Robert Kneschke

Zeitungen und Zeitschriften wie FOCUS, Freundin, Süddeutsche Zeitung, BUNTE, Computerbild, BRAVO, Eltern und vielen anderen.

In seinem Blog “Alltag eines Fotoproduzenten” lädt Robert Kneschke zu einem Blick hinter die Kulissen seiner Arbeit ein und beschäftigt sich mit den beruflichen Seiten der Fotografie. Seine Webseite verrät ebenfalls mehr über Robert Kneschke.

Robert ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 152 Artikel von Robert Kneschke auf fokussiert.com:

Meeresbild:
Menschen am Strand

Mit ganz einfachen Mitteln können sehenswerte Fotos entstehen. Wenn die Perspektive und das Licht stimmen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ulrich Beckonert).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ulrich Beckonert).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto entstand im Sommer auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Ich war abends unterwegs, um ein paar schöne Aufnahmen vom Strand zu machen. Die Lichtstimmung war einfach gigantisch. Interessant finde ich die Lichtspiegelungen der Muscheln im Sand.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ulrich Beckonert:

Dieses Foto könnte man zu den optischen Täuschungen zählen. Wer sich das Bild in kleiner Größe bzw. von weit entfernt anschaut, bekommt den Eindruck, dass es ein Foto vom Meer ist. Dann fällt auf, dass ganz links zwei Personen laufen, die dann logischerweise über das Wasser laufen müssten. Das geht doch gar nicht?

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Unterwasserfoto:
Trojanische Kreativität

Wem gebührt das Lob für die kreative Leistung einer Fotografie? Anhand dieses Fotos aus dem SeaLife München lässt sich das gut diskutieren.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Steiner).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Steiner).

Kommentar des Fotografen:

Nach einem schönen Tag im SeaLife München ist dieses Bild “Trojan Horse” entstanden. Kurz vor dem Ausgang war dann das größte Becken des SeaLife zu sehen. Ein unscheinbares Fenster direkt vor dem Ausgang bot mir dann diesen Blick. Ich wollte unbedingt diese Perspektive festhalten. Das Licht von oben, das Blau des Wassers, die Luftblasen, die Tiere, die im Becken schwammen, und natürlich das riesige Holzpferd. Die meiste Zeit von meinem Besuch im SeaLife habe ich wohl genau an diesem Fenster verbracht. Ich hatte Glück, dass dieses Fenster nicht so stark gebogen war. Da das Fenster nicht besonders groß ist und man keine Möglichkeit hat, ein paar Schritte zurückzutreten, musste ich direkt an das Fenster ran, um das Pferd komplett ablichten zu können. Genau hier war ich richtig froh, dass mein Canon 50mm f1.4 an meiner Canon 5D Mark II genau den richtigen Bildausschnitt hatte. Mein Freund, der auch dabei war, hatte mit seiner Canon 50D und dem 50mm f1.8 weniger Glück. Der Bildausschnitt an seiner Kamera war zu eng. Da mich dieses Pferd an das Holzpferd von Troja erinnerte, benannte ich das Bild dementsprechend.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Christian Steiner:

Eine Szene wie aus einem Märchen. Nein, genauer, wie aus einer Geschichte aus längst vergangenen Zeiten. Sofort beim Anblick musste ich an das trojanische Holzpferd denken; mittlerweile versunken auf dem Meeresgrund, wartet es auf die Entdeckung durch den Fotografen.

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Industrielandschaft:
Industrial Color-Key

Der kleine Mensch inmitten von großen Maschinen: So wirkt diese Riesenrad-Szene in Schwarz-Weiß, bei der die größte Fläche farbig hervorgehoben wurde.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lars Röglin).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lars Röglin).

Kommentar des Fotografen:

Meine Interpretation einer Situation im Riesenrad im Wiener Prater: Mir gefällt, dass die zweite Person des romantischen Dinners praktisch vollständig vom Fensterrahmen verdeckt ist. Der rote ColorKey im kontrastreichen schwarz-weiß soll ein wenig an SinCity erinnern, da die eigentliche Szene ja eher romantisch ist. Bin gespannt auf die Profi-Kritik.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Lars Röglin:

Schwarz-Weiß-Fotos leben von Kontrasten und der Komposition. Spannend wird es, wenn durch den Color-Key-Effekt der Kontrast durch eine zusätzliche Farbe – im gezeigten Fall Rot – entsteht und damit die Aussage “Schwarz-Weiß-Bild” fast konterkariert wird. Außerdem kann ein Color-Key-Effekt durch übertriebenen Einsatz schnell kitschig oder peinlich wirken.

Beim Foto von Lars Röglin passt der Effekt jedoch erstaunlich gut.

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Konzeptfoto:
Geschwindigkeit als Ausdruck

Geschwindigkeit und Bewegung kann auf verschiedene Arten fotografisch dargestellt werden. Eine effektive Möglichkeit ist immer wieder die Langzeitbelichtung von fahrenden Autos.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ole Krüger).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ole Krüger).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild habe ich am frühen Abend gezwungenermaßen aus einem Auto heraus gemacht. Meine Besorgnis über verwackelte Linien Sorgte sich bei der Sichtung und Wohlgefallen auf! Mir persönlich gefallen die geschwungenen Linien sehr. Ich würde mich sehr über eine professionelle Kritik freuen, da ich noch nicht lange Fotografiere. Belichtet habe ich 60 sec bei ISO 100.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ole Krüger:

Wie einige wissen, verdiene ich mein Geld mit der Stockfotografie, der Fotografie von Motiven, die kommerziell nutzbar sind und von verschiedenen Kunden lizenziert werden können. Auch wenn auf dem gezeigten Foto keine Personen zu sehen sind, ist das Foto trotzdem kommerziell sehr interessant.

Besonders wichtig ist natürlich die Aussage:

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Haustierfoto:
Gefährlicher Plüsch-Tiger

Haustierfotografie mal anders: Wer ins Detail geht, lässt manchmal mehr offen als wenn er das ganze Tier komplett abbildet. Dieses Katzenfoto ist der beste Beweis dafür.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Carsten Schröder).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Carsten Schröder).

Kommentar des Fotografen:

ich wollte mal einen anderen Ausschnitt meiner Katze zeigen. Sie saß am Fenster, gg Abend, daher die lange Belichtungszeit. Die kleine Blende (eigentlich schon zu klein) wollte ich, um eine gute Tiefenschärfe zu erreichen. Farbe und Kontraste wurden in PS nachgearbeitet.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Carsten Schröder:

Plüschtier, Hauskatze oder wilder Löwe? Auf den ersten Blick ist es gar nicht so einfach zu sagen, was auf dem Foto zu erkennen ist. In diesem Fall macht genau das den Reiz aus. Bezaubernde Fotos von niedlichen Kätzchen, die mit großen Augen in die Kamera schauen, gibt es schließlich zuhauf.

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Strandbild:
Urlaubsfoto mit Minimenschen

Wenn auf Urlaubsfotos die Familie zu sehen ist, sollte sie auch zu erkennen sein. Hier versuchte die Fotografin einen Spagat zwischen Erinnerungsfoto und Landschaftsaufnahme, die leider misslungen ist.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sara Obornik).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sara Obornik).

Kommentar des Fotografen:

Ich bin Hobbyfotografin und lese seit langem mit grossem Interesse die Bildkritiken und versuche die Tipps auch bei meinen Bildern umzusetzen. Dieses Bild entstand im Dänemark-Urlaub im letzten Herbst an der ruhigen Ostsee beim Standspaziergang mit einer einfachen Compact-Kamera. Es gefällt mir vom Bildaufbau sehr gut. (Als Kategorie hätte ich Urlaubsbild gewählt, zu sehen sind meine Lieben. ;-))

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Sara Obornik:

Das gezeigte Foto ist ein Urlaubsfoto mit der Familie der Fotografin drauf für das heimische Fotoalbum. Ihr gefällt der Bildaufbau sehr gut – und damit hat sich die Sache erledigt. Schönes Bild, Klebe-ecken ran und rein ins Album. Da es aber für eine ausführliche Bildkritik eingesandt wurde, können wir es dabei nicht belassen. Ich habe nun das schwere Los, der Fotografin zu sagen, dass mich der Bildaufbau überhaupt nicht überzeugt. Das hat mehrere Gründe. Aber erst mal das Positive:

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Konzeptfoto:
Hochhackig auf Geleisen

Ein guter Fotograf sollte sich ihm bietenden Möglichkeiten immer im Vornherein versuchen auszunutzen. Hinterher eine Erklärung für misslungene Aufnahmen zu basteln, geht meistens schief.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter Knechtges).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter Knechtges).

Kommentar des Fotografen:

Ursprünglich sollte das Mädel frustriert wirken, wer läuft schon gerne so über Schienen

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Peter Knechtges:

Manchmal sagt der Kommentar zu einem Foto mehr aus als das Bild selbst. Genau genommen ist das nicht die beste Aussage über ein gutes Foto, denn es sollte für sich selbst sprechen können. Auf mich wirkt das Foto zusammen mit dem Kommentar so:

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Naturfotografie:
Blumen mit Wasserkraft

Es scheint paradox: Blumen zu fotografieren sollte sehr einfach sein. Sie sind klein, von Natur aus schön und halten ziemlich still, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Trotzdem ist es sehr schwer, gelungene Blumenbilder zu machen. Hier wurde die Blume in einem Zustand fotografiert, den nicht jeder Fotograf sofort nachmachen kann.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Claudia Portmann-Caminada).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Claudia Portmann-Caminada).


Kommentar des Fotografen:

Ich habe diese Blume in den Bergen am Morgen nach einem heftigen Gewitter aufgenommen. Der Himmel wurde plötzlich aufgerissen, dies wird wunderbar in den Wassertropfen gespiegelt. Ich wollte speziell gestalten, mit Gegenlicht, Spiegelungen und Aufnahmestandort (am Boden liegend mit Einbeinstativ).

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Claudia Portmann-Caminada:

Es scheint paradox: Blumen zu fotografieren sollte sehr einfach sein. Sie sind klein, von Natur aus schön und halten ziemlich still, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Trotzdem ist es sehr schwer, gelungene Blumenbilder zu machen.

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Blumenfotografie:
Absichtlich unscharf

Erst wer weiß, wie technisch gelungene Fotos entstehen, kann sich an die Grenzen rantasten und versuchen, auch den fotografischen Fehlern eine Ästhetik zu entlocken.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gisela Diederichs).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gisela Diederichs).

Kommentar des Fotografen:

Titel: Rosen für Vincent II – Versuche mich in der Wischtechnik und bin über die Ergebnisse oftmals überrascht. Würde mich über eine Beurteilung, ob dies wirklich ein interessantes Foto ist, sehr freuen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Gisela Diederichs:

Wie meine letzten Fotokritiken gezeigt haben, bin ich kein Freund von missglückten Fotoaufnahmen, die der Fotograf nachträglich als “Kunst” zu deklarieren versucht, in der Hoffnung, sein technisches Unvermögen würde nicht bemerkt werden. Manchmal, aber nur manchmal, kommen durch fehlerhafte Fotos jedoch Bilder zustande, die es doch wert sind, genauer betrachtet zu werden. Und bisweilen entsteht daraus eine neue Technik.

Nach technischen Gesichtspunkten ist das hier gezeigte Foto eindeutig unscharf und somit misslungen:

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Konzept-Porträt:
Romantisches Paar

Tageslicht, 50mm, zwei Menschen: Mit sehr einfachen Mitteln entstand dieses romantische Portrait, was vor allem durch die Haltung des Paars wirkt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Max Niemann).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Max Niemann).

Kommentar des Fotografen:

Bei meinen Fotos lege ich großen Wert auf Authentizität, erst weit danach auf technische Perfektion. Während ich dieses Bild machte, wurde gleichzeitig ein Musikvideo gedreht, und ich als Fotograf wenig beachtet. Das gab mir die Möglichkeit, die Schönheit und Echtheit des Moments einzufangen, die alle Teilhabenden bemerkten und genossen – ohne dass man sich auf den Fotografen konzentrierte. Die (nahezu) offenblendig bedingte Tiefenunschärfe harmoniert in meinen Augen perfekt mit den vollkommen verschwommenen Gräsern im Vordergrund, die dem Bild mehr Tiefe geben.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Max Niemann:

Es ist eine sehr schöne Pose: Ein junger Mann und eine junge Frau, die Frau liegt auf dem Rücken im hohen Gras und lehnt mit ihrem Kopf an der Brust des Mannes, der sitzend zu ihr nach unten schaut. Die Nasen berühren sich fast, und auch die Lippen könnten sich wahrscheinlich berühren, wenn sie wollten:

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