Martin Zurmühle

Ein Schweizer mit fast einem halben Dutzend Berufen: Martin ist Architekt mit eigenem Architekturbüro in Luzern; seit 2002 Betreiber eines Fotostudios und Inhaber einer Fotoschule in Ebikon – und zwar mit eidgenössischem Fachausweis als Ausbilder.

Ausserdem ist er Buchautor und Verleger und seit jüngstem Träger des Deutschen Fotobuchpreises: Sein Werk “Die Magie der Fotografie oder das Geheimnis herausragender Bilder (Affiliate-Link) – Bildanalyse nach dem Vier-Augen-Modell”hat weitherum Aufsehen erregt und ihm die Würdigung der Jury eingebracht. Das Buch ist in Martins eigenem 4Augen-Verlag erschienen.

Marie © Martin Zurmühle
Marie © Martin Zurmühle

Seit seinem 16. Lebensjahr fotografiert Martin mit Leidenschaft in verschiedenen Bereichen der Fotografie – einst mit Schwerpunkt Architektur, hat er sich inzwischen auf die digitale Akt- und Erotikfotografie spezialisiert. Seine Bilder werden regelmässig an verschiedenen Ausstellungen sowie in Zeitschriften und Büchern gezeigt.

Wildegg © Martin Zurmühle
Wildegg © Martin Zurmühle

Wildegg © Martin Zurmühle
Wildegg © Martin Zurmühle

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Erwachsenenbildung kam der Wunsch auf, sein Wissen anderen ambitionierten Amateurfotografen weiterzugeben – was zur Gründung der Aktschule.ch führte, aus der wiederum aufgrund verschiedener Anfragen von Kursteilnehmern das auf die gesamte digitale Fotografie erweiterte Schulungsangebot entstand.
Martin ist Präsident des Schweizer Vereins nudeART.ch für Kunstvolle Aktfotografie, dessen Ziel die Förderung des Ansehens und der Qualität der Aktfotografie in der Schweiz ist.

Martin ist direkt zu erreichen unter martin.zurmuehle@blogwerk.com

Anuschka © Martin Zurmühle
Anuschka © Martin Zurmühle

Emilia © Martin Zurmühle
Emilia © Martin Zurmühle

Emilia © Martin Zurmühle
Emilia © Martin Zurmühle

 

Alle 35 Artikel von Martin Zurmühle auf fokussiert.com:

Schneelandschaft:
Klassische Landschaftsmalerei

Ein Bild wie aus der klassischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhundert. Diese sehr schöne Gestaltung könnte noch etwas optimiert werden.

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen letzten Winter. Das Bild sollte die Kälte und Trostlosigkeit des Winters verdeutlichen.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Gerd Dörfler:

Die Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts (zum Beispiel der Luzerner Maler Robert Zünd) hielten sich bei der Bildkomposition an klare Regeln, die die Akademien formuliert hatten.

Eine dieser Regel besagte, dass im Zentrum des Bildes ein Weg oder eine Wasserstrasse, möglichst leicht geschwungen oder S-förmig, in die Tiefe führen sollte.

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Schmetterling in Color-Key:
Der abgekämpfte Frühlingsbote

Color-Key-Aufnahmen sind sehr beliebt. Damit sie aber gut wirken, sollten einige Aspekte berücksichtigt werden.

Kommentar des Fotografen:

Eine Aufnahme des “ersten” Frühlingsboten. Ich bin i-wie ein Fan von Colour-Key-Fotos geworden. Dieses hier entstand für eine Themenaufgabe (Frühlingserwachen). Wie ich finde ein ansprechendes Bild, oder? Was meint ihr?

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Andreas Tober:

Dieses Bild spricht mich als “alten” Entomologen natürlich an. Neben den Tagfaltern habe ich mich allerdings vor allem mit Nachtfaltern (Spinnern und Schwärmern) beschäftigt. Auf jeden Fall freue ich mich wie du über die ersten Schmetterlinge, die nach der Überwinterung im März oder April an warmen Tagen als Frühlingsboten herumfliegen.

Das ist aber auch ein Problem dieser Aufnahme:

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Architektur:
Bisweilen überwältigend

Das Gebäude von Herzog & de Meuron erregt mit seiner speziellen Form grosses Aufsehen und sieht auf den ersten Blick auch sehr fotogen aus. Es ist aber schwierig, diese grosse Fülle an Formen fotografisch in den Griff zu bekommen.

Kommentar des Fotografen:

Architekten: Herzog & de Meuron Firma: Actelion in Allschwil bei Basel Kamera

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Roger Albani:

Als Architekt kenne ich die Bauten von Herzog & de Meuron sehr gut. Schon als Entwurf erregte dieses Projekt in der Fachpresse grosses Aufsehen.

Die Gestaltung in Form eines Stapels von “Schachteln” ist nicht nur bautechnisch und bauphysikalisch eine grosse Herausforderung (einige Verstrebungsstützen mussten noch während der Bauzeit zusätzlich eingezogen werden), sondern es ist auch für uns Fotografen sehr schwierig, so viele verschiedene Formen wirkungsvoll aufzunehmen:

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Sonnenuntergang:
Die Berg-Königin kippt

Der Sonnenauf- oder Untergang als Hauptmotiv verlangt einer Fotografie besonders viel ab. die Majestät des Vorgangs muss im Bild erlebbar werden und toleriert keine technischen Makel.

Kommentar des Fotografen:

Aussicht von der Rigi (CH) auf das Nebelmeer. Der Pilatus schickt seinen Schatten über das Nebelmeer.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Matthias Wassermann:

Ein schöner Ort und ein gutes Licht sind zwei Grundvoraussetzungen für ein interessantes und wirkungsvolles Bild. Ich kenne diesen Aufnahmeort auf Rigi Kulm sehr gut, denn ich hatte 10 Jahre lang auf Rigi Staffel eine Ferienwohnung.

Die Rigi ist die Königin der Berge und seit Mark Twains Schilderung der Sonnenauf- und -untergänge auch weltberühmt. Kann diese Aufnahme die besondere Magie dieses Ortes genügend gut wiedergeben? So ganz gelingen will dieses Unterfangen mit diesem Bild noch nicht. Die technische und gestalterischen Mängel beeinflussen die Bildwirkung zu stark:

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Architekturbild:
Präzision ist das A & O

Bei Architekturaufnahme ist eine hohe Präzision und eine klare Gestaltung gefragt. Beides gelingt bei dieser Aufnahme sehr gut. Das besondere Format, das sich ganz am Motiv orinentiert, verstärkt die Gesamtwirkung.

Kommentar des Fotografen:

Entstanden während der Besichtigung einer Glashütte. Einzelne Fensterzeile der Fertigungshalle mit Herbstwald im Hintergrund. Mit Ligthroom gegrädet und der Kontrast mittels Kurven erhöht. Das ungewöhnliche Format ergibt sich aus dem Objekt – aufgrund des Gegenlichts ist die Umgebung der Fensterzeile schwarz. Mir persönlich gefällt die Metapher der Scheiben zu Pixeln und deren spielerische Umgang damit. Auch wie das Glas der farbige Herbstwald verändert und die schräggestellten Fenster einen “ungetrübten” Blick auf diesen freigeben. Man verliebt sich zuweilen schnell in seine eigenen Bilder, darum würde mich interessieren, ob dies in diesem Fall berechtigt ist oder nicht.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Fabian Heusser:

Als Architekt fühle ich mich von dieser Aufnahme sehr angesprochen. Aber ich bin als Architekt auch sehr anspruchsvoll, was gute Architekturbilder angeht:

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