Juri Gottschall

Juri (28) liebt die Fotografie, seit er «Bitte lächeln” sagen kann. Bereits als Kind funktionierte er den elterlichen Keller zur Dunkelkammer um und füllte unzählige Familienalben mit seinen Schnappschüssen.

Schon früh schrieb er auch übers Fotografieren – und tut das auch heute noch.

Dabei interessieren ihn nicht nur Technik und Produktion, sondern besonders Ästhetik und die Geschichten hinter den Bildern.

Juri lebt in München. Mehr von ihm gibt es auf seiner persönlichen Website; Juri kann über folgende Mailadresse kontaktiert werden:

 

Alle 38 Artikel von Juri Gottschall auf fokussiert.com:

Konservierte Stimmung, abgebildete Musik

Juri Gottschall, 8. September 2007 um 9.27 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Immer mehr zum Marketinginstrument und zur bloßen Dokumentation verkommen, ist gute künstlerische Konzertfotografie selten geworden. Andrew Kendall, ein junger englischer Fotograf, schafft den Spagat zwischen Reportage, Kunst und ungewöhnlichen Perspektiven.

Die Energie der Musik auf einem Bild wiederzugeben ist eine Kunst. Das Gefühl eines Konzertes in einer stummen, statischen Fotografie zu konservieren ist eine seltene Meisterleistung. Wenn dabei die Bilder auch noch den Blick auf Szenen hinter den Kulissen freigeben, die dem Konzertbesucher und Fan normalerweise verborgen bleiben, hat der Fotograf seine Aufgabe erfüllt.

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Wie die “Stars” sich vor 100 Jahren ablichten liessen

Juri Gottschall, 30. August 2007 um 8.31 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Das Münchner Fotomuseum zeigt eine Ausstellung der besonderen Art: Portraits aus dem Studio des Theodor Hilsdorf. Es existiert vor 100 Jahren.


Theodor Hilsdorf: Portrait Max von Pettenkofer

Sie alle waren Berühmtheiten ihrer Zeit: Graf Zeppelin, Richard Strauss, Franz von Stuck oder Ferdinand Sauerbruch. Und genau wie die Prominenz der heutigen Zeit ließen auch sie sich gerne fotografieren. Allerdings in einem ganz anderen Umfeld: Sie begaben sich ins Studio des Königlich-Bayerischen Hoffotografen Theodor Hilsdorf, um sich von ihm für die Ewigkeit portraitieren zu lassen.

In jahrelanger Recherche hat der Fotohistoriker Michael Koetzle das Werk des Fotografen Hilsdorf rekonstruiert.

Jetzt zeigt er in rund 250 Arbeiten den hohen fotografischen Standard einer längst vergangenen Zeit: Es ist eine Parade der bedeutenden Persönlichkeiten um 1900, die neben der künstlerischen Qualität der Fotografie in diesem frühen Stadium auch deren Medienwirksamkeit dokumentiert – denn die besass schon zu damaliger Zeit eine ähnlich hohe Relevanz wie heute.

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Photoshop für Fortgeschrittene (II)

Juri Gottschall, 17. August 2007 um 10.38 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Trotz der Möglichkeiten, die die digitale Bildbearbeitung (deren anschaulich aufbereiteten Möglichkeiten wir kürzlich hier vorgestellt haben) uns bietet, reicht sie bei vielen Aufgaben doch nicht aus. Dann müssen die “klassischen” Techniken herhalten, und Handarbeit ist wieder gefragt.

Ein schönes Beispiel für “handgemachte Bilderwelten” sind die Seiten von Thomas Herbrich. Die Bilder des Fotografen für diverse Werbekampagnen sind uns des öfteren begegnet, und der eine oder die andere wird sich gefragt haben, wie solche Fotografien entstehen.

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Foto-Bücher im virtuellen Raum

Juri Gottschall, 16. August 2007 um 6.32 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Die Brücke zwischen dem WorldWideWeb und dem Buch lässt sich auch virtuell schlagen, indem man das Offensichtlichste tut: Virtuelle Bücher erschaffen.

So schön das Internet auch sein mag, bietet es doch tagesaktuell eine große Plattform für Künstler aller Genres, beschränkt es sich doch immer auf den virtuellen Raum. Die Möglichkeiten des Stöberns in Buchläden auf der Suche nach unentdeckten Schätzen werden immer kleiner, man springt nur noch von Webseite zu Webseite, immer in der Hoffnung einen guten Fund zu machen. Manch einem kommt da das “Echte” zu kurz.

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Humanism in China – Ein fotografisches Portrait

Juri Gottschall, 11. August 2007 um 8.25 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Eine umfangreiche Schau zeigt Menschen im China der vergangenen fünf Jahrzehnte. In der Münchner Pinakothek.

Eine dokumentarische Ausstellung über das Leben in fremden Ländern mag nichts besonderes sein, auch China ist immer wieder in aller Munde. Fanden doch grade in diesem Land in den letzten Jahren die größten kulturellen Verschiebungen statt.

Nur sind es diesmal nicht die westlichen Reporter und Kritiker, die ein Land im Umbruch bereisen und uns davon berichten wollen: Es sind seine Bewohner.

Das erlaubt einen unverfälschten, neuen und einmaligen Blick auf die Menschen in einem Land, von dem wir so viel wissen, und das uns noch immer noch fremd zu sein scheint.

Die Ausstellung, ausgerichtet vom Guangdong Museum of Art, Guangzhou, zeigt in 590 Dokumentarfotografien Menschen und Leben in China der vergangenen 50 Jahre.

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Photoshop für Fortgeschrittene

Juri Gottschall, 10. August 2007 um 15.05 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Der ein oder andere mag die Webseite von Greg Apodaca schon kennen, gilt sie doch unter Photoshop-Kennern als Klassiker.

Dennoch ist es immer wieder faszinierend, was Könner selbst schon vor Jahren mit dem nötigen Wissen und Geschick aus ihren Bildern herausgeholt haben. Ein schönes Beispiel sind die Seiten von Greg Apodaca, der schon mit der Photoshop Version 5 Beachtliches leistete.

Obwohl die Seiten seit langem nicht aktualisiert wurden und obwohl viele von uns all das schon etliche Male gesehen haben, ist es spannend mit der Maus über die einzelnen Bilder zu fahren und den vorher-nachher Effekt erneut zu entdecken. Das Staunen ist immer wieder das gleiche.
Trotz des Alters mancher Fotos haben die Art der Bearbeitung und die Professionalität dieser Fotomontagen nichts von ihrer Aktualität verloren.

Webseite Greg Apodaca

Fake Tilt/Shift:
Die große Welt ganz klein

Juri Gottschall, 9. August 2007 um 13.21 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Tilt-Shift in der Nachbearbeitung: Ein spannender fotografischer Effekt


Rich Legg

In Zeiten der digitalen Bildbearbeitung haben wir ja inzwischen so einiges gesehen. Fotomontagen soweit das Auge reicht, von riesigen Monstern bis zu Menschen die (digital) auf Zwergengröße geschrumpft wurden.

Jetzt besinnen sich immer mehr Fotografen auf die Realität und versuchen die Welt im Miniaturformat wiederzugeben.

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Tag und Nacht vereint

Juri Gottschall, 8. August 2007 um 6.41 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Die Technik der Doppelbelichtung ist bestimmt so alt wie die Fotografie selbst. Auch die Idee der Langzeitbelichtung kann heute niemanden mehr überraschen. Wo die eine Technik zwei verschiedene Bilder zu einem neuen vereint, vermag die andere durch lange Belichtungszeiten alles Bewegliche und Lebendige zu verwischen und verschwinden zu lassen, übrig bleiben nur die statischen Elemente des Bildes.

Thomas Weinberger, eigentlich gelernter Architekt, kombiniert die beiden klassischen Techniken in seinen Bildern.

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