Juri Gottschall

Juri (28) liebt die Fotografie, seit er «Bitte lächeln” sagen kann. Bereits als Kind funktionierte er den elterlichen Keller zur Dunkelkammer um und füllte unzählige Familienalben mit seinen Schnappschüssen.

Schon früh schrieb er auch übers Fotografieren - und tut das auch heute noch.

Dabei interessieren ihn nicht nur Technik und Produktion, sondern besonders Ästhetik und die Geschichten hinter den Bildern.

Juri lebt in München. Mehr von ihm gibt es auf seiner persönlichen Website; Juri kann über folgende Mailadresse kontaktiert werden:

 

Alle 37 Artikel von Juri Gottschall auf fokussiert.com:

Pixelmator 1.1 im Test - Es muss nicht immer PS sein

Juri Gottschall, 10. Januar 2008 um 7.18 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mit “Pixelmator” haben zwei junge englische Entwickler im letzten Jahr den gängigen Bildbearbeitungs-Programmen am Mac den Kampf angesagt. Jetzt gibt es bereits Version 1.1. Zeit für ein vorläufiges Resumée.

Pixelmator Photoshop PainstShopro iPhoto Konkurrenz Bildbearbeitung
Pixelmator 1.1: Als Alltagswerkzeug herausragend (Klick für Vollansicht)

Die Nachricht verbreitete sich im letzten Jahr wie ein Lauffeuer in den Foren der bildbearbeitenden Mac-Gemeinde: Eine neue Software sei kurz vor der Markteinführung. Schnell, komfortabel, anders… und vor allem eins: Günstig.

Der Name: Pixelmator. Dazu noch ein griffiger Untertitel: “Image editing for the rest of us…” - Bildbearbeitung für uns andere. Allein der Slogan suggeriert schon eine gewisse Unzufriedenheit mit den am Markt befindlichen Konkurrenzprodukten… und das sind nicht wenige.

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Jim Rakete:
Die schöne Schlichtheit

Juri Gottschall, 9. Januar 2008 um 14.44 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Jim Rakete fotografiert seit Jahrzehnten die Größen der deutschen Szene: Der Bildband “1/8sec” zeigt neue Fotografien.

Jim Rakete

Es gibt wohl kaum ein bekanntes deutsches Gesicht, das er noch nicht vor seiner Kamera hatte. Seit Jahren portraitiert Jim Rakete die großen und kleinen Berühmtheiten auf seine ganz individuelle Weise.

Stets in schwarz-weiß, stets ungeschminkt und auf das Wesentliche reduziert, sind uns viele seiner Bilder bewusst oder unbewusst begegnet. Für dieses Buch mussten die Modelle stillstehen: Eine Achtelsekunde pro Aufnahme.

Durch seine ganz eigene Arbeitsweise, die Menschen so zu portraitieren wie sie wirklich sind, wirken seine Bilder immer wieder aufs neue eindringlich und intensiv.

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Denis Darzacq:
Der Fall als Gefühl der Dringlichkeit

Juri Gottschall, 4. Januar 2008 um 8.20 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der französische Fotograf Denis Darzaqc friert die Bewegung ein. “Der Fall” ist eine Serie unterhaltsamer Dokumentaraufnahmen.

Schon im vergangenen Jahr machte Denis Darzaqc auf sich aufmerksam, als er im April den “World Press Foto Award” in der Kategorie “Kunst und Unterhaltung” gewann. Dabei wird ihm diese Kategorie gar nicht wirklich gerecht, seine Bilder haben viel mehr dokumentarischen als unterhaltenden Wert. Wenn auch auf eine sehr künstlerische Art und Weise.

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Hönemann / Meese Künstler unter sich

Juri Gottschall, 7. Dezember 2007 um 10.02 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Peter Hönnemann fotografiert Jonathan Meese - zu sehen ab dem 21. Dezember in Hamburg

Schon seit einigen Jahren präsentiert das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zum Jahreswechsel Fotografieausstellungen. Die diesjährige scheint aber eine ganz Besondere zu werden.

Peter Hönnemann, seines Zeichens Fotograf, und der junge Maler und Aktionskünstler Jonathan Meese trafen in drei außergewöhnlichen Fotosessions aufeinander.

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Lawrence Schiller:
Monroe nackt und andere Schätze

Juri Gottschall, 25. November 2007 um 9.48 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Münchner Galerie “f 5,6″ zeigt erstmalig die Fotografien von Lawrence Schiller: Unter anderem Marylin Monroe, nackt.

Image
Lawrence Schiller: Color 3 Frame 18, 1962

Schon immer waren Fotos von Marilyn Monroe etwas besonderes. Selbst 45 Jahre nach ihrem Tod haben sie nicht an Bedeutung verloren: Immer wieder tauchen neue Bilder auf, die einst auf Titelblättern großer Magazine prangten, um dann für Jahrzehnte zu verschwinden.

Erst vor einigen Jahren sorgte eine Marilyn-Ausstellung der “verlorenen” Fotografien von Bert Stern für Aufsehen, nun werden die Bilder von Lawrence Schiller aus der Versenkung geholt.

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Taryn Simon Die geheime Gesellschaft

Juri Gottschall, 30. Oktober 2007 um 16.13 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die amerikanische Fotografin Taryn Simon fasst jene Geschichten in Bilder, die wir nicht sehen möchten. Bis Januar zu sehen in Frankfurt.


Taryn Simon: Strahlender Endlager-Atommüll.

Wir haben bereits auf die Ausstellung hingewiesen, wollen Taryn Simon und ihren versteckten Geschichten aber noch ein weiteres Posting widmen: Sie fotografiert verstörende Szenen und unwirkliche Wahrheiten der westlichen Gesellschaft. Auf einer Fotografie eine kranke Frau, die in Wirklichkeit eine Schauspielerin ist - sie testet, ob Ärzte die richtigen Diagnosen stellen. Ein Mann hat grade im Rahmen eines Sterbehilfeprogramms ein tödliches Medikament bekommen - Simon portraitiert ihn.

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Die Magie der Dunkelheit

Juri Gottschall, 25. Oktober 2007 um 11.17 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

“Lost America” zeigt anhand gelungener Nachtfotografie, dass in der Dunkelheit manchmal die besten Motive warten.

Lost America NAchtfotografie

Nachtfotografie ist ein bekanntes und normalerweise relativ beschränktes Feld. Fast jeder hat schon einmal in der Dunkelheit vorbeifahrende Autos fotografiert und sich über die Lichtkegel gefreut, die die Rücklichter hinter sich herziehen. Auch hat sich jeder halbwegs ambitionierte Fotograf auch schon einmal am Sternenhimmel oder Mond versucht und so die “klassischen” Nachtszenen irgendwie auf einer Fotografie verewigt. Meist beschränken sich unsere nächtlichen Fotografieversuche aber auch auf diese altbekannten Motive - Weitergehendes bleibt uns oft verborgen.

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Modellfotografie Die Liebe zum Detail

Juri Gottschall, 18. Oktober 2007 um 13.36 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Modellfotografie schärft unseren Blick für die kleinen Dinge und ermöglicht Perspektiven, die uns in der lebensgroßen Realität oft verborgen bleiben.


Thomas Demand

Ganz im Gegensatz zur Fake-Tilt-Shift Fotografie, die die Wirklichkeit als Modell abbildet, lässt die Modellfotografie die nachgebaute Wirklichkeit in der Fotografie als Realität erscheinen. So werden spannende Blickwinkel möglich, und der Künstler selbst kann “seine” gewünschte Welt bauen, bevor er sie ablichtet.

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Filmende Fotografen

Juri Gottschall, 16. Oktober 2007 um 8.30 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

In einer einzigartigen Kooperation zeigen das Münchner Filmmuseum und das Fotomuseum filmische Werke großer Fotografen.

Die enge Verwandtschaft von Fotografie und Film ist offensichtlich. Nicht umsonst sprechen Cineasten von herausragend “fotografierten” Filmen. Aber die beiden Medien folgen dennoch anderen Gesetzen und werden meist unabhängig voneinander betrachtet.

Dass die Liste der filmenden Fotografen jedoch länger ist, als wir gemeinhin dachten, zeigt nun eine Reihe von Aufführungen des Münchner Filmmuseums.

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Die richtige Perspektive im Alltag

Juri Gottschall, 11. Oktober 2007 um 8.27 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Ein weiteres Beispiel für den “richtigen Blick”: Matt Stuart zeigt, dass selbst die unspektakulärsten Alltagssituationen genaues Hinsehen verlangen. Mit teils verblüffenden Ergebnissen.

Was er tut, haben schon unzählige Fotografen vor ihm getan: Den Alltag im Bild festhalten, Allerwelts-Szenerien dokumentieren und das Leben in der Fotografie konservieren.

Nur - was uns Matt Stuart in seinen Arbeiten auf seiner Webseite präsentiert, könnte ein Paradebeispiel dafür sein, was einen guten Fotografen ausmacht: Die richtige Perspektive zu finden und im richtigen Moment den Auslöser zu drücken.

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