Uli Eberhardt, Jahrgang 1959, beschäftigt sich schon viele, viele Jahre mit der Kunst der Fotografie. Immer wieder gibt es neue, spannende Fotografinnen und Fotografen mit ihren Arbeiten zu entdecken, neue Entwicklungen zu verfolgen. Darüber schreibt er seit 2007 für fokussiert.com.
In der Freizeit arbeitet er an seinen eigenen Bildern und kennt sich mit Freud und Leid des fotografischen Handwerks deshalb bestens aus.
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Alle 545 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:
Zwölf junge Fotografen haben sich in Essays mit dem Thema europäische Identität befasst. Das Ergebnis sehen wir aktuell in Hamburg.
Wer sich dafür interessiert, wie junge Fotografinnen und Fotografen ticken, der bekommt hier einen Überblick. Die Arbeiten entstanden im Rahmen des neu ins Leben gerufenen European Photo Exhibition Award – kurz Epea genannt.
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Wim Wenders ist nicht allein Regisseur. Er fotografiert auch – auf seinen vielen Reisen rund um den ganzen Erdball.
Merkwürdige und stille Orte sind es, die Wim Wenders auffallen und interessieren. “Wenders’ Welt” sehen wir aktuell in Hamburg unter dem nämlichen Titel: “Places, strange and quiet”.
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Dass die Menschen seinem Blick ihre Geheimnisse offenbaren – das wiederum ist vielleicht das Geheimnis von Christer Strömholms Bildern.
Berühmt wurde der Altmeister der schwedischen Fotografie mit seinen Arbeiten von der Place Blanche im französischen Vergnügungsviertel Pigalle. Aber das ist noch längst nicht alles.
Der Hasselblad-Preis des Jahres 1997 war im Nachhinein gesehen die Würdigung seines Lebenswerks, denn fünf Jahre später – 2002 – ist Christer Strömholm mit 83 Jahren gestorben. Seine fotografische Entwicklung begann erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges war er Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besatzung in Norwegen. In Paris – seiner zweiten Heimat – konnte er nach ersten Anfängen vor dem Krieg endlich Kunst studieren – an der Académie des Beaux Arts. Von 1949 bis 1954 war Strömholm Mitglied in Otto Steinerts Gruppe Fotoform. Mit dem Schriftsteller Peter Weiss (“Die Ästhetik des Widerstands”) drehte er einen Film. Und Anfang der Sechzigerjahre übernahm er von diesem in Schweden lebenden Peter Weiss Kurse in Bildgestaltung. Daraus entwickelte Strömholm die Fotoschule “Fotoskolan”, die sich zu einem internationalen Anziehungspunkt entwickelte und zur Ausbildungsstätte der besten Fotografen Skandinaviens wurde.
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Simone Nieweg ist eine weniger bekannte Vertreterin der Düsseldorfer Schule. Vielleicht, weil sie sich stillen Landschaften widmet – der Garten- und Ackerbaukultur des Menschen.
Wie nutzen Menschen die Natur, wie gestalten sie sie, entfremden sie von ihrem Ursprung? Simone Nieweg stellt uns das mit großer Sorgfalt und kompositorischer Genauigkeit vor.
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Der Brite Paul Graham erhält den Hasselblad-Preis des Jahres 2012. Über Jahrzehnte hinweg prägte und erneuerte er die politische und sozialdokumentarische Fotografie.
Stephen Frears, Mike Leigh oder Ken Loach – sie stehen mit ihren Sozialdramen für das New British Cinema seit der Thatcher-Ära. Paul Graham steht in für die Fotografie dieser Linie.
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112.000 Einsendungen waren eingegangen, dreizehn hat die Jury der Sony World Photography Awards 2012 jetzt als die Besten der einzelnen Sparten ausgewählt.
Beim Thema “Im Bruchteil von Sekunden” gewann Tobias Bräuning aus Deutschland. Die beiden Gesamtgewinner des Offenen und des Jugendwettbewerbs werden erst bei der Gala am 26. April in London bekannt gegeben.
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Eve Arnold war die erste Frau bei der Fotoagentur Magnum. Viele legendäre Starporträts stammen von der Grande Dame unter den Bildreportern.
Ob Marlene Dietrich, Clark Gable, Marylin Monroe oder Anthony Quinn – Eve Arnold hatte sie alle vor der Linse. Mit 99 ist sie Anfang 2012 gestorben – Anlass für eine Hommage mit erster Ausstellung in Deutschland.
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“Eine Fotografie ist wie ein Geheimnis eines Geheimnisses”, schrieb Diane Arbus einmal: “Je mehr es erzählt, umso weniger erfährt man.“
Wir können schauen, ob wir dieses Paradox für uns selbst auflösen können: in Winterthur, wo aktuell das Lebenswerk der berühmten amerikanischen Fotografin gezeigt wird.
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Boris Mikhailovs Themen ist der Alltag der Menschen vor und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Vor allem danach ist der Alltag dort aus den Fugen geraten.
In den Neunzigerjahren wurde dieser Alltag für viele zur existenziellen Überlebensfrage und Boris Mikhailov zeichnete diese “Krankengeschichte” auf.
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Peikwen Chengs Traumwelten in der Wüste erscheinen zu fantastisch, um wahr zu sein. Er fotografierte sie beim “Burning Man”-Festival in Nevada.
Aber die Fotos von bizarren Vehikeln, Schaukelpferden, Mobiles und herumstehenden Buchstaben sind real, versichert Peikwen Cheng, nicht digital manipuliert oder erzeugt.
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