Uli Eberhardt, Jahrgang 1959, beschäftigt sich schon viele, viele Jahre mit der Kunst der Fotografie. Immer wieder gibt es neue, spannende Fotografinnen und Fotografen mit ihren Arbeiten zu entdecken, neue Entwicklungen zu verfolgen. Darüber schreibt er seit 2007 für fokussiert.com.
In der Freizeit arbeitet er an seinen eigenen Bildern und kennt sich mit Freud und Leid des fotografischen Handwerks deshalb bestens aus.
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Alle 532 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:
Aus Lucien Clergues Fotografien leuchtet die Provence – mit all den Erinnerungen an das unvergleichliche Licht, an Gemälde von Picasso oder Matisse oder an eine eigene vergangene Ferienreise.

Lucien Clergue: Nu de la mer (Corps mémorable Paul Eluard), Camargue, 1969
Unter dem Titel “Magie und Mythos” sind Clergues Bilder bis zum 20. Juli in der Städtischen Galerie Erlangen zu sehen. Lucien Clergue, geboren 1934 in Arles, wo er auch heute noch lebt, zählt mit zu den Klassikern der Fotografie. Clergue hat unter anderem das bekannte Foto-Festival in seiner Heimatstadt gegründet – die “Rencontre d’Arles”.
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Thomas Hoepkers Lebenswerk gibt es vom 14. Juni an den ganzen Sommer über in Oberhausen zu sehen: Fotografien aus fünf Jahrzehnten.

Thomas Hoepker: Mädchen mit dem japanischen Nationalsymbol auf der Stirn, Tokio, Japan, 1977
Thomas Hoepker, 1936 in München geboren, zählt international zu den bedeutendsten deutschen Fotografen. Neben seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Fotojournalist für die Illustrierten “Kristall”, “Magnum”, “twen” und “Stern” hat er auch die Zeitschrift “Geo” als Fotograf und Executive Director der amerikanischen Ausgabe wesentlich mitgeprägt. Von ihm stammt das schöne Zitat: “Das wichtigste Werkzeug des Fotografen sind seine Füße.”
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In Wien gibt’s derzeit die Fußball-Selektion der Fotoagentur Magnum sehen: Fußball als globales Phänomen.

Alex Webb/Magnum Photos, Paraguay, 1992
Die Galerie Momentum zeigt mit “Magnum Football” eine Auswahl “der schönsten Aufnahmen zum Thema Fußball”. Die Bilder setzten sich auf unterschiedliche Art mit dem Thema Fußball auseinander und lieferten einen stimmungsvollen Beweis für die tatsächlich weltumspannende Leidenschaft, mit der dieser Sport betrieben wird.
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Sommer, Sonne, Bildung: Das Fotografie Forum Frankfurt startete mit seiner Sommerakademie. Bis Oktober gibt’s Vorträge und Workshops mit “bekannten Größen und aufstrebenden Talenten aus der Fotoszene” (Eigenwerbung).

Emanuel Raab: MenschenBild # 5, Fotoinstallation, 8 x 12 m
am ehemaligen Bundesrechnungshof, Berliner Straße/Ecke Kornmarkt, Frankfurt/Main
Das FFF zeigt außerdem gerade “MenschenBilder” von Emanuel Raab – umsonst und draußen, riesig mit acht mal zwölf Metern Größe am ehemaligen Bundesrechnungshof in Frankfurt am Main. In etwa vierwöchigem Abstand kommen zu dem oben abgebildeten überlebensgroßen Polizisten neue Motive hinzu.
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Von Beckham bis Zidane: Das Schweizer Fotografen-Paar Mathias Braschler und Monika Fischer porträtierte 30 der wichtigsten Fußballspieler der Welt jeweils direkt nach dem Abpfiff – “Faces of Football”.

Mathias Braschler und Monika Fischer – aus «Faces of Football«:
Bastian Schweinsteiger
Die Hamburger Galerie Robert Morat zeigt “Faces of Football” derzeit parallel zur Europameisterschaft. Gleichzeitig bei Morat zu sehen: Braschlers und Fischers Streifzug durch den US-amerikanischen Alltag: “About Americans” – über die Amerikaner.
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Rockstar Bryan Adams ist auch Fotograf. Mit Vorliebe porträtiert er andere prominente Stars – Musiker, Schauspieler oder auch – wie kürzlich – deutsche Fußball-Nationalspieler.

Bryan Adams: Franka Potente – Bildgalerie
Bryan Adams ist offizieller Fotograf von Hear the World – einer weltweiten Initiative des Hörgeräteherstellers Phonak, die das Bewusstsein für das Thema Hören und Hörverlust fördern soll. Die Stiftung Hear the World ist gemeinnützig und unterstützt weltweit Projekte, die sich Menschen mit Hörminderungen widmen. Der Kanadier Adams fotografierte die Botschafter dieser Initiative – und die Bilder dazu sind bis 11. Juni noch in Berlin in einer Ausstellung zu sehen.
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In Madrid startet die PhotoEspana 2008, weltweit eines der bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Fotografie.

Florian Maier-Aichen: Ohne Titel, 2005
Courtesy Blum & Poe, Los Angeles / 303 Gallery New York
“Place” – Orte, Plätze, Raum – das ist das Hauptthema der zehnten PhotoEspana 2008. Bis zum 27. Juli werden 69 Ausstellungen gezeigt mit 230 Künstlern aus 35 Ländern. Das Festival unterteilt sich in ein “offizielles” Programm und in einen “Off”-Teil.
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Das über fünfzigjährige Schaffen des New Yorker Fotografen Kenneth van Sickle ist hierzulande kaum bekannt. In Berlin wird ein Überblick gezeigt – das Leben der Bohéme in schwarz-weißen Bildern.

Kenneth van Sickle: La Bohéme, Paris, 1958
Kenneth van Sickles Arbeiten sind geprägt durch die atmosphärischen Aufnahmen von New York und Paris. Vom Jazz beeinflusste schwarz-weiß Aufnahmen der fünfziger Jahre stehen Fotomontagen der siebziger Jahre und aktuelle Farbaufnahmen gegenüber.
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Die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich ist nicht mehr aufzuhalten. Auch wir Ausstellungsgucker werden mit Fußball-Bildern verwöhnt. Zum Beispiel mit Björn Allemanns “Fußball-Landschaft Schweiz”.

Björn Allemann: Rapperswil-Jona
Wo Ochsen und Giraffen zuschauen dürfen, liegt der Fußballplatz in Rapperswil-Jona neben dem Kinderzoo der Zirkusfamilie Knie. Fünfzehn Monate lang war der Züricher Fotograf Björn Allemann für die Agentur Keystone unterwegs, um das Schweizer Fußball-Universum einzufangen. Die Bildserie ist in der Fotogalerie CoalMine in Winterthur bis 18. Juli zu sehen.
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Landschaftsfotografie vom Mars: Die europäische Sonde Mars-Express liefert schon über vier Jahre außerirdisch schöne Bilder vom Roten Planeten – dreidimensional.
Das glückliche Gesicht des Mars: Krater Galle (© ESA / DLR / FU Berlin- G. Neukum) Zur Bildgalerie
Zwar fotografiert Mars-Express im Dienst der Wissenschaft – nämlich der europäischen Raumfahrt-Agentur ESA. Aber das verhindert die Schönheit nicht, wie unsere kleine Galerie zeigt. Mit einer hochauflösenden Stereo-Kamera wird die Mars-Oberfläche fotografiert und am Computer entstehen daraus räumliche Bilder.
Die Stereo-Kamera mit neun Augen soll eine vollständige Kartografie des Planeten mit zehn Metern Auflösung erstellen. Einzelne Regionen sollen sogar mit einer Präzision von knapp zwei Metern festgehalten werden. Wenn das mal fertig ist, wär das was für ein künftiges “Google Mars” – ganz ohne juristische Probleme mit erkennbaren Menschen in ihren Vorgärten… Mars-Express war es auch, die Anfang 2004 Wasservorkommen auf dem Mars sicher festgestellt hatte:
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