
Uli Eberhardt, Jahrgang 1959, beschäftigt sich schon viele, viele Jahre mit der Kunst der Fotografie. Immer wieder gibt es neue, spannende Fotografinnen und Fotografen mit ihren Arbeiten zu entdecken, neue Entwicklungen zu verfolgen. Darüber schreibt er seit 2007 für fokussiert.com.
In der Freizeit arbeitet er an seinen eigenen Bildern und kennt sich mit Freud und Leid des fotografischen Handwerks deshalb bestens aus.
Alle 594 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:
Mit Harry Callahan gibt es hierzulande einen weiteren Amerikaner zu entdecken, der in der Geschichte der Fotografie seinen festen Platz hat.

Harry Callahan: Detroit, c. 1943 © The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan begann um 1938 mit der Fotografie; sein Lebenswerk reichte über sechzig Jahre. Sehr früh sah er sich als künstlerischen, nicht als realistischen Fotografen.
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Eva Leitolfs Postkarten aus Europa zeigen Orte, an denen Grenzen gezogen werden: zwischen drinnen und draußen, zwischen uns und denjenigen, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind.

Eva Leitolf - Leitern, Melilla 2006, aus: Postcards from Europe, Offenes Archiv aus Fotografien und Texten, seit 2006, c-print, 81 x 69 cm, courtesy Eva Leitolf © VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Eva Leitolf fotografiert nüchtern und dokumentarisch. Ihre Bilder von Europas Grenzposten lassen auf den ersten Blick nur ahnen, was dort geschehen sein könnte.
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Rinko Kawauchi beschäftigt sich mit Motiven des Alltäglichen, dem Kreislauf des Lebens und dessen Vergänglichkeit.

Rinko Kawauchi - Untitled (I-26) 2011, C-print 101,6 x 101,6 cm
Die japanische Fotokünstlerin untersucht das Unterbewusstsein und versucht, Alltäglich-Banales in etwas Ungewöhnliches, Poetisches zu verwandeln.
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Ganz unwirklich sehen sie aus, Frank Herforts Bilder aus der ehemaligen Sowjetunion: ein wenig wie Architekturstudien, pompös, skurril, überladen.

Frank Herfort: Triumph Astana, Astana, 2006/2012
Aber sie sind Realität in den postsowjetischen Städten: Nach dem Zerfall der Union errichtet, sollen sie den Glanz der neuen Mächtigen verbreiten.
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Ein Leben als fotografisches Projekt: Knut Wolfgang Maron begleitete seine schwer kranke Mutter in ihren letzten Lebensjahren.

Knut Wolfgang Maron, Ein Leben (1997-2012) Original Handabzüge des Künstlers auf Farbfotopapier, Typ C, Vintage-Prints. © Knut Wolfgang Maron
Marons Blick richtet sich nicht in Trauer auf seine Mutter. Sein Blick gilt dem Leben und nicht dem Tod.
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Das Heranwachsen junger Menschen – das ist zentrales Thema der niederländischen Fotografin und Videokünstlerin Rineke Dijkstra.

Rineke Dijkstra, I See a Woman Crying (Weeping Woman), 2009; Videostills: Rineke Dijkstra © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin
Wer Dijkstras frühere Porträts von Jugendlichen kennt – die vom Strand etwa, der will immer noch mehr von ihr sehen. In Frankfurt am Main gibt es jetzt eine umfassende Ausstellung, die vor allem auch ihre Videoarbeiten zeigt.
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Vom Wohnzimmer bis zum Wolkenkratzer – Architektur und Fotografie gehören seit jeher zusammen.

Beni Bischof: Schlösser – zusätzlicher neuer Schutz, 2009, Inkjet-Print
Zum seinem 20-jährigen Bestehen widmet sich das Fotomuseum Winterthur ausgiebig diesem Thema – mit über 400 Fotografien aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert.
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Das sind die besten Bilder aus weltweit über 60.000 Einsendungen – findet jedenfalls die Jury des Sony World Photography Award 2013.

Copyright Berta Vicente, Spanien, courtesy of SWPA 2013
Die Gewinner der einzelnen Sparten des offenen Wettbewerbs für Amateure, der Wettbewerbe der Jugend und (erstmals) für 3D stehen damit fest. Die Gesamtsieger endlich (und dann auch der Profis) werden Ende April bei der Preisgala in London bekannt gegeben.
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Samuel Henne arbeitet im Spannungsverhältnis zwischen Fotografie und Skulptur. Aus Skulpturen macht er fotografische Bilder und aus Fotografien werden Objekte.

Samuel Henne: Something specific about everything #01, 2010/2011
Samuel Henne baut also einerseits stilllebenartige Plastiken, die er fotografisch inszeniert. Aus Fotografien von Skulpturen wiederum entstehen plastische Objekte.
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Wir wähnen uns in dunklen Katakomben, sind jedoch im Museum – ganz alleine, nur mit mit Friederike von Rauchs Fotografien.

Aus: Sleeping Beauties © Friederike von Rauch
Im Film “Nachts im Museum” kommt zur Gruselstunde Leben in die alten Knochen. Bei Friederike von Rauch können wir spüren, wie die Räume mit ihren manchmal figurenähnlichen Gegenständen darin ein Eigenleben gewinnen.
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