Robert Kneschke

Zeitungen und Zeitschriften wie FOCUS, Freundin, Süddeutsche Zeitung, BUNTE, Computerbild, BRAVO, Eltern und vielen anderen.

In seinem Blog “Alltag eines Fotoproduzenten” lädt Robert Kneschke zu einem Blick hinter die Kulissen seiner Arbeit ein und beschäftigt sich mit den beruflichen Seiten der Fotografie. Seine Webseite verrät ebenfalls mehr über Robert Kneschke.

Robert ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 151 Artikel von Robert Kneschke auf fokussiert.com:

Amüsanter Spaziergang:
Fehler mit Wirkung

Dieses Foto bringt den Spaß beim sommerlichen Spaziergang spürbar herüber – und diese Übertragung von Emotionen macht ein gutes Foto aus.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Klein).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Klein).

Kommentar des Fotografen:

Spontaner Schnappschuss beim Spazieren. Starke Abendsonne, welche direkt in die Linse blendet. Das Bild beschreibt meiner Meinung nach den Schrei als Aktion sehr gut.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Michael Klein:

Dieses Foto fängt sofort Aufmerksamkeit. Das strahlende Gesicht steckt an und lässt einen innerlich schmunzeln.

Auf den zweiten Blick gibt es reihenweise technische Fehler, die teils vermeidbar gewesen wären, teils unwichtig sind – und bisweilen sogar die Bildwirkung verstärken:

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Grimasse:
Gute Zufälle

Die Kinderfotografie ist stark von Zufällen geprägt. Ohne schnellen Autofokus, dreckige Knie und gute Reflexe geht nichts. Dafür sind oft auch die Motive einzigartig.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Roman Keller).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Roman Keller).

Kommentar des Fotografen:

Ich liebe es, Kinder beim spielen zu beobachten und ihre einmalige Ehrlichkeit mit der Linse einzufangen. Es ergeben sich so immer wieder interessante Motive. Ort: Baden, Schweiz

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Roman Keller:

Die Kinderfotografie ist stark von Zufällen geprägt. Ohne schnellen Autofokus, dreckige Knie und gute Reflexe geht nichts. Dafür sind oft auch die Motive einzigartig.

Doch vorher ein Hinweis: » weiterlesen

Fotoproduzent (3/3):
Stockfotos verkaufen

Stockfotos – Bilder für Medien “auf Vorrat” – sind ein wachsendes Geschäft, an dem immer mehr Amateure teil haben wollen. Fotoproduzent Robert Kneschke beschreibt, wie der Job der Profis aussieht.

Die Online-Plattform der Bildagentur für den Fotografen (© Robert Kneschke)

Die Online-Plattform der Bildagentur für den Fotografen (© Robert Kneschke)

Die Fotos sind fertig. Doch wie verdiene ich damit Geld? Während früher noch Dias und Negative per versicherter Post versendet werden mussten, geht das heute schneller und einfacher. Die Belieferung und der Kontakt mit den Bildagenturen erfolgt fast ausschließlich über das Internet.

Grob lassen sich heute drei Preis-Kategorien von Bildagenturen unterscheiden: Es gibt die traditionellen Macrostock-Agenturen wie Corbis, Mauritius oder Plainpicture, die Fotos mit Preisen im dreistelligen Bereich verkaufen. Seit 2005 entwickelten sich stark die Microstock-Agenturen wie istockfoto oder Fotolia, deren Preise im einstelligen Bereich liegen, die mittlerweile für große Fotos aber auch zweistellige Beträge verlangen. Dazwischen liegen die Midstock-Agenturen wie Panthermedia oder Shotshop, die versuchen, mit Service und einer strengen Bildauswahl eine Balance dazwischen zu finden.

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Fotoproduzent (2/3):
Das Shooting

Fotografie als Beruf: Heute kann jeder versuchen, mit Stockphotos Geld zu verdienen. Wieviel Arbeit beim Profi dahintersteckt und wie wenige Shootings es wirklich sind pro Monat, verrät Fotoproduzent Robert Kneschke.

Roberts Hauptsächlicher Arbeitsplatz... (© Robert Kneschke)

Roberts Hauptsächlicher Arbeitsplatz... (© Robert Kneschke)

Die erste Entscheidung zur Planung eines Shootings ist die Wahl des Modells. Ich überlege grob, ob ich ein männliches oder weibliches Modell ablichten will – oder gar ein Paar, eine Gruppe von Freunden oder eine ganze Familie.

Wofür ich mich entscheide, hängt davon ab, was gerade von den Agenturen gesucht wird, wie viele ähnliche Typen ich schon fotografiert habe und auch, wer als Modell gerade anfragt.

Weitere Kriterien sind die Haarfarbe und Haarlänge und auch die zusätzlichen Qualifikationen des Models, wie Schauspielunterricht oder sportliche Fähigkeiten. Naturblond geht immer gut, und ich mag rothaarige, sommersprossige Modelle, weil sie Frische und Natürlichkeit ausstrahlen. Typische Model-Gesichter suche ich nicht, es soll eher der oder die “Schöne von nebenan” sein.

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Fotoproduzent (1/3):
Marktforschung in der “Bunten”

Stockfotos sind eine Art, die Fotografie zum Beruf zu machen – Robert Kneschke gibt in einer Serie einen Einblick in seine Arbeit. Er macht deutlich, dass wenig davon hinter der Kamera stattfindet.

Mit Stockfotografie kann man Geld verdienen (© Robert Kneschke)

Mit Stockfotografie kann man Geld verdienen (© Robert Kneschke)

Fotoproduzent ist kein Ausbildungsberuf. Die meisten meiner Kollegen sind Quereinsteiger, und ihr Rutsch in dieses Arbeitsfeld ähnelt meinem. Ich fotografiere seit meinem 15. Lebensjahr als Hobby. Ursprünglich analog, was sich in einem hohen Posten für Filme und Filmentwicklungen in meinem Taschengeldbudget bemerkbar machte.

Zehn Jahre lang habe ich mit der Kamera gespielt, experimentiert, gelernt und Fotos gemacht, für die ich mich heute schämen würde. Dann kam der Punkt, an dem ich die Ausgaben für das Hobby wieder einzunehmen versuchen wollte. Ich kaufte mir bei einem Großhändler Passepartouts, machte Abzüge von schönen Fotos, vor allem Landschaften und Berlin-Motive, und stellte mich damit auf Berliner Kunstmärkte.

Die Kunden kamen, aber kauften nicht genug.

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After-Hour-Panorama:
Handy-Fotografie

Es bedarf keiner High-Tech-Kamera, um gelungene Motive einzufangen. Dass auch mit einem Handy gelungene Fotos entstehen können, hat erst kürzlich Guido Karp mit seinem Buch “The Nudes – Photography with a Cyber-shot Mobile” bewiesen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jonas Edler).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jonas Edler).

Kommentar des Fotografen:

Ist ein Zufallsprodukt mit dem Kamerahandy Sony Ericsson W8ooi. Aufgenommen wurde es bei der Rückfahrt nach einem Festival, was die Müdigkeit erklärt ;)

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Jonas Edler:

Es bedarf keiner High-Tech-Kamera, um gelungene Motive einzufangen. Dass auch mit einem Handy gelungene Fotos entstehen können, hat erst kürzlich Guido Karp mit seinem Buch “The Nudes – Photography with a Cyber-shot Mobile” bewiesen.

Jonas Edler macht es ähnlich: » weiterlesen

Begegnung:
Wo sind die Tonwerte?

Schwarz-Weiß-Fotos heißen so, weil die gesamte Graupalette in allen Abstufungen von schwarz bis weiß auf dem Bild zu sehen sein sollte.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© jasmu).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© jasmu).

Kommentar des Fotografen:

Habe das Bild bei einem Spaziergang an einem sonnigen Wintertag aufgenommen. Kamera: Olympus OM10 mit Tokina Weitwinkel auf einem Ilford IP5 Plus ISO 400. Die Blende etc weiss ich nicht mehr da analog, duerfte aber so um 3,5 rum liegen. Habe das Negative gescannt und minimal mit Photoshop bearbeitet, Kratzer entfernt, Helligkeit, Kontrast, so dass es meinem selbstentwickelten Favoriten entspricht.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von jasmu jasmu:

Schwarz-Weiß-Fotos heißen so, weil die gesamte Graupalette, mitsamt ihren extremsten Abstufungen schwarz und weiß auf dem Bild zu sehen sein sollte. Bei diesem Foto ist das leider nicht der Fall.

Doch einen Schritt zurück:

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Spontanporträt:
Junges Gesicht

Es ist kein Problem, auf einem Foto langweiliges Licht zu haben, wenn das Motiv spektakulär ist. Auch ein langweiliges Motiv kann durch gute Lichtführung seinen Reiz haben. Aber wenn Licht und Motiv nicht reizen, fehlt etwas.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Kommentar des Fotografen:

Spontane Aufnahme, entstanden während eines gemeinsamen Frühstücks

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Hans Niemietz:

In die Kategorie der weder in Sachen Licht noch Spannung des Motivs auffallenden Bilder fällt leider auch dieses Kinderportrait. Das Tageslicht fällt weich von links und wird rechts – vielleicht durch helle Wände – nochmals aufgehellt. Nicht schlecht, aber auch nicht spektakulär.

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Selbstporträt:
Schuss in den Spiegel

Als Foto-Amateur lernt man schnell eine Regel: Nie in einen Spiegel blitzen. Warum die Regel sinnvoll ist und weshalb sie auch gebrochen werden darf, zeigt dieses Foto.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Weidenhaupt).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Weidenhaupt).

Kommentar des Fotografen:

Eine besondere Absicht hatte ich eigentlich nicht im Kopf, als ich das Foto gemacht habe ;) Ich hatte das objektiv gerade neu und habe etwas herumexperimentiert. Dabei ist, unter anderem, dieses Bild vor dem Spiegel entstanden

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Thomas Weidenhaupt:

Ist das eine Hommage oder nur eine Kopie? Das Foto sieht dem Titelbild des Fotobuchklassikers von Andreas Feininger ( “Andreas Feiningers große Fotolehre” (Affiliate-Link)) sehr ähnlich.

Ein junger Mann, der mit seiner Kamera direkt den Betrachter fotografiert. So ein Blickwinkel kann auf zwei verschiedene Arten erzeugt werden:

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Federfoto:
Leichte Schwere

Eine minimalistische Fingerübung mit zwei verschiedenen Federn, die von der Kombination gegensätzlicher Assoziationen lebt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Uwe Minuth).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Uwe Minuth).

Kommentar des Fotografen:

Bildtitel ” Leichter Federtraum”. Stilleben mit Federn, die auf einen Spiegel liegen. Beleuchtung war ein Halogenstrahler (35W) von der rechten Seite.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Uwe Minuth:

Weiße Feder auf schwarzem Grund. Sehen wir ehrlich: Originell ist das Motiv nicht. Aber wozu auch? Als Fingerübung im Umgang mit Licht und Arrangement eignen sich auch zwei schlichte Federn.

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