Juri Gottschall

Juri (28) liebt die Fotografie, seit er «Bitte lächeln” sagen kann. Bereits als Kind funktionierte er den elterlichen Keller zur Dunkelkammer um und füllte unzählige Familienalben mit seinen Schnappschüssen.

Schon früh schrieb er auch übers Fotografieren – und tut das auch heute noch.

Dabei interessieren ihn nicht nur Technik und Produktion, sondern besonders Ästhetik und die Geschichten hinter den Bildern.

Juri lebt in München. Mehr von ihm gibt es auf seiner persönlichen Website; Juri kann über folgende Mailadresse kontaktiert werden:

 

Alle 38 Artikel von Juri Gottschall auf fokussiert.com:

Die richtige Perspektive im Alltag

Juri Gottschall, 11. Oktober 2007 um 8.27 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Ein weiteres Beispiel für den “richtigen Blick”: Matt Stuart zeigt, dass selbst die unspektakulärsten Alltagssituationen genaues Hinsehen verlangen. Mit teils verblüffenden Ergebnissen.

Was er tut, haben schon unzählige Fotografen vor ihm getan: Den Alltag im Bild festhalten, Allerwelts-Szenerien dokumentieren und das Leben in der Fotografie konservieren.

Nur – was uns Matt Stuart in seinen Arbeiten auf seiner Webseite präsentiert, könnte ein Paradebeispiel dafür sein, was einen guten Fotografen ausmacht: Die richtige Perspektive zu finden und im richtigen Moment den Auslöser zu drücken.

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Inszeniert uniforme Gesellschaft

Juri Gottschall, 6. Oktober 2007 um 16.29 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Es lohnt sich (zum Beispiel am Wochenende) den Fotografen im Web Zeit zu widmen. Zwischen viel Durchschnitt (und auch Unterdurchschnitt) finden sich immer wieder Webseiten wie die von Peter Funch, die den Vergleich mit einer guten Fotoausstellung nicht zu scheuen brauchen.

Wir entdecken auf unseren Streifzügen durch die unendliche Internetwelt der Fotografie immer wieder Trouvaillen: Die Webseite von Peter Funch etwa. Der Künstler, ein in New York lebender Fotojournalist aus Dänemark, stellt auf seiner Seite eine Auswahl seiner Werke zur Schau. Dabei fragt man sich, was ihn zum Journalisten macht, denn was dort zu sehen ist, geht über die Dokumentation hinaus und fällt eindeutig in die Kategorie Kunst.
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“Alles kam aus dem Leben”

Juri Gottschall, 4. Oktober 2007 um 10.42 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Das Münchner Literaturhaus zeigt die Retrospektive einer der bedeutendsten Fotojournalistinnen des 20. Jahrhundert: Ré Soupault.

Ihre erste eigene Ausstellung erlebte Ré Soupault erst, als sie bereits über 90 Jahre alt war. Lange glaubte man ihr Werk verschollen – erst in den 80er Jahren entdeckte Manfred Metzner, Verleger, die ca. 1500 Negative wieder und überredete die Künstlerin zu einer ersten Veröffentlichung.

Als Kurator der Ausstellung ermöglicht er uns auch jetzt einen umfangreichen Blick auf eine der wichtigsten Fotografinnen des letzten Jahrhunderts.

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Das kollektive Fotoalbum

Juri Gottschall, 23. September 2007 um 13.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Künstlerin Fiona Tan präsentiert in ihrer Ausstellung “80 Tage” in München den dokumentarischen Wert alltäglicher Fotografie.

“80 Tage” brauchen wir schon lange nicht mehr um die Welt zu umrunden, aber dennoch sind wir trotz aller Globalisierung noch lange nicht zu einem Ganzen zusammengewachsen. Kulturelle Unterschiede und auch Ähnlichkeiten zeigt uns die Künstlerin Fiona Tan mit ihren großflächigen Fotoinstallationen in der gleichnamigen Ausstellung jetzt in der Münchner Pinakothek der Moderne.

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“Gefühle sehe ich nur im Schwarz-Weiss”

Juri Gottschall, 19. September 2007 um 8.32 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Eine umfangreiche Ausstellung mit frühen Arbeiten des großen Fotokünstlers Henri-Cartier Bresson wird erstmalig in Deutschland gezeigt.


© Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos

Henri Cartier-Bresson ist uns allen als Großmeister des Fotojournalismus und Mitbegründer der legendären Fotoagentur Magnum bekannt, die er im Jahre 1947 zusammen mit Robert Capa, David Seymour, George Rodger und William Vandivert gründete. Doch bereits in den Jahren davor war sein fotografisches Werk außergewöhnlich und beeindruckend.

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Und über uns der Konsum…

Juri Gottschall, 17. September 2007 um 6.27 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Erstmals in Deutschland zu sehen: Fotografien der amerikanischen Künstlergruppe der “Chicagraphen”. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, dargestellt mit den Stilmitteln der modernen Fotografie.

Als Abschluss meiner “Open Art”-Tour durch Münchens Fotogalerien möchte ich heute über zwei Foto-Serien des amerikanischen Fotografen Matt Siber berichten, die noch bis zum 3. November im Rahmen der Ausstellung “Chicagraphy” in der renommierten Galerie “f5,6″ gezeigt werden.

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Lebensgroße Realität

Juri Gottschall, 16. September 2007 um 6.50 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Münchner Galerie “Dina4″ präsentiert neue Stillleben des Fotografen Christopher Muller.

Eigentlich in der Malerei beheimatet, findet sich die stille Darstellung alltäglicher Gegenstände in der Fotografie zwar immer häufiger, stellt aber dennoch eine Nische dar. Christopher Muller, eigentlich studierter Maler, nimmt sich erneut dieses Themas an und zeigt in seiner Ausstellung, dass “still” keinesfalls langweilig sein muss.

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Mehr als die Summe der Teile

Juri Gottschall, 15. September 2007 um 8.28 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Der niederländische Architekt und Fotograf Willem van den Hoed zeigt in München eine kleine Auswahl seiner faszinierenden Fotografien.

Die großflächigen Abzüge zeigen Häuserblocks und großstädtische “Landschaften” – man sieht den Bildern den Hintergrund des Künstlers an. So wie der Architekt van den Hoed am Schreibtisch aus vielen Einzelteilen neue Gebäude erschafft, zerlegt er auf seinen Fotografien eben diese wieder in ihre Fragmente.

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Persönliche Begegnungen am Wochenende der Kunst

Juri Gottschall, 13. September 2007 um 8.23 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Fokussiert.com nutzt die Münchener “Open Art 07″ für eine kleine Serie von austellenden Fotografen.

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Einst als kleines Projekt lanciert, findet die Veranstaltung “Open Art” in München dieses Jahr schon zum 19. Mal statt.
Beteiligt sind rund 65 Galerien, die das ganze Wochenende über ihre Räume dem interessierten Publikum öffnen. Da neben Malerei und Zeichnung in diesem Jahr auch viele Fotografen vertreten sind, ist die Veranstaltung wie geschaffen, um sich von den Werken anderer Fotokünstler inspirieren zu lassen.

Viele der ausstellenden Künstler sind persönlich anwesend. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, einige der zahlreichen Ausstellungen für fokussiert.com zu portraitieren. Deswegen werde ich am kommenden Wochenende jeden Tag einen der präsentierten Fotografen besuchen und an dieser Stelle darüber berichten.

Meine Wochenend-Tour durch die Fotogalerien Münchens werde ich am Freitag Abend mit der Eröffnung der Schau “Glass” des niederländischen Künstlers Willem van den Hoed starten, die spektakuläre Perspektiven der zeitgenössischen Fotografie verspricht. Am Samstag und Sonntag werden weitere Künstler folgen.

Webseite der Veranstaltung Open Art 07
Überblick der Münchner Galerien
Vernissage Willem van den Hoed

Ein Blick in die Wirklichkeit

Juri Gottschall, 12. September 2007 um 14.23 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Der französischer Fotograf Laurent Askienazy zeigt uns die Einfachheit gelungener Fotografie

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Neben all der technisch raffinierten und vermeintlich “modernen” Fotografie, die uns grade in Zeiten von Digitalkameras und Internet überall begegnet, stoße ich im Netz auch immer wieder auf Seiten, die sich mit der klassischen, stillen und schlichten Kunst schöner Bilder auseinandersetzen. Ein Beispiel ist Laurent Askienazy, ein französischer Fotograf, der auf seiner Seite seine Bilder in gradezu erfrischender Schlichtheit präsentiert.

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