Peter Sennhauser

Geschichten erzählen ist seine Leidenschaft - und das kann man nicht nur schreibender-, sondern auch fotografierender Weise. So richtig bewusst wurde das Peter Sennhauser (41), als er mit 14 Jahren eine Rolle in einem TV-Spielfilm kriegte: Als nachhaltig erwies sich die Begegnung mit der Spiegelreflex-Ausrüstung des Stillfotografen, statt eine Leidenschaft für die Schauspielerei entwickelte Peter eine für die Fotografie.

Die blieb lange unerfüllt - Ausrüstung und Material waren einfach zu teuer. Und wieviel davon es brauchte, sah Sennhauser täglich während seiner Laufbahn als Journalist, wenn der begleitende Fotograf auf Reportage dutzendweise Filmrollen für ein einziges Porträt verschoss.

Konzeptdesigner Christian Lorenz Scheurer

Seine Chance kam mit der Digitalisierung, die den Geek Sennhauser ohnehin seit Anbeginn faszinierte. Bald hatte er seine erste Digitalkamera und begriff, dass man damit dank Instant-Resultaten und kostenlosen Versuchsreihen schnell erlernen konnte, wozu andere früher Jahre und haufenweise Geld gebraucht hatten.


Postkartenbild - Lärchenwald bei Lü, Graubünden (Bild P. Sennhauser)

Mit der Nikon D70 fand Peter vor rund vier Jahren die erste erschwingliche digitale Spiegelreflex. Inzwischen hat er sie durch eine D200 ersetzt, die er mitsamt Objektiven und Blitz fast überall hin mitschleppt (nebenbei ist er auf der verzweifelten Suche nach einer Kompaktkamera, die den Ansprüchen genügen würde).

Hochzeit in San Francisco (Bild P. Sennhauser)
Sennhauser schreckt vor nichts zurück und versucht sich wie jeder Amateur in allen fotografischen Genres. Inzwischen wird er immer häufiger von Freunden für Hochzeiten und andere heikle Aufträge gebucht - ideale “Übungen” unter realen Bedingungen, wobei er sich jedesmal schriftlich versichern lässt, dass ein Totalausfall aufgrund technischen Unvermögens des Fotografen kein Grund für die Kündigung der Freundschaft wäre.

Kanadareiher im Anflug auf sein Nest im Golden Gate Park. (Bild P. Sennhauser)

Peter Sennhauser ist per E-Mail unter unter
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Alle 409 Artikel von Peter Sennhauser auf fokussiert.com:

24 Stunden:
Unbunte Blickfänger

Peter Sennhauser, 13. Dezember 2008 um 3.35 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Fast farblos, aber nicht Schwarz/Weiss und trotzdem nichts desto trotz spannend: Gegenlicht-, Schnee- und Monochrom- Motive.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Hofhund Atlas:
Typischer Motivkonflikt

Peter Sennhauser, 12. Dezember 2008 um 10.49 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Ein tolles Motiv darf nicht zum schnellen Auslösen verführen. Zwei tolle Motive noch viel weniger: Entscheidung ist gefragt und der Mut, die Szenerie zu bearbeiten und vielleicht etwas wegzulassen.

Kommentar des Fotografen:

Hofhund im Haute-Sâone-Gebiet, 2003. Über ihm die Last des Lebens. Wie lange zum Crash?

Peter Sennhauser meint zum Bild von Ronnie Vetsch:

Ich habe den Hund nicht gesehen. Wirklich nicht. Erst die Bildlegende hat mich drauf gebracht, dass in dieser Aufnahme eines äusserst fotogenen Stapels alter Gegenstände noch eine zusätzliche Pointe sitzt.

Das ist das Problem dieses Bildes - der Zielkonflikt, den Douglas auch schon bei der Architekturfotografie identifiziert hat:

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24 Stunden:
Mensch Meier

Peter Sennhauser, 12. Dezember 2008 um 3.00 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Nur Köpfe in den Agenturbildern heute. Ich habe mich deshalb für ein paar Menschenbilder entschieden.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Spiegelsee:
Gib mir eine Mitte

Peter Sennhauser, 11. Dezember 2008 um 10.34 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Landschaftsaufnahmen sind prädestiniert für Weitwinkelobjektive. Die sorgen für Weite, aber nicht für Tiefe: Darum muss sich der Fotograf mit der Komposition und entsprechender Schichtung selber kümmern.

Kommentar des Fotografen:

Auf der Fahrt von Zürich nach Murmansk (3000km) fuhren wir plötzlich in Finnland an diesem spiegelglatten See vorbei. Nach einem abrupten Bremsmanöver hielt ich den faszinierenden Anblick mit zwei Fotos fest und erstellte in CS3 dann ein Panorama. Ich habe das Bild unzählige Male betrachtet und mittlerweile auch auf Leinwand aufgehängt, doch frage mich immer, wie dies ein Profi festgehalten hätte.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Yves Dulex:

Auf den ersten Blick ist das eine wundervolle Landschaftsaufnahme mit einer schönen Gewichtung nach links. Ich will Dir die Freude an dem Bild keinesfalls vergällen. Allerdings wirkt die Aufnahme in der kleinen Vorschau unseres Auswahl-Tools deutlich besser als in der Vollansicht, wogegen sie in wandfüllendem Grossformat ebenfalls wieder ganz neue Qualität erreichen dürfte. Zweifellos ein gelungenes Panorama - und trotzdem fehlt mir bei genauerer Betrachtung einiges, das es hätte grossartig machen können:

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24 Stunden:
Menschen, Rechte, Pilger

Peter Sennhauser, 11. Dezember 2008 um 7.21 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Aufruhr in Griechenland im Symbol; Menschenrechte in China und Mieterrechte in Deutschland, Pilgerfahrt der Moslems.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Nikon Coolpix P6000 GPS im Test:
Tausendsassa mit Macken

Peter Sennhauser, 11. Dezember 2008 um 6.32 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Nikons Coolpix P6000 soll gegen Canons G9/G10 antreten: In der Klasse der gehobenen Kompaktkameras mit RAW-Format fällt die Nikon durch das eingebaute GPS auf. Nicht nur positiv.

Nikon Coolpix P6000: Kompakte mit GPS (© ps)

Endlich! GPS in der Kamera: Geotagging ist inzwischen bei vielen Fotofreunden eine Selbstverständlichkeit. Wenn wir schon ins Bild schreiben können, wo es aufgenommen worden ist, dann möchten wir das natürlich nicht mühsam am PC, sondern am liebsten direkt automatisch in der Kamera tun.

Nikons Kompakte Coolpix P6000 ist eine der ersten Kameras, die das dank eingebautem GPS-Empfänger von Haus aus kann. Ausserdem erfüllt die P6000 weitere Wünsche des anspruchsvollen Fotografen oder gar SLR-Sesitzers an eine Immer-Dabei-Kamera: Sie kann im RAW-Format aufnehmen, was die Optionen für die Bildbearbeitung massiv erweitert, sie hat einen Blitzschuh und einen Sucher und als besonderes Schmankerl einen Netzwerkanschluss und eine Software, mit der man Bilder direkt ins Internet hochladen können soll. Und was bringt das alles?

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Touristenmief:
Das Detail macht die Aussage

Peter Sennhauser, 10. Dezember 2008 um 10.15 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Wer mit einer Fotografie eine starke Aussage machen will, tut gut daran, den Betrachter leisen Selbstzweifeln zu überlassen.


Kommentar des Fotografen:

Ich habe mich gefragt, wie man etwas fotografiert, das schon millionenmal fotografiert worden ist. Heraus gekommen ist diese traurige Szene: Touristen sitzen auch in den Ferien, wie zu Hause am Fernseher, vor diesem mystischen Gebilde und betrachten den Sonnenuntergang beim Essen und einer Dose Bier. Der schwarze Rahmen und das 16:9 Format soll den Fernseheindruck noch verstärken.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Pascal Reis:

Im Rahmen der gesellschaftskritischen Reportagefotografie - derzeit sehr en vogue - finde ich deine Aufnahme bemerkenswert. Von den technischen Mängeln (siehe unten) mal abgesehen, würde sie wohl in ein Australien-Projekt von Alec Soth passen. In Deinem Fall gibts aber noch einen Bonus, weil die Aufnahme nicht gestellt ist und eine äusserst einfache Aussage fotografisch überzeugend rüberbringt: Die Majestät des in der Sonne glühenden Ayers Rock und die Erbärmlichkeit eines Tourismus, der sie buchstäblich “konsumiert”.

Trotz dieser “Faust-aufs-Auge”-Aussage ist das Bild nämlich alles andere als platt. Es gibt seine Geschichte nicht auf den ersten Blick preis und lässt uns stocken und zweifeln - um uns dann erst mit einem Detail im Urteil zu bestätigen:

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24 Stunden:
Menschen, Emotionen

Peter Sennhauser, 9. Dezember 2008 um 2.30 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Menschliche Aktionen, Zusammen “-rottungen”, Ängste und Verzweiflung - in der Pressefotografie auf verschiedenste Art darstellbar.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden:
Köpfe

Peter Sennhauser, 8. Dezember 2008 um 2.41 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Es gibt mehr als die Wahl des Ausschnitts, um einen Kopf in den Bildfokus zu rücken. Licht, Vorder- und Hintergrund oder Bewegung können helfen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden:
Sonntagsmix

Peter Sennhauser, 7. Dezember 2008 um 6.26 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sonntagsmix: Landschaft, Feature, Nachricht und Sport. Pressefotografie in ihrer ganzen Vielfalt.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

 
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