Uli Eberhardt

Uli EberhardtUli (Jahrgang 1959) ist Journalist von der Pike auf. Fotografie ist seine große Passion schon seit Jugendzeiten, sie stand nach dem Abitur als eine der beruflichen Möglichkeiten zur Wahl.

Weil die Hochschule die Bewerbungsmappe ablehnte, wurde Uli doch Redakteur.

Die Liebe zur Fotografie blieb bestehen. Mit den neuen digitalen Möglichkeiten lebte sie wieder auf. Uli kündigte seinen fest Job, um mehr Zeit für die Passion zu haben.

Bei fokussiert.com schließt sich also ein Kreis: Passion und Profession kommen zusammen.

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Alle 264 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:

Belichtungszeit sechs Monate:
Die Sonne über Bristol

Uli Eberhardt, 8. Januar 2009 um 13.17 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Justin Quinnells Bilder könnten einen Fantasy-Roman illustrieren. Mit einer Belichtungszeit von sechs Monaten zeichnet der Engländer die Sonnenbahnen über seiner Heimatstadt Bristol auf.

Justin Quinnell: The Clifton Suspension Bridge, Bristol. 17. Dezember 2007 bis 21. Juni 2008

Für das Bild der Clifton Suspension-Brücke begann Justin Quinnell die Belichtung am 21. Dezember zur Zeit der Wintersonnenwende und belichtete bis zum Sonnenhöchststand am 21. Juni. Quinnells Kamera ist eine Lochkamera.

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Göran Gnaudschun:
Die Intensität im Bild

Uli Eberhardt, 22. Dezember 2008 um 13.06 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Göran Gnaudschuns Porträts stellen die Frage nach dem Innen und dem Außen - das Auge genau an der Grenze und die Seele innendrin. Charakter und Seele könne man nicht darstellen, meint Gnaudschun, aber eine Intensität im Bild erzeugen.

Göran Gnaudschun zeigt seine seit 2005 entstandenen “Neuen Portraits” derzeit in einer Ausstellung im Kunstraum Potsdam unter dem Titel “Innen und Außen”. Zwei weitere Bildserien sind dort ebenfalls zu sehen, nämlich “Inseln” und “Luft berühren”.

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Marcus Gaab:
Modefotografie und Fotokunst

Uli Eberhardt, 21. Dezember 2008 um 10.22 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Als Modefotograf hat sich Marcus Gaab weltweit bereits einen Namen gemacht. Jetzt können wir erstmals in einer Ausstellung auch seine Fotokunst sehen - in Hamburg.

Marcus Gaab ist ein Pionier der Digitalfotografie. Schon früh, vor über zehn Jahren zur Zeit seines Fotostudiums an der Essener Folkwang-Schule, hatte sich Gaab für die damals noch einfache digitale Technik begeistert. Gaab entwickelte daraus seinen eigenen Stil.

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Gisèle Freund:
Wiedersehen zum Hundertsten

Uli Eberhardt, 19. Dezember 2008 um 11.41 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gisèle Freund wäre am 19. Dezember 100 Jahre geworden. Wir können ihr in einer ganzen Reihe von Ausstellungen wieder begegnen.

Berühmt wurde Giséle Freund als Fotoreporterin für die Zeitschriften Life, Time Magazine, Picture Post und für die Agentur Magnum, als Soziologin und Theoretikerin der Fotografie, vor allem aber auch als leidenschaftliche Porträtistin der internationalen Literatur-Avantgarde von Paris, von Künstlern und Philosophen.

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“Toygiants”:
Das (un)heimliche Leben
der Spielzeugfiguren

Uli Eberhardt, 18. Dezember 2008 um 13.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wer sich immer mal bang gefragt hat, ob die verschenkten Spielzeugfiguren und Puppen nächtens ein Eigenleben führen, sieht sich bei Daniel und Geo Fuchs bestätigt: Die beiden Fotokünstler setzen eine (un)heimliche Parallelwelt in Szene.

“Toygiants”, also “Riesenspielzeug” heißt die Serie, für die das Künstlerpaar handelsübliche, weltweit erhältliche Spielzeugfiguren verwendete. Mit dabei etwa amerikanische Comic-Helder der Sechzigerjahre, japanische Manga-Superstars, Schauspieler wie Bruce Willis, Sylvester Stallone oder Quentin Tarantino, Künstler wie Andy Warhol und Politikerfiguren wie George W. Bush oder Saddam Hussein.

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Robert Lebeck:
Der geklaute Degen

Uli Eberhardt, 15. Dezember 2008 um 10.26 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Robert Lebeck prägte wie kaum ein anderer den Bildjournalismus in Deutschland von den Fünfzigerjahren bis heute. In Berlin werden in einer großen Ausstellung seine Bilder aus fünfzig Jahren gezeigt.

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau ist die bisher vielleicht umfangreichste Präsentation von Robert Lebecks Lebenswerk und spiegelt seine Maxime, als Journalist möglichst vielseitig zu sein. Etwa 400 bekannte und unbekannte Fotografien erinnern anlässlich seines 80. Geburtstages an seine aktiven Jahre von 1955 bis 2005.

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Michael Kenna, Langzeitbelichtung:
Angesammelte Zeit

Uli Eberhardt, 12. Dezember 2008 um 13.19 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Der Brite Michael Kenna fotografiert Landschaften oft nachts mit stundenlangen Belichtungszeiten. In einer hektischen Welt, meint er, ist es ein Luxus, die Sterne über den Himmel wandern zu sehen.

Michael Kenna: Fifth Avenue, New York, USA, 2000

“Cumulative Time” – angesammelte Zeit: Der Titel Michael Kennas derzeitigen Ausstellung in London ist in durchaus wörtlich zu nehmen. Kenna sucht den meditativen Blick auf die Welt, und will uns in seinen Bildern eine Kombination aus Frieden, Harmonie und Balance vorführen.

Für Michael Kenna ist der Vorgang des Fotografierens selbst wichtiger als das Bild.

Darüber sagt er:

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Hubert Becker:
Alles ganz anders

Uli Eberhardt, 6. Dezember 2008 um 11.23 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Bei Hubert Beckers Fotoarbeiten ist man nur vermeintlich auf einer “richtigen” Spur. In Wirklichkeit ist alles ganz anders.

In seiner Bildserie “La condition humaine” zum Beispiel arbeitet Hubert Becker mit den Methoden von René Magritte. Wie der surrealistische Maler zwingt uns Becker, unser Bild der Wirklichkeit zu überdenken und Denkgewohnheiten zu durchbrechen. Die Leipziger Galerie b2_ zeigt uns aktuelle Beckers Arbeiten unter dem nämlichen Titel “La condition humaine”.

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Steve McCurry:
Diese leuchtenden Augen

Uli Eberhardt, 5. Dezember 2008 um 12.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Steve McCurrys Porträt des afghanischen Mädchens mit den leuchtend grünen Augen ist in den Achtzigerjahren um die Welt gegangen. Nun können wir es uns in Iserlohn anschauen, bei der weltweit ersten Retrospektive des Magnum-Fotografen.

Der Amerikaner Steve McCurry berichtet seit 30 Jahren aus den Krisengebieten weltweit, unter anderem über den Krieg zwischen Iran und Irak, den Zerfall des früheren Jugoslawien, aus Beirut, Kambodscha, Tibet, dem Jemen, den Philippinen und dem Golfkrieg. Er dokumentierte er die Ereignisse vom 11. September 2001 in New York und er reiste immer wieder - inzwischen 25 Mal - nach Afghanistan.

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Tobias Zielony - Trona:
Ist es leicht, jung zu sein?

Uli Eberhardt, 2. Dezember 2008 um 17.23 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Für Tobias Zielony ist es offensichtlich, dass es nicht überall leicht ist, jung zu sein. Zum Beispiel am Rande des Death Valley in einer Stadt namens Trona.

Das Foto zeigt uns: Ein junger Mann liegt am Rand eines verlassenen Sportplatzes im Staub. Eingeschlafen? Vom Fahrrad gefallen? “Trona ist eine Siedlung in der Wüste, einst eine industrielle Vorzeigestadt, heute ein sich selbst überlassener Ort auf Crystal Meth”, sagte Tobias Zielony in einem Interview. “Crystal Meth” ist eine starke Form der Designerdroge Amphetamin, so genanntes Metamphetamin.

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