Bis zum 6. Januar 2008 werden sie nun im baden-württembergischen Schwäbisch Hall gezeigt. </font><font color="#aaa">(2. Dezember 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/30/gregory-colbert-der-mit-den-elefanten-spricht/">Gregory Colbert – Der mit den Elefanten spricht</a></b><br /><font size="2">In Gregory Colberts Welt sprechen die Elefanten zu den Menschen und die Menschen zu den Tieren. Der kanadische Fotograf und Filmemacher arbeitet bereits seit 1992 an seinem einzigartigen Projekt namens &laquo;Ashes and Snow&raquo;. </font><font color="#aaa">(30. November 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lawrence Schiller: Monroe nackt und andere Schätze</title>
		<link>http://fokussiert.com/2007/11/25/lawrence-schiller-nackte-monroe-und-andere-schaetze/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 08:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Münchner Galerie "f 5,6" zeigt erstmalig die Fotografien von Lawrence Schiller: Unter anderem Marylin Monroe, nackt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Münchner Galerie &#8220;f 5,6&#8243; zeigt erstmalig die Fotografien von Lawrence Schiller: Unter anderem Marylin Monroe, nackt.</h4>
<p align="center"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/11/image-216.jpg" width="429" height="295"  alt="Image" /><br /><br />
<em>Lawrence Schiller: Color 3 Frame 18, 1962</em></p>
<p>Schon immer waren Fotos von Marilyn Monroe etwas besonderes. Selbst 45 Jahre nach ihrem Tod haben sie nicht an Bedeutung verloren: Immer wieder tauchen neue Bilder auf, die einst auf Titelblättern großer Magazine prangten, um dann für Jahrzehnte zu verschwinden.</p>
<p>Erst vor einigen Jahren sorgte eine Marilyn-Ausstellung der &#8220;verlorenen&#8221; Fotografien von Bert Stern für Aufsehen, nun werden die Bilder von Lawrence Schiller aus der Versenkung geholt.</p>
<p><span id="more-902"></span></p>
<p>Der Amerikaner Schiller galt in den Sechzigerjahren als einer der populärsten und gefragtesten Fotografen weltweit. Die Monroe fotografierte er zwei Mal: 1960 und 1962, kurz vor ihrem Tod. Und wie alle anderen, die mit ihr zusammengearbeitet haben, war auch er begeistert von ihrer Art, ihrer Präsenz vor der Kamera und ihrer Natürlichkeit. So entstanden die ersten Aufnahmen auf denen Marilyn ganz nackt zu sehen war: In der damaligen Zeit ein Skandal.</p>
<p>Den Bildern sieht man den Spaß an, den Fotograf und Model miteinander hatten. Ungezwungen, entspannt, geradezu kindlich fröhlich agiert die große Monroe vor Schillers Kamera. Das gute Verhältnis zwischen den beiden ist nicht zu übersehen.</p>
<blockquote><p>&laquo;Marylin war scheu und unsicher. Wenn die Kameras rollten, ob still oder laufen, erwachte sie zum leben. Das &laquo;dumme Blondchen&laquo; war eine komplette Performance. Sie konnte es an- oder ausstellen. Ich erinnere mich, dass ich einmal mit ihr vom Parkplatz in die Garderobe lief. Sie hatte so eine übergroße schwarz-weiße Strickjacke an. Ihre Stimme war sehr leise und wir redeten darüber, was sie am Nachmittag so unternehmen wollte. Ein paar Typen kamen um die Ecke gebogen und liefen auf uns zu. Mit einem Schlag wurde sie zur Marylin Monroe, dem &laquo;dummen Blondchen. Ihre Schultern und ihr Gesicht veränderten sich, und als sie vorbei liefen, drehte sie ihr Gesicht über ihre Schulter und lächelte ihr berühmt kokettes Lächeln – sie spielte ihnen zu, denn sie wusste, sie wollten die &laquo;Marylin Monroe&laquo; sehen. Aber im richtigen Leben war Marylin nicht das sexy dumme Blondchen ihrer Filme. Sie war eine professionelle Geschäftsfrau. Sie wusste, um was es ging; sie wurde von genug Lastern in ihrem Leben überfahren und hatte überlebt&laquo;</p></blockquote>
<p align="center"><em><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/11/image-217.jpg" width="430" height="292"  alt="Image" /><br /><br /></em><em>Lawrence Schiller: Roll 9 Frame 26, 1962</em></p>
<p>Jedoch beschränkt sich Schillers fotografisches Werk nicht nur auf Marilyn, sondern erstreckt sich auf eine Reihe der bedeutendsten Persönlichkeiten der damaligen Zeit. Richard Nixon, Alfred Hitchcock, Mohammed Ali und alle anderen gehören zu seinem Repertoire. Dabei war Schiller nie ein klassischer Portraitfotograf, vielmehr erwischte er die wichtigen Menschen zur rechten Zeit am rechten Ort.</p>
<p>Noch auf dem Höhepunkt seines Schaffens beendete Schiller in den Siebzigern sein fotografisches Arbeiten. Er begann zu schreiben, nahm sich später der Filmerei an und wurde auch dort erfolgreich.</p>
<p>Erst jetzt, 30 Jahre nach den letzten Bildern, hat er begonnen, sein Archiv aufzuarbeiten. So werden die Schätze der damaligen Zeit nun erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</p>
<p>Auf einer großen Tour sind seine Fotografien nun in der renommierten Münchner Galerie &#8220;f 5,6&#8243; angekommen, wo sie noch bis zum 19. Januar gezeigt werden. Beeindruckende Aufnahmen einer aufregenden Zeit.</p>
<p><a href="http://www.f5komma6.de">Galerie f5,6</a><br />
Ludwigstr.7<br />
80539 München<br />
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11-19 Uhr Samstag 11 &#8211; 15 Uhr</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/17/miyamato-sugimoto-araki-aktuelle-japanische-fotografie/">Miyamato, Sugimoto, Araki Aktuelle japanische Fotografie</a></b><br /><font size="2">Japanische Fotografie kennzeichnen Konzentration und Reduktion statt Opulenz und Bombast. Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt drei Vertreter dieser zeitgenössischen Richtung bis März 2008. </font><font color="#aaa">(17. November 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/14/flickr-perlen-yonatan-zur/">Flickr-Perlen: Yonatan Zur</a></b><br /><font size="2">Es gibt sie, die fotografischen Perlen auf Flickr. Yonatan Zur zum Beispiel. </font><font color="#aaa">(14. November 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/11/13/jonathan-torgovnik-portrait-des-jahres-joseline-ingabire/">Jonathan Torgovnik Joseline Ingabire</a></b><br /><font size="2">Der israelische Fotograf Jonathan Torgovnik, 38, hat das Portrait des Jahres 2007 geschossen - gemäss der britischen <em>National Portrait Gallery</em> . Das Bild zeigt Joseline Ingabire, ein Vergewaltigungsopfer aus Ruanda, zusammen mit ihren Töchtern. </font><font color="#aaa">(13. November 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Taryn Simon Die geheime Gesellschaft</title>
		<link>http://fokussiert.com/2007/10/30/taryn-simon-die-geheime-gesellschaft/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2007/10/30/taryn-simon-die-geheime-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 15:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die amerikanische Fotografin Taryn Simon fasst jene Geschichten in Bilder, die wir nicht sehen möchten. Bis Januar zu sehen in Frankfurt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die amerikanische Fotografin Taryn Simon fasst jene Geschichten in Bilder, die wir nicht sehen möchten. Bis Januar zu sehen in Frankfurt.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/tarynsimon-nuclearwaste.jpg" width="450"  alt="" /><br /><br />
<em>Taryn Simon: Strahlender Endlager-Atommüll.</em></p>
<p>Wir haben bereits auf <a href="http://fokussiert.com/2007/10/01/zweimal-junge-amerikanische-fotografie/">die Ausstellung hingewiesen,</a> wollen Taryn Simon und ihren versteckten Geschichten aber noch ein weiteres Posting widmen: Sie fotografiert verstörende Szenen und unwirkliche Wahrheiten der westlichen Gesellschaft. Auf einer Fotografie eine kranke Frau, die in Wirklichkeit eine Schauspielerin ist &#8211; sie testet, ob Ärzte die richtigen Diagnosen stellen. Ein Mann hat grade im Rahmen eines Sterbehilfeprogramms ein tödliches Medikament bekommen &#8211; Simon portraitiert ihn.</p>
<p><span id="more-776"></span></p>
<p>Den &#8220;Amerikanischen Index des Verborgenen und Fremdartigen&#8221; nennt die Künstlerin Simon ihre Werke, für die sie die entlegensten und ausgefallenste Orte ihres Landes bereist. Sie fotografiert in Forschungslabors und bei militanten politischen Gruppierungen. Für die Genehmigungen ihrer Fotos kämpft sie jahrelang, und selbst dann muss sie sich noch an die absurdesten Bedingungen halten. So fotografierte sie zum Beispiel die Atombrennstäbe in einem Lager für Atommüll.</p>
<blockquote><p>&#8220;Als Fotografin war ich besessen von diesem einzigartigen blauen Licht, das durch radioaktive Strahlung entsteht, die den Zentimeter dicken Stahlmantel der Kapseln durchdringt&#8221;</p></blockquote>
<p>Simons Fotos sind ästhetische Bilder, niemals geschmacklos oder enthüllend. Unheimlich und beängstigend werden ihre Fotografien erst, wenn die Fotografin die Geschichten dazu erzählt. Wie die eines vermeintlichen Gefangenenlagers, dessen Insassen ein Vermögen dafür bezahlen, schlecht behandelt zu werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Für ein Wochenende leiden sie unter Schlafentzug. Dauernd heißt es: Aufstehen, niederknien! Sie bekommen nichts zu essen, kein Wasser. Für viele Leute ist das eine Art Fetisch. Aber es gibt auch andere: Die haben einen Freund oder Verwandten verloren, der in Kriegsgefangenschaft gestorben ist. Und jetzt wollen sie selber erleben, was er durchmachen musste.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ihre Motive wählt sie anhand ihrer eigenen Ängste und Unsicherheiten aus. So recherchiert sie monatelang nach unheimlichen Geschichten, deckt Skandale auf und bemüht sich zum Teil jahrelang darum, sie fotografieren zu dürfen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich will wissen, was mir Angst macht. Seit dem 11. September ist jede Art von Information sehr angstbestimmt. Bei allem, was man liest, hat man das Gefühl, dass es keine tatsächliche Wahrheit dahinter gibt, dass es nur um die Verbreitung von Angst geht. Ich will also ganz einfach hingehen und direkt persönlich erfahren, was passiert.&#8221;</p></blockquote>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/tarynsimon-playboy.jpg" width="600" height="465"  alt="" /><br /></p>
<p>Aber nicht nur die erschütternden und tragischen Geschichten dokumentiert Simons in ihren Bildern. Manchmal sind es auch nur Kuriositäten, die sie der Welt nicht vorenthalten kann. So entdeckte sie eine Blindenausgabe (!) des Playboy und kämpfte ewig darum, eben dieses Heft im Playboy-Hauptquartier ablichten zu dürfen.</p>
<p>Taryn Simons Fotografien tragen den Betrachter an die merkwürdigsten Orte und lassen Dinge ans Licht treten, die wahrscheinlich besser im Dunkeln geblieben wären. Die Fotografien enthüllen eine Ebene unserer Gesellschaft, von der wir sicher nicht gedacht hätten, dass sie überhaupt existiert.</p>
<p>Ihre Bilder sind noch bis zum 20. Januar 2008 im <a href="http://www.mmk-frankfurt.de/">Museum für Moderne Kunst</a> in Frankfur<font color="red">t</font> zu sehen.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.tarynsimon.com/">Taryn Simon</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/24/best-of-5000-kilometer-deutschland/">Best of 5000 Kilometer Deutschland</a></b><br /><font size="2">Der Berliner Fotograf Lars Borges ist 5000 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland gefahren, auf den Spuren eines US-Reiseführers. </font><font color="#aaa">(24. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/23/gute-aussichten-auf-junge-deutsche-fotografie/">"Gute Aussichten" auf junge deutsche Fotografie</a></b><br /><font size="2">Am 26. Oktober eröffnet in Köln im "Forum für Fotografie" die Ausstellung von "gute aussichten – junge deutsche fotografie 2007/2008". </font><font color="#aaa">(23. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/21/edward-steichen-retrospektive-in-paris/">Edward Steichen: Retrospektive in Paris</a></b><br /><font size="2">Im Jeu de Baume in Paris ist bis 30. Dezember eine Retrospektive des Fotopioniers Edward Steichen zu sehen. </font><font color="#aaa">(21. Oktober 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Troy Paiva &#8211; Lost America: Die Magie der Dunkelheit</title>
		<link>http://fokussiert.com/2007/10/25/die-magie-der-dunkelheit/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2007/10/25/die-magie-der-dunkelheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 10:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA["Lost America" zeigt anhand gelungener Nachtfotografie, dass in der Dunkelheit manchmal die besten Motive warten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8220;Lost America&#8221; zeigt anhand gelungener Nachtfotografie, dass in der Dunkelheit manchmal die besten Motive warten.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/b02.6.jpg" width="450" height="300"  alt="Lost America NAchtfotografie" /><br /></p>
<p>Nachtfotografie ist ein bekanntes und normalerweise relativ beschränktes Feld. Fast jeder hat schon einmal in der Dunkelheit vorbeifahrende Autos fotografiert und sich über die Lichtkegel gefreut, die die Rücklichter hinter sich herziehen. Auch hat sich jeder halbwegs ambitionierte Fotograf auch schon einmal am Sternenhimmel oder <a href="http://fokussiert.com/2007/10/16/mondfotografie-iii-die-vertrackte-silberscheibe/">Mond</a> versucht und so die &#8220;klassischen&#8221; Nachtszenen irgendwie auf einer Fotografie verewigt. Meist beschränken sich unsere nächtlichen Fotografieversuche aber auch auf diese altbekannten Motive &#8211; Weitergehendes bleibt uns oft verborgen.</p>
<p><span id="more-719"></span></p>
<p>Nun ist Fotografie (&#8220;Lichtmalerei&#8221;) als Spiel mit dem Licht definiert &#8211; in Dunkelheit zu fotografieren ist demnach ein pardox. Aber grade die dunklen Szenen und zwielichtigen Beleuchtungssituationen geben oft hochinteressante Perspektiven und Stimmungen preis, die bei Tageslicht höchst unspektakulär gewesen wären.</p>
<p>Ein schönes Beispiel gelungener Nachtfotografie ist die Webseite <a href="http://www.lostamerica.com">Lost America</a> . Der amerikanische Künstler Troy Paiva hat sich darauf spezialisiert, in Dunkelheit (oder Dämmerung) verlassene Gegenden, Gebäude und andere &#8220;zwielichtige&#8221; Motive zu fotografieren. So zeigt er auf seinen Seiten eine Vielzahl seiner interessanten Arbeiten.</p>
<p>Dabei hat er im Laufe der Jahre seine höchsteigene Technik entwickelt. Neben der bekannten (und notwendigen) Langzeitbelichtung setzt er durch gezielte Lichtimpulse Akzente im vorhandenen Licht. So wird der Mond als alleinige Lichtquelle abgelöst und farbige Blitzlichter bestimmen die Szenerie. Das Ergebnis sind strahlende, bunte Bilder, die nur noch durch ihre unwirkliche Stimmung erahnen lassen dass sie des nachts aufgenommen wurden.</p>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/beth03.5.jpg" width="450" height="450"  alt="" /><br /> </p>
<p>Neben vielen Bildern beschreibt der Fotograf Paiva auf einer <a href="http://www.lostamerica.com/technique.html">eigenen Seite</a> auch detailliert die eingesetzten Techniken und Methoden. Er erklärt nachvollziehbar, welche Kameras und Blitze benutzt werden, wie man bei schlechten Lichtverhältnissen trotzdem gute Bilder schießt und warum trotz völliger Dunkelheit ein ISO 100 Film brauchbarer ist als hochempfindliches Material.</p>
<p>Da nahezu alle seiner neueren Arbeiten ausschließlich digitalen Ursprungs sind, zeigt die Webseite auch eindrucksvoll die Möglichkeiten der Digitalkameras, die auch in einem verhältnismäßig empfindlichen Einsatzgebiet wie der Nachtfotografie dem klassischen Film inzwischen in nichts nachstehen.</p>
<p>Die Webseite &#8220;Lost America&#8221; ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem spannenden Thema der Nachfotografie und zeigt anhand vieler beeindruckender Fotografien die Möglichkeiten, die uns bei Tageslicht oft verschlossen bleiben.</p>
<p>Webseite <a href="http://www.lostamerica.com">Lost America</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/10/noch-mehr-vordergrund/">Noch mehr Vordergrund!</a></b><br /><font size="2">Der Vordergrund kann Hilfsmittel sein oder im Zentrum der Aufnahme stehen - was wohl der Erwartung entspricht. Ein bewusster Bruch dieser Erwartung kann sehr effektvoll sein. </font><font color="#aaa">(10. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/08/11/wenn-der-kleine-prinz-eine-kamera-gehabt-haette/">Wenn der kleine Prinz eine Kamera gehabt hätte...</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(11. August 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/08/10/photoshop-fuer-fortgeschrittene/">Photoshop für Fortgeschrittene</a></b><br /><font size="2">Der ein oder andere mag die Webseite von Greg Apodaca schon kennen, gilt sie doch unter Photoshop-Kennern als Klassiker. </font><font color="#aaa">(10. August 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Modellfotografie Die Liebe zum Detail</title>
		<link>http://fokussiert.com/2007/10/18/modellfotografie-die-liebe-zum-detail/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 12:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Modellfotografie schärft unseren Blick für die kleinen Dinge und ermöglicht Perspektiven, die uns in der lebensgroßen Realität oft verborgen bleiben.<br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Modellfotografie schärft unseren Blick für die kleinen Dinge und ermöglicht Perspektiven, die uns in der lebensgroßen Realität oft verborgen bleiben.<br /></h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/copyshop.jpg" width="450"  alt="" /><br /><br />
<em>Thomas Demand</em></p>
<p>Ganz im Gegensatz zur Fake-Tilt-Shift Fotografie, <a href="http://fokussiert.com/2007/08/09/die-grosse-welt-ganz-klein-oder-andersherum/">die die Wirklichkeit als Modell</a> abbildet, lässt die Modellfotografie die nachgebaute Wirklichkeit in der Fotografie als Realität erscheinen. So werden spannende Blickwinkel möglich, und der Künstler selbst kann &#8220;seine&#8221; gewünschte Welt bauen, bevor er sie ablichtet.</p>
<p><span id="more-677"></span></p>
<p>In der Architektur war die Modellfotografie lange Instrument zur Darstellung von geplanten Bauten. Schließlich kann nur im Modell das Licht und die Wirkung von Farbe, Beleuchtung und Raum wirklichkeitsgetreu simuliert werden &#8211; und die Fotografie hebt das Modell auf die Ebene der Realität. Aber auch in der Kunst hat das Fotografieren von detailliert nachgebauten Modellen seine Stelle gefunden.</p>
<p>Der wohl bekannteste Vertreter dieser Richtung ist Thomas Demand. Er treibt das Spiel mit der Wirklichkeit soweit, dass er die Szenen berühmter Fotos aus Papier nachbaut, um sie dann erneut zu fotografieren und diese Bilder auszustellen. Durch Lichtsetzung und dank seiner unglaublichen Liebe zum Detail ist die Illusion teilweise so perfekt, dass der Betrachter den Unterschied zu den Originalen erst beim zweiten Hinsehen auszumachen vermag. Diese Auseinandersetzung mit dem Motiv schafft für den Künstler eine ganze andere Identifikation mit der abgebildeten Szenerie, entdeckt man doch erst beim händischen (Nach)bau die Details, die einem vorher verborgen blieben.</p>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/bild-1-5.jpg" width="336" height="259"  alt="" /><br /> <br />
<em>Corrie Witt</em> </p>
<p>Aber nicht nur die Reproduktion bekannter Motive, auch die Erschaffung völlig neuer Realitäten bieten erlauben Modelle. So baut die amerikanische Künstlerin Corrie Witt nicht nur ihr eigenes Apartment in Puppenhausgröße nach, sie entwirft auch das Modell ihres künftigen Zuhauses und wird damit zur Architektin ihrer eigenen Visionen, die sie so fotografisch festhalten und präsentieren kann.</p>
<p>Die Modellfotografie lässt uns näher an die Motive herangehen und schafft dem Fotografen einen Freiraum, den er in der wirklichen Größe nie haben würde. Sie ermöglicht neue Perspektiven und schult unseren Blick für die kleinen Details. Außerdem lässt sich ohne großen Aufwand eine Menge über das Verhalten von Blenden und Schärfentiefe lernen.</p>
<p>Und selbst wer nicht gleich seine ganze Wohnung im Miniaturformat nachbauen möchte, sollte sich vielleicht einmal an den kleinen Dingen versuchen. Schnell entstehen so spannende Fotos, die angenehm &#8220;anders&#8221; sind und faszinierende Blicke auf alltägliche Gegenstände und Situationen preisgeben.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.thomasdemand.de">Thomas Demand</a><br />
Webseite: <a href="http://www.corriewitt.com/">Corrie Witt</a></p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/16/filmende-fotografen/">Filmende Fotografen</a></b><br /><font size="2">In einer einzigartigen Kooperation zeigen das Münchner Filmmuseum und das Fotomuseum filmische Werke großer Fotografen. </font><font color="#aaa">(16. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/14/nobelpreise-fuer-fotografie/">"Nobelpreise" für Fotografie</a></b><br /><font size="2">Der aktuelle Preisverleihungs-Marathon geht noch weiter: Am Montag, 15. Oktober, werden in New York die International Photography Awards verliehen – sozusagen die Nobelpreise oder vielleicht auch die Oscars für Profi- wie für Amateurfotografen. </font><font color="#aaa">(14. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/11/die-richtige-perspektive-im-alltag/">Die richtige Perspektive im Alltag</a></b><br /><font size="2">Ein weiteres Beispiel für den "richtigen Blick": Matt Stuart zeigt, dass selbst die unspektakulärsten Alltagssituationen genaues Hinsehen verlangen. Mit teils verblüffenden Ergebnissen. </font><font color="#aaa">(11. Oktober 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Filmende Fotografen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 07:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juri Gottschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer einzigartigen Kooperation zeigen das Münchner Filmmuseum und das Fotomuseum filmische Werke großer Fotografen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>In einer einzigartigen Kooperation zeigen das Münchner Filmmuseum und das Fotomuseum filmische Werke großer Fotografen.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2007/10/bild-1-4.jpg" width="409" height="305"  alt="" /><br /></p>
<p>Die enge Verwandtschaft von Fotografie und Film ist offensichtlich. Nicht umsonst sprechen Cineasten von herausragend &#8220;fotografierten&#8221; Filmen. Aber die beiden Medien folgen dennoch anderen Gesetzen und werden meist unabhängig voneinander betrachtet.</p>
<p>Dass die Liste der filmenden Fotografen jedoch länger ist, als wir gemeinhin dachten, zeigt nun eine Reihe von Aufführungen des Münchner Filmmuseums.</p>
<p><span id="more-650"></span></p>
<p>In enger Zusammenarbeit mit dem Fotomuseum werden bis zum 30. Januar 2008 zahlreiche <strong>&#8220;fotografische Filme&#8221;</strong> präsentiert. Stets begleitet von einer umfassenden Einführung, in der Fachleute das Werk der Fotografen beleuchten und die anschließend gezeigten Filme erklären.</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Für viele Künstler verlief die Beschäftigung mit dem Film synchron zur eigenen fotografischen Arbeit. Gerade in den 20er/30er Jahren wechselte man scheinbar mühelos von einem Medium in das andere. Oberflächlich betrachtet wird die Filmarbeit von ähnlicher Ästhetik wie die Fotografie bestimmt, das filmische Sehen reflektiert das zeitgenössische Bildvokabular der Fotografie. Charakteristisch für Fotografen-Filme ist dabei ein eher fotografischer Ansatz in der Kameraführung, die lange statische Einstellungen bevorzugt und seltener den schnellen Perspektivwechsel wählt. (&#8230;)&#8221;</p>
</blockquote>
<p>sagt Dr. Ulrich Pohlmann, Direktor des Fotomuseums in München.</p>
<p>So werden in der umfassenden Reihe Filme verschiedenster Herkunft und Thematik präsentiert. Vom experimentellen Film, über die Dokumentation bis hin zur politischen Propaganda. Dabei sind nicht nur namhafte und gemeinhin berühmte Fotografen wie <strong>Juergen Teller</strong>, <strong>Thomas Hoepker</strong> und <strong>Leni Riefenstahl</strong> vertreten, sondern grade den weniger bekannten Künstlern wird besondere Aufmerksamkeit zuteil. Einige der präsentierten Fotografen sind persönlich anwesend.</p>
<p>Die Reihe startet am 17. Oktober mit Filmen von Rineke Dijkstra und Juergen Teller.</p>
<p><strong>Termine und thematisierte Fotografen:</strong> </p>
<ul>
<li>17.10.07.1 Filme von Rineke Dijkstra und Juergen Teller. Zu Gast: Juergen Teller. Einführung: Ulrike Westphal</li>
<li>24.10.07 Filme von Ed van der Elsken I. Einführung: Ulrike Westphal</li>
<li>31.10.07 Filme von Ed van der Elsken II Einführung: Ulrike Westphal</li>
<li>14.11.07 Filme von Edward S. Curtis und Chris Curling Einführung: Werner Petermann</li>
<li>28.11.07 Raymond Depardon. Einführung: Rudolf Scheutle</li>
<li>05.12.07 Filme von Helmar Lerski. Einführung: Florian Ebner</li>
<li>12.12.07 Filme von Thomas Hoepker und Chris Steele-Perkins. Zu Gast: Thomas Hoepker und Christine Kruchen. Einführung: Ulrich Pohlmann</li>
<li>19.12.07 Filme von Eli Lotar und Jean Painlevé. Einführung: Hans-Michael Koetzle</li>
<li>09.01.08 Filme von Paul Strand. Einführung: Margarete Gröner</li>
<li>16.01.08 Filme von Willy Zielke Einführung: Dieter Hinrichs</li>
<li>23.01.08 Leni Riefenstahl Einführung: Stefan Drößler</li>
<li>30.01.08 Filme von Elfi Mikesch und Silke Grossmann. Beide Regisseurinnen sind zu Gast. Einführung Ulrich Pohlmann.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.muenchner-filmmuseum.de">Münchner Filmmuseum</a><br />
St.-Jakobs-Platz 1<br />
80331 München</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/11/die-richtige-perspektive-im-alltag/">Die richtige Perspektive im Alltag</a></b><br /><font size="2">Ein weiteres Beispiel für den "richtigen Blick": Matt Stuart zeigt, dass selbst die unspektakulärsten Alltagssituationen genaues Hinsehen verlangen. Mit teils verblüffenden Ergebnissen. </font><font color="#aaa">(11. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/09/keine-entoptischen-phaenomene/">Keine entoptischen Phänomene</a></b><br /><font size="2">Der Texaner William Hundley lässt in seinen Bildern seltsame Stoffobjekte schweben. Der Effekt hat ihm viel Publizität und einige bemerkenswerte Bilder beschert. </font><font color="#aaa">(9. Oktober 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/10/09/die-unertraeglich-schoenen-bilder-von-chris-jordan/">Die unerträglich schönen Bilder von Chris Jordan</a></b><br /><font size="2">Hässliche Bilder will niemand sehen, meint der amerikanische Fotograf Chris Jordan. Deshalb will er schöne Bilder schaffen. Unerträglich schöne Bilder - von den Hinterlassenschaften der amerikanischen Konsumgesellschaft. </font><font color="#aaa">(9. Oktober 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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